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Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ich hoffe, man hat verstanden, worum es mir geht:
1. Belassen des Cityel im Originalzustand, so weit es geht. Also, mit 36-Volt Curtis
2. Eine Umschaltung der Batteriespannung auf "Nachbrenner", nur, wenn es sinnvoll ist, z:B. am Berg, beim Beschleunigen oder bei sportlichen Ereignissen.
3. möglichst weitgehende Trennung der Cityel-Elektronik und dieser möglichst kleineren Reservebatterien
4. Übertragungen der Spitzenbelastungen auf Batterien, die keinen Peukerteffekt zeigen, das wären in erster Linie Nicads, die Hauptbatterien werden merklich entlastet. Es ist überhaupt kein Problem, die kleinen, leistungsfähigen Zusatzbatterien zielbewusst leerzufahren, danach geht es mit den Hauptbatterien weiter, sodass man in jedem Fall mit leeren Nicads zu Hause ankommt.
5. Gewicht und Volumen sollen sich in Grenzen halten und sollten nicht den Fahrer behindern.
6.An anderer Stelle habe ich schon beschrieben, wie ich Ultracaps 12 Volt, 6 mal 1800 Farad ebenfalls einbinden würde, sodass diese voll ausgenutzt werden können.
7. Das ganze kommt selbstverständlich in ein mit rotem Plüsch bespanntes Gehäuse, damit auch jeder sieht, dass das Ganze vom übrigen elektrischen System auch galvanisch getrennt ist. Es bedarf einer zusätzlichen galvanisch getrennten Spannungsversorgung von 12 bis 15 Volt bei 50 mA (Pollin) und ist dann völlig autark.

Hallo, Andrea, ich wüsste gerne, wie Ihr von der ganzen Geschichte denkt. Es muss ja nicht alles auf einmal entwickelt werden. Wenn man es geschickt anstellt, lädt man die Zusatzakkus durch ein und dasselbe Ladegerät (mit Zusatzelektronik/Timer). Was die Japaner können, können wir schließlich schon lange, nur mit Batterien, statt mit Verbrennern.
So, der Plan steht, jetzt brauchte ich ein Auto (und eine nähere Steckdose).
Bernd

Ach so, die Steuerung vom Ganzen? Durch Kick down, ab einer bestimmten , während der Fahrt veränderbaren Pedalstellung schaltet sich der Turbohybrid hinzu, normalerweise aber nur bei Vollgas.und und in jedem Fall nur nach Freigabe durch die zu bauende Verriegelungselektronik. Zusatzbatterien? Ich denke so an ca. 30 Volt und 40 Ah. Dafür sollten 20 Kg ausreichen, aber die Hälfte könnte auch schon genügen, 30V/20Ah oder, jederzeit umzustecken, 15 V/40Ah, jedem Tierchen sein Plüschsofa.
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
Hallo

Wenn man einen Zusatzakku in den Ankerkreis einbaut
müssen die Mosfets im Curtis die zusätzliche Spannung mit
aushalten.
Ein "normaler" 36V Curtis würde die zusätzliche 12V NICHT !
vertragen
Wer seinen Curtis aber zerstören möchte kann das natürlich machen.

Nicht nur bei Elektrofahrzeugen ist Halbwissen sehr gefährlich.

MFG
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
John, Du hättest recht, wenn Du den Motor in diesem Zustand anhalten würdest. Genau das muss aber durch eine absolut zuverlässige Schaltung vermieden werden. Fällt die Induktionsspannung am Anker unter die Batteriespannung, muss sofort getrennt werden. Das gleiche Problem hast Du beim Anhalten dse normalen Cityel, auch dann muss der Motor von der Batterie getrennt werden. Im Übrigen, da ich ja alles unverändert lasse, die Rückschlagdiode am drain würde das gar nicht zulassen. Die begrenzt die maximal auftretende Spannung auf die 36 Volt-Batteriespannung.

Nochmal der Anschluss der Zusatzbatterie (ohne den notwenigen Trennmosfet zu berücksichtigen):
Auftrennen der Verbindungsleitung zwischen Feldwicklung (nebst Fahrtrichtungsrelais) , minus genau an diesen Anschluss, plus an den Anker.
In allen Fällen, die ich zulasse, hebt die Induktionsspannung des Ankers die Spannung der Zusatzbatterie mehr als auf. Der Curtis merkt überhaupt nichts von seinem Glück und wird ENTLASTET..
Der schlimmste Fall: die mindestens doppelte Absicherung versagt, dann wird es mit abnehmender Drehzahl nur für den Motor und die Rückschlagdiode gefährlich, nur hier fließt der Strom. Als Zusatzsicherung reicht evtl eine Schmelzsicherung. Außerdem merkt man diesen vermeidbaren Zustand: das Cityel ist nicht mehr zu bremsen, genauso, als wenn die Curtismosfets Kurzschluss machen. Es ist genau das gleiche , was zu tun ist.
Ja, ich musste auch erst überlegen und mir das Ganze aufzeichnen. Das habe ich einmal vor ca. 20 Jahren gemacht und auch heute muss ich mich erst wieder hineindenken.

Gleich fahre ich ganz in Deiner Nähe vorbei (Moselfahrt). Zu spät jetzt, vorbeizukommen. Bernd
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
Hallo

Das Problem sind die kurzzeitigen Spannungsspitzen.
Die Plugdioden im Curtis sind nämlich sehr "langsam"
Die Induktionsspannung am Anker geht beim abschalten
der Mosfets sogar unter 0V

MFG