Wiederbelebung alter Saxo - Elektroauto Forum

Wiederbelebung alter Saxo

Mathaxo

Neues Mitglied
26.12.2025
14
Hallo Foren-Gemeinde,

meine Name ist Mathias, ich bin 42, KFZ-Ingenieur, und hatte im Internet nichts besseres zu finden als einen Saxo electrique. Ich weiß noch nicht so recht was aus dem Wagen mal wird, aber erstmal möchte ich ihn nach 10 Jahren Standzeit aufwecken und zum fahren bringen. Wenn er vernünftig rollt sehen wir weiter, vielleicht wirds ein guter Ersatz für den 50km Arbeitsweg.

Natürlich kauft man sowas nicht für ein paar Euro und fährt einfach los, es ist mir klar das sich die Dinge summieren. Ein LiFePo4-Umbau ist angedacht, wird auch nicht ganz so billig. Um die grundlegende Fahrzeugtechnik (Achsen, Bremsen, usw.) mache ich mir erstmal garkeine Gedanken. Am Ende muss ich ehrlich sein: ich hatte einfach Bock drauf und bilde mir ein das sich die Technik mit 120V noch gerade so selbst in den Griff kriegen lässt.

Vor dem Invest in neue Akkus wüsste ich gern das der Rest am Auto grundsätzlich funktioniert, also erste Versuche gestartet. Mit einem 120V Netzteil hing der Bordakku mehrere Tage am Strom, Leistung 5-15W. Jetzt hat der Akku knapp 100V und der Bord-Lader schalter immernoch sofort ab. Wahrscheinlich, so habe ich gelesen, ist die Stromaufnahme zu gering.

Ich wollte gern losfahren, nur 1m würde mir als Test reichen, aber nachdem zunächst der Schütz noch anzog und die Lampe für Vorwärts leuchtete, zieht er jetzt nichtmal mehr an. Fahren ging in beiden Fällen nicht. Dauerhafte Fehler zeigt Checkelec nichtmehr an. Zunächst hatte ich in alter KFZ-Pfuscher-Manier alle Fehler gelöscht.

Ich schätze also 100V sind zu wenig um den Fahrantrieb frei zu schalten?

Was meint die Gemeinde, sind Wasserwartung und ein wiederholtes entladen/laden erfolgversprechend?
Das Ladegerät scheint grundsätzlich zu funktionieren, Blinker und Wasserpumpe springen an, es schaltet nur sofort ab. Wenn ich nun noch wüsste das er auch fährt, wäre der Invest in LiFePo4 ein interessantes Projekt.

Vielen Dank für euren Input!

Mathias
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.804
Berlin, DE
Mit einem 120V Netzteil hing der Bordakku mehrere Tage am Strom, Leistung 5-15W
Vorweg, ich bin kein Saxo Spezialist, da gibt es hier viel gewieftere Teilnehmer. Aber bei 5-15W Leistungsaufnahme des Ladegerätes sagt es mir, das die Zellen taub sind. Da gibt es aber Mittel und Wege, um wenigstens ein bisschen Energie reinzuquetschen.
Was meint die Gemeinde, sind Wasserwartung und ein wiederholtes entladen/laden erfolgversprechend?
Soweit ich weiss, ist genau das der Weg. Während des Ladens sollte mit einem Voltmeter auch rauszufinden sein, welche Zellen Spannung haben und welche noch nicht.

Ohne dir Angst machen zu wollen, aber 120V Gleichstrom können sehr gefährlich sein. Bitte immer vorsichtig sein.
Hier in der Citroen Ecke gibt es ein spezielles Forum für den Saxo. Da kannst du mal stöbern:

Natürlich bist du nicht der erste, der Probleme mit den Akkus hat.
 

Mathaxo

Neues Mitglied
26.12.2025
14
Ich bin mir da nicht so sicher, was die Stromaufnahme angeht.
Der Ladestrom war furchtbar niedrig, aber ist kontinuierlich gestiegen. Das ging so 7 Tage.

So ganz ohne Stromaufnahme dürfte der Ladestrom ja nicht ansteigen, oder ging das alles über den DC-DC in die 12V Batterie? Die wiederum war mit 12,4V nicht ganz so gut geladen, glaube ich also auch nicht.

