Zahlen Daten Fakten....

Bernd Rische

Mitglied
18.12.2003
225
Da ja manche meinen Sie haben die Richtigen Zahlen und alle anderen (wie Hr. Fell usw.) publizieren die Falschen, würde ich mich bereit erklären, wenn die Zahlen aus nachvollziehbaren Quellen sind, auch auf meiner Homepage zu verarbeiten.
(Auch wenn ich dann vielleicht Gefahr laufe manche ausschweifende Leute in Foren zu locken die noch speziell auf das Fahrzeug ausgerichtet sind ;-) )

Bitte klärt mich auf, was nach eurer Meinung ein Fahrzeug mit 5 Liter Verbrauch und ein Fahrzeug mit 10kWh (gemessen an der Steckdose) an Resourcen verbraucht beziehungsweise Umweltgifte (CO2 usw.) produziert. Dieses mal von der Seite betrachtet, wenn ich keinen Solarstrom oder so produziere sondern mit dem aktuellen Energie-Mix wie es ihn Deutschland derzeit gibt.

Ich frage dieses mit Absicht hier, da ja anscheinend verschiedene der Meinung sind, dass das Off-Topic Forum nichte mehr gibt
(http://forum.myphorum.de/read.php?f=568&i=6311&t=6253)
Obwohl ich es immer noch wie andere finde...http://www.myphorum.de/forum/list.php?f=569

Bis denne

Berny
(der mit Freude ein dreirädriges Elektrofahrzeug fährt, was kein Schlagloch Suchgerät ist, dafür aber auch nicht an Schranken eines Parkhauses vorbei quetschen kann ;-) )
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
So auf wen Zielt den Deine Frage genau?

Nach Norden oder nach Osten in die Berge?

Ersteinmal ist das eine Frage des Landes in den Du an die Steckdose gehst (Norwegen wäre Spitze aber wen mehr Eautos kommen brauchen die auch mehr CO²)
http://www.axpo.ch/infocenter/stromperspektiven/factsheets/stromproduktion_in_europa.asp?flash=1
unsere ehemals armen Verwanten in der Ostmark zeigen uns wieder mal wo der Hammer hängt.

Zu Deiner Steckdose, im dem durch die verwunsche Tür betrettbaren Offtopic
http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=1483&t=1481&v=t (Suchbegriff CO² nicht Jungfrau) steht dazu was, 10 kWh also 6,89 Kg CO² plus Uran das ungefähr
in Deutschland 30% ersetzt ( also ca. 3,44 Kg die durch Uran nicht erzeugt wurden) und der Gewissenbonus 10% aus Wasser und Neuen Energien
(0,689 Kg die sauber erzeugt werden, manche Herrn würden das als Artgerecht bezeichnen)

In Kilometer ein 10 Kw Elektroauto aus der Steckdose 68,9 gr/CO² je Kilometer (114,8 gr/CO² ohne Mix)

Mein A2 (1,4 TDI) erzeugt 116 gr/CO² wen die Themperatur es zuläst aus Biodiesel.

Da ich nicht weis ob ich der "Experte" auf den Dein Spott ziehlt lasse ich es bei den Zahlen.
Solltest Du mehr wollen kann ich immer noch meinen Senf dazugeben.
 
M

Mario Volkmann

Guest
...Dafür frisst Dein Auto Batterien...

Egal, hätte ich auch gern...

Gruß,
Mario
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Ich freue mich immer wenn ich Menschen zu lachen bringen kann (zum Nachdenken noch mehr)
aber was Du und Roland ( http://forum.myphorum.de/read.php?f=568&i=6322&t=6253 ) über Wotan hier ablassen, ist nicht zu Lachen.

Roland ist in Rente und Ihm kann das nicht mehr passieren, höchstens Nachzudenken was Er da geschrieben hat.

Ich hoffe für Dich, das Du nicht in Wotans Situation kommst.

Über mich darfst Du natürlich Ablästern (Achtung ich wohne in den Bergen, da kann es zu Echos kommen) das die Fakten Deinen Pisa Test nicht standhalten.

