Halbleiter

M

Michael Rieken

Guest
#1
Wegen der Leitungsverluste oder höherem Materialaufwand und Gewicht bei größeren Leitungsquerschnitten plädiere ich für höhere Spannungslagen.
Entweder 42 Volt, wenn die zukünftige Kfz-Normung noch aktuell ist oder 48 Volt.

EL-Gruß,
Michael R.
 
11.12.2004
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#2
Soweit ich das mitbekommen habe, hat das 42V Bordnetz seine beste Zeit hinter sich. Warum weiss ich nicht, aber es wird wohl bei keinem der großen KFZ Hersteller mehr so richtig weiterverfolgt...

Viele Grüße

Gunther
 
19.01.2004
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Krefeld
#3
Das könnte mit den neuen, leistungsfähigen Halbleitern zu tun haben, die früher nicht erhältlich waren. Die Lampen wird man eh auf Xenon-Hochdruckstrahlerbasis bauen, da kann man gleich eine höhere Spannung auf Reisen schicken und für einen leistungsfähigen Motor sind 12 Volt schon ideal.
Erst, wenn man an jedem Rad einen eigenen Antriebsmotor vorsieht, dürfte der ohmsche Widerstand der Kupferleitungen und deren Flexibilität eine Rolle spielen und eine höhere Spannung sinnvoll sein.
Für ein normales Nicht-Hybridverbrennerauto würde hingegen auch eine einzige Zelle mit Wandler genügen...Da wären auch das 220 Volt-Ladegerät, die Ladekontrolle, Absicherung und Zustandsüberwachung gleich integriert, da eh ein Mikroprozessor vorhanden ist. Natürlich auch ein 220-Voltanschluss. Ich denke, das wäre auch ein schönes Projekt...
Also, ich plädiere für 12 bis 24 Volt und 2 Volt für nicht hybride Verbrenner...
 
K

Karl

Guest
#4
Hallo Bernd,

Ich freue mich , daß Du Dich so mit den Aufwärtswandlern beschäftigst!
Siehe: http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=643&t=643#reply_643

Wann sind vernünftige (bidrektionale?) Wandler für relativ wenig Geld zu haben?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
19.01.2004
145
6
Krefeld
#5
Super, Karl, da hat Wolfgang Jenne also seine Motivation her: http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=643&t=643#reply_643
Toll, dass Du den Thread wiedergefunden hast.
Ja, jetzt ist es so weit, die Halbleitertechnik ist jetzt so weit, dass man an die Tiefspannungswandler gehen kann. IRF-Transistoren werden jetzt mit 2 mOhm und eingebauter Schottky-flybackdiode gebaut. Damit ist der Weg frei für bidirektionale Wandler.
Ich habe schon die ersten Versuche angestellt. Die Technik ist unglaublich einfach. Wir müssen lediglich Primär-und Sekundärseite symmetrisch aufbauen und phasengleich betreiben.
Naja, ganz so einfach ist es auch nicht, wie jeder weiß, der einmal Wandler gebaut hat. Ich brauche nur die Ausgangstransistoren mit dem Messkabel zu berühren, dann habe ich einen vollbedeckten Bildschirm auf dem Ossi.
Zur Zeit habe ich, wie könnte es bei Wandlerbau mit fliegendem Aufbau anders sein, noch Hochfrequenzselbsterregung durch die starke kapazitive Einstrahlung auf der Sekundärseite. Aber im Prinzip funktioniert es schon, die Sekundärspeise- und die sekundäre Gleichspannung stehen, gleich, ob geladen oder entladen wird, im konstanten Verhältnis, bis auf die inneren Widerstände. Für den 3,5 Volt-Wandler ist es noch ein bischen früh, da gibt es noch keinen festen Preis für die Transistoren, aber das kann nicht lange dauern. Bei 12 Volt sind Standardtypen für 70 Euro netto per 100 Stück mit 110 Ampere/60 Volt und 8 mOhm bei 12 Volt Ugs Standard. Die Trafos werden nur viel einfacher und kleiner mit sinkender Spannung. Die Wicklung und die Stromzuführungen wird einfach durch die Verbindungskupferplatte zwischen den Batteriepolen gebildet, die Ferrithälften werden einfach durch Löcher in der Platte gesteckt.
Wie ich das sehe, ist meine Erfindung nicht ganz neu, das gibt es eigentlich schon längst in der SMD-Technik. Die Transistoren sind in SMD-Technik, 3,9 mal 7,5 mm klein, 200 Watt Verlust (die 2 Milliohm-Typen).
Mit Eurem Restbatterienlager hinter dem Sofa aus verschiedenen Jahrgängen ist es dann endlich vorbei. Ab in die Recyclingtonne, heißt es dann nicht mehr nach dem vorzeitigen, sondern natürlichen Tod.

Nicht schlecht ist auch ein Universalwandler für stufenlose Spannungstransformation als Sperrwandler, der einfach unsere alten Batterien beliebiger Spannung, mit, oder ohne eingedrehte Überbrückungsedelstahlschrauben in defekte Zellen, einbindet , um endlich den Trannungsschmerz zu beenden. Dafür würde sich insbesondere ein spezieller Restbatterienrecyclinganhänger mit Wandler anbieten.
Nach Voranmeldung stellt Ihr dann einfach Eure Sorgenkinder an die Straße und Adolf Höötmann hangelt sich statt mit seinem Notstrombrummer mit Euren Restbatterien in Nonstopfahrt an die italienische Riviera delle Cityele.

Bis die dann aufgebraucht sind, ist unser Einzellenauto schon da.
Aber vertut Euch nicht, die Stromsammelbalken im Inneren der Einzeller sind ganz schöne Oschis . Das Leistungsgewicht sinkt ab einer bestimmten Größe nicht mehr.
Mignons haben da gewisse Vorteile beim Tausch. Also, doch 12,6 bzw. 14,4 Volt? Aus vier bis sechs leichteren Einzelzellen? Ich denke, eher nein, wir tauschen doch dann nicht mehr, es gibt keine Schlepperei mehr!
Übrigens, bei Vollast wäre der Wirkungsgrad eines 3,6 Voltwandlers 90%, bei Teillast, dem Normalfall, viel höher. So gerechnet: 2 Milliohm mal 50 Ampere gleich 0,1 Volt Verlust, bei 20 Ampere nur 40 Millivolt von 3,5 Volt im Schnitt.
Die Steuerspannung ist viel höher, da reichen 5 bzw. 10 Mignons für die Ewigkeit.

Die Sekundärspannung ist eh beliebig, da deutlich höher und damit ist der Sekundärwandler auch viel einfacher, klein und billig.