Loremo zieht um

Jens Schacherl

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30.03.2004
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#1
http://tinyurl.com/y3mseg
Autobauer will bis zur IAA Frankfurt fahrbereiten Prototypen bauen. Parallel Planung für Kleinserienwerk

Dorsten. Um zehn nach zehn am Freitag Abend erfuhr Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, was gestern offiziell bestätigt wurde: Die Loremo AG wird ihren Sitz von München nach Dorsten verlagern, baut hier den Prototypen des Sparflitzers "L 22" (soll anderthalb Liter Diesel auf hundert Kilometer verbrauchen) und will mittelfristig ein Werk für eine Kleinserie von 8000 Fahrzeugen pro Jahr im Industriepark Dorsten/Marl errichten. [...]
Kein Wunder bei den Münchner Mietpreisen :rolleyes: !

Gruß Jens

 

Karl W

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16.05.2005
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#3
Hallo Jens,

http://www.loremo.com/content/pdf/FED_20061023_de.pdf

da weiß ich wieder nicht ob ich lachen oder weinen soll !

Grüße

Karl
 
#4
Hallo Karl (aus München),

Respekt Respekt. Beim Sprüchemachen könnte selbst Karl aus Aub noch was lernen von denen.

Aber so viel hab ich begriffen: Die wollen Geld.
Sie sprechen jedenfalls im Zusammenhang mit Geldsuche von "Fast Enterprise".
Welchen "Prisenkommando" soll hier fast (also schnell) wen oder was entern?
Oder ist mit "Fast Enterprise" gar kein schnelles Prisenkommando gemeint ?

Interessant und wohl das nächstliegendste, dabei über Australien zu gehen. Schon beeindruckend, wie in dem kurzen Papier relativ einfache Zusammenhänge kompliziert ausgedrückt werden. Mir flimmern immer noch die Augen von Begriffen wie Skeleton, Outsourcing, Joint Venturs, Bewertungstrigger und Fast Enterprise. Nach eigenem Bekunden (Zitat) ist "Storytelling", bzw. Bekanntgabe Werte-treibender Assets, der der Gewinnung neuer Investoren zu solchen Höherbewertungen nach dem Prinzip einer kapitalmarktbekannten "Third Party Evidence" .... und so weiter. Und das alles über die Australian Unlisted Capital Market.

Man oh man, wie bieder lief das doch bei CityCom mit Umweltfinanz, Valora und jetzt Freiverkehr an der Frankfurter Börse. Und alles in Deutsch und verständlich. Aber das Geld haben sie auch genommen, reichlich und gerne.

... ebenfalls recht nachdenklicher RR

Gruss, Roland
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
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Filderstadt
www.elweb.info
#6
Schlimm... wenn man mal die englischen Ausdrücke wegläßt bleibt nicht mehr viel... Abgesehen davon, dass die offenbar einen findigen "Marketing".Mann haben...

Ich treffe immer mehr Leute denen Anglisierung zuwider ist, ich gehöre auch dazu. Es gibt etliche die finden dies und sich dabei absolut toll. Es gibt immer wieder neue Sprachwendungen. Zur Zeit wird da viel von "wording" gesprochen... Seis drum. Ich nehme Englisch, wenn der Begriff in Deutsch nicht üblich ist, sonst bremse ich mich in der Richtung Englisch langsam. Zumindest will ich bei der Anglisierung nicht völlig mitschwimmen.

Grüße
Ralf
 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
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#7
Hallo Jens,
ist doch ganz einfach : wenn man "Skeleton-Team und Outsourcing sind wesentliche Bestandteile dieses Fast Enterprise Konzepts"
an einer Skelett-Gruppe Ausgliederung betreibt- bleiben noch die Rumpf und Schädelknochen dieser schnellen Unternehmungslust übrig ! :cheers:

Siehe http://www.leo.org/

Sonnenelektrische Grüße
Karl

P.S. man sollte den Text dem Valentin Musäum anbieten ! (Besuch dringend zu empfehlen!)
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
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#8
Marl gilt im Ruhrgebiet als ein Hort der Seriösität und Sicherheit. Da kann nur etwas Gutes herauskommen. Zumindest, was das Kerngeschäft angeht, das Sammeln von Recourcen finanzieller Art. Den Rest, die Produktion des Autos kann man dann nach außen vergeben. Nur so kommt es dann dazu, dass sich nur wenige Mitarbeiter Eure Resourcen teilen müssen.
Auch Guy Negre sourcte out. Kundenfang delegierte er an andere, kassierte dafür seine Tantiemen und die Produktion, die pflanzte er auf den Mond. Den Rest sollte die Industrie liefern, natürlich nicht zu dem Preis, den Jules Vernes zu zahlen bereit war.
Also, nur her mit Eurer Kohle!
Auch im Ruhrgebiet überlässt man inzwischen deren Produktion, bzw. Förderung anderen, zum Beispiel Kanada (Tagebau), oder, in diesem Fall, Euch. Bayrische Kohle, soviel ist sicher, stinkt jedenfalls auch nicht.

Glück auf!