Wussten Sie schon, dass...

Eurolore

Mitglied
17.02.2006
228
0
#1
... auf der Landfläche, die der Braunkohletagebau in Anspruch nimmt, mit Erneuerbaren Energien in etwa die gleiche jährliche Menge Strom erzeugt werden kann, wie mit der dort geförderten Braunkohle?
mehr dazu habe ich hier gefunden:
http://www.waffenschmidt.homepage.t-online.de/wussten_sie_schon.htm

 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#2
Eurolore schrieb:

... auf der Landfläche, die der Braunkohletagebau in
Anspruch nimmt, mit Erneuerbaren Energien in etwa die gleiche
jährliche Menge Strom erzeugt werden kann, wie mit der dort
geförderten Braunkohle?
Das Ergebnis der Rechnung ist etwa um den Faktor 3-4 zu hoch da nicht berücksichtigt wurde dass man nur etwa 25-30 % der Fläche nutzen kann da es sonst zur Verschattung kommt.

Und wenn man dann auf dieser Fläche tatsächlich ein PV-Kraftwerk errichten würde wäre der Aufschrei der Gegner von Freianlagen die sich unter den Umweltaktivisten tummeln groß.

Auf der anderen Seite befürworten sie die Bepflanzung eines Vielfachen der nötigen Fläche mit sogenannten Energiepflanzen.

Und was die Rechnung für die Windkraftwerke angeht da kann ich auch nur lachen. Die Tagebauflächen sind alle im Binnenland mit eher bescheidenem Angebot. Man könnte zwar die Großanlagen mit 140 m hohen Türmen dort aufstellen, aber was würden hier die Umwelt- und Landesschützer sagen.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.087
0
#3
Hallo Wolfgang

laß Dich nicht so leicht Irr machen.

Natürlich sind ein paar Zahlen durcheinander gerutscht und ich muß erst zum Augenartzt da ich
einen Sehfehler zu haben schein, also genaues erst nach der Untersuchung, aber schau bei
http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=68&func=view&id=16479&catid=12
steht unter

"Allerdings wissen wir auch: Der Wirkungsgrad der Photosynthese (Sonnenlicht zu Biomasse) liegt bei 0.1 .. 2.4% (siehe
Und davon geht noch mal bei der Umwandlung in Ethanol einiges verloren."
ein Link
http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese#Wirkungsgrad_und_Effektivit.C3.A4t
( gut so steht er nicht bei den Priusfreunden aber die müssen erst den neuen Prius verdauen)

und in dem steht

"Die Effektivität der Photosynthese bezogen auf das gesamte auf die Erde einfallende Sonnenlicht:

Gesamteinstrahlung 100 %
davon Energie der Einstrahlung im für die Photosynthese nutzbaren Wellenlängenbereich (λ = 360 – 720 nm) 43 %
davon 80 % Absorption durch Landpflanzen bei optimaler Blattstellung 34 %
davon entsprechend dem Wirkungsgrad der Photosynthese 23 % genutzt 7,9 %
33 % Verlust durch Zellatmung, also 67 % Nettoausbeute 5,3 %

Die tatsächliche Effektivität unter Feldbedingungen ist jedoch aus verschiedenen Gründen geringer, unter anderem wegen suboptimaler Kohlenstoffdioxid-Konzentration:

über kurze Zeit je nach Pflanze (Biomasseproduktion 11 bis 54 g m-2 d-1) 1,4 bis 4,3 %
über ein ganzes Jahr je nach Pflanze und geografischer Lage 0,1 bis 2,4 %"

Das beweist das nicht nur die Schröder Gattin den Begriff Suoptimal kennt sondern auch andere.

So Wolfgang ich geh jetzt zum Augenartzt und Du als Erfinder der Eurolore erfindest was, da mit des Stimmt was der *Eberhard Waffenschmidt* schreibt
weil des was a da schreibt
http://www.waffenschmidt.homepage.t-online.de/wussten_sie_schon.htm#kernkraft
des stimmt net, aber im gegensatz zu CIA und der US Army liest der halt kein Offtopic.
 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
0
#4
Hallo Emil,
ich muß Dir leider Recht geben, aber die Tendenz ist zumindest richtig!
Wenn man beides kombiniert und darunter Schafe hält ( für die Fleischfresser- aber Wolle brauchen wir auch-) siehts eigentlich ganz gut aus für erneuerbare Energien !

