ZEBRA Batterie

Loelle

Mitglied
27.01.2014
224
So wie es aussieht bekomme ich einen Peugeot Partner Venturi mit Zebra Batterie.
Hat jemand erfahrung wie man die Batterie wieder aus dem Tiefschlaf bekommt.
Sie ist seit einiger Zeit kalt.
MfG
Lölle
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
Nun griefe mal den Wenigen - die da wirklich Bescheid Wissen vor-

Also nun wenn alles Fehlerfrei ist - dann sollte einen ausreichend lange Versorgung über die Steckdose ausreichen.
Denn eine eingeschlafener kalter Akku ist ja für diese Akkusorte kein Sonderfall. Der Muß halt nur aufgeheizt werden damit die "Komponenten" der Zellen akitv werden.

Aber nach meiner Betrachtung des Marktes kommt es dann und wann doch vor das Zellen umgehen oder das Heizsystem einen Fehler hat.

Dann geht da vor Behebung fast garnichts bis garnichts mehr, wichtig ist das du dich um ein Diagnosesystem bemühst ohne das dürftest du in einem echten Fehlerfall nicht weiter kommen ohne einen der wenigen Servicestellen aufzusuchen - den Fahrzeughersteller kannste in dem Sonderfall vergessen.
Und Arbeiten am Akku - ich denke das ist zu 99,9% der hier anwesenden Neuland; weitere Spezialwerkzeuge KA?
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Was Du brauchst, sind Hammer, Meißel, Winkelschleifer und Zange, dazu Ungarisch-Kenntnisse, die hat der Bela.
Wie ich an anderer Stelle lese, gehen nicht alle Zellen gleichzeitig kaputt, sodass man aus drei zwei machen kann. Ansonsten, Einzelzellen. Unter der Erstarrungstemperatur von 99 Grad von Natrium gibt es Risse im Aluminiumoxyd-Keramikseparator, die machen nur einige Wechsel mit. Natriumchlorid schmilzt bei 801 Grad, also gar nicht und sitzt fest auf dem Nickelschwamm.

Im Anschluss an dieses Youtube wird gekreiselt

Schaut Euch den Kreisel gut an, schöne Ideen!

Das anschließende Video über den Thielmotor lasst Ihr besser da, wo es herkommt. Schlimm, was da "verbockt" und "abgetrieben" wird.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.777
91365 Reifenberg
Nu lass Dich mal nicht verunsichern von Leuten, die sowas noch nie gemacht haben, aber zu allem und jedem eine Meinung hier veröffentlichen.

Gib einfach in eine der üblichen Suchmaschinen mal "zebra batterie abkühlen" ein. Da gibts ne Menge Hinweise auch auf andere Foren, wo echte Erfahrungsträger berichten. Schade, dass sich die hier nicht gemeldet haben. Lesen wohl nicht mehr so oft mit, weil.... na ja, siehe oben.

Dr. Dustmann, einer der Zebra Batterie "Väter", hat mir 2005 auf der EVS Konferenz versichert, dass 8 bis 10 mal Abkühlen und Wieder-Aufwärmen den Akkus nicht merklich schaden würden. Und abgekühlt soll er lange lagerfähig sein ohne dass er kaputt geht.

Beim Peugeot Partner mußt Du erstmal die 12 Volt Bordversorgung prüfen und den Akku evtl. extern wieder aufladen. So jedenfalls ist es beim Ni-Cd Partner, und wahrscheinlich auch beim Zebra-Partner. Jedenfalls wurde es mir so bei Zebra-Thinks geschildert, also erstmal den 12V Bordakku wieder beleben. Dann die Hauptladung starten. Vorher Handbuch lesen und die Instrumente und Anzeigen beobachten. Wenn der Zebra-Akku und das Batteriemanagement noch ok sind, sollte nach der Aufheizphase die eigentliche Ladung funktionieren.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ich wollte auch nur Deine Neugier befriedigen, ehe Du zur Flex greifst. Mit diesem Blick aus Ungarn ins Innere ist meine Scheu vor Zebras gestorben. Also, ganz normale Einzelzellen, die man erst fremderwärmen muss, ehe man die belastet. Lädt man, bevor der ganze Akku gut durchgewärmt ist, zerlegt sich der Separator und macht schlicht und einfach Kurzschluss, sprich, wie bei den älteren Nicads, die machen auch Kurzschluss und man kann weiterfahren.
 