Ich suche mal ein wenig wie andere so wiederbeleben.
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
712
Mühldorf am Inn
Hi Mathias,

erstmal Glückwunsch zum E-Youngtimer-Projekt und herzlich willkommen im Forum!

Also soweit ich mich erinnern kann ist die Schwelle für das Leistung-Drosseln der Sagem-Box (Steuereinheit der PSA-Fahrzeuge) bei 95V? Dann müsste sie ja bei 100V zumindest noch Schrittgeschwindigkeit rollen. Schon mal probiert, den Saxo vorne aufzubocken und mit angeschlossenem Netzteil gaaanz vorsichtig Gas zu geben?

Die Schwellen kann man aber alle über ChecElec einstellen, vielleicht sind die Einstellungen bei dir anders. Lies dich am besten mal gründlich in die verschiedenen Parameter ein, denn falls man was verändert sollte man genau wissen was man tut und es zur Not auch rückgängig machen können. Das psa-e-wiki kennst Du schon? Dort gibts die Werkstatthandbücher (auf französisch) und auch eine Erklärung der ChecElec-App und (fast) aller Parameter. Bei mir hat es auch problemlos mit den billigen "transparent blauen" ELM327 OBD2 Adaptern für ein paar Euro aus Fernost funktioniert.

Bedenke nur, dass die Sagembox sich die Einstellungen nur merkt, solange Du den "Fahrakku" angeschlossen lässt. Wenn Du ihn trennst (und den 12V-Akku auch?) geht die Box zurück auf ihre Standardeinstellungen, so ist es zumindest bei meinem derzeit stromlos gelagerten Saxo.

Achte außerdem auch auf die Qualität des 12V-Akkus den Du anklemmst. Der sollte zuvor bereits voll geladen sein und die Ladung gut halten.

Und IMMER ZUERST 12V-Akku anklemmen, dann die 120V draufgeben, bzw. erst 120V abklemmen (Sicherung ziehen) und dann 12V-Akku abklemmen. Sonst kann der DCDC-Wandler in der Sagembox Schaden nehmen.

Ich kenne mich eher mit LiFePo als mit Ni-Cad aus, aber das erste Gefühl sagt mir: Wenn die Akkus weiterhin 5-15W ziehen, lass das Netzteil doch einfach mal hängen bis der Strom (noch) schwächer wird. Ni-Cad-Akkus bekommen ja recht schnell eine hohe Spannung obwohl noch gar nicht viel Kapazität drin ist. Im psa-e-wiki findest Du aber auch zahlreiche Dokumente über die Zelltechnologie und die verschiedenen Ladekurven für Ni-Cads.
Zyklieren wird mit Sicherheit auch nötig sein. Das wurde hier im Forum schon ein paar mal besprochen, vielleicht findest Du es mit Stichworten wie "reaktivieren", "reanimieren", "aufwecken", "nicad" oder sowas.
Und hier wird sich mit Sicherheit auch in Kürze noch ein Ni-Cad-Profi mit Tipps melden.

Viel Erfolg!

Edit: Hier hast Du etwas Lektüre: https://elektroauto-forum.de/beitrag/starthilfe-für-neuling-peugeot-106-electrique.467427/
 
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Wertungen: Mathaxo

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
712
Mühldorf am Inn
Ob noch genug Wasser in den Zellen ist, würde ich auch prüfen (Ah-Zähler in ChecElec). Da kann aber viel falsch machen, also vorsichtig mit der Wasserwartung.
 

