Ladekabel

dajor

Neues Mitglied
02.06.2012
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#1
Hallo,

bin Besitzer eines Nissan Leaf. Beim Kauf war nur ein Ladekabel für zu Hause dabei. Ist das richtig ? Bei Ladestationen RWE bzw. Mc Donalds benötige ich ein anderes Kabel.

Habe daraufhin meinen Händler angerufen. Er meinte das müsste man extra bestellen ?
 

Michael

Neues Mitglied
07.12.2012
27
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#2
Ja beim Leaf ist nur das Notladekabel dabei,für die Ladestationen muß ein extra Kabel gekauft werden.
Bei RWE so um dle 500 Euro.

https://www.rwe-mobility.com/web/cms/de/1232070/produkte-services/emobility-produkte/rwe-ecable/
 

Franko30

Mitglied
24.08.2007
106
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#3
[quote="Michael" post=178]Ja beim Leaf ist nur das Notladekabel dabei,für die Ladestationen muß ein extra Kabel gekauft werden.
Bei RWE so um dle 500 Euro.[/quote]

Hallo dajor,

ja, diese Mode 3 Kabel von Typ2 auf Typ1 sind noch extrem teuer. Aber schon vor einem halben Jahr hatte ich über RTP Service Henning Bettermann eines von den Walther Werken für 400 EUR bekommen (und ich hoffe, die gibt es jetzt noch billiger). Melde dich einfach mal bei ihm wie es mit den Preisen jetzt aussieht.

Für technische Fragen, lies einfach meine Postings im Thread

Der Link wurde entfernt (404).

Cheers

Frank
 

freude2000

Neues Mitglied
14.08.2012
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#4
@ Franko

verstehe ich das richtig, dass ich ein Ladekabel, ähnlich dem Notladekablen welches im Nissan Leaf dabei ist selbst bauen kann? http://www.youtube.com/watch?v=FK56l_v87jk&list=UUnL5RQKOknwHQWbUONSzR6A&index=2&feature=plcp

Ich habe nämlich immer die Wallbox (230V 16A) für meine längeren Fahrten mit. Leider ist diese sehr unhandlich. Suche daher dringend ein Ladekabel in der Größe des von Nissan mitgelieferten, aber unbedingt mit 16A Ladeleistung.
 

Franko30

Mitglied
24.08.2007
106
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#5
[quote="freude2000" post=312]@ Franko

verstehe ich das richtig, dass ich ein Ladekabel, ähnlich dem Notladekablen welches im Nissan Leaf dabei ist selbst bauen kann? Videolink[/quote]

Jein - das "Notladekabel ist Schuko auf Typ1 (der kleine Anschluss am Leaf) - das Video das du gepostet hast ist ein Typ2 auf entweder Typ1 (Leaf, i-MiEV) bzw. Typ2 (z.B. Renault Zoe) Kabel mit dem das Auto direkt mit der Ladesäule kommuniziert, oder eben als Adapter mit Schuko am Ende - aber dann bist du wieder beim mitgelieferten Notladekabel...

Das Notladekabel hat eine in-cable-control-box, die sicherstellt, dass die Kabel von der Box zum Auto OK sind, testet mittels einer Prüfspannung etc. und gibt dann den Strom und die Ladung frei. Scheinbar ist sowas als Einschleifung in Schuko-zu-Typ1-Verbindung selbst zu bauen, siehe:
http://www.goingelectric.de/2012/03/19/technik/guenstige-stromtankstelle-fuer-zu-hause-open-evse/

Ich würde das jedoch nicht selbst machen, aber vielleicht bist du ja Elektriker...