Aber da Du schon so schön über Wotan herziehst kannst Du mir sicher Herrn Fells Fakten erklären
( http://www.hans-josef-fell.de/persoenlch/gelebte_oekologie.html ) unter 1.1 Holz steht

"Der Baustoff Holz ist eine wichtige Maßnahme für den angestrebten Klimaschutz, da Holz pro m³ etwa 700 kg der Atmosphäre entnommenes CO2 fest in der Wand bindet.
Beton hingegen setzt bei seiner Herstellung pro m³ etwa 700 kg CO2 aus fossilen Brennstoffen in der Atmosphäre frei"

Bin ich zu blöd? Ich krieg das nicht in mein Hirn :confused: ( gut nach Deiner Meinung hab ich keins). Oder ist das die Erklärung das uns Onkel Sam Klimatechnisch verarschen kann?

Ein Pisabayer aus den Bergen ist gespannt auf die erhellende Antwort
 

bastelwastel24

Aktives Mitglied
30.03.2005
878
Moin Manfred

Grünzeug braucht CO2 zum wachsen.
Zement ( wird als Bindemittel für Beton benötigt ) wird in Öfen gebrannt.
Ergo wird CO2 frei.

Du kannst den Ofen auch warmrubbeln, müßtest aber solange die Luft anhalten.
Sonst würde auch dabei CO2 frei.

In der Hoffnung einem Bayern auf die Sprünge geholfen zu haben. ;)

Sonnige Grüße

Peter Jürgens

p.s.: Das gehacke im Forum finde ich zum kotzen!
 

Bernd Rische

Mitglied
18.12.2003
225
Hallöchen,

im Vergleich zu einem Twike ja. :-(
Aber im Vergleich zu einem EL (zumindestens, was ich im El-Forum lese) liege ich oftmals über den verschiedenen negativ Ergebnissen. :D

Bis denne

Berny
 

Bernd Rische

Mitglied
18.12.2003
225
Hallöchen Manfred,

also meine Frage ziehlt in keine besondere Himmelsrichtung. Es sollen alle angesprochen werden.
(Mit oder ohne Spott, denn ich gehöre ja auch zu den Pisa-Gebeutelten, verstecke mich aber in einem besserem Ländle ;-))
Dafür Bedanke ich mich schonmal, dass du mit Zahlen antwortest und den interessanten Link beigefügt hast zu Axpo, nur leider steht da auch kein Datum bei zu welchem Zeitpunkt die Angaben gestimmt haben.

Nun gut, dann mal die Nachfrage dazu:

Gibt es denn irgenwo schriftlich nachzulesen, wie hoch der CO2 Ausstoss bei der Stromproduktion ist?
Denn wie hat mein BWL Lehrer immer gesagt: "Trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast oder wo du weißt wo die richtigen Ursprungszahlen stehen!":D
Leider schreibt Ralf zwar "Nach meinen Zahlen (Impulsprogramm Hessen 2002):". Aber gibt es nichts im Internet wo man sowas runterladen oder ausdrucken kann und das möglichst aktuell? Denn auf der Homepage des Impulsprogramm geht es ja mehr um Bausanierung usw. und ist von 2002 wo auch noch DM Werte publiziert werden. Dort habe ich auch nichts in der Richtung gefunden.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass dein Angabe über die CO2 Belastung deines Fahrzeuges aufgrund von Aussagen des Herstellers beruhen, die meistens nur unter Laborbedingungen und optimalen Einsatz ereicht werden können. Jedoch im Alltagseinsatz wird der Wert wohl etwas höher sein. Ich will zwar nicht kleinlich sein, aber meine 10kWh sind keine Herstellerangaben sondern reelle höchst Zahlen die meistens noch unterschritten werden.

Wie steht ihr zu den Werten die der Kollege Ralf Becker auf seiner Homepage publiziert?
Der Link wurde entfernt (404).
Oder zu der These mit den hohen Verlusten bei der Bereitstellung der Energie?
Der Link wurde entfernt (404).

