Die meisten Elektroauto Ladesysteme bauen auf der Norm IEC 62196. Allerdings gibt es auch Ladestecker unterschiedlicher Versionen. Diese sind zum Teil für spezielle Modelle interessant. Die nachfolgende Tabelle soll Aufschluss über die diversen Ladesteckertypen der gängigsten elektrischen
Fahrzeuge offerieren, damit Ihr einen guten Überblick bekommt.
Derzeit gibt es unterschiedliche Standards, die Verwendung finden.
- TYP2: Diese Version zählt mittlerweile zum EU-Standard. In der Regel wird diese Variante an Ladestationen mit Dreh- oder Wechelstrom mit Leistungen von bis zu 43 kW eingesetzt. Je nach Leistungsaufkommen wird die maximale Energieaufnahme nebst der Ladezeit vom Elektrofahrzeug selbst bestimmt.
- Schuko-Stecker: Dieser Stecker kann in der Regel von allen elektrischen Fahrzeugen verwendet werden. Mit dieser Maßgabe ist das Aufladen an normalen Haushaltssteckdosen (230 Volt) gegeben. Jedoch ist diese Auflademöglichkeit aufgrund von begrenzter Leistung mit längeren Ladezeiten verknüpft. Zudem sind die CEE-Drehstromanschlüsse von den jeweiligen Fahrzeugen abhängig. Teilweise sind für die Nutzung Adapter notwendig.
- Supercharger System: Diese Version wurde von Tesla entwickelt. Hiermit lassen sich Fahrzeuge mit bis zu 135 kW aufladen.
- CHAdeMO System: Dieses Variante findet vorrangig im japanischen Raum Verwendung. Die Aufladung erfolgt mit bis zu 50 kW. Indes sind auch in Europa Ladestationen für dieses System vorhanden.
- Combined Charging System (CCS): Beim CCS ist eine Erweiterung der TYP2 Stecker entwickelt worden. Die zusätzlichen Gleichstromsteckerpole werden als Combo 2 bezeichnet.
Test Bild: