Neues Ladekonzept - Kritik erwünscht


Andreas Friesecke

Aktives Mitglied
27.04.2006
743
Mal eine Idee...

Ich möchte 10 NiCd Saft Blöcke (=60V) in Reihe laden. Nun werden die aber nicht alle gleich schnell/gut voll. Der Ladestrom geht zurück und der letzte Block bleibt auf der Strecke. Dieser Block ist dann natürlich auch der, der als erstes beim Entladen wieder aufgibt.
Daher die Idee: Ich habe noch eine Menge (>90) kleiner Schaltnetzteile 5V/5A rumliegen. Diese auf 7,4V aufbohren und dann je eins als "Nachbrenner" an die Akkus hängen. Dadurch werden die Akkus garantiert alle richtig voll.
Saft empfiehlt ohnehin die Nachladung mit etwa 5A...

Gruß
Andreas
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.107
91365 Reifenberg
Hallo Andreas,
warum Kritik? Besser hättest Du "Anregungen" geschrieben. Die Idee mit der Einzelladung ist nämlich gut, sehr gut sogar.

Es sollte dann so aussehen, dass bei Erreichen der Ladeschlussspannung schon eines einzelnen 6V-Blocks die Hochstromladung der Serienschaltung aufhört. Dazu gehört dann natürlich die Einzelüberwachung, denn die Gesamtspannung aller Blöcke sagt ja nichts über die Spannungsverteilung auf die einzelnen Blöcke aus.

Dann kann die Einzelladung beginnen.

<b>Frage: </b>wie und woher speist Du die 10 Einzel-Schaltnetzteile mit Energie?
Eigentlich sollten es kleine einzeln am Netz hängende Ladegeräte tun, natürlich passend zu den 6V NiCd Blöcken von SAFT.

Ich hatte sowas ähnliches mit kleinen 6 Volt Ladegeräten gemacht, die aber nur rund 200 mA liefern. War gedacht zum einzeln Frischhalten von 6 Volt Bleiakkus (6V 110 Ah). Die Ladegeräte waren mit 1,90 Euro pro Stück (bei Pollin) seinerzeit so preisgünstig, dass ich 20 Stück gekauft hatte. Die Akkus sind allerdings mittlerweile "entsorgt", und 16 Ladegeräte habe ich nun übrig. Könnte sie weitergeben.

 

Andreas Friesecke

Aktives Mitglied
27.04.2006
743
Hallo Roland,

Einzelspannungsüberwachung ist schon da, die Schaltnetzteile auch (netzgespeist) nur haben diese 5V Ausgangsspannung. Ich werde mal versuchen eines Umzubauen. Sind 4A-Typen, mit denen könnte die Fertigladung schon Sinn geben...

Gruß
Andreas
 

RainerP

Mitglied
15.06.2006
75
Hallo,

ich habe ein Modellbau-Ladegerät genommen, welches 5A abkann, und Delta Peak Abschaltung beherrscht und schalte es einfach auf einen meiner 3 12V/90Ah Ni/CD Blöcke. Sobald ein Block ganz voll ist und das Ladegerät abschaltet, wird es auf den 2. Block geschalten (habe die "Ladung fertig" LED abgefragt und somit ein weiterschalten auf den nächsten zu ladenden Block veranlasst).

Hätte auch nicht gedacht, dass sich so viele zusammengeschaltete Zellen mit dem Delta Peak Verfahren verarbeiten lassen, aber die Kopplung über Widerstand und Diode scheint ganz gut zu funktionieren.
Nachteil ist, dass die Blöcke seriell geladen werden und bei deiner Anzahl dauert das natürlich, aber Vorteil ist, dass man nur ein Ladegerät braucht.


Ich habe mir jetzt auch einen 16 Kanal / 32bit Datenlogger in Ebay bestellt, so kann ich das Ladeverhalten jedes einzelnen Blocks aufzeichnen und in Excel sichtbar machen und das sogar mit einer Genauigkeit von 2 üV - was zugegeben ein bisschen übertrieben ist.

Gruss

Rainer

 

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