citicar75

Aktives Mitglied
13.08.2018
635
Losfahrschutz, klar gibt es.
Aber es ist nicht die offenen Ladeklappe, es ist der gesteckte Ladestecker, speziell. Dessen gebrückte Kontakte, mit offener (Lade-):Klappe bin ich schon oft losgefahren und habe das Erstaunen anderer Verkhrsteilnehmer hervorgerufen.
Fahrertür offen, ist nur bei neueren Fahrzeugen aktiv, bei älteren geht das Fahren auch mit offener Fahrertür …
Bremsschalter - max. Reku. (Fahrstrom geben nicht möglich).
Fahren geht auch noch mit 90V, aber dann im Schleichgang und mit Begrenzung des Fahrstromes so, daß 100v nicht unterschritten werden (SW 3.3 & 3.5)
Ladebeginn bei unter 100v - da gibt es eine Vorladephase mit kleinem Strom bis ca. 95v erreicht sind
Es gibt eine gaaaanz dumme Eigenschaft der NiCd‘s, wenn sie nahe 0v sind, was hier
Sicherlich der Fall ist ( bzw. Schon umgepolt sind), können sich einige Einzelzellen gaaaanz schwer entschließen
Wieder Spannung anzunehmen, sie brauchen dann nen Kick, sprich höheren Ladestrom, um reanimiert zu werden und ins nickelcadmische Normalleben zurückzukehren.
Das geht prima im Dreierkasten (Deckel bekommt man ohne Ausbau ab), bei den anderen beiden - Sicherung und Brücke ziehen und dort mit Strömlingen „reinballern“,
Dabei Spannung beachten.
Erfahrungsgemäß bricht die Spannung (von Deinen 100v) zusammen, wenn einer dieser „Tauben“ Kandidaten im Verbund „rumgeistert“, dann sagt das Fahrrelais -
Isch will nisch, im Einschaltmoment bricht die Spannung zusammen bzw. das Ladegerät kann nicht die eingestellten Strömlinge hineinschieben und geht in den „akkukaputtmodus“.
Also saubere, mindest 110v Spannung, bereitstellen, der Einfachheit mit einer großen
230v Glüh (!!! Nicht LED !!!) Lampe oder 2000W ölheizer prüfen, dabei Spannung messen …

Wenn mal ein zuverlässiger Dauerallwetterarbeitswegbetrieb vorgesehen ist, sollte Madame SAGEM hardwaremäßig und die Rechner softwaremäßig auf dem letzten Stand sein. Auch der Motor und die Kohlebürsten verlangen Liebende Zuneigung.
Hinterachse, Motorventilator u.v.a.m wünschen sich Betreuung, steht vieles hier im Forum.

Viel Erfolg

PS. In meinem „Dunstkreis“ werden gerade zwei Saxo‘s und ein P-106 nickelcadmisch straßenfein gemacht, es geht also, nur mutig heran, der Erfolg ist nicht weit 🚙🚗
 
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Wertungen: matzetronics

Mathaxo

Neues Mitglied
26.12.2025
14
Ich meinte das externe 120V-Netzteil. So hat es sich für mich zumindest angehört. Der Bordlader will ja eh nicht laden 🥲

You made my Day! Schönes Erfolgserlebnis!

Also, klar meinte ich ein externes Netzteil, damit bin ich auf die Batterieanschlüsse oben auf der Sagem. Der Bordlader ging immer aus. Nach 1 Tag Ruhe, gab es heute noch 97V im Akku. Zu wenig.
Mit dem Netzteil dran, nahm er plötzlich wieder Strom an, etwas über 30W diesmal.

Ein Tollkühner Startversuch folgte und die Räder zuckten. Klack, sofort fiel das Schütz wieder ab. Es wird nun sein wie Citicar75 es vermutet, die Spannung bricht zu stark ein. Aber für mich reicht das zucken um weiter zu machen. Schöne Motivation.

Ich habe dann nochmal den Bordlader angeschlossen, und siehe da: lädt.
Scheinbar waren die vorgegaukelten 120V auch hier eine Motivation. Die Spannung fällt nun von 165V kontinuierlich ab, Strom nahe 0A. Aber es geht voran.

Also saubere, mindest 110v Spannung, bereitstellen, der Einfachheit mit einer großen
230v Glüh (!!! Nicht LED !!!) Lampe oder 2000W ölheizer prüfen, dabei Spannung messen …
Kannst du das näher erläutern? Irgendwie kann ich dir da nicht folgen.
Die einzelnen Akku-Kästen mit den jeweiligen Spannungen belegen geht, aber was meinst du mit den 230V? Die Glühlampe zum entladen einsetzen?
 

citicar75

Aktives Mitglied
13.08.2018
635
Eine weitere „unschöne“ Eigenschaft der NiCd‘s ist, eine Spannung bereitzustellen,
Aber diese bricht wegen des hohen Innenwiderstandes bei einer Strombelastung sofort zusammen.
Das ist im entladenen Zustand möglich, also z.Bsp. Mittels einer Glühlampe entladen, dann die Last abklemmen, etwas warten und es wird sich eine Spannung an den Anschlüssen der Zelle einstellen. ich kann aber in diesem Zustand keinen nennenswerten Strom aus der Zelle ziehen, einfach - weil entladen.
Es könnte sich also bei Dir eine ordentliche Spannung , wie auch immer, gut meßbar einstellen. Um zu testen ob da auch einströmlinge dahinter stehen - Glühlampe/heizer -
Nennenswerten Strom ziehen - Spannung darf nicht oder wenig zusammenbrechen.
Das war der Hintergedanke … 😎
 
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Wertungen: Mathaxo

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.838
Hallo Mathias,
mit allem was citicar schreibt bist du gut beraten.

Nur eins, weil ich das beim Überfliegen nicht gelesen habe, komm nicht auf die Idee mal aus Verzweiflung ne Wasserwartung zu machen. Das erst wenn alle Blöcke wirklich da und (über)voll sind.

Viel Erfolg!
 
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Wertungen: Mathaxo und L.S.

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
712
Mühldorf am Inn
Was sagt denn die Spannung an der 12V-Batterie bei "Zündung an"? Wenn die noch mind. ca. 13,8V oder mehr beträgt, heißt das dass der DCDC noch lädt und Du kannst somit auch ganz einfach mit deinen Verbrauchern im Auto (Radio, Gebläse, Lichter, etc.) die Fahrbatterie belasten/entladen. Musst nur drauf achten dass die Sagembox nicht irgendwann abschaltet und Du dir deine 12V-Batterie leernuckelst, also regelmäßig mal nachsehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mathaxo

Neues Mitglied
26.12.2025
14
Hallo Gemeinde,

zunächst allen noch ein gesundes neues Jahr!
Beim Saxo gibt es Neuigkeiten, scheinbar habe ich ein Händchen für das Besondere.

Mein Saxo hat Blei- oder gar Gelbatterien von Exide (ex. Sonnenschein). Scheinbar wurde das mal umgerüstet, ein Hinweis dazu findet sich in den Unterlagen. Ich finde leider nicht viel darüber heraus, aber der Begriff Dryfit deutet lt. Google auf ein Patent für Batterien mit gebundener Säure.

Vielleicht weiß hier jemand mehr? Anbei ein paar Bilder. Ich habe erstmal nur den vorderen Batteriekasten oben geöffnet, die Wasserfüllanschlüsse sind alle abgeklemmt, die Wasserleitungen an den Batterien werden nur Kühlwasserleitungen sein.

IMG_2038.jpegIMG_2040.jpegIMG_2037.jpegIMG_2039.jpeg
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.838
Hallo Mathias,

denke die Akkus kannst du beim Schrotti einlösen, gibt paar Scheinchen.
Sicher werden die nicht mehr für irgendwas anderes taugen.

Idealer Zeitpunkt für eine Umrüstung auf Lixx.
Musst dich nicht bis zum Excess mit den Säften rumplagen so wie ich über 100tkm mit dem AX...
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
712
Mühldorf am Inn
Cool, ein Blei-Saxo!

Falls Du CheckElec und einen Auslese-Adapter hast, wären mal die eingestellten Parameter in der Sagem-Box interessant. Es gab wohl eine integrierte Blei-Ladekurve in der Sagembox (Akkutyp 1 statt 3). Wäre interessant, ob dann diese Einstellungen beim Umbau auch gewählt wurden?
 

citicar75

Aktives Mitglied
13.08.2018
635
Also dann, Kommando zurück - vergessen Sie alles, was ich geschrieben habe - passt nicht, falsches akkusystem 😢
Meines Wissens nach gab es die Bleicharakteristik, - ladekurve usw. Nur in den Rechnern mit der S/W 3.01, das fiel dann bei den neueren Softwaren raus und machte Platz für andere „Nettigkeiten“. Der adressierbare Bereich waren eh nur wenige KByte.
Schau mal auf die Aufkleber an den Boxen …
 
