Tipps zum Elektroauto-Kauf: Das sollten Sie wissen

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  • WĂ€hrend schon zahlreiche Autofahrer auf ihr Elektroauto schwören, sind andere noch hin- und hergerissen. Die meisten tendieren zum elektrischen Fahrzeug, sind sich aber einfach noch zu unsicher. Grund sind hĂ€ufig hohe Anschaffungskosten und die Unsicherheit, was die Reichweite anbelangt. Wir haben uns mit den unterschiedlichen Fragestellungen auseinandergesetzt und die wichtigsten Fakten zusammengetragen, die den Kauf erleichtern.

    Warum hadern so viele Autofahrer noch mit dem Elektroautokauf?

    Obwohl die Fahrverbote mittlerweile immer neue Formen annehmen und die ökologischen Aspekte durchaus dafĂŒr sprechen, stecken die meisten Autofahrer noch im Zwiespalt. Neben Kosten wird vor allem die Reichweite als Gegenargumente vorgebracht. Und dennoch nehmen die Verkaufszahlen zu. Im Jahr 2017 wurden allein in Deutschland insgesamt 54.492 Elektroautos zugelassen. Auf den ersten Blick scheint diese Zahl nicht bahnbrechend zu sein, doch im Gegensatz zu 2016 konnte eine Steigerung von 117 Prozent erwirtschaftet werden - es ist folglich ein klarer Umbruch erkennbar. Dennoch liegt der Marktanteil der Elektroautos derzeit nur bei 1,6 Prozent (im Jahr 2016 befand er sich noch bei 0,8 Prozent), was die Neuzulassungen anbelangt. Trotz UmweltprĂ€mie und Herstellerbonus bleiben die Autofahrer also verhalten. WĂ€hrend in Norwegen die Stromer wie warme Semmeln weggehen, sind die Deutschen noch skeptisch. Doch was genau schĂŒrt diese Skepsis?

    Elektroautos sind noch zu teuer

    Ganz offensichtlich ist der Anschaffungspreis das stĂ€rkste Argument, welches Autofahrer vorbringen, wenn es um die Überlegung geht, ein Elektroauto zu kaufen. Wer sich mit der Thematik beschĂ€ftigt, dem fĂ€llt recht schnell auf, dass ein BEV (Battery electric vehicle) recht kostenintensiv ausfĂ€llt. So kostet beispielsweise der e-Golf auf dem Hause Volkswagen um die 35.000 Euro. Ein vergleichbares Modell mit einem Verbrennungsmotor ist hingegen um 10.000 Euro gĂŒnstiger zu erhalten. Es ist also verstĂ€ndlich, warum die meisten Autofahrer zweimal ĂŒberlegen, ob sie sich ein Elektroauto zulegen oder eben nicht. Die meisten Autofahrer kommen also nicht umhin, sich nicht der Vernunft zu beugen, sondern eher die Kostenfrage in den Vordergrund zu stellen.

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    Bildquelle: Citroen

    Die Kosten fĂŒr ein Elektroauto sind jedoch begrĂŒndet. Preisargument Nummer 1 ist ungeschlagen der Akku. Derweil sind die Produktionskosten fĂŒr Lithium-Ionen-Akkus noch recht hoch angesetzt. Eine 35,9 kWh-Batterie, wie sie beispielsweise fĂŒr den elektrischen Golf verwendet wird, kostet im Schnitt um die 6.000 Euro. Aber das sind eben nur die Kosten fĂŒr den Akku. Weitere Elektroteile, reichlich Technik und natĂŒrlich die Karosserie haben selbstverstĂ€ndlich auch ihren Preis.

    Indes ist die Industrie bestrebt, die Kostenpunkte fĂŒr die Li-Ionen-Akkus zu senken - und zwar soweit, dass die Elektroautos auch fĂŒr den Otto-Normalverbraucher in naher Zukunft erschwinglicher sind. Dass diese These kein Hirngespinst ist, zeigt folgender Beweis: Seit dem Jahr 2010 sind die kWh-Preise fĂŒr Akkus bereits stark gesunken und zwar um stolze 80 Prozent. Und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht in Sicht. Laut Expertenmeinungen sollen die Preise bis zum Jahr 2025 weiter sinken. Dann könnte die Kilowattstunde sogar unter 100 Dollar liegen.