Hauptproblem sind die riesigen Investitionskosten und die Speichertechnik.
Den Vortrag : http://www.waffenschmidt.homepage.t-online.de/100prozent/waffenschmidt-100prozent_erneuerbare-2007-02-27.ppt

halte ich für gut, Details könnten evtl. ( wie immer) verbessert werden!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#5
Karl W schrieb:

Hauptproblem sind die riesigen Investitionskosten
Den Investitionskosten stehen doch auch Einnahmen gegenüber. Und durch die techn. Entwicklung und die Massenproduktion sinkt der Preis pro kWp ständig.

... und die Speichertechnik.
Wie ich schon wiederholt erwähnte haben wir einmal die gespeicherte Biomasse und das Verbundnetz. Und zum anderen könnte bei einem Umstieg auf Elektrofahrzeuge die Speicher dieser Fahrzeuge mit verwendet.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#6
Vielleicht kann man diese Rechnung auch anders angehen.

Nehmen wir als Beispiel das Chinaschilf als eine der effizientesten Energieverwerter. Es wächst in D mit etwa 30 t Trockemasse pro ha. Der Energieinhalt beträgt etwa 5 kWh/kg. Damit kann man in D etwa 150.000 kWh Primärenergie pro ha ernten. An Strom ist das dann in einem BHKW etwa 50.000 kWh. Bei einer Solarkonstante von 1 kW pro qm und durchschnittlich 1.500 Sonnenstunden im Jahr würde man auf 15.000.000 kWh und etwa 1 % Wirkungsgrad kommen.

Meiner Meinung nach stimmt also die Größenordnung von etwa etwa 1 % Wirkungsgrad in Bezug auf die Primärenergie, natürlich noch mit Abweichungen nach unten und oben.

Zum Vergleich:
Bedeckt eine PV-Anlage die gleiche Fläche zu 25 % und hat einen Wirkungsgrad von 15 % so erntet diese auf einem ha etwa 560.000 kWh Strom.
 

Eurolore

Mitglied
17.02.2006
228
0
#7
Wenn man die Module auf 30° Neigung montiert, dann könnte man wegen der Verschattung nur ein Drittel der Fläche nutzen. das ist richtig, würde man die Module aber nur mit einer Neigung von 10° montieren wäre der Ertrag pro m² installierter Leistung minimal geringer, aber man könnte eine größere Fläche mit Solarmodulen bestücken. dann könnte man "Faktor 2 zu hoch" angeben.

 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.087
0
#8
Wolfgang brems einmal

Wenn man auf schaut http://www.waffenschmidt.homepage.t-online.de/wussten_sie_schon.htm#braunkohle

ist da im entsprechenden Teil

"Der Braunkohletagebau hat in Deutschland eine Landinanspruchnahme von 166094 ha. Mit der geförderten ........
.........pro Jahr 158.5 TWh erzeugt. Die Daten veröffentlicht der Bundesverband ........... http://www.braunkohle.de/schule/medien/debriv02_ge.pdf ....."


Jetzt schau Dir mal Seite 2 an. Ja des stimmt ja hint und vor nett, zuminderst ist das was ich so seh,
und jetzt kommst Du und willst des ganze *zu Hoch* machen, ja sollte man
nicht erst klären obs um Äpfel oder Birnen geht?
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#9
Eurolore schrieb:

Wenn man die Module auf 30° Neigung montiert, dann könnte
man wegen der Verschattung nur ein Drittel der Fläche nutzen.
das ist richtig, würde man die Module aber nur mit einer
Neigung von 10° montieren wäre der Ertrag pro m²
installierter Leistung minimal geringer, aber man könnte eine
größere Fläche mit Solarmodulen bestücken.
Ok, das ist technisch richtig, das sind nur ein paar Prozent. Das habe ich nicht bedacht.

