Wunderbare Energiepflanzenvermehrung

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
606
Verzehnfachung des Ertrages
Ich möchte darauf hinweisen , dass es einen Unterschied bei der Verbrennung und Vergärung macht, ob man Frischmasse oderTrockenmasse zum Standard wählt. In NRW-Regierungskreisen nimmt man das nicht so genau.
Theoretisch ist hingegen eine Verzehnfachung des Trockenmaterialertrags möglich.
Das würde das Ende unserer Balkonkraftwerke bedeuten. Gartenbau ist billiger und vor allem sind die Erträge speicherbar. Also, alle solche NRW-Veröffentlichungen mit dem NRW-Faktor 0,1 betrachten!
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
606
Das ist so ziemlich umfangreichste Bericht über die Erträge landwirtschaftlich nutzbarer Bepflanzung, den ich kenne.
Wir sollten uns angesichts der politischen Umwälzungen rechtzeitig überlegen, wie wir unsere speicherbare Energie gewinnen können, wenn der fossile Nachschub ausbleibt.
Ein paar Eckdaten zu den Flächen Deutschlands:

358 Tausend km² , pro Einwohner etwa 0,43 ha.
landwirtschaftlich genutztes Land: Nur 0,2 ha/Ew oder 2000m². Davon 70% Ackerland.
Unseren gesamten Energiebedarf allein durch landwirtschaftliche Produktion zu decken, ist unmöglich.
Mit Solarzellen gehts.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.800
91365 Reifenberg
... sind doch Energiearten für ganz verschiedene Nutzung.... also nicht entweder oder sondern sowohl als auch.

Für Strom nehme ich Photovoltaik und auch Balkonkraftwerke. Auch für meine Mobilität.
Für Wärme nehme ich nachwachsende Rohstoffe, z.B. Holz.

Mit Photovoltaik bekommt man jedenfalls bei gleicher Fläche rund das 50fache an Energie raus. Und da ich kein Landwirt bin, kann ich mit Ackerland wenig anfangen. Mir bleibt nur der Garten, aber da ist die Frage "Tank oder Teller" zugunsten von Teller bereits für meinn kleinen Garten beantwortet.

Bei Agro-Solar könnte man die gleiche Fläche sogar doppelt nutzen. Also für Tank und Teller. Aber mal eine Bemerkung zu Tank oder Teller: Warum hat niemand die Fragen gestellt: Rauchen oder Teller, Saufen oder Teller, Kleidung oder Teller? Wer setzt eigentlich wo und aus welchen Gründen die Prioritäten? Aber das sind andere Fragen.

... und für den Notfall habe ich noch vor vielen Jahren etwas gespeichertes Öl. Sozusagen "Notreserve" Also nicht in der Erde gespeichert, wie für den Rest der Menschheit, sondern noch im Haus im Tank. Weil ich einfach viel zu wenig gebraucht habe in den letzten Jahren. Meine Reservet wahrscheinlich noch 3 bis 5 Jahre. Taugt aber nur zum Heizen.

Gruss, Roland
 
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Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.701
Bevor wir beginnen den Restbedarf durch irgendwelche nachwachsende oder erzeugte Brennstoffe decken können, und landwirtschaftliche Flächen in großem Stil exklusiv für PV Anlagen nutzen, sollte vorwiegend bereits versiegelte Flächen für die PV genutzt werden.

Neben den Dächern alle möglichen Gebäude gibt es dazu auch noch Parkplätze und Straßen. Das Autobahnnetz hat eine Länge von etwa 13.000 km. bei einer Breite von etwa 50 m inklusive der reservierten Bereiche ergibt das eine Fläche von 650 Mio qm. Darauf ließen sich bei 50 % Nutzung und 20 % Wirkungsgrad rund 65 GWp installieren. Dass heute noch Lärmschutzwälle ohne PV installiert werden ist unverständlich. Selbst wenn sie in Ost-West ausgerichtet sind, kann wie bei der Agri-PV mit bi-facialen Modulen nahezu der gleiche Jahresertrag erzielt werden, wie bei Süd-Ausrichtung. Man kann auch den Mittelstreifen auf Fahrbahnen mit getrennten Richtungsfahrbahnen nutzen.

