klimaerwärmung und das liebe CO²

weiss

Administrator
15.01.2004
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#1
hallo allerseits :)
ich unterbreite euch jetzt eine ander version für die klimaerwärmung.
meine vermutung geht in die richtung, dass der strassenbelag ein wesendlicheren anteil an der erwärmung hat als hier im forum dargelegt wird.
wenn man sich mal vor augen hält wieviele km davon verlegt wurden und daraus die quadratfläche ermittelt
dann haben wir da schon so einen gewaltigen wärmekolektor der einge städte die heizung erübrigen würde.
wem das eine nummer zu gross ist, einfach mal im kleinen anfangen zu rechenen: wieviel m² benötigt man für ein einfamilienhaus an wärmekolektoren?
und dann schau mal auf die strasse vor euerem haus!
der grund ist denkbar einfach: die dunkle färbung lässt die luft wesendlich stärker erwärmen als z.b. eine grüne wiese oder ein schotterweg.

die luftverschmutzung wie ihr sie darstellt kann meines erachtens gar nicht die alleinige ursache dafür sein!
bei den von den klimaforschern untersuchten boden b.z.w. eisschichten wurden in den "wärmeperioden" unserer erde ein wurden als ursache
immer 2 sachen aufgezählt: stark erhöter russ und staubanteil sowie ein erhöter CO² anteil. der konnte auf eine "natürliche" ursache
zurückgeführt werde: stark erhöhte vulkanaktivität! da diese derzeit nicht statt findet muss es eine andere"alternative" ursache dazu geben.

ich will hier gar nicht in die deteils gehen, da es mir derzeit einfach nicht möglich ist im IE darüber nachforschung zu betreiben
und zum anderen auch um zu verhindern,
dass nur noch erdwohnungen als alternative angesehen werden. denn auch unsere dächer heizen die luft unnötig auf! u.s.w
ohh man - da müsste ich mal gerade mal ca. 120m² dachfläche begrünen. ;-)

 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
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#2
Hallo Werner

Meinst Du das ernst??

Im Ernst: Die HINWEISE zur Klimaerwärmung duch CO2 verdichten sich ständig. Sowohl was die Ursachen angeht als auch die statistischen Ergebnisse. (Steht überall, man muss nur lesen.)

Man kann an der Verursachung der Erwärmung durch CO2 zweifeln. Wenn man das tut, sollte man sich allerdings überlegen was man machen will, sollten die Zweifel unbegründet sein...!? Eine Zeitmaschiene wäre dann in ein paar Jahrzenten die letzte Rettung.

Ich plädiere dafür die wahscheinlichsten Ursachen schon jetzt zu bekämpfen und nicht Zeit zu verlieren, bis auch noch der letzte Zweifler überzeugt wurde. Es sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, dass derart gravierende Änderungen auf unserer Erde, wie wir sie vollbringen, vermutlich auch entsprechend gravierene Folgen haben. Alles andere ist russisch Roulett, bei dem ich nicht mitmachen mag.

Grüsse Sebastian
 

weiss

Administrator
15.01.2004
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#3
hallo sebastian :)
ich stelle das CO² in der wirkung nicht in frage, nur was nützt uns allen eine verringerung der selben und unser klima köchelt weiter vor sich hin???
wenn das für euch so rüber gekommen ist, dass ich das CO² verniedliche so ist das nicht richtig.

ich wollte euch allen mal ein anderer grund für die klimaerwärmung -der von allen- garnicht beachtet wurde zu gemüte führen.

um euch ein wenig daten zu liefern hab ich mal im wikipedia nachgeschaut und hab diesen link gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Straßennetz
da stehen jetzt nur daten über deutschland! und sag jetzt noch das gleiche...