Zuletzt bearbeitet:

Mathaxo

Neues Mitglied
26.12.2025
14
Ja, das liebe Blei…

Ich teste gerade die Wiederbelebung toter Zellen… Das ist wenig erfolgversprechend, und zum fahren wird's auch nicht taugen. Aber ich hätte gern das der Wagen wenigstens ein paar Meter fährt damit ich vor der LiXX-Investition weiß das der Test auch funktioniert.

Habe mir zum Test 2 Stück 6v Lampen parallel geschalten und ziehe so 42W. Am Anfang nur glimmen, jetzt leuchtet es schön kräftig bei 5,5v. Das abwechselnde einzeln laden und belasten scheint zumindest ein wenig zu bringen, vielleicht reichts wenn ich alle 20 Zellen in x-Wochen durch habe…. :-( Vielleicht werde ich auch mal 2er Gruppen in 12V zu laden versuchen.

Ich habe ein OBD-Dongle und ChecElec, aber aktuell hat das Auto keinen Strom.
Ich meine mich zu erinnern das mir beim durchstöbern schon das mit dem Akkutyp 1 aufgefallen war, bin aber nicht 100% sicher.

Die Box hat die Version 3.3. - ist das gut?

IMG_2059.jpegIMG_2058.jpeg
 

citicar75

Aktives Mitglied
13.08.2018
635
Ja, die Teilenummern und die S/W Varianten sehen gut und brauchbar aus.
Laß doch die alten Akkus schlafen, die Wahrscheinlichkeit, sie wieder ins Leben zurückzuholen, sind gering.
Am Anfang - beruf KFZ Ingenieur, wie wäre es, 10 ausgediente KFZ Starterbatterien, die noch ein bissel was „drauf“ haben, in Reihe schalten, eine Sicherung (200A) mit vorsehen und mit etwas Dickerem Batteriekabel / Kabelschuh (Fußbekleidung des Elektrikers) schön ordentlich und sicher als Ersatz an die Batterieanschlüsse der SAGEM Box anschließen.
120v tun sehr weh und können einen 13er Schlüssel „masakrieren“, alsoVorsicht, aber als KFZ- ler weiß man das …
Dann sollte der Großteil (nicht alles) „kunfzionieren“, Batterien in den Kofferraum …
Reihenfolge, zuerst 12v dran, Dann (!) die fahrspannung, stromlosmachen umgedreht.
Viel Erfolg !
 

Mathaxo

Neues Mitglied
26.12.2025
14
Danke, aber ich verbuche das erstmal unter „Spieltrieb“. Wenn sich die ersten 1,2,3 Zellen überreden lassen, ist das Wiederbeleben leichter als nach alten aber brauchbaren Batterien zu suchen. 2,3 Batterien finde ich, aber auf 120v kommste ja auch nicht so schnell.

Lebenszeichen sind da, 2 Netzteile auch. Ich denke für einen Versuch könnte es gehen. Dauert halt paar Tage. Es ist ja Winter, und die (Heim-)Werkstatt grad leer… :)
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
712
Mühldorf am Inn
Das mit den gebrauchten Starterbatterien hab ich auch so gemacht, das funktioniert(y)

Da die Zellen ja alle in Reihe sind, kann es sein dass bloß einer oder wenige 12V-Blöcke komplett defekt sind. Dann fließt ja schon kein Strom mehr. Da macht es für dich durchaus Sinn, die Akkukästen zu demontieren und die einzelnen 12V-Blöcke durchzumessen. Vorausgesetzt dein Spieltrieb geht so weit...

Wenn Du einen Langzeit-Stellplatz hast und die Kästen einmal ausgebaut hast, könntest Du sie für die Li-Umrüstung ja dann auch gleich ausgebaut lassen...:unsure:

Für den kleinen Test-Gasstoß reicht es sogar, nur die Vorderachse aufzubocken.
 

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