Hier müsste der Staat viel stärker mit entsprechenden Ausschreibungen aktiv sein.

Wir dürfen uns nicht durch das Ziel 100 % EE blockieren lassen sondern müssen sehen, dass wir schnellstmöglich (innerhalb von 10 Jahren) von den aktuellen etwa 50 % auf 90 % kommen. Für die restlichen 10 % können wir dann nach den besten Lösungen suchen, ob das jetzt Biomasse, Wasserstoff, andere Speicher, usw. sind ist erst Mal egal.
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
606
Damit es klar ist, gleich, welche Art Energiepflanzenernte, es wird immer auf Trockenmasse umgerechnet. So ist es vereinbart.
Auf jeden von uns entfallen 4300m² Land, davon 2000m² landwirtschaftlich genutzt. Ich bin selbst überrascht, wie wenig da für den Wald übrig bleibt. Immerhin 2300m². Unter denen wohnen wir, schwimmen oder fahren wir. Viel zu schade für den Wald. Den sollten wir glatt abholzen und stattdessen mit Solarzellen vollstellen. Mindestens 230.000kWh gäbe das für jeden von uns. Immerhin überreichlich.
Fürs Elektroauto reicht schon viel weniger, das, was aufs Dach passt.
Strom statt Brot. Die Idee ist gar nicht so dumm. Für orthodoxe Juden und Amishe gilt diese Überlegung nicht, weil Strom "unrein" ist.
 

saxobernd

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23.07.2020
606
Landfläche der Erde, Einwohnerzahl
Die Erdoberfläche beträgt 510 Millionen km², davon 29% Land, 149 Millionen km².
Einwohnerzahl 7,75 Milliarden Menschen.
Also, 14,9 Milliarden ha.
Für jeden von uns 1,9ha.
Ich besitze weniger. Mein Bauer viel mehr.
So, jetzt kann jeder rechnen...

Wir brauchen die Russen nicht. Aber die Seidenstraße. Wenn die Russen die sperren, geht es auch übers Meer.
Man verzeihe mir meine Chinafreundlichkeit.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.800
91365 Reifenberg
Oh Bernd, warum immer gleich global denken und handeln wollen. Dezentral ist meine Devise, regionale Wirtschaftskreisläufe. Ich denke bei Fläche durch Einwohnerzahl sehr begrenzt, also meine Grundstücks- und Wohnfläche durch 2. Also 2 Einwohner. Nachdem die Kinder weg sind, wohnen hier nur noch meine Frau und ich.

Warum also in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah. Auch wenn die Wiesen woanders immer grüner scheinen...

Regionale Kreisläufe sparen viel Energie z.B. beim Transport von Gütern und Personen. Bei der Energie gibt es außerdem gewisse Grenzen und Entfernungen, die schlecht zu überwinden sind, also wenn überhaupt, dann nur mit viel Aufwand. Ich verzeihe Dir Deine Chinafreundlichkeit. Bei mir beschränkt sich das auf einige Waren, nicht alles. Vor allem keine Erdbeeren, Honig oder Pilze aus China. Erdbeeren und Honig bekomme ich noch sehr lokal von mir persönlich bekannten Bauern und Imkern. Bei Pilzen wirds schwieriger.

@Emil: "landwirtschaftliche Flächen in großem Stil exklusiv für PV Anlagen nutzen". Nö, nicht exclusiv. Solarmodule hoch genug, damit darunter Landwirtschaft betrieben werden kann. Agro-Solar heißt diese neue Bewegung. Die Schafe - so wird berichtet - lieben den Schatten. Und irgendwie kommt mir bei Spargelfeldern, die die meiste Zeit des Jahres brach darnieder liegen, immer der Gedanke an Photovoltaikmodule darüber. Würde ich jedenfalls besser finden, als die km-langen Plastikbahnen, die später "von Winde verweht" über die Felder fliegen.
Und irgendwie drängt sich der Gedanke in mein Hirn, dass wir diese partielle Abschattung irgendwann sowieso benötigen, weil durch die stärkere Sonneneinstrahlung eine Abschattung nötig wird. Damit überhaupt noch was wächst und der Boden nicht langsam zu Steppe oder Wüste verkommt.