Aber dann bekommen wir wirklich schlimme Probleme mit den Umweltschützern denn dann wird die Fläche wirklich komplett versiegelt. Das will nicht einmal ich als Fan von großen Freiflächenanlagen. Das wäre dann fast schlimmer als die Landschaftszerstörung des Braunkohletagebaus. Immerhin wird hier die Natur wieder einigermaßen hergestellt.

dann könnte man
"Faktor 2 zu hoch" angeben.
Nee, dann würden die Werde über den Daumen gepeilt stimmen. Mit hocheffizienten Modulen könnte man pro qm sogar 150-180 W gewinnen.

Aber wie schon geschrieben, das möchte ich nicht. Dann lieber auf der gleichen Fläche mit nahezu gleichem Ertrag z.B. Solon-Mover mit hoch effizienten Zellen installieren. Dann bleibt wenigstens noch ein bischen Natur übrig.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#10
Manfred aus ObB schrieb:

Jetzt schau Dir mal Seite 2 an. Ja des stimmt ja hint und vor
nett, zuminderst ist das was ich so seh, ...
Aus 167,4 Mio t Braunkohle wird 158,5 TWh Strom.

1 kg Braunkohle hat einen Energieinhalt im Bereich von 2 kWh/kg bis etwa 8 kWh/kg.

Viele Braunkohlekraftwerke dürften im optimalen Betriebspunkt nur einen Wirkungsgrad von 30-35 % haben. Und auch sonst wird das Anfahren und das Stoppen der als Mittellastkraftwerke genutzten Kraftwerke nicht ohne einiges an Verlusten abgehen.

Ich kann mir also durchaus vorstellen dass die Zahlen in etwa stimmen.

Was allerdings in der Grafik unterschlagen wird sind die riesigen Abwärmeverluste. Der Pfeil wäre dann mindestens doppelt so breit wie der der Stromerzeugung und würde nciht mehr auf die Seite passen. Es ist natürlich wieder geschickt mit den Einheitend er zahlen manipuliert.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.087
0
#11
Hallo Ihr Zwei

Sagtmal wollt Ihr eigentlich den Herrn von der Braukohle konkurrenz machen?

Nein ich mein jetzt nicht den Flächenertrag sondern im Zahlenverdrehen
http://www.braunkohle.de/schule/medien/debriv02_ge.pdf
Seite 7 untere Tabele da werden auch Zahlen verdreht das sich die Balken eigentlich biegen müßten.

Und Emil Du schreibst von Natur? Hast Du Dir Natur schon einmal angeschaut?

http://www.zytologie-online.net/photosynthese.php

Letzter Satz in dem Text

"Die Rate der Fotosynthese wird durch Kohlendioxyd, Lichtintensität und die Temperatur beeinflußt."

und damit noch etwas Licht in die Natur des Blattes kommt

<img src=http://www.u-helmich.de/bio/stw/reihe4/blatt/blatt01/blatt3.gif>
aus http://www.u-helmich.de/bio/stw/reihe4/blatt/blatt01.htm

daraus auch noch ein schöner Satz, bisher von keiner Loby vereinnahmt
"Für die Photosynthese spielen nur zwei Aspekte des Laubblattes eine wichtige Rolle: die photosynthetisch aktive Gewebe mit ihren
Chloroplasten sowie der Mechanismus, durch den die Weite der Spaltöffnungen in der unteren Epidermis reguliert wird. "


So aber das ganze, da habt Ihr recht, hat unmitelbar nichts mit Elektroautos zu tuen, eher mit Mitarbeiter motivation und optimalen
Arbeitsumfeld also etwas was nichts mit Euren täglichen Leben kolidiert, bei mir ist das halt teil meiner tätigkeit, da wird man halt Betriebsblind.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#12
Manfred aus ObB schrieb:

http://www.braunkohle.de/schule/medien/debriv02_ge.pdf
Seite 7 untere Tabele da werden auch Zahlen verdreht das sich
die Balken eigentlich biegen müßten.
Jetzt schreib doch erstmal was auf Seite 2 hint und vorn nicht stimmt. Dann können wir den nächsten Punkt klären.

Übrigens, man lernt sowohl bei einem Physik- als auch bei einem Ingenieursstudium ziemlich schnell dass es wenig sinnvoll ist Ergebnisse auf 10 Stellen hinter dem Komma auszurechnen wenn die Eingangswerte nur geschätzt sind. Dies täuscht eine Genauigkeit vor die nicht den Tatsachen entspricht.

Alles was wir hier an Zahlen und möglichen Einflussgrößen durch die Gegend schmeißen ist nur über den Daumen gepeilt. Deshalb kann auch das Ergebnis nur über den Daumen gepeilt sein.

Deshalb passen die 1 % die ich aus den über den Daumen gepeilten Ertragswerten unter unseren Klimabedingungen Klimabedingungen ermittelt habe ganz gut zu den von Dir zitierten und über den Daumen gepeilten Spielraum von 0,1 bis 2,4 %.

Es ist doch gut wenn über den Daumen gepeilte aus der realen Welt ermittelte Werte in der Größenordnung gut zu den über den Daumen gepeilten theoretischen Werten passen.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.087
0
#13
Also Emil

http://www.braunkohle.de/schule/medien/debriv02_ge.pdf Seite 10 Qalitätsmerkmale steht:

das 1 Tonne Braunkohle im Durchschnitt 0,31 t Steihkohleeinheiten sind.

Deine Annahme

"1 kg Braunkohle hat einen Energieinhalt im Bereich von 2 kWh/kg bis etwa 8 kWh/kg."

ist also ein sehr grober Wert und man kann sich beim Schätzen leicht auf den Daumen hauen.

Das in der Grafik wechslende Einheiten verwendet wurden, das ist völlig korrekt von Dir beanstandt und die
dazugehörige Graphik manipulirende gezeichntet ist, ist in dem Punkt kein so großer Unterschied in unseren Ansichten.

Was also hint und vor nicht Stimmt ist die Tatsache das ich aus einer Manipulierten Meinung eine andere
Manipulierten Meinung machen will, ohne zu wollen das sich die Leser was denken dabei.

Du schreibst weiter

"Übrigens, man lernt sowohl bei einem Physik- als auch bei einem Ingenieursstudium ziemlich schnell dass es wenig
sinnvoll ist Ergebnisse auf 10 Stellen hinter dem Komma auszurechnen wenn die Eingangswerte nur geschätzt sind"

Wer aber in der Stunde nicht eingeschlafen ist hat auch gehört das es wesentlich effizenter ist Steigerungen im unteren
bereich durchzuführen, als gleiche Steigerungsratten auf hohen Niveau durchzuführen.

Also eine Ertragsteigerung von Biomasse 2 % auf 10 % ist das 5 Fache

Eine Solarzelle von 15% auf 30% zu bringen nur das doppelte, trotzdem kostet der erste Fall nur die hälfte.

Aber wie geschrieben man hat im ersten teil der Stunde nicht einschlafen dürfen.


Um beim Übern Daumen peilen zu bleiben wenn Du als Freiflächenbefürworter der Absuluten Art ( gut Wolfgang wills noch hoch zwei)
von Elektroautozwischenspeicher schreibst muß es ja ein Diredarezahl dazu geben was das pro kWh kosten soll,
also so übern :spos: wieviel
 

Eurolore

Mitglied
17.02.2006
228
0
#14
Hauptproblem sind die riesigen Investitionskosten

ein Quadratmeter Autobahn in dichtbesiedelter Umgebung bis zu 1600 ¤ kostet, also 3 bis 4 mal soviel wie ein Quadratmeter Solarzellen?


Ein Quadratmeter Autobahn in dichtbesiedelter Umgebung kostet bis zu 1600 ¤, also 3 bis 4 mal soviel wie ein Quadratmeter Solarzellen.
Der 10.1 km lange 15. Bau-Abschnitt der A100 in Berlin kostete im Jahr 2000 971 Mio. DM, entsprechend 485 Mio. Euro (siehe http://www.berlin.ihk24.de/share/bw_archiv/bw2000/00090013a.htm ). Bei einer geschätzen Breite von 30 m und einer damit resultierenden Fläche von 303000 m² ergeben sich Kosten von rund 1600 Euro pro Quadratmeter. Ein Quadratmeter fertigmontierter Solarzellen kostet etwa 500 Euro für kleinere Anlagen und etwas weniger für größere Anlagen.

