Neuanschaffung der Batterien

  • Themenstarter Joe Stössel
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J

Joe Stössel

Guest
Grüss Gott Ihr City Fahrer!

Ich möchte mein Elektrobmobil mit neuen Batterien ausstatten. Die Reichweite beträgt pro Tag ca. 40 km.
Was für Batterien würdet Ihr mir empfehlen? Blei-Akku, etc. Und was für eine Kapazität (Ah).

Ich bin ein Neuling in dieser genialen Welt des Elektromobils.

Ich danke Euch schon jetzt für die guten Tipps.

Viele Grüsse
 
K

Karl

Guest
Hallo Joe!

Willkommen in der Welt der verrückten Elektroautofreaks!
Was für ein "Auto" hast Du ?
Im Prinzip kannst du wählen zwischen Blei -nass, Blei -Gel (Flies) , Ni-Zn, Ni-Cd, oder Li-ion ! In aufsteigenden Investitionskosten. Hinzu kommt das mehr oder weniger ausgefuchste Ladeteil. Die Kosten pro km sind dann schon schwerer zu ermitteln- die Industrie und wir zerbrechen uns darüber seit Jahrzehnten den Kopf !
Es gibt für dich aber sicher eine vernünftige Lösung!
Also, wie schwer ist dein Auto, wie schnell willst du (die 40 km ?) fahren, wieviel Geld hast du übrig ?

sonnenelektrische Grüße
Karl
 

Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
Joe Stössel schrieb:
Ich möchte mein Elektrobmobil mit neuen Batterien ausstatten.
Die Reichweite beträgt pro Tag ca. 40 km.
Ich habe mir die Evercel MB100 Nickel-Zink zugelegt, 3 Stk. plus Ladegerät.
Damit erreiche ich auch bei etlichen Minusgraden sicher die 40km (s. meine Berichte)
Wenn die Batterielebensdauer-Angabe realistisch und ehrlich ist (500 volle Zyklen), dann ist der km-Preis günstiger als bei Bleibatterien.
Bezugsquellen sind im Batterieforum und in diesem Forum schon angeführt worden.
Meine Batterien haben dzt. ca. 1000km geleistet und werden erst so richtig fit.

Nickel-Cadmium-Akkus wären noch langlebiger, aber ca. doppelt so teuer wie Nickel-Zink.

mfg, herbhaem
 
H

Herbert Kaiser

Guest
Hallo,

mit grossem Interesse verfolge ich Diskussionen wie diese hier, weil sich auch für mich die Frage stellt, meinen CityEl mit neuen Batterien auszustatten.
Aber eins wundert mich: Ist über Geld zu reden hier ein Tabu? Sehr selten finde ich hier mal ein klare Angabe der Art "Ich habe die Batterien vom Typ X mit einer Kapazität von Y Ah und habe dafür Z Euro bezahlt". Das ist aber doch gerade eine Information, die für mich wichtig ist!
Also, die ganz liebe Bitte: Wenn ihr hier Batterie-Empfehlungen gebt, oder Erfahrungen mit Reichweite, Lebendauer und änhliches berichtet - was ich sehr zu schätzen weiss! - sagt doch auch mal was über die Kosten :)

Danke!
Gruss
Herbert aus Aachen
 
25.06.2003
138
Ich denke daß für solche Angaben eher das spezielle Batterieforum verwendet werden sollte, daß Ralf Wagner ja uns auch zur Verfügung gestellt hat.
Dort gibt es etliche Kapazitäts-, Reichweite-, Ladegeräte- und Preiseinfos.