Loelle

Mitglied
27.01.2014
224
Also der Wagen soll einfach stehengeblieben sein aufgrund eines abgefaulten Batteriepols der 12V Batterie. Danach wurde er vier Tage nicht benutzt. Ich gehe mal davon aus das das zu lange war und die Zebra Batterie kalt geworden ist.
Wenn der Wagen bei mir ist kann ich mehr sagen.
Gruß
Lölle
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Gleich im ersten google-link nach Berlingos Vorschlag stehen alle erforderlichen Angaben, um genau den Zeitpunkt zu berechnen, ab dem Erstarrung einsetzte. Da ich zwar daraus alles genau brechnen kann, aber kein Experte speziell für Think-Batterien sind, will ich da Thegray nicht vorgreifen. Ich sehe Deine Aussichten als sehr positiv an. Es sei denn, Thegray widerspricht.
Wenn der Batteriepol außen an der Batterie defekt wurde und Du ihn flicken kannst, brauchst Du das Gehäuse nicht einmal zu öffnen. Ich hoffe, Ihr könnt alle das ungarische Video mit dem Blick ins Innere sehen?

Viele Abbildungen und Daten

Also, ich bin begeistert, für mich die Batterie der Zukunft. Das einzig teure Meterial daran ist das Nickel, unter 20 Euro pro kWh. Der Patentschutz ist abgelaufen, jeder kann nachbauen.
Wenn ich die Selbstentladung betrachte, hier Abkühlung, liegt diese kostenmäßig in gleicher Größenordnung wie die Selbstentladung von Nicads, vorausgesetzt, man verwendet Primärenergie (Erdgas) zum Aufrechterhalten der Temperatur: ca 15 Cent pro Tag, 50 Euro im Jahr.
Da man für längere Standzeiten die Temperatur noch weiter absenken kann, dürfte auch die Hälfte bis 1/3 davon möglich sein.
Also, auch Nickelchlorid liegt nicht als Schmelze vor, Schmelzpunkt 1001 Grad, nur das Natrium, 0,8 kg/kWh ist beweglich. Schmelzwärme 113 kJ/kg.
Also ca 1/40 kWh latente Wärme je kWh speicherbare elektrische Energie.
Von Thegray erhalten wir die genaueren Werte.

Die Standardbildungsentalpie von Natriumoxyd beträ gt -418 kJ/mol . Beim vollständigen Verbrennen des in einer vollgeladenen Zebrabatterie enthaltenen Natriums werden also pro kWh gespeicherter elektrischer Energie auch nur ca ca 1 kWh Wärme frei.
Damit ist die Zebrabatterie viel ungefährlicher als eine entflammte Lithiumbatterie!
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
abgefaulten Batteriepols der 12V Batterie. Danach wurde er vier Tage nicht benutzt.
Gruß
Lölle

Hm - das macht so erstmal Sinn!
Wie geschrieben Stecker dran und aufheizen. Dann sehen.

Man bedenke - Mal was aus dem Alltag - man nehme eine StahlThermosKanne nach 12-18 Stunden ist etwas das mit ~80Grad eingefüllt nur noch ~40Grad.....

Man bedenke die Zebra hat um die 300Grad und bei der ist spätestens 200Grad Ende Gelände. Egal wie gut und wie viel man Isoliert bei einem solchen Gefälle (vorBild Flusswasser ) wie lange dauert es das der See/Kanne leer im Sinne (für die Wort Verdreher) kalt ist.

Nach vier Tagen - Sicher da reicht Alltagserfahrung.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.777
91365 Reifenberg
Also der Wagen soll einfach stehengeblieben sein aufgrund eines abgefaulten Batteriepols der 12V Batterie. Danach wurde er vier Tage nicht benutzt. Ich gehe mal davon aus das das zu lange war und die Zebra Batterie kalt geworden ist.
Wenn der Wagen bei mir ist kann ich mehr sagen.
Gruß Lölle

Da sehe ich gute Chancen, alles wiederzubeleben. Also wie geschrieben: Erstmal die 12V Bordbatterie wieder reparieren und aufladen. Dann nach der Betriebsanleitung bzw. den Anzeigen der Instrumente richten und langsam die Zebra Batterie wieder aufwärmen. Ich schätze das auf mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag. Mindestens.

