Akkutriebwagen


Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
Das Eisenbahnjournal hat soeben ein neues Sonderheft über die Akkutriebwagen
herausgebracht:
http://www.eisenbahn-journal.de/art/530603.html

Leider gibt es nichts Vergleichbares mehr auf unseren Schienen.

Einige Sites im Internet berichten über diese Fahrzeuge:
http://www.akkutriebwagen.de
http://de.wikipedia.org/wiki/DB_Baureihe_ETA_150
http://de.wikipedia.org/wiki/DB_Baureihe_ETA_176

Wartung der Batterien durch VARTA:
http://www.schrankenposten.de//Themen/worms.html

 

Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
Ich habe mir heute an einem Kiosk das Heft gekauft und während einer Bahnfahrt sofort verschlungen.

Interessant ist eine Stelle, in der über die Akkus von 1910 berichtet wurde:
Damals wurden noch die einzelnen Plattenpakete in den Zellen getauscht.
Die negativen Platten hielten 60.000km, die positiven mehr als 100.000km.

Davon können wir heute nur träumen...

Bei den erzielten Reichweiten kommt natürlich der geringe Rollwiderstand der Eisenbahn zum Tragen.

Die ETA 177 vom Lieferjahr 1934 erzielten 200km bei 60km/h Höchstgeschwindigkeit.

Die Nachkriegsmodelle ETA 150 500 mit 440V/1356Ah kamen auf 400km, vmax=100km/h

Auch die Nachkriegsbatterien erzielten lange Laufleistungen, es werden durchschnittliche Tagesleistungen von 240km genannt, bei einer Batterielebensdauer von 4 Jahren, also mehrere 100.000km Gesamtfahrstrecke.

 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
Hallo Herbert,
sehr interessant !
also hatte ein Nachkriegsakkupack bei ca. 15 Tonnen Gewicht ca. 500 kWh Kapazität und ca. 400.000 km Fahrstrecke oder ca. 1000 rechnerische Vollzyklen?
Das nenne ich Produktionsqualität!
Jetzt natürlich die Frage- wieviel hat ein km an Batteriekosten verursacht?
15 Tonnen Bleiakkus waren 1950 sicher auch nicht billig! Heute müßten sie unter Freunden für ca. 50.000 Euros zu bekommen sein- üblicher Listenpreis das Dreifache. Also Kilometerkosten heute grob 25 cts/ km für die Akkus ? Die Auslastung der Fahrzeuge entsprach wohl ca. 2 modernen Reisebussen?
Der Ansatz muß also in besserer Zyklen und auch der Recyklingfähigkeit liegen!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
Hallo Herbert,
hier die neue Anwendung für eine Accu Trambahn:
http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/961380.doc
Hierzu muß man aber kurz für "nicht Münchner" die nahezu 50 Jahre alte "Geschichte" umreißen:
Bisher fährt ein Bus durch die schmale Straße welche den weltberühmten Englischen Garten ( führt direkt am Chinesischen Turm vorbei) durchtrennt, verkehrspolitisch wäre eine bessere Lösung schon wünschenswert, eine richtige Trambahn mit zwei Schienen und zwei Oberleitungen ist aber sicher ein zu großer Eingriff.
Eine Pendel-Akkubahn wäre für diesen Zweck ( ca. 2 km Strecke) möglichweise wirklich keine schlechte Lösung! Wenn sie in normaler Tram-Spur ausgelegt wäre könnte sie an Tramnetz angekoppelt und zum Service in die Zentrale gefahren werden! Eine Kapazität von mindestens 100 Personen wäre nötig!
Hast Du für so etwas links?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Eurolore

Mitglied
17.02.2006
228
Leider kann ich von dem heutigen internetcafe nicht den Link:

http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/961380.doc öffnen,

aber ich freue mich das in diesem Forum jetzt doch auch wieder Schienen-Fahrzeuge diskutiert werden dürfen.

Falls dieser Diskussionspfad aber doch gesperrt werden sollte, dann lade ich Euch ein in diesem Forum: http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=std_tindex&USER=user_353884&threadid=1139229919
weiterzudiskutieren.
das Forum funktioniert auch ohne Registrierung und komplizierte Anmeldung.

 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
Hallo,
Ich habe das richtige Konzept gefunden !!
http://tinyurl.com/k9rq7
Da brauchts nur wenig Akkus!
Im Übrigen ist Bordeaux sogar Partnerstadt !

Karl
 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
Hallo Wolfgang,
dann versuch es zu lernen !
Ganz ohne wird es nicht gehen!
Hierzu : http://www.leo.org/

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Peter Pott

Mitglied
04.04.2006
55
Ich kann Karl nur zustimmen. Wer sich heute nur auf Informationen in Deutsch verlässt, besonders in solchen dynamischen wissenschaftlich-technischen Bereichen wie der lektriscen Mobilität, koppelt sich im wahrsten Wortsinne vom Zug der Zeit ab!

Beste Grüße

Peter
 

Eurolore

Mitglied
17.02.2006
228
ich bin jetzt 57 Jahre alt und habe den Zug der Zukunft erkannt , Aber was nützen die vielen Fremdsprachen wenn zum Schluß nichts greifbares bei rauskommt. Als ich mal in Korea auf einer Montage, einen Schraubstock benötigte und ich es dem Deutsch-Englisch-Dolmetscher sagte, der es einem Englisch-Koreanisch-Dolmetscher sagen sollte,
nahm ich mir dann nach einer gewissen Zeit, einen Papierfetzen und skizzierte einen Schraubstock und gab es direkt dem Koreanischen Kollegen, der das dann sofort verstand.