    Option Akkumiete nutzen

    Indes bieten viele Automobilhersteller auch die Option an, Akkus zu mieten anstatt diese direkt mit dem Elektroauto zu kaufen. Diese Leasingvariante ist vor allem fĂŒr diejenigen Autofahrer interessant, die sich sicher sind, dass sie ihr Auto nach einigen Jahren gegen ein neues Modell eintauschen möchten.

    Dank dieser PrĂ€misse lĂ€sst sich nichtsdestotrotz der Kaufpreis des Elektroautos minimieren, gilt die Batterie noch als teuerster Bestandteil des E-Autos. Wird sich fĂŒr die Leasing-Version entschieden, erhĂ€lt der Hersteller folglich eine monatliche Rate. Wie hoch dieser Betrag schlussendlich ausfĂ€llt, ist von verschiedenen Faktoren maßgeblich. Dazu zĂ€hlen mitunter Leasingdauer, Kilometerleistung und einige weitere Passagen. Interessenten sollten sich zudem gewiss sein, dass wenn die Laufleistung trotz Vereinbarung ĂŒberschritten wird, gesonderte GebĂŒhren fĂ€llig werden.
    • Beispiel: Ein Kunde ist an einem Renault Zoe interessiert. Der Kaufpreis betrĂ€gt ungefĂ€hr 22.000 Euro. WĂ€hrend der Verkaufsverhandlungen wird eine Batteriemiete fĂŒr einen 41 kWh Akku von 69 Euro pro Monat festgelegt. Zudem wird sich auf eine Jahreslaufleistung von 7.500 km geeinigt. FĂ€hrt der Autofahrer nun weitere Kilometer im Jahr, als die vorgesehenen 7.500 km p. a., werden dem Fahrer je Kilometer 5 Cent dazu berechnet.
    NatĂŒrlich lassen sich die Laufleistungen auch im Nachhinein individuell anpassen, schließlich können sich Fahrgewohnheiten im Laufe der Zeit verĂ€ndern. Obwohl also bei dem Akku-Leasing zusĂ€tzliche Monatskosten anfallen, können sich Autofahrer in Sicherheit wĂ€hnen: Ist die Batterie nĂ€mlich zu irgendeinem Zeitpunkt defekt oder ist die Akku-KapazitĂ€t nicht mehr zufriedenstellend, kann der Leasing-Nehmer einen Ersatz anfordern - und zwar kostenfrei. Dennoch sollte an diesem Punkt klargestellt werden, dass die Leasing-Batterie beim Kauf eines Elektroautos nicht in das Eigentum des Autofahrers ĂŒbergeht. Folglich kann der Autohersteller vertragliche Regelungen festsetzen, die besagen, dass zum Beispiel bidirektionales Laden ausgeschlossen wird. In diesem Fall kann der Akku vom Elektroauto nicht als vorĂŒbergehender Speicher fĂŒr beispielsweise Solarenergie herhalten.

    Die Reichweite ist ein entscheidendes Kaufkriterium

    Im Grunde sollte jedoch der Kauf oder das Leasing des Akkus die Kaufentscheidung eines Elektroautos nicht gĂ€nzlich bestimmen. Möchte der Autofahrer ein Elektroauto erwerben, gilt die Akkufrage als wichtig, aber nicht eminent. Wichtig ist viel mehr die Reichweite des Akkus. Die Reichweite bezeichnet hier die Strecke, mit der das Auto fĂ€hrt. Eingangs ist der Akku noch frisch und bietet Freiheit. Ähnlich wie bei vielen anderen AkkugerĂ€ten, wie beispielsweise einem Smartphone, lĂ€sst die AkkukapazitĂ€t im Laufe der Zeit jedoch etwas nach. GemĂ€ĂŸ Wissenschaftlern verliert ein Akku nach ungefĂ€hr zehn Jahren um bis zu 40 Prozent an KapazitĂ€t. Auch bei kalten Außentemperaturen sinkt die Reichweite.

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    Bildquelle: Ionity

    Aus diesem Grund wÀhlen Kunden in den meisten FÀllen ein Automodell mit einer soliden BatteriekapazitÀt. Diese Variante ist zwar etwas kostenintensiver in der Anschaffung, allerdings auch sicherer.

    Hinweis: Autofahrer sollten sich bei den Angaben zur Reichweite nicht gÀnzlich auf die Herstellerdaten verlassen. In vielen FÀllen sind diese Zahlen recht unzuverlÀssig und können im Alltag nicht umgesetzt werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich bereits vor dem Kauf beim HÀndler genauestens zu erkundigen, wie die realen Werte im Rahmen der Reichweite ausfallen.

    Wer also ein Elektroauto kaufen möchte und in der Regel um die 100 km fÀhrt, sollte ein Modell favorisieren, welches mindestens eine reale Reichweite von 150 km aufweist.

    Ladestationen und Infrastruktur bedenken

    Nicht nur die Reichweite spielt beim Elektroautokauf eine eminente Rolle - viele Autofahrer hegen Bedenken, was die Infrastruktur anbelangt. Momentan lĂ€sst diese tatsĂ€chlich noch etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig, doch auch hier tut sich einiges. GegenwĂ€rtig schießen die Ladestationen wie Pilze aus dem Boden. Geplant ist, dass in den nĂ€chsten Jahren landesweit ĂŒber 15.000 Schnellladestationen errichtet werden sollen. Autofahrer, die ein Elektroauto kaufen möchten, sollten sich also auch mit der Infrastruktur in der nĂ€heren Umgebung befassten.

    NatĂŒrlich lassen sich die elektrischen Fahrzeuge auch jederzeit an der heimischen Steckdose aufladen. Vor allem eine Wallbox, die speziell fĂŒr E-Autos konzipiert ist, gilt als ĂŒberaus sinnreich - kostet allerdings in der Anschaffung zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro. Dennoch nutzen viele Elektro-Autofahrer indes auch die Gelegenheit, das Auto bei der Arbeit oder beim Einkaufen aufzuladen. Zahlreiche Unternehmen sind derweil bestrebt, Supermarkt-ParkplĂ€tze umzurĂŒsten und Ladestationen anzubieten. Das Aufladen ist hĂ€ufig kostenfrei, sodass der Besucher sein Elektroauto ohne Umschweife aufladen kann. Auch an speziellen Ladestationen-Parks wird gearbeitet. Immer mehr Tankstellen rĂŒsten ihre FlĂ€chen mit zusĂ€tzlichen SĂ€ulen auf und bieten ergo gesonderte Ladepunkte.

    Was ist bei einer Wallbox zu beachten?

    Ob gĂŒnstig oder teuer - hier scheiden sich die Geister. Um eine gute Wallbox aus der Vielzahl der Produkte herauszufiltern, ist es sinnreich, verschiedene Tests im Internet zu kontrollieren. Vor allem Erfahrungsberichte können dem kĂŒnftigen Elektro-Autofahrer sehr gut unter die Arme greifen und die Kaufentscheidung erleichtern. Wer sich immer noch unsicher ist, sucht am besten das GesprĂ€ch beim FachhĂ€ndler. Dieser kann wertvolle Tipps und Hinweise zu den unterschiedlichen Modellen liefern und Empfehlungen aussprechen.
    • Wichtig: Mieter sollten sich vor dem Erwerb einer Wallbox unbedingt mit dem Vermieter auseinandersetzen. Ist dieser vielleicht bereit, die Kosten fĂŒr eine Installation zu unterstĂŒtzen oder gar komplett zu ĂŒbernehmen? Ein GesprĂ€ch ist auf jeden Fall sinnreich, muss der Vermieter hier auf jeden Fall sein EinverstĂ€ndnis abgeben. UmrĂŒstungen auf Eigenregie sind weniger erwĂŒnscht und eher fĂŒr Eigenheimbesitzer empfehlenswert.
    Zahlreiche Experten sind sich jedoch einig: Der dauerhafte Nutzen einer Haushaltssteckdose zum Aufladen des Elektroautos ist nicht vorteilhaft. Einige AnschlĂŒsse in alten HĂ€usern sind zum Teil fĂŒr dieses Vorhaben nicht geeignet. Außerdem dauert das Aufladen einfach zu lange. Daher sollten sich kĂŒnftige Besitzer eines Elektroautos informieren, welche Ladestationen in nĂ€chster NĂ€he befindlich sind. Gerade wĂ€hrend der Arbeitszeit kann das Auto ganz praktisch aufgeladen werden.

