Welcher Typ SSB ist in den Els?

  • Themenstarter Karl Weippert
  • Beginndatum

K

Karl Weippert

Guest
#1
Hallo !

Welchen Typ SSB Batterie habt ihr in den ELs SB 100 oder SBL 100 und warum nicht z.B. SBL 120 ( hat die selben Maße wiegt ein wenig mehr)

Gruß Karl
 

Karsten-

Mitglied
12.12.2004
91
0
#2
CityCom hat bei mir diese geliefert - SB 100-12i mit 80Ah-C5


SB 100-12i is a high performance battery with 6~7
years in standby service or more than 500 cycles at
50%depth of discharge in cycle service.

NOMINAL VOLTAGE : 12 V
NOMINAL CAPACITY(20 hr) : 100.0 Ah
DIMENSIONS
TOTAL HEIGHT : 221 mm
CONTAINER HEIGHT : 214 mm
LENGTH : 329 mm
WIDTH : 172 mm
WEIGHT : APPROX 34.00 Kg
40 C : ~102%
25 C : ~100%
0 C : ~85%

20 hr @ 5 A : 100 Ah
5 hr @ 16 A : 80 Ah
1 hr @ 60 A : 60 Ah

Ich vermute mal das die SBL-Typen nicht für Elekrtofahrzeuge vorgesehen sind.

Karsten
 
R

Roland Reichel

Guest
#3
Zu den Daten der SSB Akkus:
laut Herstellerangaben sollten sie 500 Zyklen mit 50% machen. Das würde - bei 50% Entladetiefe - rund 30 km pro Ladung entsprechen.
Die Kosten wären dann bei geschätzen Kosten von rund 600 Euro pro Satz inklusive Ein- und Ausbau (stimmt das? Oder was nimmt CityCom jetzt? Ich kenn die Preise zur Zeit nicht so genau, da ich lange keine Akkus gekauft habe!)

Also: bei rund 600 Euro und 15.000 km käme man auf Akkukosten von 4 Cent pro km. Das wäre eigentlich total in Ordnung.

Dazu habe ich einige Fragen:
1. Was nimmt CityCom von Endkunden zur Zeit für einen Satz SSB?
2. Was nennt CityCom für SSB Akkus für Lebensdauer Erwartungen?
3. Welche Lebensdauerwerte sind tatsächlich erreicht?
Wegen diesem Punkt werde ich mal wieder in die ElWeb Datenbank "Batterien" schauen, bitte tragt euch dort ein mit tatsächlich erreichten (End-)Werten, also Lebensdauerwerten bis zum Austausch.

Mir ist schon klar, dass das alles für relativ gleichmäßige Akkusätze gilt. Wenn Exemplarstreuungen dazu kommen, wirds bitter, und die Gebrauchsdauer sinkt rapide.

Mit entsprechenen Überwachungsschaltungen sollte man das merken und gegensteuern können. Am einfachsten sind hier drei Voltmeter oder drei Batteriespannungsanzeigen mit LEDs, wie es sie preisgünstig bei Conrad gibt. Eine Supermassnahme wären natürlich bei diesen geschlossenen Akkus kleine Kästchen auf jedem Akku, die die Überladung und Gasung verhindern. Sowas wurde vor vielen Jahren zur Zeit der Tour de Sol bereits vom Ing. Büro Willy in der Schweiz angeboten (der auch den Kapazitätsanzeiger EM22 gemacht hat). Kommerziell angeboten wird sowas aber zur Zeit nicht, jedenfalls ist mir nichts bekannt.
Daher meine Bitte an die Forengemeinde:
a) Bitte Hinweis auf kommerziell erhältliche Überlade-Verhinderer bekannt geben.
b) Ich bitte um Nachricht über erfolgreiche Selbstbauprojekte auf diesem Gebiet (scheint einfach zu sein, ein Komparator, Transistor und Lastwiderstand und so, gemacht bereits von einigen in der Szene, ich würde diese Berichte gerne in den Solarmobil Mitteilungen veröffentlichen..)

