Batterieheizung


A

Arne Peters

Guest
Hallo Herbert

Um es vorweg zu sagen! Ein großer Bastler bin ich nicht! Ich habe mir in den letzten 2 Wintern jeweils eine Batterieheizung nach der Anleitung von Ralf Wagner gebaut. Hat auch gut funktioert, aber nie sehr lange, da die Kontakte an den Heizfolien von Konrad rasch brachen. Nun habe ich mir wieder Folien gekauft und habe den Eindruck, dass Konrad da etwas verbessert hat. Trotzdem wollte ich sie nicht wieder er Last der Batterien aussetzen. Ich habe jetzt einfach 6 Folien gekauft und diese direkt seitlich an die Batterien geklebt, dann parallel an ein 17 V Wechselstromtrafo angeschlossen und den mit 25A abgesichert. Die Batterien habe ich dann in Noppenfolie eingepackt und wieder eingesetzt. iDie einzelnen Heizfolien habe ich jeweils mit 5 A abgesichert. Die 6 Folien ziehen recht viel Strom und man sollte schon etwas dickere Leitungen nemhen. Der Travo wird über einen Thermostat gereglt, den ich nomalerweise bei 15 bis 20 °C eingestellt habe. Der Thermofühler lieget zwischen Richtung Fahrersitz vor der mittleren Batterie. Diese Heizung rette mich auf jeden Fall über den Winter. Meine Batterien sind nämlich nicht mehr so tüchtig. Mindesten eine Zelle hat den Geist aufgegeben.

Frohe Festtage und munteres Basteln

Arne aus dem kalten Norden (Probstei)
 
A

Arne Peters

Guest
Zur Heizzeit muss ich noch nachtragen: Ich heize die Batterien für etwa 2 Stunden vor der Fahrt an und komme damit gut zurecht. Der Einfachheit halber habe ich Heizung und Ladegerät an dieselbe Zeitschaltuhr gehängt. Also wird auch beim Laden immer geheizt.

Allzeit warmen Saft

Arne
 

Karl-Heinz Jurkiewicz

Aktives Mitglied
14.05.2006
490
Hallo.
Ich versuche auch etwas in Sachen Batterieheizung zu bauen. Ich habe vorerst 2 Stück Pferdetränken Heizelemente gefunden. Sie haben 24 Volt und 80 Watt, oder eben bei 12 Volt ca. 20 Watt. Ob das wohl ausreicht? Es ist auch ein Thermostat in der Zuleitung eingebaut, er kurz vor dem Gefrierpunkt schalten soll. Es ist alles aus einer braunen Siliconartigen Masse gefertigt und wohl Wasserdicht vergossen. Sie werden wohl am besten an der Unterseite der Batterie angebracht, und der Thermostat fühlt wohl am besten die an einem Batteriepol die Temperatur, denn wenn die Bleiplatten warm sind ist der Rest sicher auch erwärmt.
Es sind Blei-Flies Batterien, die sind wohl nicht ganz so kälteanfällig.
Gruss
Karl-Heinz
 
J

Jürgen

Guest
Hallo Herbert


Ich habe mir auch eine Batterieheizung gebaut.Ein ganz wenig anders, hat sich aber bewährt. Erstmal habe ich die Batterien mit 5mm Styropor und innen mit Aluhaushaltsfolie gegen Wärmeabstrahlung isoliert. Ein Wärmefühler zeigte mir, daß dadurch 2-5°C gegenüber Außentemperatur möglich wurden, nur durch die Abwärme beim Laden und Entladen.
Aus 0,5mm Pertinax habe ich eine Platte in Batteriegröße hergestellt. In diese habe ich viele Löcher von 1mm Durchmesser gebohrt, in einem Abstand, daß ich die Anschlußdrähte von kleinen Widerständen durchstecken und hinten verlöten konnte. Die Widerstände sind sehr dünn, ca 2mm Durchmesser. Durch zusammenschalten in reihe und parallel habe ich einen Strom von 1,5 A eingestellt. Pro Modul dann 12V. Alle 3 Module dann in reihe zu 36V (city-el).
Die Heizung habe ich unter der Batterie plaziert. Unter der Heizung 2x5mm Styropor und 1x Alufolie isoliert.
Mit einem Schalter dann bei Bedarf eingeschaltet, hatte ich ca 20°C bei 0°C Außentemperatur. Ging prima. Jetzt habe ich sie allerdings ausgebaut, weil der Motor auf DD umgerüstet wurde.Kommt aber auf jeden Fall wieder so rein, damit ich auch im Winter 50 Km schaffe.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen aus Finsterwalde.
 
H

Herbert

Guest
Hallo,

erstmal danke für alle Antworten. Ich habe jetzt folgende Lösung aufgebaut:
- Heizfolien von Conrad direkt auf die Batterien geklebt
- Folien parallel geschaltet und einen Halogen-Ringkern-Trafo angeschlossen (ca. 12V Wechselspannung)
- Der Trafo wird primär über eine Schaltuhr geschaltet: 1 Stunde heizen, 2 Stunden "Ruhe"

Geht bisher sehr gut. Anscheinend brauchen die Batterien nur während des Ladens "Temperatur", gefahren bin ich schon ohne Probleme und mit voller Kapazität mit 6 grad Batterie-Temperatur. Allerdings erwärmen sich die Batterien durch die Abwärme des Motors relativ schnell auf über 10 grad.
Ich habe jetzt einen Thermostat bekommen (auch von Conrad, mit Kapillar-Rohr), den ich statt der Schaltuhr einbauen werde.

Schönen Gruss
Herbert
 

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