    Elektroauto kaufen - Wartungskosten einsparen

    Es ist ein unumstĂ¶ĂŸlicher Fakt: Elektrofahrzeuge erzeugen geringere Wartungskosten oder Reparaturen als die Geschwister mit dem Verbrennungsmotor. Das macht das Elektroauto in jeder Hinsicht zu einem vorteilhaften Fahruntersatz. Auch wenn die Anschaffungskosten im ersten Augenblick ĂŒberwiegen mögen, so sollten potenzielle AutokĂ€ufer nicht außer Acht lassen, welche Preisvorteile das elektrische Fahrzeug mit sich bringt. RegelmĂ€ĂŸige Ausgaben fĂŒr Verschleißteile wie zum Beispiel
    • GlĂŒh- oder ZĂŒndkerzen
    • Zahnriemen
    • Kupplung
    • Benzinfilter
    oder andere Teile, wie ein in die Jahre gekommener, durchgerosteter Auspuff, fallen bei einem elektrischen Fahrzeug schlicht und ergreifend nicht an. Auch Motoröl oder Getriebeöl mĂŒssen bei Elektroautos nicht in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ausgewechselt werden. Denn wo solche Verschleißteile oder Betriebsstoffe nicht zum Einsatz kommen, können sie auch nicht ausgetauscht oder ersetzt werden. Dieser Passus stellt einen klaren und eindeutigen Pluspunkt fĂŒr das Elektrofahrzeug dar.

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    Bildquelle: Janine Schiebener

    Insgesamt ist der Verschleiß der verschiedenen Bestandteile eines Elektroautos auch deutlich geringer. Durch beispielsweise die Rekuperation - die EnergierĂŒckgewinnung durch das Bremsen ĂŒber den Elektromotor - bremst das Auto aktiv mit ab, ohne dass das Bremspedal ĂŒbermĂ€ĂŸig verwendet wird. NatĂŒrlich benötigt der Autofahrer weiterhin die Bremse, doch dank der Rekuperation werden praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das Auto bremst quasi mit und gewinnt sogar noch Energie zurĂŒck. Wird das Gaspedal also nicht betĂ€tigt, wird der Antrieb ausgebremst und das Auto verliert an Geschwindigkeit. Dieser Umstand sorgt dafĂŒr, dass die Bremse deutlich weniger zum Einsatz kommt als bei einem Modell mit Verbrennungsmotor.

    Tipp: SelbstverstĂ€ndlich sollte das Elektroauto auch ein Mal im Jahr eine Inspektion durchlaufen. Das ist einer der wichtigsten Punkte fĂŒr Freunde der E-Mobility. Obwohl also das Auto weniger Verschleißteile besitzt, ist eine Wartung nicht zu umgehen. Da das Elektroauto jedoch im Allgemeinen weniger Verschleißteile besitzt, sind hĂ€ufige Wartungen oder Reparaturen einfach nicht gegeben.

    Wie sieht es mit den Stromkosten aus?

    NatĂŒrlich darf dieser Punkt nicht unter den Teppich gekehrt werden, denn das, was fĂŒr das klassische Auto maßgelblich ist - nĂ€mlich das Benzin oder der Diesel - ist fĂŒr das Elektroauto der Strom.

