Anschluss Ladegerät


J

Johannes

Guest
Hallo Ladegerätspezialisten,
ein altes Ladegerät der DB hat es zu mir verschlagen. Es funktioniert einwandfrei und hat folgende Ausgangswerte: 36V, 6A Ladestrom, Automatische Umschaltung von Ladestrom auf Erhaltungsstrom bei Erreichen von 42V.
Es hat jahrelang treuen Dienst getan in einer Schrankenanlage und wurde nur ausgemustert, weil es die Schranke nicht mehr gibt.

Ich würde das LG gerne stationär in meiner Garage einsetzen (zu 99% lade ich mein El dort).
Wie lade ich am besten meine Batterien (3 x109 Ah Banner und alter Trafo-Lader im Kasten)?
Eine einfache Lösung wäre schon geschickt, denn Lust auf Batterien ab- und anklemmen habe ich keine.

Freue mich auf eure Antworten und Vorschläge!

Gruss
Johannes
 
R

reinhold

Guest
Hallo Johannes!
Vergiss den Spielzeuglader!
Oder bau einen ordenlichen Travo ein, mindestens 25A
Ein Ladegerät sollte so bemessen sein dass es in 4 Std die Nennkapazität reinladen kann und dann auf Erhaltungsladung umschaltet.
dieser Erhaltungsstrom dürfte etwa im Bereich von 4-6A bei dieser Batt liegen.
Siehe Ladevorschriften für die Batt...
Wenn du diesen Lader einfach so anschliesst dann dauert es theoretisch, bei 50% entladung~60Ah 10 Std bis die Bat voll ist und dann noch einmal ca 10 Std bis komplett voll ist- also etwas unterdimensioniert!
Versuchs halt mal mit einem grösseren Travo unter beibehaltung des Gehäuse und Elektronik.
Tschau
Reinhold
 
W

Wolfgang Klievering

Guest
Reinhold, wenn Du mit Erhaltungsladung Ausgleichladung meinst, okay, Du kannst nicht ernsthaft behaupten wollen eine 109 ´ner mit 4 bis 6 Ampere in der Ladeerhaltung bedienen zu wollen, oder?? Soviel Wasser kannst Du gar nicht kaufen wie du dabei zersetzt. Von den Platten mal abgesehen!!!
Maximal 0,5 Ampere als Dauererhaltungsladung.
Johannes hatte ich so verstanden , dass er die Lader gleichzeitig laufen lassen wollte, oder Johannes???

Gruß Wolfgang
 

Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
Wolfgang Klievering schrieb:

Maximal 0,5 Ampere als Dauererhaltungsladung.
In verschiedensten Quellen steht, daß eine Ladeerhaltungsspannung nicht überschritten werden darf, ca. 2,25V/Zelle, sprich 13,5V bei einem 12V-Block.

So machen es auch verschiedenste Ladegeräte.
An der Leistungsaufnahme des Ladegerätes kann man dann erkennen, daß der Strom, den die Batterien aufnehmen, ganz langsam sinkt und sich erst nach mindestens einem Tag oder mehr ein Gleichgewicht einstellt.

Gruß, Herbert
 
J

Johannes

Guest
Hallo Wolfgang,
das Ladegerät möchte ich schon als stationären Lader fürs El verwenden, auch zum Laden leerer Batterien.
Rein äußerlich handelt es sich um kein Spielzeug. Das Teil wiegt gute 20kg mit zwei großen Ringkerntrafos. Leider bin ich kein Elektroniker, der beurteilen könnte, inwieweit es Sinn macht, damit zu arbeiten.
Also bleibt mir "try and error".
Ich konnte nur so viel in Erfahrung bringen, dass damit ein Batterienblock von ca. 300 Ah "versorgt" worden ist.
Am eingebauten Amperemeter kann ich die Stromaufnahme bei der Ladung kontrollieren. Ich bin mal gespannt (warte noch auf die Polzangen von Conrad).

Schöne Grüsse
Johannes
 
J

Jürgen Gaber

Guest
Hallo Johannes ich habe mir ein E-Schweißgerät umgebaut aus dem Baumarkt.
Die Daten 40-140 A und 42-48 V Dahinter eine Diodenplatte von einer Lichtmaschine ( aus einem Bus ) die kann ohne kühlung 140 A vertragen.
Bei einer Spannung von ca 42 V geht der Strom auf 3 A zurück ( einstellung am E-Schweißer 40 A ) Klappt seit 1,5 Jahre

Gruß Jürgen
 

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