Außerdem würde ich es super finden, wenn auf allen großen Gewächshäusern oben Photovoltaikmodule drauf wären. Aber fürs erste wäre ich schon mal ganz zufrieden, wenn wenigstens alle Stromtankstellen überdacht werden. Wer einmal an einer Stromtankstelle im Regen versuchte, mit der ersten, dann der zweiten Karte und so weiter die Ladung in Gang zu bringen, und der verzeifelt versuchte, die kleingedruckte Anleitung zu lesen, der wird meinen Wunsch verstehen. Im zweiten Schritt könnten dann alle grossen Parktplätze überdacht werden. Wäre sowohl im Winter als auch bei Regen und vor allem bei Sonne echt angenehm. Insofern bin ich ganz Deiner Meinung: Wir haben noch soooo viel Fläche. Und wie ich immer schon sagte: Der wahre Skandal ist, dass wir diese ungefragt und flächendeckende von der Natur angelieferte Energie nicht oder viel zu wenig nutzen.

Gruss, Roland
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
606
Mit meiner Rechnung musste ich mich nur überzeugen, dass es wirklich so ist, wie Du und andere es behaupteten. Wir sind, außer durch Putin, in keiner Notlage.
Wir könnten es auch schaffen, unser Land aus unseren eigenen Mitteln mit Solarzellen zu bedecken. So weit es sinnvoll ist. Neben den anderen Möglichkeiten. Da möcht ich China einbeziehen. Denn das Klima macht nicht vor unserer Haustür halt.
Die zusammengetragenen Zahlen sagen mir: alles im grünen Bereich. Die habe ich dieses Mal schließlich auch gewählt.
Habe ja nichts dagegen, wenn demnächst der Boris Johnson sich anbietet, die Hilfe anzubieten, damit das Weltklima in Ordnung kommt. Nur, China ist dafür meiner Ansicht nach näher.
Ich höre gut zu, was an Kritik an Chinas Wirken in der Welt geredet wird. Mit den USA ist viel einfacher reden, aber was ich bisher an chinesischen Projekten , und wenn ich nur Afrika nehme, gesehen habe, sind die gut durchkalkuliert .
Wenn wir demnächst elektrisch zum Rajapaksa-Flughafen bei Hambantota fliegen oder schwimmen können, dann alleine durch genaue chinesische Kalkulation, die zur Zeit durch unendliche Korruption von Sri Lankischer Seite zunichte gemacht wird.
Klar, hat China militärische Interessen. Indien versucht, jede Zusammenarbeit zu torpedieren: der nächste Krieg steht vor der Haustür.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
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Mit meiner Rechnung musste ich mich nur überzeugen, dass es wirklich so ist, wie Du und andere es behaupteten. Wir sind, außer durch Putin, in keiner Notlage.

Oh man oh man..... Du hast Sorgen..... dann überzeug Dich mal selbst. Ich hoffe, Du hast Erfolg dabei....

.... und Du möchtest China einbeziehen???? Wie das? Ich fürchte, die interessieren sich dafür überhaupt nicht, die kennen dich und Deine weltpolitischen und welt-energiepolitischen Rechnungen nicht mal. Und falls die doch hier mitlesen, trägt das wahrscheinlich nur zu deren Verwirrung bei.

Bleibt die Frage: Wie kannst du China einbeziehen beim Lösen Deiner persönlichen Probleme. Z.B. beim Laden an Deiner Park&Charge Ladestation? Oder bei der Frage, wohin und wie Du Deine persönliche Solaranlage baust. Das würde mich mal interessieren.

Mir ist mein Hemd näher als die Probleme von China in Afrika. Obwohl..... habe ja von 1974 bis 1979 in Tanzania und Kenia gearbeitet. Damals schon hatten die Chinesen die Eisenbahn in Tanzania gebaut. Nur eine Linie, von Zambias Kupfergruben zum Hafen des Friedens, als Dar es Salaam. Na ja, und damals hatten mich die Energieprobleme Kenias auch beruflich interessiert, habe ja bereits 1980 am Landesentwicklungsplan Erneuerbare Energien mitgearbeitet. Photovoltaik, Windkraft und Biogas. Das alles gabs also schon vor 42 Jahren. Waren seinerzeit aber durchweg kleinere Projekte. Und Wasserkraft natürlich.

Na ja, also interessiert es mich schon noch ein wenig. Aber Kongowasser umleiten oder so ist nicht mein Ding. Dafür freue ich mich über eines der größten (oder das größte) Windkraftprojekt Afrikas in Kenia am Lake Turkana. In dem hatte ich damals schon gebadet, trotz Krokodilen und Nilpferden in Sichtweite. Daher verfolge ich auch noch immer mal Berichte aus dieser Region und freue mich über die Beliebtheit und Verbreitung von Elektromotorrädern in Kenia. Gibt sogar Motoradtaxis, und sogar einen gut organisierten Verleih in Nairobi. Motorradtaxis sind in Nairobi sehr beliebt, weil billiger und schneller. Die stehen nicht so viel im Stau.

Gruss, Roland
 
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saxobernd

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23.07.2020
606
Landwirtschaft unter Solarzellen, das müsste nicht nur bei uns, sondern global funktionieren. Aber entwickeln könnten wir dies bei uns. Ohne Flächenverbrauch und ohne Bodenversiegelung. Ich kann mich irren, aber die Wärmeabfuhr direkt an die Luft durch die ziemlich schwarzen Solarzellen dürfte gut funktionieren, ohne, dass der Boden austrocknet.
Eigentlich fehlen nur einige gut erprobte Modelle. Was sich bewährt, würde dann schon einen Markt finden, über die Chinesen automatisch auch global. Chinesen, weil ziemlich viel in Handarbeit zu montieren ist. Deutsche Elektriker sind zu teuer und schlechte Dachdecker.
Für die voll integrierte Dachhaut fehlt das integrierte Kühlsystem. Am Balkon funktioniert es durch die sehr effektive Luftkühlung.
Emils Idee würde sicher funktionieren. Ich habe aber noch einige ästhetische Bedenken. Auch kostenmäßige. Überdachte und umwallte Autobahnen sind gar nicht mehr erforderlich, wenn der Lärm und die Abgase mit wachsender Elektrifizierung entfallen. Dann doch lieber die ungenutzten und landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Meine Solarzellen, noch ungenutzt, waren vor 30 Jahren mit sehr viel Aufwand an einer Aluminiumkondtruktion montiert worden. Beendigung der Förderung mittels Umlage führte zur Demontage durch eine ungelernte Kraft mit Gefährdung von deren Gesundheit.
Das erneuerte Dach steht bereits wieder. Wenn ich es richtig verstanden habe, sollte zukünftig vor jedem Fenster ein Balkon verpflichtend sein. Balkonien hat schließlich seinen Reiz. Vom Fensterln in gewissen Gegenden Deutschlands einmal abgesehen. Rapunzel ließ noch Ihr goldenes Haar herunter. Heute wirft sie einfach den Stecker vom Balkon.
 

Berlingo-98

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23.11.2004
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91365 Reifenberg
Landwirtschaft unter Solarzellen, das müsste nicht nur bei uns, sondern global funktionieren. Aber entwickeln könnten wir dies bei uns. Ohne Flächenverbrauch und ohne Bodenversiegelung. Ich kann mich irren, aber die Wärmeabfuhr direkt an die Luft durch die ziemlich schwarzen Solarzellen dürfte gut funktionieren, ohne, dass der Boden austrocknet.
Eigentlich fehlen nur einige gut erprobte Modelle.

Oh Bernd,
frag nicht Rapunzel oder wen auch immer. Frag mal Onkel Google oder ähnlich Suchmaschinen mit dem Suchwort "Agro Solar". Denn ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du leider die aktuelle Entwicklung noch gar nicht mitbekommen hast. Geht wohl alles zu schnell heutzutage..

