Fragen zu Fischer Tropsch und der Endlichkeit der Kohle

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
0
#1
Hallo Freunde,
die TAZ schreibt einen durchaus interessanten Artikel:
http://www.taz.de/pt/2006/11/07/a0169.1/text

Derzeit liegt der Weltölverbrauch bei ca. 30.000.000.000 Barrel / Jahr.
Ich schätze zur Sythese von einem Barrel Öl wird ca 1/2 Tonne Kohle gebraucht-
Eine Tonne Kohle kostet derzeit ca. 60 Euro, ein Barrel Öl auch.Wirtschaftlich könnte die Sache also derzeit darstellbar sein.
Wenn der gesamte Ölverbrauch durch Kohle substituiert werden soll, bräuchten wir dann also 15 Milliarden Tonnen Kohle pro Jahr, derzeit sind es nur 3,4 Milliarden Tonnen, in Summe als ca. 18 Milliarden Tonnen/a . Bei Weltkohlevorräten von ca. 800 Milliarden Tonnen ( das sind nur gute 10 Tonnen / Mensch!) stehen die Verflüssigungsanlagen dann aber noch wenn es keine Kohle mehr gibt !
Auf die Umweltsauerei will ich hier nicht weiter eingehen.

Noch eine interessante Seite zum Thema:
http://www.fischer-tropsch.org

Was haltet Ihr von dieser nur kurzfristig angelegten Sauerei ?

Karl
 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
0
#4
Danke Manfred,
so weit daneben liege ich wohl nicht- wenn man den Gesamtaufwand betrachtet.
Zum Betrieb der Anlage braucht man ja auch ein E-Werk, da wird man nicht so doof sein und das erzeugte Öl nehmen sondern das Generatorgas-das braucht aber auch wieder Kohle.
Vertan habe ich mich aber bei den 800 Milliarden Tonnen, das sind natürlich 100 Tonnen Kohle / derzeitigem Mensch, das ist aber auch nicht wirklich viel.

Karl
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
0
#5
Hallo Karl

"Zum Betrieb der Anlage braucht man ja auch ein E-Werk" je nach Geistigen Zustand
ist die Antwort AKW oder WKW, beides wär nicht besonders Geistvoll in meinen Augen.

Fischer Tropsch ist nicht das einzige Verfahren http://www.chemlin.de/news/dez05/fischer-tropsch-synthese.htm
und weil wenn man beide Verfahren übereinanderlegt was neues rauskäme,
verweigert man das Nachdenken drüber solange es kein Geld vom Staat dafür gibt.

Erst Medientechnisch vorbereiten ( siehe Viedo in Jens Beitrag http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=9815&t=9815#reply_9815 )
und dann alte Pläne aus der Schubladen abstauben.

Schlimm ist nur das die Umweltschützer von Gestern großteils nicht in der Lage sind, denn Stab weiterzugeben, sondern,
ja ich bin bös, Tesla Sportwagen anhimmeln, das man Geistig mit Benzinern gleichzieht.

Sebastian schreibt schon richtig was Personenbeförderung zur Arbeit betrifft
( von Zement und Beton hat Er keine Ahnung, wie Er durch Sein Erkennen von
Baumaschinen bewissen hat ) Fischer Tropsch ist nur durch CO² Steuer zu verhindern und nicht durch Zertifikatsschieberei.

Zu dem Thema Umweltbetrachtung und nächste Generation vielleicht noch ein
Oma Beitrag ( als ich das den Tomi Engel als Beispiel nannte stand der Beitrag noch nicht im Netz ) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23769/1.html
und zu Thema, erst Geld, dann Forschen ( was nicht heißt eine Lösung finden,
siehe Wasserstoffwirtschaft ) schreibt Einer fast wie ich, aber ohne Rechtschreibfehler und Humor
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23717/1.html
 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
0
#6
Hallo Manfred,
mir ist nicht so ganz klar wo der Bergius "seinen" Wasserstoff her hatte, der wuchs damals auch nicht direkt auf den Bäumen!

Ich bin auch für CO² Steuer !!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
0
#7
Karl

ich hab den Artikel " Ökonomie trifft Ökologie" noch einmal Überflogen
und finde die kritik darin an meiner Ausdrucksweise gerecht.


CO² Steuer ist nicht gut, ich sollte in Zukunft besser CO² Abgabe schreiben.



Steuer klingt nach da will einer was von mir. Abgabe ich bekomm etwas dafür.

Der rest, eventuell schon noch heut, aber erst nach dem Aufwachen.