Rudi - der rote Flitzer

mit Blei Gel Batterien der Marke Hawker Genesis, 75 Ah ca. 700,-€
 
J

Joe Stössel

Guest
Hallo Karl und elektrisierte (intressierte) Danke schon mal für die Schreiben. Ich Besitze ein City-El mit sehr wenig Laufleistung zirka 3000 km. EL-Mobiel ist in sehr gutem Zustand. Fahrgestell Nr. L 02 465 weiss. Die Batterie frage (welche) ist mir sehr wichtig, weil das EL muss schnell und kurze Bergansteigungen leisten. Fahrintervalle sind in etwa wie folgt; Am Morgen Berg ab 3 km, anschliessend 5-6km gerade ins Büro an die Ladedose . Zirka 4 Stunden laden und anschliessend wieder zur Familie (Frau) zurück. Mittagessen,Mittagschläfchen und anschliessend wieder zur Arbeit fahren.Wieder an die Ladestation für 3-4 Std. Dann der Wohlverdiente Feierabend antretten. Ueber die Nacht wieder an die Ladestation und guete Nacht. Der Batterien Preis ist sicher nicht zu unterschätzen da es mehr Saft braucht.
 
R

Ralf Graupner

Guest
Hallo Jo,

nachdem Du offensichtlich nach 10 km schon wieder laden kannst, würde ich (des Berges wegen) eher kleinere (und damit leichtere) Blei Akkus nehmen. Die Hawker sich auch wegen ihres geringen Innenwiderstandes nicht schlecht. Oder doch NiZn? Da kann Dir nur leider noch keiner sagen, ob sie die versprochene längere Lebensdauer auch wirklich halten (mehr Spass machen sie auf jeden Fall).

Ralf Graupner
 
W

Wolfgang Klievering

Guest
Bei der Fahrleistung würde ich Starterbatterien nehmen, so etwa 75Ah und ´nen angepassten Ladeprint, oder das kleine SPE, sehr interessant da Ah V und A Anzeige.
Gruß Wolfgang
 
J

Joe Stössel

Guest
Hallo Wolfgang

Der Tipp von dir finde ich sehr gut mit den Starterbatterien, aber wer hilft mir bei der neuen Kennlinie des Ladegerätes?
Ich würde gerne das El- Mobil auf 48 V frisieren ;-)

Danke viel mals.

Joe
 
S

Stefan Werner

Guest
Hallo,
Nein, Starterbatterien (aus dem Baumarkt?) sind keine gute Lösung für ein City-El. Sie eignen sich höchstens als Notlösung. :sneg:
Sie sind nicht für zyklische Anwendungen resp. Traktionsanwenungen konstruiert. Je nach Belastung resp. Entladungsmenge erreichen solche Nass-Batterien erfahrungsgemäss keine 200 Zyklen.

Das passt schlecht zum Image eines Elektrofahrers, weil es den "Bleiabfallhaufen" unnötigt vergrössert.

Daneben kann es eine Reihe weiterer Problem geben, wenn zum Beispiel das Ladegerät die Batterien zum Gasen bringt (nicht ungegährlich in geschlossenen Kisten). Daraus resultiert ein Flüssigkeitsverlust und eine stark verminderte Lebensdauer. Ganz abgesehen vom ständigen kontrollieren und Wasser nachfüllen und den Korrosionsproblemen an den Batteriepolen.

Eine brauchbare Lösung sind Blei-Vlies oder Blei-Gel Batterien. Hier gilt: Einbauen und vergessen!

Gruss, Stefan
 
K

Karl Weippert

Guest
Hallo Stefan!

im Prinzip hast du natürlich recht! -aber!
Wie im letzten ADAC Starterbatterie - Test ( Lektüre empfehlenswert!) sehr leicht ersichtlich gibt es erhebliche Unterschiede bei allen Batterien!
Natürlich sind die Testbedingungen nicht auf Traktionszwecke übertragbar, aber interessant ist, daß die billigsten teilweise sehr gut waren!
Ich habe eine Hagen drysave 60 Ah Batterie in der Garage, ein knappes Jahr alt, die hatte offensichtlich eine kaputte Zelle- warum? weil der Ventilkonus offensichtlich ab Werk nur halb war und das Ventil daher immer offen; also nach kurzer Zeit (ich glaube 3 Monate) war das Wasser aus dem Elektrolyt wohl verdunstet. ( Das wäre natürlich eigentlich ein Garantiefall gewesen!) also auch hier ist nicht alles Gold was glänzt !
Die Zyklenfestigkeit ist ja eine Wissenschaft für sich- entscheidend sind die Entladetiefe und der Strom und natürlich die Ladetechnik.
Recht viel schlechter als meine früheren DETA Batterien ( durchschnittlich ca. 4000 km oder 1,3 Jahre ) können Starterbatterien auch nicht sein!
Ich halte daher die Empfehlung für Starterbatts in diesem Speziellen Fall für gut!
Natürlich können damit keine Weitenrekorde erzielt werden- entscheiden ist die Kostenfrage! Meine haben Ende 2001 noch 99 DM/ Stück (88 AH/C20 ) gekostet, dafür sind sie heute nur noch schwer zu bekommen. Für 100 € pro Stück lohnen sich Starterbatterien natürlich nicht !