    Der Kraftstoff fĂŒr die Stromer ist um einiges gĂŒnstiger als beim Benziner oder Diesel. Die Kilowattstunde (kWh) lag im Jahr 2017 in Deutschland bei 29,16 Cent. Im Jahr 2013 hat der Preis pro kWh noch 28,8 Cent gekostet und 2014 sogar 29,1 Cent. Im Jahr ging der Preis noch ein wenig zurĂŒck, stieg allerdings aufgrund von staatlichen Umlagen plus Steuern wieder an.

    Ein Elektroautofahrer rechnet allerdings oftmals in Kilometern, die ihm die Reichweite offeriert. Somit verbraucht zum Beispiel ein elektrischer Golf um die 3,7 Cent pro gefahrenen Kilometer. Das macht einen Verbrauch nach NEFZ von 12,7 kWh fĂŒr 100 Kilometer. Ein klassischer Benziner kommt mit einem Kraftstoffpreis in Höhe von 1,37 Euro (Stand: Anfang Januar 2018) auf einen Preis von 6,7 Cent pro Kilometer. FĂŒr einen Autofahrer ist ein Elektroauto hĂ€ufig dann interessant, wenn dieser viel Auto fĂ€hrt oder sein Auto in der NĂ€he ganz praktisch kostenfrei "auftanken" kann.

    Das ist bei der Versicherung und den PrÀmien zu bedenken

    Das freut sicherlich eine Reihe von Elektro-Autofahrer: Die ersten zehn Jahre ist das elektrische Fahrzeug nĂ€mlich von der Kfz-Steuer befreit. Nach Ablauf der zehn Jahre wird natĂŒrlich eine Steuer fĂ€llig, doch diese fĂ€llt kaum ins Gewicht. Zwar richtet sich die Besteuerung ebenso wie jedes andere Fahrzeug nach dem Gewicht des Autos - doch anders als bei klassischen Modellen fallen fĂŒr das Elektroauto in der Regel nur 50 Prozent an Kfz-Steuer an (§9 Abs. 2 KraftStG).
    • Beispiel: Der Autofahrer hat sich fĂŒr ein elektrisches Auto entschieden. Er fĂ€hrt es zehn Jahre, ohne Kfz-Steuer zu bezahlen. Dann wird die Steuer fĂ€llig. Um herauszufinden, wie teuer in etwa die kĂŒnftige Besteuerung ausfallen wird, lĂ€sst sich folgender Rechnungsweg zur Hilfe nehmen. Als Gewicht wird fĂŒr das Auto 2.000 kg zGG (zulĂ€ssiges Gesamtgewicht) veranschlagt:
    2.000 kg/200 = 10​
    10 x 5,625= 56,25​

    Die kĂŒnftige Kfz-Steuer wird fĂŒr das Elektroauto alles in allem ungefĂ€hr 57 Euro betragen.​

    Zudem bietet der Bund eine KaufprĂ€mie fĂŒr E-Autos an. Folglich können Personen, die ein Elektroauto kaufen möchten, ZuschĂŒsse in Höhe von bis zu 4.000 Euro erhalten. Weiterhin offerieren zahlreiche HĂ€ndler ebenso UmweltprĂ€mien. Somit lĂ€sst sich der Kaufpreis um einiges reduzieren.

    Hinweis: Nebenbei erwarten Elektroautofahrer ferner einige Vorteile. In einigen StĂ€dten genießen Autofahrer kostenfreie ParkplĂ€tze oder können an diversen Ladestationen kostenlose Aufladungen vornehmen. Hier ist auf die jeweiligen Hinweisschilder zu achten.

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    Bildquelle: Janine Schiebener

    Was die Kfz-Versicherung anbelangt sind Autofahrer gut beraten, vorab Tarife und Versicherungsmöglichkeiten abzuklĂ€ren. Wer mag, kann hier das persönliche GesprĂ€ch bei einem Berater suchen. Andernfalls ist es mittlerweile auch möglich, ĂŒber verschiedene Webseiten im Internet per Vergleichsrechner die ideale Versicherung plus Versicherungstarif herauszufiltern. Wichtig ist hierbei, nichts zu ĂŒberstĂŒrzen. Einige Versicherungsgesellschaften bieten derweil bereits spezielle Rabatte fĂŒr Elektroautos an. Dennoch sind auch diese Rabatte und VergĂŒnstigungen am besten vorab miteinander zu vergleichen.