 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#15
Manfred aus ObB schrieb:

"1 kg Braunkohle hat einen Energieinhalt im Bereich von 2
kWh/kg bis etwa 8 kWh/kg."

ist also ein sehr grober Wert und man kann sich beim Schätzen
leicht auf den Daumen hauen.
Habe ich aber nicht weil das richtige Ergebnis raus kam. Ich hätte ja noch ein Intervallrechnung für Dich mit 3 Stellen hinter dem Komma machen können und das Ergebnis wäre auch nicht anders gewesen. Die Werte der Grafik sind plausibel und es gibt nichts darin was hint und vorn nicht stimmt.

Was also hint und vor nicht Stimmt ist die Tatsache das ich
aus einer Manipulierten Meinung eine andere
Manipulierten Meinung machen will, ohne zu wollen das sich
die Leser was denken dabei.
Das hast Du aber nicht geschafft weil die Werte in der Darstellung nicht nicht hint und vorn stimmen.

Also eine Ertragsteigerung von Biomasse 2 % auf 10 % ist das
5 Fache

Eine Solarzelle von 15% auf 30% zu bringen nur das doppelte,
trotzdem kostet der erste Fall nur die hälfte.
Das hat nichts damit zu tun dass der Wirkungsgrad in unseren Breiten bei ungefähr 1 % liegt. Die Natur dazu zu bringen dass sie Biomasse mit 10 % Wirkungsgrad in unseren Breiten erzeugt wird wohl noch einige Millionen Jahre der Evolution dauern. Die Solarzelle mit etwa 30 % Wirkungsgrad gibt es dagegen schon.

von Elektroautozwischenspeicher schreibst muß es ja ein
Diredarezahl dazu geben was das pro kWh kosten soll,
also so übern :spos: wieviel
Ich könnte jetzt über den Daumen gepeilt schreiben dass es für die Energieversorgung quasi nichts kostet weil der Energiespeicher im Elektroauto sowieso vorhanden ist wie im normalen Auto der Benzintank. Aber das ist Dir dann wohl zu billig.

Davon abgesehen habe ich immer geschrieben dass dies nur ein Element in der regenerativen Energieversorgung ist und es neben den vielen anderen Energiespeichermethoden und dem Verbundnetz ja auch immer noch die gespeicherte Energie in der Biomasse ist. Und die wird besser nur dann verstromt wen es von wo anders her keinen Ausgleich mehr gibt.

Und bis wir in 50-100 Jahren tatsächlich einen so hohen Anteil an regenerativen Energien haben dass wir wirklich mehr Speicher brauchen als durch andere Maßnahmen ausgeglichen werden kann, da haben wir bestimmt noch andere Möglichkeiten entdeckt. Vielleicht schaffst Du es ja mit Genmanipulation den Wirkungsgrad von Biomasse von 1 % auf 10 % oder gar 20 % zu bringen. Dann zermahlen wir die PV-Module halt wieder und füllen nach der Reinigung damit die Sandkisten auf Kinderspielplätzen damit.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
0
#16
Wussten Sie schon, dass nachts die Sonne nicht scheint und auch sonst das Wetter sehr zu wünschen übrig lässt? Mach es wie die Grünen nur und zähl die schönen Stunden nur. Ja, ja, wenn das mit der Sonnenblume nur so toll wäre. Schau doch mal auf Deine Stromrechnung. 5Cent Strafgebühr haben uns die Grünen beschert, für die Sonnenuhr!
Was aber mit vollen 40% Wirkungsgrad zu Buche schlagen würde, ist, wenn man vor der Verbrennung die Braunkohle mit der Sonnenwärme vortrocknen würde, statt schmutzige Braunkohle dafür zu verbrennen.
Da sind sich aber die schwarzen Männlein zu schade für. Und wenn die Angela nicht bald etwas unternimmt, erkenne ich ihr Physikerinnenpatent ab.
Angela, zeigs Ihnen!
Deine Freundin, die Lore, meint es zwar gut, verrechnet sich aber.