 

Peter Pott

Mitglied
04.04.2006
55
Hallo Wolfgang,

ich wollte nicht so verstanden werden, dass ich der Meinung sei, dass es heutzutage ohne Englisch "nicht mehr geht". Natürlich darf und soll jeder seine Sprache sprechen. Nur wenn es um den internationalen (schriftlichen) Austausch geht, ist Englisch als "kleinster gemeinsamer Nenner" eben etabliert. Ich schreibe einen Text, von dem ich möchte, dass er gelesen wird, eben lieber auf Englisch.
Und das Alter ist eigentlich kein Grund, etwas nicht mehr zu lernen, finde ich.

Grüße

Peter
 

Peter Pott

Mitglied
04.04.2006
55
Hallo Wolfgang,

Trees are organism which, long before man invented speech and particularly the word "sunenergy:, solved that problem and the problem of energy storage.

Mit dem Satz kann ich -ehrlich gesagt - wenig anfangen.
Ich fürchte das liegt daran, dass ich a) den Zusammenhang nicht kenne, in dem Du ihn geschrieben hast, b) nicht verstanden habe, was genau Du eigentlich damit zum Ausdruck bringen möchtest und c) ich denke, dass zum einen das Wort "sunenergy", so es denn überhaupt irgendwo "existiert" (also im Merriam Webster oder so) schwer nach Worthülse klingt und zum anderen "that problem", welches die Bäume gelöst haben wollen in dem Satz überhaupt nicht vorkommt. Es sei denn "that problem" bezieht sich auf speech. Das würde mich allerdings dann schon wundern.
Aber das ist nur meine persönliche Ansicht, die ich nicht zur Maxime erhoben verstanden will.

Viele Grüße

Peter
 

Eurolore

Mitglied
17.02.2006
228
Hallo Peter, das habe ich befürchtet, das eine Zeile aus dem Zusammenhang gerissen, unverständlich ist.
Hier ist der gesamte Text, den mir eine englische Sprach- und Baum-Xxpertin "Claire" aus einem Deutschen Text unter zuhilfenahme, zweier anderer englischen Übersetzungen des gleichen deutschen Urtextes machte.
Gut wäre es wenn sich jemand finden würde der mir den Nachfolgenden Text mal ins Deutsche übersetzen würde damit man mal überprüfen kann ob der gleiche Deutsche Urtext zustande kommt. (wenigstens Sinngemäß)
das geht aber nur wenn der Übersetzer den deutschen Urtext nicht kennt.

I(1)The tree is a loyal companion to all mankind.

II(2)The tree establishes a connection between the earth and the sun.

III(3)The tree produces oxygen.

IV(4)Trees form an important fundamental for life for all of mankind.

V(5)Long before man had even developed speech, nor yet mouthed the words "solar energy" ,
trees had solved this problem and also the technology of energy storage.

XI(6)Trees simply deal with it, without making pompous speeches.

XII(7)If man had had (had had ist absichtlich geschrieben) no trees he would never
have discovered fire, and would therefore
not have invented the steamengine. No machines would then be able to
exploit the production of electricity and thus no computers would have been
built. Consequently there would also be no internet!

VIII(8)The first wheels to turn were tree trunks.

IX(9)It must however be said that the tree also bears some responsibility for all
of the misery of mankind

X(10)I need only say three words to that:........Serpent and Apple........

XI(11)The tree is virtually the key technology for mankind

XII(12)And in my opinion the three most important achievements in our world so far
are:

XIII(13)FIRE>>>>>>>>THE WHEEL>>>>>>>> THE INTERNET

XIV(14)And the tree may well be the key to paradise again.!?!?!?!

 

Peter Pott

Mitglied
04.04.2006
55
Hallo Wolfgang,

OK. Bäume sind ne prima Sache und die Welt sähe anders aus, wenn es keine gäbe. Soweit so gut. Aber der Rest ist mir zu esoterisch und simpel. Die Aussage, dass Rad, Feuer und Internet gleichwertig wichtige Erfindungen sind, möchte ich nicht kommentieren.
In Deinem Original-Text, kommt das etwas gewöhnungsbedürftige Wort "Sunenergy" nicht mehr vor, ws ich begrüße.
Letztendlich fürchte ich, dass dieser thread dann langsam nichts mehr mit dem Thema des Forums zu tun hat, oder?

Grüße

Peter
 

Eurolore

Mitglied
17.02.2006
228
Hallo Peter,
Die richtige Reihenfolge sollte man aber schon einhalten,

Zu erst war wohl die entdeckung des Feuers und wie man es nutzen konnte da, dann wahrscheinlich erst das Rad.

sicher hast du recht das man diese Drei Dinge , Feuer , Rad und das Internet nicht direkt miteinander vergleichen kann, weil jedes, zu seiner Entdeckung, seine eigene Zeitepoche hatte.

Ich habe nichts dagegen wenn wir das im Offtopic weiterdiskutieren würden.

 

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