HONDA

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    Herkunft: Tokio, Japan
    Gründung 24. September 1948
    Alter 70 Jahre
    Jahresumsatz: 11,8 Bio. Yen (2013/2014)
    Webseite: HONDA Deutschland
    Börse: WKN: 853226
    Mitarbeiter: 178.960 (2008)

    Honda ist ein Urgestein im Bereich Hybridantrieb. Dieser Antrieb kombiniert den Benzinmotor mit Elektroantrieb. Seit über 20 Jahren ist Honda bereits mit der Optimierung dieser revolutionären Technik beschäftigt und verfügt deshalb über einen entsprechenden Erfahrungsschatz. Das Unternehmen selbst sieht die Technik so: Der Elektroantrieb ist eine gelungene Alternative für den Stadtverkehr oder für kurze Strecken. Gleichwohl taugt ein Modell mit Hybridantrieb allenfalls als Zweitfahrzeug.

    Langstrecken sind für Hybrid-Fahrzeuge nach wie vor problematisch, da es nach heutigem Stand noch keine geeignete Batterietechnik gibt. Allerdings wird geforscht und untersucht. Erst kürzlich nahm Honda sogenannte Festkörperbatterien genauer unter die Lupe. An einer Zusammenarbeit mit anderen Herstellern ist Honda jedoch diesbezüglich derzeit nicht interessiert.

    Der ultraschnellen Ladelösung scheint Honda hingegen mehr Interesse zu schenken. Der Hersteller kennt den Markt rund um die Elektroautos so gut wie kein anderer und weiss deshalb genau, wo der (Kinder-)Schuh drückt. Dazu gehören neben der aktuell noch zu geringen Reichweite auch die Ladezeiten. Aufladezeiten sind aktuell in den allermeisten Fällen einfach noch zu lange. Honda widmet sich indes, dieses Problem zu lösen.

    Der Japaner arbeitet an einer Ladevorrichtung, die es den Fahrern erlaubt, in maximal 15 Minuten eine Reichweite von bis zu 240 Kilometern aufzutanken.

    Ziel des japanischen Automobilunternehmens: Es sollen global bis 2030 zwei Drittel aller neu gebauten Fahrzeuge mit E-Antrieb ausgestattet werden. In Europa soll dies bereits ab 2025 erfolgen. Ganz ohne Partner kommt dann selbst Honda nicht aus. Das Unternehmen hat sich mit General Motors zusammengeschlossen, um die dafür notwendigen Batterien gemeinsam zu entwickeln. Schnellere Ladezeiten, geringere Akkugröße und höhere Energiedichte stehen dabei im Fokus. Anstatt der bisher fokussierten Wasserstoff-Brennstoffzelle setzen die beiden Kooperationspartner jetzt verstärkt auf Festkörper-Akkus.

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