    Tipp: Vor dem Abschluss ist nicht nur auf eine Vollkaskoversicherung zu achten. Bedacht werden sollte auch der Akku. In vielen FĂ€llen kommt es seitens des Versicherungsnehmers zu Bedienfehlern. Zu diesen Fehlern zĂ€hlt beispielsweise auch eine Tiefenentladung. Deckt die Versicherung diesen Passus nicht mit ab, wird es teuer fĂŒr den Versicherten.

    Im Moment sind die Kfz-Versicherungen fĂŒr E-Autos noch recht gĂŒnstig, wenn man diese mit Versicherungsmodellen fĂŒr Verbrenner vergleicht. Dies liegt daran, dass noch vergleichsweise wenig elektrische Fahrzeuge auf den Straßen fahren. Laut Experten liegt dies mitunter auch an den fehlenden Erfahrungswerten der Versicherungen. Zudem gelten Elektro-Autofahrer allgemeinhin als weniger auffĂ€llig, rĂŒcksichtsvoller und verantwortungsbewusster im Straßenverkehr, was die PrĂ€mie fĂŒr die Kfz-Versicherung ebenso schmĂ€lert.

    Wie sieht es mit dem Wertverlust aus?

    Ein Elektroauto kostet derzeit noch etwas mehr als die meisten klassischen Fahrzeuge mit Verbrennermotor. Es scheint daher hĂ€ufig sinnreicher, auf einen Benziner oder Diesel zurĂŒckzugreifen - vor allem, weil die meisten Autofahrer an den Wertverlust denken. Doch in Sachen Wertverlust ist bei Elektroautos nichts zu befĂŒrchten. Im Durchschnitt liegt nĂ€mlich der Wert nach drei Jahren noch bei ungefĂ€hr 45 Prozent. Diese Maßgabe ist - wie so oft im Leben - vom Modell abhĂ€ngig.

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    Bildquelle: Aiways

    Elektrische Fahrzeuge aus dem Hause BMW, wie zum Beispiel der i3, besitzen nach Ablauf von drei Jahren noch einen Wert von weit ĂŒber 50 Prozent. Solide Stromer wie ein Mitsubishi i-MiEV liegen bei unter 40 Prozent.

    Autofahrer, die mit dem Gedanken spielen, ein Elektroauto zu kaufen, sollten sich deshalb vorab folgende oder Àhnliche Fragen stellen:
    • Wie wichtig ist es mir, emissionsfrei Auto zu fahren und dabei die Umwelt zu schonen?
    • Kann ich ZuschĂŒsse nutzen?
    • Welche PrĂ€mien kann ich einholen?
    • Lohnt es sich fĂŒr mich, den Akku mit zu erwerben? Oder sollte ich die Batterie besser leasen?
    • Welche Möglichkeiten habe ich in nĂ€chster NĂ€he, um mein Elektroauto aufzuladen?
    • Wie sieht die Reichweite meines Wunschmodells aus?
    • Welches Strecken möchte ich mit dem elektrischen Fahrzeug zurĂŒcklegen?
    Werden diese Fragen mit zufriedenstellenden Antworten versehen, steht dem Kauf im Grunde nichts mehr im Weg. Wichtig ist, den Kauf nicht zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern sich explizit mit der Angelegenheit zu beschĂ€ftigen. Es ist zudem zweckmĂ€ĂŸig, sich sowohl mit einem HĂ€ndler ĂŒber die verschiedenen Modelle zu unterhalten. Auch in Sachen Versicherungsschutz sollte nichts dem Zufall ĂŒberlassen werden. Den Kauf zu ĂŒberstĂŒrzen, ist weniger vorteilhaft. Besser ist es immer, sich mit Vergleichen im Internet zu beschĂ€ftigen. Werden schließlich in jeder Hinsicht vielversprechende Angebote eingeholt, kann das Abenteuer Elektroauto beginnen.

    Quellen:

    e-mike.net
    autobild.de
    strompreise.de
    steuerklassen.com
    strom-magazin.de

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