Bremsen

  • Themenstarter Bernhard Zeiter
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Bernhard Zeiter

Guest
Die Bremsbacken können bei der Serie bis 2000 hinten und bei der Serie ab 2000 vorne nicht nachgestellt werden. Dies führt zu einem langen Bremspedalweg und u.U. zu einer schlechteren Bremswirkung. Hier meine Lösung, die ich an Ralf Wagner geschickt habe:

Die vorhandenen Anschlagnocken habe ich herausgenommen und von hinten
auf der Drehbank mit einem Bohrer d= 5,5 mm auf eine Tiefe von 10 mm
ausgebohrt. Dann nahm ich einen M8 Geindestift mit einer Länge von 20mm
und Innensechskant. Auf diesem drehte ich auf der gegenüberliegenden
Seite des Innensechskannts das Gewinde auf eine Länge von 10 mm und
einem Durchmesser von 5,4 mm ab. Den Gewindestift kann man dann in den
Anschlagnocken mit Hartlot (Silberlot) einlöten.
Das neue Teil wird dann wie üblich wieder eingebaut. Auf der Rückseite
eine ensprechende Unterlagscheibe mit einer flachen M8 Mutter. Mit
Inbusschlüssel und Ringschlüssel können nun die Bremsbacken stufenlos
eingestellt werden.

Mit freundlichem Gruss

Bernhard
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.710
Filderstadt
www.elweb.info
Hallo Bernhard,
ich Danke Dir für die Anregung, ich hatte auch das Gefühl daß Du diese Arbeit mit Erfahrung und großem Sachverstand durchgeführt hast.

Die Idee ist gut, trotzdem möchte ich warnen selbständig an der Bremsanlage zu basteln. Wer an sicherheitsrelevanten Teilen Hand anlegt muß verstehen was er da tut und die entsprechende Sorgfalt walten lassen.

Sehen wir es als Anregung für den Hersteller, hier eine Verbesserung herbeizuführen.

Eigentlich müßte sich Serienteilen von der Hinterradbremse auch vorne einbauen lassen. Anstatt des Handbremszuges könnte man eine Gewindestange zwischen die "Arme" an den Bremsnocken einbauen.

Mit verschneiten Grüßen aus Süddeutschland..
Ralf
 

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