sonnenelektrische Grüße

Karl
 
J

Joe Stössel

Guest
Sälü Stefan.
Ich brauche kein Rollsr.... aber bestimmt guete Batterien. Die Endsorgungkosten sind ja auch in der Schweiz nicht gratis! Daher die konkrete Frage: Was für ein Tipp Batterien eignen sich für meine Bedürfnisse? Was für eine Marke, Blei oder Gel Akkus.?Ah und ob es Sinnvoll ist auf 48 Volt zu gehen.
Was ich sicher machen lasse, ist eine sogenannte REQUPERATION .
Ich danke jedem, der mir Elektrische Impulse schreibt . :)

Liebe Grüsse Joe
 
J

Jürgen Gaber

Guest
Hallo habe jetzt auch neue Batterien eingebaut. Bin mit meinen Staterbatts 12ooo
km gefahren. Jürgen Plower fährt etwa die gleichen Strecken.
6X88 Ah zu 2 Strängen a 36 V reichweiten von 70 - 80 km mit geheizten Batts keine problem,
Grüße Jürgen
 
A

Arne Peters

Guest
Hallo Joe

Sicherlich hattest du auch keine eindeutige Antwort erwartet.. . Hier noch meine Empfehlung zum Batteriekauf: Ich habe jetzt Blei-Vlies-Batterien von SSB eingebaut und das Ladegerät entsprechend den Angaben auf Ralf Wagners Technik Seite (www.ralfwagner.de) umgebuat. Bislang bin ich allerdings erst 1000 km damit gefahren. Im Batterieforum gibt es allerdings eine Gruppe von SSB Batterie-Nutzern. Mich hat der Preis entzückt (115 € ohne MWSt für 100 Ah) und ich dachte man kann da nicht viel falsch machen.
Eine Umrüstung auf 48 Volt ist meiner Ansiacht nur für Geschwindigkeitsfanatiker oder Langstreckenfahrer nötig. Mit den SSB Batterien erreiche ich bei abgeschalteter Conpound-Spannung (Speed-Schalter) auch knapp 60 km/h, meistens fahre ich aber artig mit 40 bis 45 km/h, das spart Saft und schont die Batterien. Der Zeitvorteil mit 60 gegenüber 45 km/h ist auf den 18 km zur Arbeit wirklich minimal.

Wenn ich richtig gelesen habe, ist dein El auch aus der 2. Baureihe. Der Speedschalter läßt sich also auch bei dir leicht einbauen.

Alles Gute

Arne
 

ralf

Mitglied
11.11.2013
76
Moin moin,

ich kann mich Arne nur anschließen, fahre seit kurzem ebenfalls die SSB von Effekta zu o.g. Preis (frei Haus-Lieferung). Bin vorher Starterbatterien gefahren (günstig im Ausschuß des größten Automobilbauers in der Region :), 35 € / 80 Ah Varta-Batts, nur für Werksangehörige). Die Reichweite hat mich aber immer gestört: im Herbst max. 25 km; bei Minus gerade mal 10 km, da hort der Spaß leider oft zu früh auf => Tiefenentladung um nach Hause zu kommen...

Mal schaun, was die SSB bringen...
 

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