Gruss, Roland Reichel, bsm
 
K

Karl Weippert

Guest
#4
Hallo Karsten!

Ich kann leider auch nicht erkennen, daß die SB Typen für Elektroautos gedacht sind- die SBL Typen zeichnen sich wohl durch eine höhere Lebensdauer im standby Betrieb aus.

Gruß Karl
 

Karsten-

Mitglied
12.12.2004
91
0
#5

Na ja, die SB sind dadurch für Elektroautos geeignet, weil CityCom sie dafür vertreibt und damit auch die Gewährleistung übernimmt. Zum Preis kann ich leider nix sagen, da der Vorbesitzer direkt vor meinem Kauf die SSB+Lader von CityCom bezogen hat, und mir nur den Lieferschein mitgegeben hat, auf dem aber keine Preise stehen.

Karsten
 
I

Ingo Paulisch

Guest
#6
Hallo Roland, und alle anderen.

Ich kann mir nicht ganz erklären wie dieser Überlade-Verhinderer funktionieren soll.
Durch die Bauteile nehme ich an, daß das Gerät bei zu hohen Spannungen an der Batterie einen Last-Widerstand parallel dazu schaltet. Dadurch soll die Spannung gesenkt werden und ein Teil des Ladestromes durch den Widerstand verbraten werden.
ok.
Das wird in der Konstantstrom-Ladephase funktionieren, da es dem Ladegerät egal ist, wer seinen Strom aufnimmt.
Aber in der Konstantspannungsphase würde der Überlade-Verhinderer die Spannung ja künstlich herunterziehen und das Ladegerät noch mehr Strom geben, um seine Spannung zu erreichen! (und der Überlade-Verhinderer zieht die Spannung wieder runter, und das Ladegerät erhöht weiter den Strom...) !!!
Es wird also nicht der Strom im Widerstand verbraten :-(


Sollte es entgegen meinen Überlegungen doch klappen, dann verweise ich auf eine Schaltung aus der Elektro Heft 3/2000. Dort ist die Bauanleitung für ein Solarladeregler inkl. Platinenlayout abgedruckt. Durch Austausch von zwei Bauteilen und umlegen der Anschlüsse müßte sich daraus ein Überlade-Verhinderer bauen lassen.

Mit freundlichem Gruß
Ingo
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.398
54
Filderstadt
www.elweb.info
#7
Hallo Ingo,
ja die Energie wird schlicht in einem Lastwiderstand verheizt. Einfach und nicht sehr elegant, aber funktionsfähig. Bessere System haben diese Energie dann wieder allen Batterien gleichzeitig zugeführt. Ich habe hier etwas darüber geschrieben:
http://www.elweb.de/data/evtechnik/allgemein/bmanag.htm
Grüße
Ralf
 
I

Ingo Paulisch

Guest
#8
Hallo Ralf,
vor dem Verheizen der Energie habe ich keine Angst, aber vor dem verheizen des Ladegerätes!
Denn in der Konstantspannungsphase versucht doch das Ladegerät seine vorgegebene Spannung durch Erhöhung des Ladestromes zu erreichen.
Wenn aber das Ladegerät z.B. 45 Volt haben möchte (also 3*15 Volt) und die Überwachung der einzelnen Akkus auf z.B. 14,5 Volt abregelt, dann fehlen dem Ladegerät doch 1,5 Volt, das es durch Erhöhung des Ladestromes zurückgewinnen möchte.
Über kurz oder Lang verheize ich doch nicht den Strom, sondern das Ladegerät!!!

Mit freundlichem Gruß
Ingo
 
K

Karl Weippert

Guest
#9
Hallo Ingo!

So rum hast du natürlich recht- wenn aber die Summenspannung der einzelnen "Begrenzer" größer ist als die vom Ladegerät gewünschte Spannung sollte nichts passieren!

Gruß Karl