Waldmühlenrettung, Kopplung 48 Volt-Batterie, Mühlendrehstromgenerator und Solarpaneele (Gleichstrom und 230 Volt-Wandlerausgang)



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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
780
Also, die Saftware ist damit verfügbar und einen Adapter können wir bei der Firma von Jens in Rußheim ausleihen. Ein Frequenzumrichter mit Rechteck-Drehstromausgang ist vorhanden, leider mit Drehstromeingang. Aber das lässt sich vielleicht umbauen? (SEW). Nein, die Knetmaschine ist kein Museumsstück und original.
Am liebsten wäre mir ja, wenn der Mühlengenerator nicht nur mit Wasser gespeist werden könnte, sondern auch mit Sonne. Ist ja eine Synchronmaschine und wenn die in die 50 Hz vom Solarwandler einrasten würde, könnte die ganze Regelung bleiben, wie sie ist. Wenn das ganze Mühlengeklapper dann auch bei ausgetrockneter Pfinz laufen würde, wäre das kein Nachteil. Die Bauern würden sich freuen und die Fische würden wir vorher retten.
Der Pfinz würden wir ihren langen Weg aus dem Schwarzwald ersparen.
Nein, die Schreinereimaschinen laufen auch alle mit Drehstrom und würden sich freuen, wenn sie ebenfalls mit dem Frequenzumformer versorgt werden könnten. Da zu oft Energiemangel herrscht, könnte deren Energieaufnahme per Umrichter stark verringert werden. Der Umrichter braucht ein Ausgangsfilter. Drei Kondensatoren würden mir genügen, Die Drossel könnte ich noch selbst anpassen. Das Ausgangsfilter ist teurer als der Umrichter. Geldmacherei.
Autsch, mich hat gerade eine Mücke gestochen, und wie. Dieses Jahr schlimmer in Krefeld als in Rußheim.
In jedem Fall wüde ich alle Energien in einen ordentlichen Akku schicken und von dort weiterverteilen. Dann haben wir mit schwierigen Synchronisierungen nichts mehr zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kamikaze

Aktives Mitglied
Nein, die Schreinereimaschinen laufen auch alle mit Drehstrom
[...]
zu oft Energiemangel
Ein Grund mehr für einen Anschluss ans Stromnetz.
Da gibt's Drehstrom frei Haus - auch wenn das Mühlrad stehen muss und die Sonne nicht scheinen mag.
Außerdem reicht es dann, wenn die Wechselrichter der verschiedenen Generatoren ihren Strom einfach ins Netz drücken - keine Notwendigkeit mehr, jede einzelne Phase haarklein aus zu steuern, und wenn das Wasser mal nicht für alles ausreicht ist das auch kein Problem. Die Stromzähler saldieren - messen also nur die Differenz zwischen Erzeugung und Verbrauch.
Der Mühlengenerator könnte dann über einen Windkraft-Wechselrichter und die paar PV-Module über einen klassischen PV-Wechselrichter betrieben werden. Meinetwegen auch mit (kleinem/vorhandenem) Akku. Die Stromrechnung dürfte also entsprechend gering ausfallen - sogar in der heutigen "Energiekrise".
Leerrohre verlegen ist nun auch kein Hexenwerk (das kann jeder, der entweder Zeit und Armschmalz oder einen Miet-Bagger hat).
Insbesondere bei der Gastro gibt es dann auch keine Probleme mit unterbrochener Kühlung mehr.