Daher meine Bitte: schau Dir mal die Projekte an. Nur beispielhaft sozusagen. Es gibt noch viel mehr auf dieser Welt.....
Allein die Aufforstung eines großen Teils der Wüste Gobi, östlich von Peking. Man wollte damit die Sandstürme in und um Peking vermeiden, was gelang. Gut, 40 Jahre oder mehr an Anstrengungen waren nötig, aber man halt Lebens- und Arbeitsraum für rund 300 Millionen Chinesen geschaffen. Als man anfing: noch ohne Photovoltaik.

Aber hier einige Hinweise auf Agro Solar. Nicht Angry Solar. Allenfals noch Agri Solar. Aber genau passend zum eigentlich Thema: "Wunderbare Energiepflanzenvermehrung". Also nix wundersam, sondern schon fast "Stand der Technik".




Meine Bitte: Fahr hin und schau nach, ob die auch Solarstromtankstellen für E-Autos installiert haben. Nicht nur für Elektro-Traktoren oder den kleinen Gator-Elektrik von John Deere. Und mach Fotos.

Gruss, Roland
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
606
Nee, da fahre ich noch nicht hin. Noch ist es billiger, Wald anzuholzen und Solarzellen hinzustellen, außerdem gibt es ungenutztes Land. Die Produktivität von Solarzellen ist so viel höher, dass wir uns lieber an unsere Welschen Kollegen im Westen wenden, die haben mehr Land als wir oder die weiter südlichen, die gerne die Stiere ärgern.

Erst muss sich das Ganze lohnen. Was ich aber gleich erkenne, die Ständer sind nicht verstellbar. Das sollten sie aber unbedingt sein, um die Verschattung zu steuern, wo Bedarf besteht. In kalten Winternächten kann auch die Ausstrahlung reduziert werden.

Auf jeden Fall, noch dürfte jeglicher Ernteausfall vom Solarzellen- Ertrag weit übertroffen werden. Erst, wenn die Cyanoträume Wirklichkeit werden, dürfte sich das ändern. Ich stelle gerade fest, Aquarianer sind oft Fachleute für Cyanobakterienfragen.

Cyanobakterien sind unbeliebt.

Zerstört wurden die im Erdaltertum tätigen Blaualgen durch unsere Grünpflanzen , die nur auf Zerstörung von Blaualgen aus sind. Das beruht allerdings auf Gegenseitigkeit.

Unsere Fotozellen verhalten sich da vollkommen friedlich. Das sollten wir fördern, damit Greta weiterhin ohne Gewissensbisse in die Schule gehen kann.

Was ich da gerade über unsere Windenergie lese, das hört sich überaus gut an.
Dunkelflauten sind relativ selten.

Einen Stromspeicherersatz stellt übrigens die Wasserstofftechnik von Thyssen-Krupp dar: Die Einsatzstoffmengen sind ungleich geringer und erlauben auch Herauf-und Herunterfahren der Öfen.

Ebenso kann man an einigen wenigen Orten sehr große Wärmemengen verlustarm unterirdisch speichern.

Die bisher gesetzlich vorgeschriebenen extrem klimaschädlichen FKWs werden zunehmend verboten. War und ist ein sehr schädliches Monopol.

Notfalls können wir immer unseren Stromverbrauch anpassen. Wenn die Batterie alle ist, können wir immer noch schieben oder auf das Fahrrad steigen.

Also, Ihr habt mich überzeugt. Putin kann da bleiben, wo der Pfeffer wächst. Auf Dauer.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.800
91365 Reifenberg
Also, Ihr habt mich überzeugt. Putin kann da bleiben, wo der Pfeffer wächst.

Danke für die Mitteilung Deiner Überzeugung. Wenn noch was fehlt für Deine Agri-Solar Anlage, dann kannst Du Dich hier informieren. Und dann alles nötige fix und fertig einkaufen oder bauen lassen. Bestellbar per Katalog und mit Infos zu Referenzanlagen:


Und lass Putin aus dem Spiel hinsichtlich Pfeffer und so. Außer er bleibt im asiatischen Teil seines bisherigen Reiches. Weiss aber nicht so ganz genau, wo da der Pfeffer wächst. In den anderen möglichen Erzeugerländern, von der Türkei bis dem ferneren Asien, soll er sich bitte genauso fernhalten wie aus unserer Nähe inklusive seinen westlichen Nachbarstaaten. Ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung.

