Batteriespannung bricht zusammen und Batterie polt sich um. Warum???

Andy.S

Neues Mitglied
26.10.2006
2
Guten Tag zusammen,

ich sollte die letzten Tage eigentlich eine Testentladung sechs verschiedener Mignon-Batterie-Typen durchführen um deren Kapazität festzustellen.
Leider ist eine Batterie recht schnell völlig zusammengebrochen und gab einen Minuswert ab.
Die ganze Testentladung und darauf folgende Vergleichsentladungen sind mit dem MBTS von ibb aufgezeichnet worden und könnten als Exceltabelle und -diagramm zur verfügung gestellt werden.
Was ich jetzt schon sagen kann: es liegt nicht am Messplatz und nicht an einem bestimmten Hersteller, auch nicht am Messverfahren.

Vielen Dank für eure Antworten.

Smi
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.679
Filderstadt
www.elweb.info
Hi,
wenn Du eine Reihenschaltung machst von Batterien und entlädst werden alle Batterien mit dem gleichen Entladestrom belastet. Nach "leer" kommt "umpolen". Hast Du bei der Entladung eine Reihenschaltung der verschiedenen Zellen gemacht oder diese einzeln entladen?

Sonniger Gruß
Ralf Wagner
 

Andy.S

Neues Mitglied
26.10.2006
2
jap, ist eine reihenschaltung.

dass nach leer umpolen kommt, habe ich ja nun mitbekommen ;o)
aber warum ist das so??? was passiert da in der batterie?


ww.Dr-Smi.de
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.679
Filderstadt
www.elweb.info
Hallo Andy,
die Batterie wird, nachdem sie leer ist, sozusagen negativ, d.h. in die andere Richtung aufgeladen. Man soll deshalb nur gleiche Zellen in Reihe schalten, mit jeweils gleichem Ladezustand. Die Kapazitätsmäßig kleinste Zelle leidet am meisten. Bei der Ladung ist sie zuerst voll und wird überladen, bei der Entladung zuerst leer und durch umpolen geschädigt.

Am besten ist jede Zelle getrennt zu laden und zu entladen.

Sonnige Grüße
Ralf
 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.835
Hey Andy

Kleine Frage am Rande:

Du sollste einen Test machen und man stellt Dir die grundlegensten Infos nicht zur Verfügung? (s. Ralf)
Was soll denn so herauskommen?

Grüsse Sebastian
 

Gunther Kufner

Mitglied
11.12.2004
120
Hmm, nun ja. Ich weiss nicht, was Andy macht, und für wen er den Test machen sollte. Aber falls es eine Studienarbeit oder dergleichen ist, dann kann man schon erwarten, dass vor dem Versuch etwas überlegt, und ggf. recherchiert wird...
Dass man einen Kapazitätstest von Einzelzellen nicht in Reihenschaltung machen kann, sollte nach kurzem Überlegen eigentlich klar sein...

Gruß, Gunther
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
...weil die Dinger wahrscheinlich Schrott sind. Ich komme immermehr von den billigen Mignons ab. Bei mir fallen immer mehr aus, auch, wenn sie anfangs gut funktionierten. meine mignon-Euphorie ist dahin. Pleite nun auch bei den Plus-Zellen, die zuerst kaum Abweichungen zeigten. Klar muss man die in serie betreiben, wenn sie auch immer einzeln geladen wurden.

 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.835
Hallo Berns

Er hat eine Reihenschaltung, da krigt er auch gute Zellen kaputt.
Oder nicht?

Grüsse Sebastian
 

Gunther Kufner

Mitglied
11.12.2004
120
jepp. wenn er so lange entlädt, bis die letzte leer ist, dann schon. bis dahin sind alle anderen umgepolt, weil der Strom halt "falschrum" fließt.

Gruß, Gunther
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.189
Hallo

5 Stück in Reihe und entladen bis 1V/Zelle geht, bei mehr wird´s kritisch. Beim Zusammenschalten von den Mignos vom Discounter immer erst jede Zelle formieren und die kapazitätsmäßig zusammenpassenden Zellen zusammenfassen,an jeweils 5 Zellen eine Spannungsüberwachung und Strombegrenzung beim Entladen dann gehts schon, ist zwar eine Heidenarbeit, aber immerhin bin ich bei 40 Zellen in Reihe inzwischen schon bei Entladezyklus Nr.1000 angelangt ohne daß eine Zelle aufgegeben hat, schaun wir mal wie lange das noch gutgeht.

Gruß

Roman
 

Hardwaredoktor

Neues Mitglied
20.03.2007
2
Mit Akkus von Plus ist schnell Schluß! Ich hatte mir die NiMh Mignon Akkus vor einiger Zeit bei Plus auch mal angesehen und zur Probe ein Paket davon gekauft, der Preis war ja sehr interessant, aber da wurde wesentlich mehr versprochen als letztendlich heraus kam. Laut Aufdruck sollten die Teile 2900 mAh Kapazität haben, aber da habe ich mit meinem ALC 7000 Expert, bzw. ALC 2000 Expert, ganz was anderes ermittelt. Auf mehr als 2400 mAh bin ich selbst im besten Fall nicht gekommen und die Akkus hatten schon bei den 4 Stück aus dem Set eine Abweichung von bis zu 130 mAh untereinander gehabt, daß zeugt von keiner guten Qualität! Wenn man diese Akkus als Akkupack betreiben will muß man die Akkus in jedem Fall voher selektieren, sonnst kommt es zu dem genannten Problem. Ist eine Zelle erst mal tiefentladen gewesen wird es bei jedem Durchgang immer schlimmer und schon ist der "Spaß" am billigen Akku vorbei.
 

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