 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
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#4
Hallo Werner

Hast Du Dir das überlegt, oder hat da schon ein Spezialist gerechnet? Nicht dass ich eigene Überlegungen für falsch halte! Aber die Materie ist schreklich kompliziert, wie ich immer wieder gelesen habe. Z.B. Natürlich erwärmt sich eine Strasse stärker als eine Wiese oder Wald. Dafür gibt es aber auch eine erhöte Wärme-Abstrahlung der Energie ins All. Während die Wärmeenergie bei Wald und Wieser duch Verdunstung umgesetzt wird. Wenn dieser Wasserdampf als Wolke kondensiert und abregnet, wird die Wärme wieder frei... usw. Überhaupt Wolken; einserseits reflektieren sie Wärme zur Erdoberfläche zurück andererseits aber auch von der Sonne wieder ins All. Dann kommt es drauf an welche Wolken, wie hoch usw. unw. und welcher Faktor dann überwiegt? Nicht umsonst braucht die Klimaforschung die schnellsten Rechner ;-)

Grüsse Sebastian
 
09.10.2006
112
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#5
In absoluten Zahlen ist der Mensch energetisch ein Zwerg: Die Sonne strahlt mit etwa 1kW pro qm auf die Erde, machen bei einem Radius von 6000km also etwa 2,2E17 Watt auf den Planeten. Laut Wikipedia liegt der weltweite Umsatz an Primärenergie bei 12,5 Terawatt, das sind 1,25E10 Watt. Die Sonne scheint also etwa 20 Millionen mal stärker rein als was der Mensch insgesamt an Energie umsetzt. Daher kannst du die Abwärme aller Kraftwerke, Autos und Hausheizungen als solche getrost als Quelle der Erwärmung vergessen.

Ob man nun durch Änderung der "Farbe" des Planeten (so wirkt sich Asphaltieren aus) in die Strahlungsbilanz wirksam eingreifen kann: Spanien hat ein Strassennetz von etwa 700000km lt Wikipedia, macht bei 4m Breite eine Fläche von 2,8E9qm, oder 2800qkm. Asphalt hat ein Albedo um 0,15, unbestellte Felder um 0,25. Im langwelligen liegen beide Materialien ähnlich. Spanien insgesamt hat eine Fläche von etwa 500000qkm. D.h. durch Strassenbau hat sich das Albedo von Spanien um (0,25-0,15)*2800/(0,15*500000) geändert, das sind etwa 0,4%. Spanien strahlt also grob überschlagen 0,4% Strahlung weniger zurück durch Strassenbau. Mal angenommen, die gesamte Welt hätte ein Strassennetz so dicht wie Spanien (was ganz klar übertrieben ist), würde bei 30% Landfläche für den Planeten etwa 0,1% rauskommen. In Watt auf die Sonneneinstrahlung dürften es um die 2,2E13 Watt sein. Immerhin schonmal ein Faktor 1000 gegenüber der direkten menschlichen Wärmeentwicklung, aber immernoch nur ein 10000stel der Sonneneinstrahlunng. Ein kugelförmiger Körper muss nach der Planckschen Strahlungsformel, in der T ja in der vierten Potenz steht, von den 288 Grad Kelvin (sind 15Grad Celsius) mittlerer Erdtemperatur seine Temperatur auf 288,007 Grad Kelvin erhöhen, um dieses 10000stel an Strahlungsleistung mehr abzugeben. Das ist nicht präzise, man müsse das Strahlungsverhalten bei unterschiedlichen Wellenlängen und der Atmosphäre mit berücksichtigen. Dennoch, damit kommt man also für die Klimaerwärmung nicht weit, man muss schon deutlich grössere Flächen, z.B. durch Versteppung, Änderung der Bewölkung oder Abschmelzen oder eine grossflächige Vereisung in Betracht nehmen, damit der Einfluss erwähnenswert wird. Die Wärme aus dem Erdinneren kann man in dem Zusammenhang genauso vergessen.