Vom Rumbasteln, Aufmachen oder so würde ich dringenst abraten. Entweder Du bekommst den ganzen Block wieder hin oder lass es. Evtl. mußt Du kompetente Leute suchen. Ich weiß so aus dem Handgelenk heraus schon zwei Leute, die Zebra Akkus fahren. Die Kontaktadressen könnte ich bei Bedarf raussuchen.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Auf keinen fall öffnen!
Es sei denn, Du hast eine Vakuumanlage und kannst das Gehäuse vakuumfest wieder zuschweißen. Den Ungarn in dem Video blieb wohl keine andere Wahl und sie haben dir damit auch das Innere innerhalb der Vakuumverpckung gezeigt, was auch mir beweist, dass die Zebra-Technik Keine Zauberei ist. Die Wärmeisolationstechnik der Zebrazelle ist wohl das Haupthindernis dafür, dass sich die Zebras auf dem Markt der Elektropferde nicht durchsetzen. Wenn nach nur vier Tagen Heizungsunterbrechung das flüssige Natrium bei 99 Grad erstarrt, ist dies keine Batterie für den Normalverbraucher.
Also bitte, die Zerstörungen beim Erstarren sind nicht reparierbar! Man könnte allenfalls das Nickel recyclen, wenn die Zerstörung zu weit fortgeschritten ist. Da gibt es aber noch keinen Markt für. Das enthaltene Natrium ist dafür zu gefährlich.
Vakuumisolation: Es gibt die Aerosole der Firma Cabot in Frankfurt und der Firma Aspen in den USA. Dieses leichte Wasserglasgerüst benötigt nur ein relativ einfaches Vakuum, und den Wärmeübergangsleitwert von. 0,004W/mK zu erreichen. Man wird die hermetische Vakuumhülle der Zebras irdgendwann auch so herstellen, dass man das Gehäuse ohne Zerstörung des Vakuums öffnen kann und die einfach verschraubten Zellen problemlos auswechseln kann. Das ist die Crux am Ganzen und mit der wachsenden Größe von Zebrabatterien sinkt auch der Wärmeverlust und hat das Potential, einen großen Markt zu eröffnen. Mache keine Fehler, wenn Deine Batterie wieder läuft. Es wäre zu dumm, wenn Dein schönes Fahrzeug dadurch das Zeitliche segnen würde! Die Kiste muss immer am Netz hängen, auch, wenn du mal länger im Krankenhaus oder in den Flitterwochen verweilen solltest!

Moderate Anmerkung:
Kommentare zur katholischen Kirche und Starfightern gelöscht. Blödsinn gehört hier nicht her.
 

Loelle

Mitglied
27.01.2014
224
Erstmal danke für die Beiträge!
So wie es aussieht wird das Ganze erst im nächsten Jahr was. Es scheinen schon alle im Weihnachtsurlaub zu sein.
Wenn das Fahrzeug bei mir ist, melde ich mich wieder.
Bis dahin allen ein schönes Weihnachtsfest und ein Guten Rutsch ins neue Jahr.
Gruß lölle
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Zur Erklärung: Ein Freund ist während seiner Ausbildung mit dem F104 in Arizona abgestürtzt, aber noch rechtzeitig ausgestiegen. Er überlebte schwer verletzt. Das war in den 60er Jahren, als das sogenannte "Ewige Licht" noch nicht im Triebwerk eingebaut war. Das war ein kleiner Flammenwerfer, der weiterbrannte wenn beim Landeanflug durch zu schnelles Gasgeben das Triebwerk ausging und nicht mehr neu zu starten war. Aus diesem Grund vor allem hieß das Ding "Witweenmacher". Nach dem Einbau des "ewigen Lichts", die Idee dazu stammte tatsächlich aus dem religiösen Bereich, stabilisierte sich die Todesrate in einem normaleren Bereich. Roman weiß, wovon ich spreche.
Es war tatsächlich so, dass ich mich gestern im Devotionalienbereich in Kevelaer umsah, ob es für diesen Zweck nicht eine einfache Anordnung mit regelbarem, stabilen Erhaltungsmechanismus gibt. Der Anwendungszweck ist der gleiche, hier das sichere Aufrechterhalten einer kleinen Flamme über einen langen Zeitraum. Gibt es aber in diesem Bereich offensichtlich nicht. Alles auf Öllämpchen oder Wachskerzenbasis. Das verkokelt zu sehr. Mein Freund verbrannte schließlich vor 25 Jahren in seinem PKW (Orkan Andrew).
Kurz vor seinem Tod wurde er noch als Sachverständiger für den Einbau der neuen Nicad-Batterien von Saft in die heutigen Düsenjets hinzugezogen. Auch die Starfighter starteten nun damit. Die aufwendigen Startturbinen von Curtis, die ein anderer Freund in seiner Firma "Imperial" in Großkönigsdorf baute, waren überflüssig geworden. ich besitze noch zwei dieser ausgemusterten Hochstrom-Anlassbatterien 48 Volt/1700 Ampere, 31 Ah, 35kg. Nur in wenigen Jets jetzt auch Lithium.
Etwas pietätlose Scherze sind im Bundeswehrbereich nicht unüblich.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Das "ewige Licht" köönte die Zebrabatterie auch im privaten bereich retten, im kommerziellen Dauereinsatz sehe ich sie sogar als überlegen an.