Wenn es (warum auch immer) eine Insel bleiben muss, dann ist spätestens an dieser Stelle klotzen angesagt und nicht kleckern. Die alten Holzbearbeitungsmaschinen, die an der Mühle herum stehen brauchen Leistung satt. Da hilft ein Frequenzumrichter nicht mehr.
Wenn eine Teigknetmaschine ein bisschen langsamer läuft mag das noch nicht dramatisch sein, aber Fräsen und Hobelmaschinen funktionieren langsam einfach nicht und sind bisweilen sogar höchst gefährlich, wenn die Drehzahl einbricht.
Wenn die im Inselnetz betrieben werden sollen, dann braucht es WR, die ein ordentliches, dreiphasiges Netz aufbauen, und keine halbgaren Bastellösungen.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
780
Rick, Du hast völlig recht. Aber ich sehe, Du hast noch nicht richtig mit dem Michael gesprochen.
Eine automatische Wehrsteuerung halte ich für unumgänglich, die automatisch immer eine Menge Wasser vorhält und die Mühle immer nur so beaufschlagt, wie gerade Energie gebraucht wird. Ich sehe den Bäcker immer nur zwischen Backstube und der ersten Etage der Mühle hin und herflitzen, wobei über die Hälfte der Wasserenergie unnötig verbraucht wird. Früher gab es Gehilfen, der das auf Zuruf erledigte, der fehlt jetzt. Das muss geändert werden.
IEs existiert eine elektrische Steuerleitung!
Der Generator hat ja ordentlich Schwungmasse und bleibt nicht sofort stehen Die Drehzahlmessung erfolgt dauernd und es wäre kein Problem, bei Drehzahlabfall das Zulaufwehr bis ca 10 cm abzusenken. So schnell aufziehen und so langsam drosseln, dass es keine Regelschwingung gibt.
Dann haben wir Energie im Überschuss, genug, um mit einem zweiten Wehr eine Fischtreppe zu bedienen. Der Rest solar.
Die Fische stören sich bestimmt nicht daran, wenn die Wassermenge zeitweise schwankt. Michael meint das aber. Ich behaupte, das wird die erste richtig funktionierende Fischtreppe in Deutschland.
Aufzugfahren am Rhein in Iffezheim mögen die Lachse wirklich nicht. Würde mich nicht wundern, wenn dann eines Tages unsere Meerjungfrau aus Dänemark im Oberwasser von Rußheim schwimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
386
Berlin, DE
Ich würde ja vorschlagen, ihr malt euch mal ein Schema, wie das funktionieren soll - Fischtreppe usw. lassen wir erstmal aussen vor. (übrigens gabs wenige Meter von hier eine Forellentreppe, die für Jahrzehnte frische Forellen lieferte und erst 2018 den Betrieb einstellte).
Filter an den Frequenzumrichtern sind erstmal nicht nötig, denn die sind, wie gesagt, dazu gedacht, direkt Motoren anzutreiben. Und die Victron hat ein schönes Ausgangsfilter eingebaut, was nach meinen Messungen auch wirklich sauberen Sinus ausspuckt.
Betreibt man Drehstrommotore aus einem Frequenzumrichter, der mit 230V~ gespeist wird, kann auch der FU nur 230V Drehstrom liefern. Deswegen müssen Motoren diesen Betrieb vertragen, bzw. von Stern (380/400V) auf Dreieck (220/230V) umgeschraubt werden. Anständige Industriemotoren bieten dies Möglichkeiten nahezu immer, es hilft meist ein Blick in den Klemmkasten. Allerdings gibt es auch welche, die für 630/400V Betrieb gedacht sind, aber das kann man ja nachgucken.
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
Meine Idee sieht so aus:
doc_20220810125906.jpg
Der Akku dient als Zentrale für alle Energiequellen (da könnten also bei Bedarf auch unkompliziert weitere Energiequellen dazu gebaut werden, falls die PV mal wächst, ein Windrad an den Schornstein kommt oder ein Notstromer unterstützen soll/muss).

Als Laderegler für die PV würde ich sowas wie den SmartSolar 250/70 nutzen. Der sollte die bestehenden 10 Module gut bedienen können.

Der Mühlengenerator könnte mit dem bestehenden 400V-Generator ein Skylla 24/100TG antreiben und so seine Energie in den Akku bekommen.
Falls die Mühle deutlich mehr leisten sollte (die rund 5kW waren jetzt von mir geschätzt), könnten hier auch mehrere Geräte genutzt werden.

Als Wechselrichter könnte ich mir zwei Phoenix vorstellen, gemeinsam mit einem Multiplus II-GX, der die Kommunikation und Datenverarbeitung, sowie eine Phase übernimmt.
Der Multiplus könnte gleichzeitig als Ladegerät für ein beliebiges 230V-Notstromaggregat genutzt werden.