Gibt es dazu vielleicht andere Zahlen in Richtung gesamt Energieaufwand bis zum Endverbraucher? (Heißt es hier die Pimärenergie die im gesamten Aufgebracht werden muss?) Denn ich messe ja nun nur die 10kWh an meiner Steckdose, habe aber schon auf den Weg zu mir Leistung verloren durch den Transport über die Leitung usw. Der Verlust beim Benzin bis zur Tankstelle muss ich ja zu den Herstellungsaufwendungen zählen, genauso eben wie der Stromproduziert wird.

Bis denne

Berny
 
R

Rainer Partikel

Guest
Moin zusammen,

da freue ich mich schon auf die Antworten. Ich brauche diese als Argument wenn wir auf Informationsfahrt gehen. Als ich darf bitten, möge es nur so rieseln. Und der Spruch " Herr lass Hirn regnen" der gilt nicht denn es kommt schliesslich darauf an was das Hirn so produziert.

ZINNEKE
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ich kann es mir nicht verkneifen, mal wieder meinen Senf loszulassen.
Beim Brennen von Kalkstein wird zwar CO2 frei (böser Kalkstein), aber als Beton bindet dieser dann wieder genau die gleiche Menge (guter Beton).

Insofern kann man wirklich davon sprechen, dass Beton sich klimaneutral verhält, wenn man ehrlich ist. Ich hoffe, die Zahlen stammen nicht von Herrn Fells Seiten?

Trotzdem habe ich etwas gegen zu viel Beton. Das hat aber andere Gründe. zum Beispiel, dass es beim Brennen zusätzliche Energieverbraucht, wie Holz im überaus großen Maße beim Anbau und bei der Verarbeitung (Sekundärenergie), die beim Beton wegen seiner hervorragenden Verformbarkeit (Gießen) völlig entfallen.

Solange nicht wiederaufgeforstet wird, ist das Einschlagen von Holz keinesfalls klimaneutral.
Noch nie wurde so wenig wiederaufgeforstet (in Festmetern Holz gemessen), wie heute unter der rotgrünen Regierung. Aber das hat Gründe, die wir der Regierung nicht zum Vorwurf machen sollten.
Falsche Zahlen schon.
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Hallo Rainer

Moin um 1 Uhr Nachmittag?

Aber Vertraulichkeiten beiseite sind wir hier an der richtigen Stelle (Technik der Elektrofahrzeuge) weil mit etwas Glück könnte es diesmal richtig gut werden (was wahrscheinlich dann länger wird).

Bernd aus dem Schwabenland will richtige Fakten (Peter von den Nordlichtern war wahrscheinlich um kurz nach 5 noch nicht wach für Fakten)
und wenn wir ins intimere Offtopic umziehen müssen wir auf einen Teil der Beiträge verzichten
(Bernd der Preuße schreibt dort seit der einen zugemauerten Tür nicht mehr).

Ich weiss, das waren jetzt keine Fakten, aber für die brauch auch ein bisserl Zeit (und ich hoffe die anderen nehmen sich die auch dafür, weil die Antwort von Peter kannst in der Biogasanlage verwenden).

Also was meint der bsm dazu?

p.s. Warum mein Auto Batterien frisst weis ich jetzt immer noch nicht
 

Markus Borck

Neues Mitglied
07.04.2006
4
Daten aus meiner Diplomarbeit / Studie zum Thema Elektrofahrzeug aus 2000:

CO2-Äquvalent Kraftwerksmix (Basis BRD 1997) 704 g/kWh
Wirkungsgrad bei der Erzeugung: 33%

Benzin:
CO2-Äquvalent: 99,6 g/MJ; Energieinhalt: 31,7 MJ
Primärenergieaufwand 1,18 MJ/MJ
Diesel:
CO2-Äquivalent: 91,4 g/MJ; Energieinhalt: 35,6 MJ
Primärenergieaufwand: 1,1 MJ/MJ

Daten u.a.
Carpetis: Energie und Schadstoffbilanz von.... (1998)
Drake: Kumulierte Treibhausgasemissionen zukünftiger Energiesysteme (1995)

So, nun kann jeder selbst rechnen. Mit 10 kWh Verbrauch ab Netz ist ein Elektrofahrzeug energetisch vergleichbar mit einem echten 3 l-Auto, vom Emisssionsverhalten sogar einem 2,2 l-Auto und das mit deutschem Kraftwerkmix.
Die Schweizer, Norweger (oder innerhalb Deutschlands die Bayern und Baden-Württemberger) können noch bessere Werte erreichen.
Daten zur Energieerzeugnung gibt es übrigens beim Statistikamt Ihres Vertrauens.


Gruß,
Markus Borck
 

Bernd Rische

Mitglied
18.12.2003
225
Hallöchen,

zum einen muss ich darauf bestehen, dass ich nicht aus dem Schwabenland die Zahlen fordere,
sondern aus dem Badenerland (Badenser auch wenn meine Freundin nun schlagen wird ;-) ).
Zum anderen noch mal offTopic, glaube ich Mario meinte eher mein Fahrzeug, was eben den Ruf des Batterieschlächters hat.
Was ich aber mit meinen Fahrleistungen etwas entkräften kann ;-)

Nun aber nochmal etwas mit Daten versehen die publiziert werden. Die ich mal als ehrlich und richtig an sehe, bis jetzt ;-). Da auch dort gesagt wird, dass die CO2 und Verbrauchswerte simuliert werden und abweichen können. Aber ich denke die Aufstellung vom VDA und VDiK über den CO2 Ausstoss bei Verbrennern ist recht interessant:
Der Link wurde entfernt (404).

Vom bsm, in dem Zuge nur vom Roland R., habe ich eine persönliche Einschätzung bekommen, die ich nicht nachprüfen bzw. wo anders nachlesen kann. :(

Bis denne

Berny
 
R

Rainer Partikel

Guest
Moin,

ist die übliche Begrüßung der Westfriesen und bedeute eigentlich ich wünsch dir einen guten Tag. Dann gibt es da noch die Ostfriesen und denen entwischt dann ein moin moin und werden desshalb als Schwätzer ( im sinne von der redet zuviel) eingestuft. Kann auch andersrum sein so richtig habe ich das nicht mehr in Erinnerung.
ZINNEKE
 
M

Mario Volkmann

Guest
Hallo,

bis jetzt habe ich Glück mit meinen Batterien- 6000Km ohne Ermüdungserscheinungen.
Aber vielleicht bin ich ja einfach nur neidisch :p ?

Gruß,
Mario
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Hast Du schon mal das Wort Rapsöl gehört?

Ich hoffe Du überprüfst vorher jeden fremden Ladepunkt ob er auch 100%ig vom öffentlichen Netz getrennt ist.
Sonst ist das auch nicht ganz richtig, was Du da mit Überzeugung behauptest. Aber artgerecht :rp:

Noch ein Link bezüglich Rapsöl
http://www.ufop.de/download/RME_Gutachten_IFEU_2003.doc
(leider auch nicht ganz aktuell 2003)

 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.423
91365 Reifenberg
Hallo Manfred,
Mario war auf der Tour de Ruhr dabei, ich auch, und ich sogar mit einem Rapsmobil. Mit meinem Raps-VW hin, dann die Tour mit einem SAAB und reinem Raps gefahren (abgekürzt RR). Insofern hat Mario dort (und nicht nur dort) das Wort "Rapsöl" nicht nur gehört, sondern die Autos und so auch gesehen.

Normal tanke ich bei (m)einer Ölmühle in meiner Nähe für 65 C pro Liter für reines kaltgepresstes Rapsöl. Zur Not allerdings, und das haben wir bei der Tour de Ruhr nur gemacht, weil wir für die Verbrauchsmessung nachfüllen mußten, gehts auch mit ALDI oder Lidl Öl für 69 Cent pro Liter.

<img src=http://www.solarmobil.net/bilder/tdr2005-eoil-tanken.jpg>

Übrigens finde ich Deinen Link auf UFOP eher link. Die vermasseln das schöne reine Rapsöl doch glatt mit Methanol und machen RME draus. Wieso die das noch "Bio" nennen dürfen, ist mir nicht ganz klar. Aber wie ich Dich kenne, wirst Du mir das noch erläutern.

