Wunschdenken


19.01.2004
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Krefeld
#1
Unser Wunsch ist es, mit den nachwachsenden Recourcen auf Dauer auszukommen und das bei wachsender Weltbevölkerung und Vollmotorisierung der dritte Welt-Länder.
Die Solargemeinde geht dabei vorbildlich vor. Notfalls reduziert sie ihren Energiebedarf für die individuelle Mobilität auf 1 KW, um dem Chinesenkind das Moped in die Wiege legen zu können, ohne dass weiterhin die Beobachtung des Sternenhimmels durch unsere Astronomen unmöglich gemacht wird. Sieht man die Sterne, ist die Welt noch in Ordnung. Feststellung: sie ist in absoluter Unordnung.
Batterietechnik hat den Nachteil eines schlechten Überalleswirkungsgrades. Dafür schränken wir unseren Leistungsbedarf so ein, dass wir im allgemeinen ganz leicht unter dem Primärenergiebedarf unserer Konkurrenten der Möchtegernrennfahrer und -Fahrerinnen liegen. Die Steuerfreiheit gaukelt uns dabei vor, wir hätten viel bewirkt.
Dabei könnten wir durch Verbrennungsmotorkonzepte, die es nicht gibt, in ganz andere Dimensionen der Umweltschonung vorrücken.
In der indirekten Heizung von Verbrennungsmotoren könnte die Lösung liegen. Stirlingmotoren von akzeptabler Größe wurden aber nur bis 300 watt gebaut. Wir benötigen etwa 6 KW dieser trägen Maschinen. Gelingt es uns, für kurze Beschleunigungsvorgänge und auch Berge Energie kurzfristig zwischenzuspeichern, werden einmal unsere Batterien geschont und zum anderen umweltschonenden Verbrennungskonzepten hohen Wirkungsgrads zum Durchbruch verholfen.
Bei diesen Verbrennungsmotoren liegt die Leistungsgrenze bei ca 6 KW, ein Bereich, der dem Leistungsbedarf für die Heizung eines durchschnittlichen Niedrigenergiehauses heutigen technischen Standes entspricht.
Es dürfte sinnvoll sein, in diesem Bereich von der Seite des Staates zu investieren, Was fehlt, sind leistungsfähige Wärmetauscher, die genügend Zyklenfestigkeit, vergleichbar mit den besten unserer Batterien besitzen. Alternativ lassen sich eben Zwischenspeichersysteme entwickeln, die Temperaturdifferenzbelastung und deren Trägheitswirkung in indirekt beheizten und dadurch umweltfreundlichen Motoren entscheidend reduzieren. Das können Schwungmassen, Batterien oder auch die Hochkapazitätskondensatoren auf Kohlebasis sein.
Hochinteressant scheint dabei die Porenbrennertechniktechnik zu sein. Rechnet man jedoch nach, so klafft an der entscheidenden Stelle, der direkten Wärmeleitung und der durch Strahlung eine alles unmöglich erscheinen lassende Diskrepanz. Sind das nur Theaterspieler, die uns die sorgenfreie Zukunft unserer Kinder vorgaukeln? Ich würde sagen, ab unter den Schador!