ADAC - EAutos sinnlos für die Umwelt

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Gunnar Kaestle

Neues Mitglied
07.07.2009
37
CLZ
www.kaestle.eu

"Zehntausende Tonnen Diesel sind bei der Ölkatastrophe in Sibirien in die Umwelt geraten. Der Vorfall zeigt, welche Schäden der rasche Klimawandel im Norden Russlands anrichten kann." Christian Esch: Ölkatastrophe in Russland – Ein Unglück kommt selten allein. Spiegel, 07.06.2020

Ist das nun ein Hinweis darauf, dass die Arktis auftaut oder dass Mineralölprodukte Umweltschäden verursachen?

Ich möchte auf einen weiteren Vorteil von E-Autos hinweisen: sie verbrauchen keinen Sprit. Der Ölpreis ist seit dem Preiskollaps durch den extremen Nachfragerückgang in den letzten Monaten kontinuierlich gestiegen.



Die konventionelle Ölförderung stagniert seit 2005, in den letzten Jahren konnte nur die unkonventionelle Ölförderung ausgebaut werden. "Unkonventionell" ist ein Euphemismus für teuer. Nicht vergessen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es das Öl zum Preis von unter 20 USD/bbl. Die Preiselastizität der Ölförderung ist ab 2005 deutlich zurückgegangen, und in der Hochpreisphase ab 2011 konnte vor allem das US-amerikanische Fracking-Öl (Tight Oil) zulegen. Der Förderungszuwachs in den USA war substantiell, aber scheint nun zu einem Ende gekommen zu sein. Trotz der sich wieder normalisierte Preise auf dem Weltmarkt ist das US-Fracking nicht wieder zu den Vor-Corona-Werten angestiegen. Das mag wohl daran gelegen haben, dass das Geschäft des Frankens nicht wirklich nachhaltig war, und im letzten Jahr viele der Bohrfirmen über die Wupper gegangen sind.



Vor über 15 Jahren wurde von Colin Campbell das sogenannte Rimini-Protokoll entwickelt, dass zum Ziel hatte, die Preise für Öl (deckt knapp 40% des weltweiten Primärenergiebedarfs) nicht explodieren zu lassen. Ich sehe die Einführung der Elektromobilität und die Förderung derselben als eine de-facto Methode, das Rimini-Protokoll umzusetzen. Wenn in den nächsten 10 Jahren die Zunahme an E-Fahrzeugen schneller geht, als der Rückgang der Ölförderung, dann ist alles in Ordnung.

Gruß,
Gunnar
 
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