Zum Treibhauseffekt: Ohne Reflektion der Athmosphäre hätte die Erde eine mittlere Temperatur von etwa -18 Grad Celsius, wir haben aber +15. Der hebt also die Temperatur um ganze 33 Grad an. Dies wird erreicht, in dem Gase in der Atmosphäre, vor allem Wasserdampf, in Summe etwa 150W/qm (Wikipedia, Treibhauseffekt) zurück strahlt. Das sind über 10% der einfallenden Leistung der Sonnenstrahlung, d.h. wir reden nichtmehr über ein Zehntausendstel wie beim Strassenbau, sondern über ein Zehntel. Und dieses Zehntel kann der Mensch halt beeinflussen. Denn (lt. Wikipedia) kommen davon etwa 22% vom CO2, und da ist man in Regionen, in denen man an mehreren Grad Celsius Druchschnittstemperatur drehen kann. Das ist ähnlich wie einen Pullover mehr anziehen.

Insgesamt ist das Verhältnis von direktem menschlichen Energieverbrauch zu Treibhausgasen wie das eines Pferdes zu den Zügeln: Im direkten Kräftemessen ist der Mensch viel zu schwach. Aber durch Ziehen der Zügel kann er den Gaul bewegen.

Die Rechnung oben ist nicht präzise, sondern soll die Kräfteverhältnisse zeigen.

FR
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#6
Hallo Zusammen

"Aber durch Ziehen der Zügel kann er den Gaul bewegen."

frage ist dan bloß warum läst man die Zügel schleifen?

Alles nette Rechnungen aber heir mal ein Beispiel aus den Bergen

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_95 teilweise durch recht dünn besiedeltes Land
( Loisach-Kochelsee-Moos übergehend ins Murnauer Moos ) gebaut anfang der 70er,
gibt also noch genug Leute die sich an den Urzustand erinnern.

Autobahn Zweispurig mit Standstreifen vom Jochberg oder Herzogstand
( gäbe noch ein beliebige Reihe von Aussichtsbergenwo man das erkennen kann)
ist das Band Sichbar fast bis München ( 2 X 9m) seit dem Bau der Autobahn
ziehen Gewitterwolken anders, da hier teilweise Almwirtschaft ist gibt es also
schon vergeiche zu Früher da sich eben die Gewitterhäufig drastisch verschoben
da fast nur noch Gewitter aus der anderen Richtung in den Bergen sind.

Jeder Eingriff in die Natur kann nicht damit abgetan werden der Mensch ist ein Zwerg, wenn ein Sache im Gleichgewicht ist ( das Gleichgewicht des Erdklimas
ist in relativen Gleichgewicht gewesen Vor der Fossilen Nutzung und agressiven Landverbau) reicht eine Fliege um sie daraus zu bringen, aber wenn sie ersteinmal
stürzt, die Sache kann sie kein Elefant aufhalten, obwohl er stärker ist als ein Fliege ( die Gottesanbeterin iritiert mich so )
 

andreas Andreas

Aktives Mitglied
25.10.2005
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#7
Hallo
Wenn auch der Einfluß von Strassenbau auf das Klima und den Energiehaushalt der Erde gering sein mag, seine lokale Nutzung bringt doch schon ganz andere Probleme mit sich, wie Staub, Abgase und Lärm. Dafür kann aber die Strasse nichts. Zum Strassenbau wird viel Energie verwendet, was zu zusätzlichen CO2 Emissionen führt.
Bereits das freigesetzte CO2 wird uns vor erhebliche Probleme stellen, die Absorption nimmt bestimmt nicht sprunghaft zu. Und so müssen wir uns mit dem Gedanken anfreunden, eine regenerative Energiewirtschaft aufzubauen und gleichzeitig die Folgen der Klimaerwärmung abzufedern. Das wird hart. Wenn ich Fritz Reichmann interpretiere, dann müßten wir 12,5 TeraWatt Primärenergieleistung ersetzen, was einen Anteil von 5E-8 an eingestrahlter Sonnenergie bedeutet. Das ist eine kleine Zahl, absolut aber sehr sehr sehr sehr viel.
Gruß
andreas