Cheers

Frank
 
26.03.2012
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#6
Unter charge-amps.com gibt es so ein kabel fertig ohne Box zu bestellen. Ist möglicherweise nicht so sicher, dafür einstellbar zwischen 6,10 und 16 Amp. Und diesen Klumpen nicht dranzuhaben ist auch ein Vorteil finde ich, vor allem da die Stromanschlüsse fast alle mit eigenen FI Schaltern abgesichert sind. Ich hab mir dieses Kabel jedenfalls bestelt.
Seit letztem Sommer habe ich auch eine semiportable Ladestation mit 6,9,12 und 15 Amper (von elbilhjelpen.no). Die habe ich benutzt um in den Sommerferien mit unserem Auto in Finnland rumzugurken. Die 15 Amper machen schon einen unterschied zum "Notlader". Meistens weil man ein drittel der Ladezeit einspart, manchmal aber auch weil man überhaupt laden kann da die Leitungen so schwach ausgelegt sind dass sie möglicherweise nicht mal die 10 A Dauerlast aushalten, oder an einer Sicherung mehrere Verbraucher angeschlossen sind...
In dem Haus was wir gerade mieten ist der Garagenanschluss mit ein paar Küchensteckdosen gleichzeitig mit 10 A abgesichert... d.h. bloss nicht den Wasserkocher oder die Mikrowelle einschalten während das Auto lädt, obwohl ich auf 9A gestellt habe. Das Licht kann man gerade noch einschalten ;-). Bald ziehen wir aber wieder um. Dann gibts im Winter keine Lademöglichkeit mehr, weil der Leaf bei Schnee und Eis den Weg zurück zur Strasse nicht ohne Ketten schaffen wird. D.h. immer nur in der Arbeit oder beim Einkaufen laden und 500 Meter zum Auto laufen. Deshalb brauche ich auch die 16 A Ladung in der Arbeit um sicher zu gehen, dass das Auto dann auch nach der Arbeit voll ist. Momentan passiert es manchmal dass es noch nicht ganz fertig ist mit Laden wenn ich nach der Arbeit nach Hause fahre was allerdings nur an Tagen ein Problem darstellt wenn wir zweimal in die Stadt fahren müssen, da das dann schon mehr als 140 km sind. Jedenfalls bin ich mal gespannt ob das Kabel meine Erwartungen erfüllt und wie warm der Schukokontakt bei 16A wird...
 

freude2000

Neues Mitglied
14.08.2012
7
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#8
danke für die genialen infos - eigenes kable bauen scheint machbar + dieses einstellbare kabel ist der hammer, eigentlich genau das was ich gesucht habe ... :)
 

freude2000

Neues Mitglied
14.08.2012
7
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#9
@ Smiling when sailing: Hast du das Kabel schon erhalten? Lieferzeit, Zoll? Gesamtkosten? Gibt es einen TÜV oder ähnliches? DANKE ... möchte es mit nun auch rasch bestellen!
 
26.03.2012
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#10
@freude2000
Ja, das Ladekabel kam am 9. Oktober. Habe es seit dem jeden Arbeitstag genutzt, und bei einer Fahrt nach Nord-Finnland. Funktioniert wunderbar. Das Ding hat soweit ich weiss keinen TÜV ist aber CE zertifiziert, sollte also eigentlich auch in Deutschland nutzbar sein (ich wohne in Norwegen). Bisher habe ich hauptsächlich 16 A Ladung genutzt und weder der Stecker noch die Dose oder das Kabel wurden warm. Allerdings sind es hier zur Zeit meist -1 bis -5 Grad.
Ich habe aber letzte Woche einen Rückruf für das Kabel erhalten, da eines der ausgelieferten Teile der ersten Generation undicht war (meines ist es allerdings nicht, denn ich hatte es auch schon ein paar Tage in starkem Regen im Einsatz). Das gleiche Problem hatte ich mit meiner semiportablen Ladebox die ich jetzt fest installiert habe. Diese benutzt den gleichen Ladestecker, jedoch war dort von vornherein keine Silikondichtung verbaut und deshalb kam bei starkem Regen Wasser hinein was zu einer Fehlfunktion führte während das Charge-amps Kabel eine Silikondichtung hat, die offenbar nicht in 100% der Kabel funktionierte. Die Abwicklung der Rückrufaktion (es sind wohl nur ca. 10 Kabel betroffen) bei Charge-amps scheint sehr unproblematisch. Sie schicken entweder ein upgedatetes (gebrauchtes) Kabel (unter anderem mit neuer Firmware und Codefunktion) und man packt dann sein eigenes Kabel in die Schachtel und schickt es zurück, oder man schickt sein Kabel ein und bekommt es dann auf den neuesten Stand gebracht zurück, beides kostenfrei). Die Lieferzeit kann ich Dir nicht sagen, bei mir waren es 3 Wochen mit FedEx aus Schweden nach Nord-Norwegen (Für Süd-Norweger waren es weniger als 1 Woche). Davon mindestens 2 Wochen beim Norwegischen Zoll... . Das Problem ist allerdings die Zusammenarbeit von FedEx und dem lokalen Dienstleister in Norwegen, und betrifft alle Lieferungen von FedEx hier. Das Problem sollte es aber in D nicht geben, da sowohl Schweden als auch Deutschland in der EU sind und FedEx wahrscheinlich in D selbst ausliefert, also kein Zoll für Dich, du musst eben den vollen Preis mit schwedischer MwSt von 25% Zahlen. Für mich sind die Gesamtkosten sicher in etwa die gleichen, auch wenn ich die Zollrechnung noch nicht bekommen habe Norwegen hat auch 25% MwSt.
Ich habe das Kabel jetzt 2-3 Wochen glaube ich. Das einzige Minus bisher ist dass das Kabel bei stärkerem Frost ziemlich steif wird. Noch ein bischen steifer als das original Nissan Kabel. Ausserdem kann man es nicht mit einem Vorhängeschloss am Schalter fixieren. Allerdings kann man auch einfach ein etwas grösseres Vorhängeschloss um das Kabel und an den Bügel vom Ladedeckel machen, und wie gesagt kommen die neuen Kabel mit einer Code-Funktion (ausschaltbar), so dass es nur genutzt werden kann wenn man den Code kennt. Ich bin jedenfalls bisher zufrieden. Empfehlen kann ich es aber erst wenn es sich etwas länger bewährt hat ;-). Mein Kabel ist noch von der ersten Batch und ich habe es einfach gekauft, weil es für mich praktischer ist und meine Ladepunkte sowieso alle mit eigenem FI versehen sind. Ausserdem denke ich, wenn man den Mut hat einen Leaf zu kaufen, ist so ein Kabel Kleinkram ;-)
Gestern habe ich es aus Versehen auf 6 A gestellt und mich gewundert warum die Batterie auf der CarWings-App nicht voll wurde... der Unterschied von 6 zu 16 Ampere ist wesentlich grösser als er auf dem Papier aussieht. Jedenfalls waren nach 5-6 Stunden Ladung nur 2 Akkustriche dazu gekommen anstatt der 6 die mir normalerweise den Akku füllen! Besser als gar nichts wenn kein stärkerer Anschluss da ist oder man sich einen Anschluss teilen muss. Man muss aber eben ein bischen aufpassen, dass man nicht auf den Stellknopf drückt, nachdem man den Schukostecker eingestöpselt und bevor man das Auto angeschlossen hat, sonst lädt man seeeeehr langsam. Wenn man allerdings Augen im Kopf hat und diese auch nutzt, so sollte das kein Problem darstellen, die schönen blauen LEDs zeigen ja deutlich an welche Stärke gewähtl ist... ich hab halt nicht hingeguckt sonder nur eingestöpselt. Ich weiss nicht was alternative Kabel in Deutschland kosten. Dieses Kabel kostet in etwa das gleiche wie das Originalkabel hier in Norwegen, mit dem Vorteil, dass ich nicht mehr diesen blöden Klotz am Bein, äh Stecker hängen habe und den jedesmal getrennt aufhängen muss. Spart mir jeden morgen ca. 10 Sekunden Zeit und ein bischen Ärger ;-)