So sollte ein Netz zustande kommen, das auch mal eine größere Maschine aufnehmen kann, und auch Elektronik nicht in die ewigen Jagdgründe schickt. (Ihr wolltet doch auch E-Autos damit laden, oder? Keine gute Idee mit einem unsauberen Netz.)
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
Meine Idee sieht so aus:
Schau Dir mal die Outback Power Produkte an, speziell die Wechselrichter. Drei Stück à 5 kW Dauerleistung und als Drehstromnetz verschaltet. Es ist zu prüfen, ob die Leistung für die Machinen ausreicht, insbesondere die Teigknetmaschine. Aber 15 kW sollten wohl reichen.


Die Outback Power Wechselrichter haben schon Eingänge inklusive MPP Regelung für die Solaranlage. Und sie arbeiten standardmäßig mit 48V Akkus zusammen. Soviel ich weiß, gibt es in der Waldmühle bereits 48V Akkus.

Zu prüfen wäre noch, ob die Energie vom Wasserrad direkt über die Wechselrichter in den Akku gehen könnte, oder ob man da noch ein separates Gerät benötigt. Die Ladung des 48V Akkus übernehmen die Outback Power Wechselrichter standardmäßig.

Gruss, Roland
Outback Power liegt preislich etwa bei der Hälfte der Victron Geräte. Ein Kollege von mir hat so ein 5 kW Gerät plus 2 kW Solaranlage plus 9,5 kWh Akku mit 48V in seiner Garage installiert und lädt damit hauptsächlich seinen Peugeot e-208. Und ist bisher sehr zufrieden mit den Geräten.
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.617
Heidenrod
Hmm,

die sehen denen die ich weiter oben vorgeschlagen habe irgendwie verdächtig ähnlich... Wenn man die drei als Drehstromlösung verschaltet, kann man die drei Phasen vom Wasserrad jeweils an den AC-Eingang anschließen. Die Dinger haben auch einen Schaltausgang, um Strom anzufordern, der könnte das Wehr steuern, sprich, es wird der Wassergenerator nur angefahren wenn die Solaranlage nicht genug liefert und der Akku leer wird... Wie weit die Programmiermöglichkeiten gehen weiss ich leider (noch) nicht.

Gruß,

Werner
 
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induzer

Neues Mitglied
die drei Phasen vom Wasserrad jeweils an den AC-Eingang anschließen.


... was ist das für ein Generator an dem Mühlrad ?

Sofern der nicht permanentmagneterregt ist, wird es zumindest einen, im Verhältnis zum Laststrom, kleinen Erregerstrom benötigen; um zumindest eigenständig 3AC bereitstellen zu können.

Oder habe ich etwas überlesen oder verwechselbuchst ?
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
780
Habe gerade mit der Firma Transwatt in Bad Sassendorf bei Soest telefoniert, die Victron-Geräte vertreibt und repariert. Ich vermute, dass ist die Firma, in der Wotan lange gearbeitet hat. Er reparierte dort Geräte. Weiß noch jemand den richtigen Namen von "Wotan"?
Tatsächlich, da herrscht ja ein großes Angebot an Geräten, die meisten ähneln sich in dem, was sie können sollen. Wichtig sind Eure Erfahrungen, die meisten sind wohl chinesisch, sprich , Fragezeichen bei der Zuverlässigkeit.
Die "smart" Zusatz-Solargeräte zum Multiplus verbinden sich auch über bluetooth. Also, vom smartphone steuerbar. Sonst "VE"-Bus. Roland, 2,5 kW reichen für die Knetmaschine, die dicke Hobelbank kann 6kW, kommt aber mit weniger aus.
Aber sehr beruhigend für die Waldmühle, die 48 Volt Wechselrichter sind wohl leistungsstark und wenn, sicher leicht zu reparieren. Beim Victron traue ich mir, wegen des hohen Preises, viel weniger zu.
Spätestens zur nächsten Hannovermesse besuche ich Transwatt in Bad Sassendorf.
Mathias hat ja auch eine solche Firma.

Hoffentlich lassen sich die vielen A123-Suppentüten noch einsetzen. Sehr merkwürdige Fehler, von denen Michael berichtet. Aus den elf 2 kWh -96 Volt- Batteriekisten lassen sich auch 48-Volt-Kisten machen, mit wenig Umlöten.