Hier für Wissbegierige noch ein paar links, die ich ganz recht finde, sozusagen:
http://www.bv-pflanzenoele.de/pflanzenoel.html
http://www.solarmobil.info/#pflanzenoel
http://www.eoil.de

Mit sonnigen Grüßen, Roland
Übrigens gab es mal im Ulmer Verlag ein Buch zum Thema "Motorkraft aus der Sonne", das es für 8 Euro noch immer bei Amazon zu kaufen gibt.
<img src=http://images-eu.amazon.com/images/P/3924191905.03.MZZZZZZZ.jpg>
 
M

Michael Bernhardt

Guest
Hallo,

vor kurzer Zeit habe ich im Internet gelesen, dass für 1 kWh Strom erzeugt aus Braunkohle, 1100 g Kohlendioxyd in die Atmosphäre geblasen werden.

Das bedeutet doch, dass neben den Atomkraftwerken auch schnellstmöglich die Braunkohlekraftwerke abgeschaltet gehören.

Es sollte jede möglichkeit genutzt werden alternativ Strom zu erzeugen.

Dazu gehört auch die Pflanzenenergie und es wäre von Vorteil, Bioenergie besser zur Stromgewinnung zu nutzen, als sie in Automotoren zu schütten.

Würde zu Beispiel Roland statt eines Rapsölauto ein 3 oder 4 Liter Auto fahren, wäre dies eine Enorme Effizienzsteigerung.

Solarmobile bekämmen auch einen besseren Ruf, wenn der Strom aus Pflanzenenergie gewonnen wird.

Mfg

Michael
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.069
Bernd Schlueter schrieb:

Ich kann es mir nicht verkneifen, mal wieder meinen Senf
loszulassen.
Beim Brennen von Kalkstein wird zwar CO2 frei (böser
Kalkstein), aber als Beton bindet dieser dann wieder genau
die gleiche Menge (guter Beton).
Und wie brennst du den Kalkstein CO2-neutral?
Vielleicht mit Wasserstoff, dem häufigsten Element im Universum :rolleyes: ?
Trotzdem habe ich etwas gegen zu viel Beton. Das hat aberandere Gründe. zum Beispiel, dass es beim Brennen zusätzlicheEnergieverbraucht, wie Holz im überaus großen Maße beim Anbau
Wo verbraucht denn Holz beim Anbau große Mengen Energie? Muß mir irgendwie entgangen sein, was jeder Baum zum Wachsen für eine energieintensive Betreuung braucht.
und bei der Verarbeitung (Sekundärenergie), die beim Beton wegen seiner hervorragenden Verformbarkeit (Gießen) völlig entfallen.
Um wieviele Größenordnungen höher ist denn deiner Meinung nach der Energieaufwand zum Sägen von Baumstämmen gegenüber der Energie, die benötigt wird, die Verschalung für eine Betonkonstruktion zu produzieren (aus Holz! oder Metall), sie aufzubauen, und dann den Beton aus dem LKW da rein zu pumpen?
Solange nicht wiederaufgeforstet wird, ist das Einschlagen von Holz keinesfalls klimaneutral.
Wenn das Holz verbrannt wird nicht. Wenn es für Holzbauten verwendet wird, die ja durchaus mehrere hundert Jahre alt werden können, dann schon. Zumindest reicht dieser Zeitraum für mich aus, wenn wir Energie- und CO2-Probleme in <50 Jahren nicht gelöst haben, wirds sowieso schwierig...

Gruß Jens
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Also habe ich einmal gerechnet. Der Energiebedarf pro kg Zement beträgt 1,2 kWh, das ist mehr als zur Verhüttung von Eisen. Das entspricht, da es sich bei meiner Rechnung um Primärenergie handelt, 0,12 Liter Öl, die zu 0,35 kg CO2 verbrennen, wenn mit Öl aufgeheizt wird. Die restlichen 0,45 kg von den 0,8 Tonnen CO2 pro Tonne Zement rechne ich nicht, da sie umweltneutral entgegen allen Musterrechnungen sind, im Gegensatz, der Zement filtert bei seiner Zersetzung Umweltgifte, wie SO2 und NOx heraus und hält sie dauerhaft fest, während Wald dadurch geschädigt wird und den Boden damit und mit Borkenkäfern verseucht.