Hab mir übrigens Schneeketten gekauft. Mit denen kraxelt der Leaf auch den relativ steilen Feldweg von unserer Hütte zur Strasse hinauf, und das in 20 cm tiefen weichem Schmodderschnee. Jetzt wo es wieder kalt ist und die Spur fest ist, fährt der Leaf da auch wieder ohne Ketten rauf allerdings hört man unfeine Kratzgeräusche vom gefrorenen Schnee am Unterboden. Trotzdem, ein fantastisches Winterauto, könnte eben noch ein paar cm. mehr Bodenfreiheit gebrauchen um meine Schneräumfaulheit zu kompensieren. Jedenfalls ist er wesentlich besser als ein Citroen Xsara Picasso ein VW Touran die auf unserem Feldweg auch ohne Schnee schon Bodenkontakt hatten... Meine Frau schwärmt ausserdem vom Leaf, da es das erste Auto ist mit dem sie den Feldweg im Winter hochkommt (andre Kandidaten waren VW Caravelle, Nissan Quasquai und Xsara Picasso, von denen jedenfalls die ersten beiden keine schlechten Winterautos sind aber eben schon an wesentlich flacheren Anstiegen schlapp machten). Und ganz ehrlich, ich fahre mit dem Leaf im Winter auch wesentlich lieber als mit dem 2 WD Quasquai meiner Schwiegermutter, jedenfalls so lange nicht mehr als 20 cm ungeräumter Schnee rumliegen :), allerdings vermisse ich unsere alte Caravelle doch ab und zu. Die war so schön alt, dass ich sie auf dem Arbeitsparkplatz ungerührt mit Schwung in tiefen Schnee gedonnert habe um noch einen Parkplatz zu ergattern... andrerseits habe ich keine Parkplatzprobleme mehr mit dem Leaf, ich darf ja fast überall umsonst parken, hier in Norwegen ;-)
 

freude2000

Neues Mitglied
14.08.2012
7
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#11
danke für die super infos - ihc bin jetzt auch schon gespannt, wie es bei der kälte klappt, ich fahre täglich ca. 140 km bei 1200m Seehöhen in der Strecke. ... Es ist auf jeden Fall super, immer ins warme Auto ein zu steigen - gibt es tricks hinsihctlihc der Scheiben, wegen dem "anlaufen" dan könnt ich mir einiges an Heizenergie ersparen!

lg Bernhard Kern
 

Franko30

Mitglied
24.08.2007
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#12
[quote="Smiling when sailing" post=370]ich habe es einfach gekauft, weil es für mich praktischer ist und meine Ladepunkte sowieso alle mit eigenem FI versehen sind.[/quote]

Ich habe mir heute auch eines bei charge-amps.com vorreserviert - mal sehen wann ausgeliefert wird.