Habe von Marc noch neun HP DPS-2500AB - Netzteile bekommen. Falls wir dem Michael ganz heimlich eine Leitung zur Mühle legen. Psst! Nichts verraten. Roland ist schon fast autark.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
780
Fremderregter Drehstrom-Synchrongenerator, vermutlich über integrierter Erregermaschine. Feld wird ab ca 80 Volt aufgebaut. Sehr versteckte kleine Elektronik Platine steuert dies. 1500 /s 400 Volt/40kW. Habe todesmutig die Regler verstellt, bis das "Pumpen" des Mühlrades aufhörte (Regelschwingung).
Da ist wohl ein PI-Regler enthalten. Einfache , diskret aufgebaute Schaltung.Wegen der Entfernung und der Dunkelheit war es mir nicht möglich, die Schaltung abzuzeichnen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
Die sehen wirklich interessant aus, vor allem zu dem Preis.
Ja ja.... und sie sind primär genau für off-line Anlagen wie die Mühle gedacht. Anlagen mit outback-power Wechselrichtern können laut Beschreibung keinen Solarstrom ins Netz einspeisen.

Mit (m)einem Victron soll das gehen. Das ist einer der Unterschiede. Ein anderer ist:

Die Victron sind sauschwer, da sie innen einen Ringkerntrafo haben. Mein Multiplus 5kW mit GX und so wiegt 30 kg. Habe ich heute alleine nicht mehr an die Aufhängung an der Wand gebracht.

Die 5 kW 48V Wechselrichter von outback power wiegen nur 10 kg. Haben keinen schweren Trafo drin. Und sie haben den Vorteil, dass man eine Solaranlage direkt anschließen kann. Das geh so ohne weiteres beim Victron Multiplus II nicht.

Ursprünglich hatte (als erster) mir Chriss zu dem Victron geraten bzw. mich auf diese Geräte hingewiesen. Und Emil hat mich auf die Problematik der Null-Einspeisung bei parallelem Anschluss eines Solarwechselrichters auf das Victron-Netz hingewiesen. Ich bedanke mich ausdrücklich für diese Tips. Bei Chriss war ich kürzlich mal zu einem Kurzbesuch und habe seinen 3kW Victron-Wechselrichter anschauen können.
Mit anderen Worten: je mehr echte Erfahrungen und Einsatzberichte hier zusammenkommen, umso leichter sollte weiteren Interessenten die Geräteauswahl für ihre spezifischen Anwendungen werden. Und das gilt auch für die doch sehr eigene Anlage der Waldmühle.

Meine Fragen zur Waldmühle:
Wieviel Leistungen liefert der Mühlengenerator, und mit welchen Strömen und Spannungen und welcher Frequenz? Die Werte sind vor vielen Jahren mal hier genannt, ich kann es aber so nicht wiederfinden.
Was ist an Akkus vorhanden an Spannungs-Packs und an kWh Kapaziät?
Wie gross ist eigentlich die Solaranlage, und mit welchen Wechselrichtern oder Geräten wird die Leistung verwertet, und wozu eigentlich? Nur in die Akkus oder auch direkt in ein 230V Netz?

Und wie Bernd schon schrieb: Wenn die Teigknetmaschine nur 2,5 kW (und wohl drei Phasen) braucht, so sollte das von den Wechselrichtern problemlos geliefert werden. Für die Holzbearbeitungsmaschinen auch. Muss ja nicht gleichzeitig sein.

Gruss, Roland
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
Oh Bernd.... Wotan - oder Bernd Brüggemann - ist leider am 22.4.2018 verstorben.

