Radnabenmotor gegen Mopedgetriebe


13.06.2006
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#1
War am Freitag auf der RENEXPO in Augsburg. In einer Halle gab es allerlei Elektrofahrzeuge.

Eines davon war ein Elektromoped mit einem Getriebe wie es in fossilen Mopeds verbaut ist.

Ich konnte dies nur in der Messehalle testen, da kann man natürlich keine Beschleunigungstests von 0 bis 45 km/h fahren.

Es fühlte sich irgendwie seltsam an.

Wenn man bei einem Moped mit Radnabenmotor den Gasgriff dreht, dann setzt sofort ein Schub ein.

Bei dem Moped mit Getriebe aber muß der Elektromotor erst auf Touren kommen, bis das Getriebe auch etwas an die Räder weiter gibt.

Ich weis noch nicht was ich davon halten soll. Schließlich ist ein gewichtiges Argument beim Radnabenmotor, daß die ganze Getriebewartung entfällt.

Gibt es Erfahrungen was von Elektromotor mit Mopedgetriebe zu halten ist?

 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
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#2
Roland Mösl schrieb:
Gibt es Erfahrungen was von Elektromotor mit Mopedgetriebe zu
halten ist?
Meine Meinung: nichts.
Abgesehen davon dass es bei E-Motoren technisch unnötig ist, so eine stufenlose Getriebeeffizienzkatastrophe vernichtet etwa 750W Leistung :mad: und die Reibrollen müssen ca. alle 4000km gewechselt werden :sneg:.

Was war denn das für ein Modell/Hersteller?

Gruß Jens

 
13.06.2006
269
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#3
Ich habe das am Stand von GECO auf der RENEWEXPO in Augsburg gesehen.

Man behauptete, so das Problem mit 2 Personen, guter Beschleunigung und hoher Spitze zu lösen.

Das Ding soll in 6 Wochen um 1495.-EUR auf den Markt kommen.

Vorab 140 kg, 5 * 50 Ah Akkus.

Die anden GECOs waren meiner Meinung nach nicht das gelbe vom Ei.
Etwa der Speedkit um 45km/h zu erreichen.
Der ist ein 5. Akku, der frei liegend im Helmfach liegt.

 
M

Manfred

Guest
#4
Hallo Roland Mösl und Jens

Da ich nix von Erollern versteh und noch keinen gefahren bin
mal eine Frage schreibt Ihr da vom selben und man müsste sich nur mit Mopets auskennen?

Roland Mösl

"Elektromoped mit einem Getriebe wie es in fossilen Mopeds verbaut ist"

Jens antwortet

"so eine stufenlose Getriebeeffizienzkatastrophe vernichtet etwa 750W Leistung "

Getriebe und Stufenlosesgetriege wären aber nicht das selbe nach meiner Laienmeinung.

Sebastian meint einfach Hersteller befragen
http://www.geco-scooter.de/index.php
find ich aber nix
http://www.geco-scooter.de/Geco-Scooter-Gebrauchsanweisung.pdf


ist da jetzt also ein Stufenlosesgetriebe verarbeitet wie Jens als
erfahrener Eroller und Eautofahrer befürchtet.

Oder einfach ein festes ein oder mehrstufiges Getriebe mit nackerde Zahnradeln?

Grüße aus den Bergen Manfred
 
13.06.2006
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#5
Das neue Modell ist noch nicht auf der Webseite von Gecko.

Es ist so ein stufenloses Getriebe wie bei den meisten aktuellen Mopeds.

Das Moped soll 140kg wiegen, weil gleich 5* 50Ah Bleigelakkus drinn sind.

Über Fahrleistungen und Verbrauch kann ich nichts sagen, da eine Messehalle kein Testgelände ist.

 
M

Manfred

Guest
#6
Danke für die Präzisierung

Noch ne Kupplung rein und der Traum aller Halbstarken geht in Erfüllung.


Mit laufenden Elektromotor vor der Rotenampel
 
13.06.2006
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#7
War gestern bei Roller Motorrad Deinlein, den E-Max Händler

Der hat auch Kymco Mopeds seit langem. In genau derselben Karrosserie wie E-Max, IO-Scooter und GoWatt war so 1998 der erste Viertakt 50ccm Roller unterwegs.

Zum Getriebe, er meinte je nach Qualität der Rollen alle 1000 bis 10.000km.
Die 1000km sollen bei billigen Kaufhausrollern aus China vorkommen, während er
von Kymco als den Qualitätsroller aus China überzeugt ist.

Den Leistungsverlust durch die Rollen bestätigte er indirekt mit der Wärmeabgabe am Getriebe. Wo was warm wird, wird offensichtlich Energie in Wärme umgewandelt, anstatt für Vortrieb zu sorgen.

 

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