Allerdings, wie ich lese, sind die Lithiumvorräte im Weltmeer zu einem unerschöpflich groß, zum Anderen sind die Gewinnungskosten von ca 30 Euro für eine 1kW-Lithiumbatterie (170 Gramm) nicht so hoch, dass mit einer wirklichen Verknappung nicht zu rechnen ist.
Laufend werden die Gewinnungsmethoden verbessert. Auch aus Gestein, was allerdings die Umwelt belastet.
Die Lithiumseen sind bald ausgeplündert. 20 mg pro Liter enthält das tote Meer in etwa. Im Ozean sind es nur 0,2mg.
Für eine kWh Lithiumbatterie müssen also fast 1000m³ Meerwasser verdampft werden.

Weitere Technik ist nicht erforderlich. Die Restbrühe enthält die Lithiumsalze.
Die Sonnenstrahlung konzentriert also am toten Meer jährlich das Lithium für etwas mehr als eine Million kWh Lithiumbatterien. Für Israel ausreichend, nicht für die Welt.

Natriumchlorid gibt es in unendlicher Menge für die Zebra-Batterien.
 

Loelle

Mitglied
27.01.2014
224
So Wagen ist nun da!
12V Batterie gewechselt, Zündung ein und gestartet!
Meldungen im Display
1. Isolationsfehler
2. HV Batterie getrennt
3. 12V Batterie zu schwach
4. Batterie kalt

habe die HV Kabel von der Zebra Batterie abgenommen
und auch von der Verteilerkiste.
Isolationsfehler bleibt.

Ich arbeite mich nun zum Motor vor.

Hat jemand noch eine Idee?

Gruß
Lölle
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Nimm Dich in Acht! Auch, wenn die Batterie leer erscheint, ist sie wahrscheinlich noch vollgeladen. Nur können sich die Natriumionen nicht mehr bewegen und wenn alles heiß ist, ist sie wieder voll oder wenigstens teilweise, also volle Spannung! Löse alle Verbindungen, dann messe im kalten Zustand den Isolationswiderstand zum Gehäuse mit dem Ohmmeter.
Erst, wenn der doch in Ordnung sein sollte, darfst Du aufheizen, dann aber bitte ohne Unterbrechung und dauerhaft. Vorher, wegen der Spannung voher, muss der Batteriepol wieder angebracht werden, sonst bekommst Du beim Anbringen und Aufheizen einen gewischt. Sollte eine der vielen Batteriebecher im Innern Kontakt zum Außengehäuse habe, müsstest Du das Gehäuse gut gegen das Fahrzeug isolieren, damit der Isolationsfehler eine Chance hat, wenigstens teilweise zu verschwinden. Aus Ungarn haben wir ja den Röntgenblick ins Innere bekommen, die Neugier ist wenigstens befriedigt.
Sollte ein Becher geplatzt sein, oder was die sonst zu tun pflegen, ist Vorsicht geboten. Erkundige Dich, ob das Ding gefährlich werden kann. Gas kann jedenfalls keines bei diesem Batterietyp entstehen, nur Feststoffe oder , über 650 Grad, Natriumdampf. Der wäre natürlich höchentzündlich, wenn er das Gehäuse durchdringen könnte..Erkundige Dich, ich weiß nicht, ob damit zu rechnen ist.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713

Nach Löschen`?
Wenn nicht was sagt dir das dies nicht ein gespeicherter Fehler ist?

Fehler der ECU unwahrscheinlicher aber möglich! Da ist dann die Frage auf welchen Wege die ECU die Isolationswerte ermittelt.

Ist die Neue Batterie wirklich schwach `?
Was macht den eine Zeigerinstrument als V-Meter, an den Polklemmen, wenn du das System hochfährst?
Stüzlader? Weil ist für die ECU und grade die AD-Umsetzter unvorteilhaft für deren Arbeit wenn die 12V Versorgung wegbricht!
 