Gruss, Roland
Und zu Deiner Meinung, ich wäre fast autark..... na ja, nur fast bei der Elektrizität (und zur Zeit bei Brombeeren, Gemüse, vor allem Tomaten und Zuccini). Aber ich habe mittlerweile einen Weg gefunden, die Energie aus meinem 64kWh Kia eSoul auch fürs Haus zu nutzen. Also bis zu 200 Watt oder so über die ganz normale 12 Steckdose und entsprechende Adapter. Oder direkt an den 12V Bordakku anklemmen und dauerhaft bis zu einem kW ziehen. Also bei der 64 kWh Akku nicht mehr will.
Man muss den "Utility Modus" einschalten. Dann wird die 12V Bordbatterie ständig über einen starken DC/DC Wandler gestützt. Soll sogar bis 1,2 oder 1,3 kW gehen. Ausprobiert ist es noch nicht. Aber einen kleinen 300 Watt Sinus-Wechselrichter 12V/230V habe ich schon mal besorgt.
 

induzer

Neues Mitglied
Meine Fragen zur Waldmühle:
Wieviel Leistungen liefert der Mühlengenerator, und mit welchen Strömen und Spannungen und welcher Frequenz? Die Werte sind vor vielen Jahren mal hier genannt, ich kann es aber so nicht wiederfinden.
Also saxobernd meinte es wären:
Fremderregter Drehstrom-Synchrongenerator, vermutlich über integrierter Erregermaschine. Feld wird ab ca 80 Volt aufgebaut. Sehr versteckte kleine Elektronik Platine steuert dies. 1500 /s 400 Volt/40kW. Habe todesmutig die Regler verstellt, bis das "Pumpen" des Mühlrades aufhörte (Regelschwingung).
Da ist wohl ein PI-Regler enthalten. Einfache , diskret aufgebaute Schaltung.Wegen der Entfernung und der Dunkelheit war es mir nicht möglich, die Schaltung abzuzeichnen.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
Ja ja.... werde vielleicht doch mal die alten Threads alle durchlesen müssen. Wir hatten genau diese Themen ja bereits 2017 und so viel - sehr viel - diskutiert:


Gruss, Roland
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
780
Beim Liegen im Blumengarten, die Dinger blühen ohne mein Zutun, kam mir eine Idee:
Die HP-Netzteile regeln sehr viel nach, wenn Netzspannung und Frequenz sinken und steigen im Wirkungsgrad, weil die Trafos nicht zu stark durchmagnetisiert werden. Vor allem aber steigt der Wirkungsgrad der Mühle und des Generators, wenn weniger Wasser kommt , die Mühle langsamer läuft und es nur auf 30 statt 50 Hz bringt.

Steigt die Wassermenge, läuft das HP ganz normal und liefert 2,5 oder 3 kW, je nach Typ. Dann steht aber auch das volle Drehstromnetz zur Verfügung, ohne Akku. Keine Umschaltung, das läuft alles automatisch.
Die Ventilatiosleistung fes Generators geht mit der dritten Potenz der Drehzahl ein, die fehlt uner 40 Hz fast. Auch alle anderen Verluste verringen sich ähnlich.
3kW der Wasserenergie gingen bisher ständig verloren. Wenn der Generator maximal geflutet wurde, waren es nie mehr als 6kW, 28kW wurden zu unseren Lebzeiten nie erreicht, dann hat sich die Pfinz schon in die Wälder ergossen. Normal sind bei gutem Wetter jetzt 0 bis 2kW, letzeres nur, wenn die Bauern nicht sprengen.

Vor dem Hanfreibegebäude warten schon die fertig zugescnittenen Eichenbretter für da Mühlrad. Fugendichtheit spielt eine besongers große Rolle, wenn die Mühle langsamer läuft und das ist mein Ziel.
Eine Wehrsteuerung tst nun entworfen und sollte endlich angegangen werden

Wotans Tod habe ich irgendwo mitverschuldet: er litt furchtbar unter Rheuma unf hatte eine kalte Bude und ein ungeheiztes Kewet. Ich kam nicht dazu, die hier liegende W#rmepumpe bei ihm einzubauen. Auch ich bekam Probleme nach einer MRSA - Infektion.

Ja, Bernhard Brüggemann, das war sein eigentlicher Name. Er hatte gleiche Hobbies wie ich, so das Ultraleichtfliegen, er sammelte noch die Teile für ein Trike. Nein, nicht elektrisch, wie der Hubschrauber, der regelmäßig Rolands Ladestation heimsucht. Bernhard arbeitete nicht bei Transwatt, in Sassendorf ist noch eine ähnliche Firma, die vertreibt Delta-und AEG-Geräte.
 
