Neue Batterien laden


Dirk_K

Neues Mitglied
06.09.2006
6
Hallo,
möchte mir neue Batterien zulegen 12 V Akkus 100Ah Blei - Vlies.
Kann ich diese mit dem Standardtrafo vom City El laden?

Danke für die Antworten.
D.Kowe
 

Dirk_K

Neues Mitglied
06.09.2006
6
Normale Blei Batts,
und das Ladegerät ist das Standardgerät vom Hersteller
 

Per

Mitglied
24.03.2006
118
Normale Blei Vließ sollten 2,40V per Zelle Ladeend- Spannung haben, mit gelegentlicher Ausgleichsladung bis 2,47V per Zelle. Was zeigt Dein Ladegerät an, am Ladeende bei wieviel Volt ?
Bei 36V sollten es also 43,2V sein, bei 48V entprechend 57,6V - mal Nachmessen was an Leistung kommt. Alles was weniger ist, ist schleichende Selbstentladung ( verringerte Kapazität der Batterien )

 

Manuel Raimann

Mitglied
04.04.2006
96
Moment - 2,4V vielleicht bei 10°C - aber nicht bei den jetzigen Temperaturen - da ist das zuviel - ich habe meine 36V SSB (Blei-Vlies) auf 42,3V @ 25°C geladen... das ist laut Hersteller erlaub... also lieber mal im Datenblatt nachlesen...


Gruß

Manuel

 

Stefan Höpcke

Mitglied
10.05.2006
102
Hallo Per,
ich möchte Deinen Angaben wiedersprechen!!!

Richtig ist, dass die Hersteller solche Angaben machen...
Hinsichtlich der Kapazität stimmt das auch.

Allerdings:
Ich habe den Eindruck, dass die 2,47 Volt pro Zelle auf Dauer zu hoch gegriffen sind.
Weil mit der Zeit eben doch eine gewisse Austrocknung passiert...
Zur Zeit teste ich mit einer Gasungsspannung von 14,25 V.
Diese höchstens 2 Kilometer, die ich weniger Reichweite habe, lässt sich für meine Bedürfnisse ertragen.
Alle 5-10 Zyklen durchlaufen die Akkus dann das volle Programm des HF-Laders mit hoher Gasungs- und noch höherer Ausgleichsladung.
Bis jetzt funktioniert das bestens...
Ich habe den begründeten Verdacht, dass einer meiner alten CTM Akkus durch diese hohen Spannungen nach 4000 Km ausgetrocknet war.
Durch öffnen und ca. 50ml Desti pro Zelle konnte ich ihn wieder zum Leben erwecken, allerdings ist bei 80Ah (C20) Ende!
Folgen von Überladung (?).
Die anderen Beiden liegen übrigens immer noch bei etwas über 100Ah (C20) bei einer Entladungsendspannung von 11V (!!!).
Durch die Streuung, die sich nie ganz vermeiden lässt, hat der ausgetrocknete Akku wohl zuviel abbekommen.
Deshalb möglichst deutlich unter den Empfehlungen der Hersteller bleiben...
Und nur ab und zu Ausgleichsladung machen.
Ich bin mir sicher, dass bei den Bleiakkus noch lange nicht das letzte Wort hinsichtlich Lebensdauer gesprochen ist!

Gruß
 

Per

Mitglied
24.03.2006
118
Ich hab das Banner Datenblatt und Du hast 2,35V per Zelle für Gel -
Blei/ Vließ werden da nicht voll und haben auch nicht die maximale Kapazität - mit wieviel Volt fährst Du vom Hof - und was ist gegen 18 - 20 Grad Aussentemperatur zu sagen oder schreibst Du aus Mallorca .

 

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
707
Hallo Herbert,
da ich auch seit Jahren nicht immer sicher damit zurecht komme:

Das Vlies ist die Schafsrohwolle- als Separator im Prinzip wohl geeignet.
Der mythologische Traum der Seperatoren ist also dann das goldene Vlies-
das Fell eines goldenen Widders.
Profaner ist das Fließpapier, welches sich zum Aufsaugen von Flüssigkeiten und separieren auch oft eignen kann.
Nach meinem Duden ist ein "Fliesakku" jedenfalls nicht vorstellbar.
Daher eine Rangliste:
3: Fliesakku - sprachlich nicht definiert also Betrug
2: Fließakku - Papierseparator (oder äquivalent)
1: Vliesakku - Schafwollrseparator (oder äquivalent)
O: Goldener Vliesakku - Schafwollrseparator aus dem goldenen Vlies - unendliche
Batteriehaltbarkeit !

http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Vlies

Karl
 

Stefan Höpcke

Mitglied
10.05.2006
102
Nee Per,
bin nicht in Mallorca, aber das Wetter hier, so könnte man meinen, wäre Mallorca...
Aber soweit schaffe ich es mit meinem EL nicht :)

Nee, Spass beiseite: Natürlich merke ich, dass die Akkus nicht ganz, aber fast voll sind.
Aber so ein kleiner Schuss mit 14,25V vor dem Start tun richtig gut...
Und heute habe ich die Akkus mit dem HF-Lader mal wieder so richtig vollgepratzt...

Grüsse
Stefan
 

Per

Mitglied
24.03.2006
118
Also heute Ausgleichsladung gefahren ?
2,47V per Zelle oder wieviel Zellspannung laut Deiner Herstellerangabe?

 

Per

Mitglied
24.03.2006
118
PS: wo in Deutschland ist es denn momentan so warm - laut Wetterbericht eigentlich nirgendwo - in Berlin " windet´s " heftigst bei schlappen 15 Grad

 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.279
Hallo,

eine Angabe einer Ladespannung für Bleibatterien ohne die Temperatur ist wenig sinnvoll. Zu beachten ist dass in Europa die Ladespannungen überwiegend auf 20° C bezogen sind und in den USA auf 25° C. Dies führt manchmal zur Verwirrung.

Die 2,4 V/Zelle sind bei 20° C die absolute Grenze für die meisten AGM-Batterien. Geht man wesentlich höher dann besteht die Gefahr dass über die Überdruckventile Wasser verloren geht. Normal geht man im Zyklenbetrieb von 2,35-2,4 V/Zelle (20° C) aus. Auch der Strom sollte begrenzt werden. Es sollte im Bereich von 10-30 % der Nennkapazität betragen. Bei Ladung mit 2,4 V/Zelle (20° C) sollte man den Ladestrom sogar auf 20 % der Kapazität beschränken.

Eine Ausgleichsladung erfolgt dadurch dass man die Ladezeit mit 2,4 V/Zelle (20° C) entsprechend verlängert (bis zu 48 Stunden).

Dies alles sind allgemeine Werte die für die meisten AGM-Batterien passen dürften. Hersteller können für bestimmte Konstruktionen und Betriebsbedingungen auch andere Werte vorschreiben.

Gruß,
Emil
 

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