Gruss, Roland
Anstatt angry lieber Agri-Solar. Für mehr Unabhängigkeit.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
606
Solange es noch Land für 10 Euro den Quadratmeter gibt, ist es vermutlich billiger, das Land voll mit Solarzellen zu bepflastern und unbestellt zu lassen. 15 Trillionen Joule beträgt der Primärenergieverbrauch von Deutschland, das sind 50.000kWh für jeden von uns.
4300m² hat jeder von uns zur Verfügung, mit 500m² Solarzellen sind wir voll versorgt.
Schön, die doppelseitige Nutzung der Zellen, die einseitigen Zellen sind vermutlich billiger.
Dann müssen eben unsere Brachländereien und Wälder dran glauben und das Klima wird trotzdem besser. Der Ertrag der senkrechten Doppelglassonnenzäune dürften ziemlich jahreszeitunabhängig sein, ähnlich wie unsere Balkonkraftwerke. Wo wenig Platz ist, kann man auch zusammenklappen und falten.
Etwas verstehe ich nicht in den Age-Statistiken:
Nur 5,6% der Primärenergie werden zur Raumheizung verwendet, das sind dann 52% der Endenergie.
Nach meinem Dafürhalten ist dieses Ende viel zu dick.
AGE
 

Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
423
Zitat :

Solange es noch Land für 10 Euro den Quadratmeter gibt, ist es vermutlich billiger, das Land voll mit Solarzellen zu bepflastern und unbestellt zu lassen.

Na dann essen wir eben den nahrhaften und bekömmlichen Strom - guten Apettit Saxobernd , laß Dir es schmecken ! o_O
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.701
Der Ertrag der senkrechten Doppelglassonnenzäune dürften ziemlich jahreszeitunabhängig sein, ähnlich wie unsere Balkonkraftwerke.

Was diese pro Wp bringen kann man gut mit PVGIS simulieren. Bei exakter Ost/West Ausrichtung ist der Ertrag vergleichbar mit einer Anlage die perfekt nach Süden ausgerichtet ist, und hat den Vorteil dass dann eingespeist wird wenn die Preise an der Strombörse am höchsten sind.

Allerdings ist der Ertrag pro Fläche geringer, da wegen der möglichen Verschattung ein größerer Abstand nötig ist. Dafür kann man aber die Fläche zwischen den Reihen noch landwirtschaftlich nutzen.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
606
Das meinte ich, damit ginge keine Kulturfläche verloren. Die senkrechte Aufstellung verbessert außerdem die Selbstreinigung. Schwenkbare Aufstellung auf hohen Ständern dürfte deutlich teurer sein als das Auffinden ungenutzter Flächen. Die sollten dann nicht teurer sein als von der Landwirtschaftskammer festgesetzt. Das sorgt dann auch dafür, dass nicht unnötig fruchtbare Flächen versiegelt werden, wie es schon auf guten Weinbauhängen geschieht. Die Landwirtschaftskammer sollte bei der Planung hinzugezogen werden.
Dachflächen sind teuer und dort kann man mit noch weitaus höheren Kosten rentabel arbeiten.
Die Solarfläche sollte auch die Dachhaut bilden können, darunter ein Billigwarmdach mit der möglichst zwangsbelüfteten Luftzwischenschicht, die auch wärmetechnisch, per Wärmepumpe nutzbar ist. In diesem Bereich fehlen meiner Meinung praktikable Produkte. Dabei denke ich vor allem an den Einsatz von wasserfreien Wärmerohren. Bei unseren Chipkühlungen in PCs herrscht ein ungleich höherer Ideenreichtum.

Ein Problem stellt sich bei uns durch die Zuständigkeiten gegeneinander arbeitender, mittelalterlich organisierter Ständevertretungen. Es ist schwierig, Strommonopole, Elektriker, Bauämter, Dachdeckerinnungen usw. unter einen Hut zu bringen. Das ist im Ausland meist besser gelöst.
Dazu kommt noch die meiner Meinung nach überflüssige "Förderungsbürokratie".
 

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