Für die FI Problematik habe ich von Brennenstuhl einen "Outdoor RCD" Zwischenstecker (Brennenstuhl Typ BDI-AF 16, 230 V 16 A, Auslösestrom 30 mA, Auslösezeit kleiner 30 ms) - also einen FI für in die Steckdose bei unbekannten Installationen. :) Brennenstuhl listet den nicht mehr - aber die eine Suche nach "Outdoor RCD" oder "Personenschutz Adapter" hilft weiter.

Cheers

Frank
 
26.03.2012
32
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#13
@ freude2000 1200 Meter Höhenunterschied? Das ist ja ne Menge. Das höchste was ich bisher gefahren bin war 550 Meter direkt von Meereshöhe nach oben, und danach wieder runter, ohne zu laden. Das war auf eine Strecke von etwas mehr als 50 km eine Richtung. Auf dem Weg nach oben sind von der vollen Ladung nur noch 3 Striche übrig geblieben. Unten wieder angekommen war ich dann auf einem Strich. 140 km hätte ich nicht geschafft, allerdings war das Auto voll beladen mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern + Gepäck.

Was die Wärmeanlage anggeht: Ich habe meinen Expansionstank der Wärmeanlage isoliert, nachdem das einige andre Forummitglieder in Norwegen auch getan haben. Hier ein link zu einem der Seiten wo andere Mitglieder Bilder ihrer Isolationsversuche publiziert haben. Die anderen berichten von deutlichen Verbesserungen, ich kann allerdings nur leichte Verbesserungen sehen, habe aber auch noch nicht die gesamte länge der Schläuche isoliert. Werde ich bei Gelegenheit noch machen. Ein bischen was bringt es sicher, denn die unisolierte Oberfläche des Tanks und der Schläuche zusammen ist relativ gross. Ich verstehe nicht warum Nissan da nicht schon von vorn herein isoliert, sondern analog zu Verbrennern gebaut hat. Es sollte doch offensichtlich sein, dass Wärme in Elektroautos extra Strom kostet.
Wie gesagt, ich sehe keinen riesigen Unterschied, aber ich denke man kann mit der Isolation jedenfalls ein klein bischen Energie sparen. Ich befürchte aber, dass wo auch immer das Heizelement sitzt (sicher irgendwo unten im Motorraum) eine grosse Metallfläche direkt den Motorraum/Fahrzeug boden heizt... Ich hab beschlossen nicht mehr an der Heizung zu sparen und habe sie jetzt im Winter meist an, da ich sowieso täglich nur noch maximal 80 km fahre. Bei den Touren nach Nordfinnaland müssen wir aber definitv sparen um die 170 km zu schaffen ohne einen Tag unterwegs zu übernachten.

Hier der Link: http://elbilforum.no/forum/index.php/topic,6185.0.html
 

Franko30

Mitglied
24.08.2007
106
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#14
[quote="Smiling when sailing" post=374]
Was die Wärmeanlage anggeht: Ich habe meinen Expansionstank der Wärmeanlage isoliert, nachdem das einige andre Forummitglieder in Norwegen auch getan haben. Hier ein link zu einem der Seiten wo andere Mitglieder Bilder ihrer Isolationsversuche publiziert haben. Die anderen berichten von deutlichen Verbesserungen, ich kann allerdings nur leichte Verbesserungen sehen, habe aber auch noch nicht die gesamte länge der Schläuche isoliert. Werde ich bei Gelegenheit noch machen. Ein bischen was bringt es sicher, denn die unisolierte Oberfläche des Tanks und der Schläuche zusammen ist relativ gross. Ich verstehe nicht warum Nissan da nicht schon von vorn herein isoliert, sondern analog zu Verbrennern gebaut hat. Es sollte doch offensichtlich sein, dass Wärme in Elektroautos extra Strom kostet.[/quote]

Hi,

beim i-MiEV ist das genau der gleiche Quatsch! Da liegt alles im Fahrtwind: Wärmeerzeuger, Leitungen, Ausdehnungsgefäss... Auch hier haben Leute nachisoliert, siehe elweb.info Forum:
http://26373.foren.mysnip.de/read.php?28653,353624

Es bleibt die Frage: Warum isolieren die das nicht von vorneherein?

Cheers

Frank