Sixt steigt beim mobilen Elektroauto-Ladedienst Chargery ein


Sixt steigt beim mobilen Elektroauto-Ladedienst Chargery ein

Das Start-Up Chargery, das im Jahr 2017 entstand, widmet sich vor allem Elektroautos und deren Aufladung. Wird die Batterie frühzeitig leer oder sind umliegende Ladestationen belegt, kann mittels mobiler Ladevorrichtung Abhilfe geschaffen werden. Nun hat sich Sixt dem Berliner Unternehmen zugewandt und möchte Unterstützung darbieten.

Sixt beteiligt sich an Chargery

Die deutsche Autovermietung Sixt hat erst vor Kurzem mitgeteilt, dass Investitionen für Chargery vorgenommen werden. Dies geschieht, um neue Geschäftsstrategien rund um die E-Mobility zu fördern. Zusätzlich möchte der Mobilitätsdienstleister den zusätzlichen Service auch für seine Elektroflotte aufgreifen. Allerdings soll es sich zunächst lediglich um "eine geringe Beteiligung" handeln.

Wie funktioniert Chargery?

Wird der Dienst der mobilen Ladestation benötigt, macht sich ein Mitarbeiter von Chargery mit dem Fahrrad und der "Powerbank" zum gewünschten Elektroauto. Mittels Ökostrom erhält das Fahrzeug eine Aufladung; nach der Ladezeit wird das Gerät wieder abgeholt. Zusätzlich zu diesem Dienst bietet Chargery weitere Vorzüge, wie Innenraumreinigung, kleine Wartungsarbeiten und ähnliches an. Christian Lang ist Chef und CO-Founder von Chargery. Er gab in einem externen Interview bekannt: "Wir freuen uns, mit Sixt einen starken Partner an Bord zu haben und sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam unseren Service zukünftig stark skalieren werden."

Übrigens: Mit Chargery dauert eine Vollladung momentan noch mehrere Stunden. Dieser Umstand soll sich aber dank neuerer Techniken demnächst auf 60 Minuten verkürzen. Bisweilen steht dieser Dienst nur in Berlin zur Verfügung, eine Expansion in andere Großstädte Deutschlands nebst Europa ist jedoch für das nächste Jahr in Planung.

Quelle: chargery.de

Chargery.jpg
Bild: Chargery
 

Kommentare

Yorch

Neues Mitglied
23.11.2012
12
Irgendwie verstehe ich das Geschäftsmodell nicht....Wenn jemand mit dem Anhänger 15 min zum Auto fährt, dann wieder ohne Hänger 15 min zurück, und das ganze nachher nochmal zum abholen, hat der Ladevorgang bei einem Mindestlohn von 8 Euro schon 8 Euro gekostet, dann kommen noch Anschaffungs und Abnutzungskosten von dem Anhänger mit Akku dazu und dann noch die Stromkosten...da ist man dann schnell bei 15-20 Euro für 20 kwh. Gut, man kann jetzt noch nicht genutzte Akkus für Netzdienstleistungen vermarkten oder halt das Auto aussaugen...was wahrscheinlich der profitabelste Teil ist.
 

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