Der größte Teil der Masse eines Baumes wird bei seinem Einschlag nutzlos in CO2 und Zerfallsprodukte zersetzt, nur der der thermischen Verwertung zugeführte Teil bleibt umweltneutral. Die umgesetzten CO2-Mengen sind höher, ca 2 Tonnen CO2 pro Tonne Trockenholz, sodass die grüne Rechnung nur funktioniert, wenn der Wald ordentlich nachgepflanzt wird..
Das ist aber unser Ziel. Im Moment entfernen wir uns davon. Der Zustand unserer Wälder ist teilweise katastrophal. Trotz grüner Regierung.

Ein 600 Tonnen schweres, reines Betonhaus (pfui, wer so etwas baut), setzt also bei seinem Bau mit max. 200 Tonnen wirklicher Zementmasse (1/3 Wasser, Sand, Zement) ca 70 Tonnen CO2 frei. Das entspricht etwa 20 Tonnen Verheizen von Kohle.

Stimmt, das ist sehr viel, und ein Holzhaus ist sehr, sehr viel leichter.
60 Tonnen Betondecken sollten genügen für ein Haus. Ziegel und Kalksandstein sind sehr viel umweltfreundlicher. Autoreifen lassen sich nur in Zementwerken problemlos entsorgen.
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Roland ich weis es unverzeilich

Aber ich hab denn falschen Link erwischt.

Es zwar nur ein billige Entschuldigung aber ich hab mit bei der Firma mit dem Stern über denen Ihren Internet auftritt diskutiert (ich weis nicht ob Du mir das zutraust :) ) ich hab schon mal im Offtopic darüber geschrieben ( http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=2804&t=2804 ) aber Hochwasser bei mir und Urlaub bei denen und die Zeit ist wieder furt.

Da Du schon Links eingestellt hast müßte das doch reichen um zu zeigen das es auch sonnige Verbrennungsmotoren gibt. Mario hat die Autos also gesehen? Na dann hättet Ihr aber auch den Motorraum aufmachen müssen, das er gesehen hätte das das Rapsöl nicht zur Schmierung der Elektromotoren dient.

Hast Du übrings Zahlen über den Energieinhalt von Rapsschrott nach dem auspressen von 1 Liter Rapsöl? Die würde ich suchen hab aber noch nichts greifbares.

Zum Thema Braunkohlekraftwerke hoffentlich der richtige Link http://www.bhkw-infozentrum.de/erlaeuter/spez_co2_em.html also auch im Hausbrand nicht so dolle.

Rapsöl in BHKWs zu schütten ist eigentlich nach meiner Meinung nicht der richtige weg, Rapsöl ist hervorragen für die Mobile Anwendung. Andere Biomasse ist stationär besser verwertbar (Offtopic steht ein Haufen drüber)

Bevor Roland Seinen Rapsöler tauscht, sollten sich besser alle SUVfahrer ein 3 Liter im verbrauch Auto, nicht im Hubraum, besorgen.

Jens der Du mit dem Preußen Bernd um die Wette betonierst.
Leider werden die Wege ins Sägewerk immer länger ( http://www.klausnerholzbayern.de/ ) und deren Energieverbrauch immer höher auf Bayrischen Ministerbeschluß (ich hab kein Smiley das mit dem Kopf gegen die Wand haut) aber natürlich fehlts zum Brennen noch gewaltig (Früher ca. 8kWh für den m³ zum einschnitt von Bauholz die Trocknung sollte aus Abwärme in einen guten Sägewerk sein) nur Beton aus dem LKW pfui da mußt Du ja den Mischer immer mitschleppen wie uneffektiv. http://www.fibointercon.com/Default.asp?ID=317

Aber Jens als alter Spezialist kannst Du mir die Fell Behauptungen Erklären? oder richtig auslegen?
 

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