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matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
386
Berlin, DE
Ursprünglich hatte (als erster) mir Chriss zu dem Victron geraten bzw. mich auf diese Geräte hingewiesen.
Bei mir ist der Grund, das ich die Victrons verbaue, hauptsächlich Haftung. Die Dinger sind halt für Marine zertifiziert und ich verbaue sie auf Booten/Yachten. Da die Eigner sowieso gewohnt sind, das alles schweineteuer ist, spielt das die Hauptrolle.
Wenn du gute Erfahrungen mit den Outbacks gemacht hast, spielt höchstens fehlende VDE oder sonstige rechtliche Problematik eine Rolle, denn die werden, wenn ich das richtig verstehe, in einer gewerblichen Bäckerei eingesetzt.

Und eine Victron liegt da wohl schon rum, die man mal untersuchen sollte. Allerdings ist eine wiederum zum Leben zu wenig, da es ja um Drehstrom geht. Und als Batteriewächter alleine ist sie zu monströs. Und ihre Netzanbindung hilft hier wohl nix. Ist wohl ein Fehlkauf gewesen.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
780
Ja, Fehlkauf. Dazu noch zu schwach, um mit den 35 Ampere, die das Batterieteil verträgt, etwas anzutreiben. 48 Volt mal 35 Ampere sind gerade mal 1750 Watt, viel zu wenig.
Die Adresse, die Werner vorgeschlagen hat. Dann hätten wir schon zwei Phasen zum Antrieb.
Der Ladestrom liegt dann immerhin bei 70 Ampere maximal, also ca 3,5 kW.
Niemand hätte etwas dagegen, wenn unerwartet auch das Victron mitarbeiten würde. Ist tatsächlich direkt bei Victron in Flevoland bestellt und von dort direkt geliefert worden, defekt, wie es aussieht.
Dafür hätten wir mehr als 8 von den 2,4-kW-Typen kaufen können, die sicherlich besser geeignet sind.
Ob sich diese 2,4 kW-Solarwandler drehstrommäßig kombinieren lassen, müsste vorher geprüft werden. Das Victron kann das.

Den Reluktanzmotor Streiche ich jetzt einfach. Es gibt Akkus und bei denen als Zwischglied brauchen wir uns um unterschiedliche Frequenzen, Phasen und gelegentlichen Energiemangel nicht zu sorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
Ja, Fehlkauf. Dazu noch zu schwach, um mit den 30 Ampere, die das Batterieteil verträgt, etwas anzutreiben. 48 Volt mal 30 Ampere sind gerade mal 1500 Watt, viel zu wenig.
Ich denke, Du meinst den Victron Wechselrichter. Um welches Gerät genau handelt es sich. Also Gerätetyp, technische Daten oder so wären für mich hilfreich. Vielleicht mal ein Foto?


Wenns ein Victron Multiplus II mit 3000W Nennleistung und für 48V Akkus wäre, könnte der bis 35A Akkuladestrom bereitstellen, also so rund 1700 bis 1800 Watt. Würde eigentlich super zu den Ausgangsleistungen des Mühlengenerators bei schwachem Wasserstrom passen. Der Wechselstromeingang des Ladeteils könnte mit Frequenzen von 45 bis 65 Hz arbeiten. Auch das könnte eigentlich ganz gut passen.

Und ausgangsseitig mit 3000 Watt einphasiger Dauerleistung sollte er schon so manche Maschine betreiben können. Die Teigknetmaschine allemal, wenn die einphasig angeschlossen ist.
Ist sie das?

Warum ist das Gerät eigentlich damals schon bei den ersten Versuchen kaputtgegangen? Und wer wars?

Gruss, Roland
 
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Wertungen: Kamikaze

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.617
Heidenrod
Die Teigknetmaschine ist dreiphasig (mit Elektronik), das ist ja DAS Problem dort...

Kann mir mal jemand die Nummer vom Mühlen-Michael per PN zukommen lassen, ich bin eventuell am WE dort in der Nähe, dann würd ich mir das mal ganz genau anschaun (und mein vergessenes Sitzmöbel mitnehmen).

Gruß,

Werner
 
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Für weitere Antworten geschlossen.