Loelle

Mitglied
27.01.2014
224
Hallo
nun hab ich ne Weile an dem Ding gearbeitet.
Alles was mit der Batterie zu tun hat, läuft auch ist in der Batteriekiste ab und man kommt nicht ran. Sie wird auch bei Fehlermeldung abgeschaltet und man kann nichts messen.
Die Isoltionsmessung erfolgt auch in der Batterie. Die meldet dann über CAN Bus interner oder externer Isolationsfehler. Über CAN Bus läut auch alles andere wie Temperatur, Spannung usw. Zumindest konnte ich den Antriebsstrang ausprobieren, der läuft. Mal schaun wie es weitergeht
Gruß
Lölle
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Die Canbus-Elektronik dürfte daoch kaum in der Zebrakiste eingebaut sein. Also müsstest Du doch dran kommen. Mehr als den Widerstand zwischen Batterie und Gehäuse wird die auch nicht messen können und es ist fraglich, ob diese Messung richtig ist.
Wenn ich das richtig sehe, kannst Du den Widerstand zwischen Gehäuse und Batterie erst messen, wen die Batterie aufgeheizt ist und Du kannst jetzt, über Schutzwiderstand den Widerstand zwischen beiden Endpolen und dem Gehäuse messen.
Du sagtest etwas von einem "abgefaulten" Batteriepol. Was meintest Du damit?

Mal ein Teufelchen an die Wand malen:
Das zuständige Canbuschip ist defekt und meldet einen Isolationsfehler. Dann kann man mit Sicherheit nicht mehr laden und auch nicht auf Temperatur halten. Dann kühlt der Akku ab und Du bekommst ihn in diesem Zustand.
Es soll Teufelchen geben , die auf dem Canbus herumhopsen. Die sind eigentlich ganz artig und kann man einfangen.
Wenn nicht, habe ich noch einen Öffner von einer Ölsardinendose.
Für solch einen Zweck könntest Du Dir auch das Isoliermaterial der Firma Cabot leisten. BASF fertigt solch ein Pulver mit deren Lizenz. Es isoliert sehr gut, auch wenn das Vakuum nicht so hoch sein sollte und hält auch 1000°C aus. Die entsprechende Vakuumpumpe habe ich hier, aber auch in Deiner Schule steht eine. Dann könntest Du auch ein ewiges Licht einbauen, das natürlich mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird.
Ein Fermenter zur Biogaserzeugung aus Deinem persönlichen Müll ist nicht schwer zu bauen. In Nepal beherrscht jeder Bauer in den Bergen diese Technik.
Ein m³ Aerogelpulver kostete noch vor eingen jahren 1500 Euro und dürfte billiger geworden sein. 10 Liter dürften eigentlich genügen und das ergäbe bei 300 Grad Temperaturdifferenz einen Wärmeverlust von unter 100 Watt. Bei ganz miesem Vakuum.
Mit Strom kostet Dich das 250 Euro im Jahr, mit Müllheizung gar nichts.
Mit dem überschüssigen Biogas betreibst du einen Generator zum Laden oder kochst damit Deinen Kaffee.
 

Jens-Uwe Runge

Neues Mitglied
22.06.2007
43
Lübeck
Moin,

hier meine Erfahrungen mit dem internen Isolationsfehler bei ZEBRAs im Think City:
Wenn das BMI (die Kiste an der Seite mit den Pol- und Busanschlüssen) diesen Fehler zu finden meint, trennt es das Innere der Batterie über das eingebaute Schütz sofort ab und schaltet die Heizung aus. Beim Aufwärmen einer kalten Batterie wird beim Erreichen von ca. 260°C das Schütz eingeschaltet und das dann halbwegs betriebswarme Innnenleben getestet. Wenn dann dieser Fehler detektiert wird, passiert das gleiche.
Mit Hilfe der Software "Zebra-Monitor" läßt sich diese Fehlermeldung im Prinzip über den CAN-Bus zurücksetzen, aber falls es sich nicht um eine temporäre Fehlfunktion der S/W im BMI handelt, tritt die oben beschriebene Reaktion beim Anheizen wieder auf.
Meines Wissen rät der Hersteller davon auch ab. Offenbar nicht ohne Grund, 2 Kollegen in Holland und Dänemark haben bereits erlebt, wie sich der Inhalt von defekten Batterien spontan in Form einer weissen Staubwolke im Fahrzeug verteilt hat. Da bleibt wohl nur die Kontaktaufnahme mit dem Hersteller (FzSonick, früher MES-DEA).
MES-DEA hat vor vielen Jahren die erwartete Lebensdauer von ZEBRAs mal mit 7 Jahren angegeben. Bei den Thinks deckt sich das in etwa mit den jetzt vermehrt bekannt werdenden Berichten über Batterieausfälle.
BTW: welches Batteriemodell (Typ, Spannung, Kapazität) ist denn bei deinem Wagen eingebaut worden? Weitere Fragen auch gerne per PM.

Viele Grüsse aus dem Norden,
Jens-Uwe
 

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