So ganz nebenbei, die Trocknung würde auch mit der Abwärme des Kraftwerks hervorragend funktionieren.
Also, Angela, Du weißt, Du willst wiedergewählt werden!

 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
0
#17
Hallo Bernd,
das mit der Vortrocknung der Braunkohle durch die Sonne klingt schon gut- wie aber willst du das großtechnisch und energieeffizient lösen ?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.087
0
#18
Hallo Bernd Schlüter


Schreib nicht immer so aufmüpfig, hier liest der CIA und sonstwer mit, also

"5Cent Strafgebühr haben uns die Grünen beschert, für die Sonnenuhr!"

Bernd Schlüter Du kannst nicht Rechnen, würdest Du Braunkohle nach CO² Abgabe bewerten, täts kWh fast 21,8 Cent Steuer kosten.

Rechne mal aus was das in den Staatssäckel bringen würde GuD Strom und BHKWgaskraftwerke
kannst Dir ja selber ausrechnen.

Was meinst wie schnell die Trocken würden wen der CO² wert des Brennstoffes mit den Wirkungsgrad verknüpft wär?

<img src=http://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/CO2-spez.gif>


360 : 0,33 = 1090gr pro KWh 1090 mal 0,02 Cent je Gramm macht 21,8 Cent Steuer je kWH

bei Trocknung

360 :0,4 = 900 gr pro kWh 900 mal 0,02 Cent je Gramm macht 18 Cent Steuer je kWh

Was glaubst wie schnell die Trocknen würden
 

Bernd_M

Aktives Mitglied
22.12.2006
1.550
0
#19
Hallo Emil,
dann muss man aber auch bedenken ,das bei annähernt gleiche "Ökologischen Stellenwert" die Energie der Solarzellen, für den Endverbraucher ca. 2,5 mal so teuer ist.
Anders ausgedrückt:
mit den gleichen "Geldeinsatz" kann das 2.5 fache der Energie erzeugt werden,wenn keine Solarzellen benutzt werden.(Gross-Solaranlagen zu NAWART BIOgasanlagen).

Bernd M
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#20
Bernd Schlueter schrieb:

Wussten Sie schon, dass nachts die Sonne nicht scheint und
auch sonst das Wetter sehr zu wünschen übrig lässt?
Ich empfehle als Lektüre http://www.volker-quaschning.de/downloads/Klima2000.pdf ab Kapitel 4.

Schau doch mal auf Deine Stromrechnung. 5Cent Strafgebühr haben uns die Grünen beschert, für die Sonnenuhr!
Die 5 Cent Strafgebühr sind für diejenigen eine Strafgebühr die nicht in regenerative Energien investieren. Und eine CO2-Abgabe wäre noch viel höher.

Was aber mit vollen 40% Wirkungsgrad zu Buche schlagen würde, ist, wenn man vor der Verbrennung die Braunkohle mit der Sonnenwärme vortrocknen würde, statt schmutzige Braunkohle dafür zu verbrennen.
Ist das nicht ein Widerspruch zu Deiner Eingangsthese?

Wie soll man beispielsweise im Winter die Braunkohle mit Sonnenenergie trocknen?

Da sind sich aber die schwarzen Männlein zu schade für.
...
So ganz nebenbei, die Trocknung würde auch mit der Abwärme
des Kraftwerks hervorragend funktionieren.
Wenn es die Energieerzeuger nicht machen dann wird es sich wohl nicht rechnen.

Davon abgesehen ist die Braunkohleverstromung die CO2-Schleuder schlechthin. Diese Kraftwerke gehören nach den AKWs am schnellst abgeschaltet.

http://www.greenpeace.de/themen/energie/fossile_energien/artikel/braunkohle_gift_fuers_klima/

Und das Thema CO2-Speicherung dient auch nur zum Abgreifen von Milliardensubventionen bis dann erkannt wird dass das eine Sackgasse ist.