Wellenlager EL

H

Hans-Georg

Guest
Hallo liebe Foristen,
wie es scheint, muss ich bei meinem EL die Lager hinten rechts, durch die die Antriebswelle geführt wird, auswechseln.
Hat jemand Erfahrung wie man die aus dem Gussgehäuse herausbekommt ohne einen größeren Schaden oder unnötigen Aufwand zu haben?
Gr.
HG
 
K

Karl

Guest
Hallo Hans-Georg,
ich habe es schon einige Jahre nicht mehr gemacht ( und beim letzten Mal auch die Ankerplatte zerstört und ersetzen müssen!), daher nur grob aus der Erinnerung:
Ankerplatte von den Federn abschrauben, Bremshydraulik demontieren ( geeigneten Stöpsel vorhalten!) geeigneten Abzieher ( mindestens dreiarmig ) verwenden um die Ankerplatte abzuziehen. Lager von Achse abziehen oder aus Ankerplatte entfernen, alles ordentlich säubern, mit neuen Lagern Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge. Bremse entlüften ( Dot 5!! ).

sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.691
Filderstadt
www.elweb.info
...man kann die Bremsankerplatte auch am hydraulischen System dran lassen...

Den Federring vor den Lagern lösen und ordentlich Rostlöser zwischen Gehäuse und Lager... das ganze 5 Minuten wirken lassen. Die Ankerplatte aufs "Gesicht" legen und mit einem Holz so unterlegen, dass der "Tragring", d.h. das Gussteil in dem die Lager eingepresst sind, auf dem Holz liegt, nicht der Bremszylinder. Von hinten z.B. mit einem Rohr oder eine Ratschenverlägerung und dem Hammer schlagen. Es sind zwei Lager drin, beide Austauschen...

Grüße
Ralf
 
H

Hans-Georg

Guest
Ah- ja,
so wollte ich es auch machen.
Es stelte sich mir nur die Frage ob es mit Klopfen alleine geht, oder ob man die Umgebung etwas erwärmen sollte - oder so.
Na am Samstag ists denn ja soweit - wollen mal sehen.
Gr
HG
 
H

Hans-Georg

Guest
Ach so...
Selbstverständlich schon mal vielen Dank für alle Tips.
Gr.
HG
 

Christian Moosmann

Neues Mitglied
20.07.2006
13
... naja im Backofen scheint mir das etwas unhygienisch. Besser im Baumarkt einen Gaskartuschen-Hartlötbrenner kaufen (ca.20€). Die Ankerplatte gleichmäßig rundum mit etwas Abstand zur Flamme (vorsichtig und ausdauernd) anwärmen. Schon beim Anwärmen unbedingt Handschuhe tragen, das schützt vor Brandblasen.

Viel Erfolg Christian
 
K

Karl

Guest
Hallo,
hygienisch ist das mit dem Backofen sicher unbedenklich, kein Lebewesen überlebt den Ofen wenn man ihn auf 250 ° 10 min laufen läßt,
problematisch könnten die Öl und Fettrückstände - welche auch bei 80 ° sich im Ofen verteilen- sein , bei geeigneter Lüftung nach der Aktion sollte das aber auch kein Problem sein. Die Nahrungsmittelzusätze sind wahrscheinlich langfristig bedenklicher.
Ich befürworte die Backofenlösung- auch erfolgreich angewandt beim Wechseln der Lager aus der Motorhalterung.
Es ist mit weniger Mühe verbunden, und deutlich günstiger- ein Backpapier würde ich aber unterlegen.

Sonnenelektrische Grüße
Karl
 
W

wotan

Guest
Hallo
Weil ich schon mehrmals (Nachts oder in Abwesenheit der Hüterin des Herdes) den Backofen zum Montieren und Demontieren meiner BMW Motorradgetriebe nutzen musste, und das mit extremer Rauch-und Gestankentwicklung einher ging, kann ich nach mehr als 30 einigermassen überlebten Folgejahren behaupten, dass die Hinweise der "Gnädigsten" auf Hygiene etc.vielleicht nicht sofort in angstvolle Untätigkeit umgesetzt werden müssen.
wotan
 
W

wotan

Guest
Hallo
Die paritätische Mitsprache am Einsatz des Backofens erhält man(n) natürlich am besten durch eigene, intensive und lustvolle Aktivität in Küche und am Herd.
Andrea, wie würdest du eine (kurz) nach verbranntem Getriebeöl stinkende Küche kommentieren?
wotan
 
A

Andrea

Guest
Hallo Ihr Lieben!
Nach Erfolgreicher Aufwärmung des Backofens, würde ich türkisch oder grichisch
kochen! Danach den Herd reinigen und das Backpapier wegschmeißen.
Übrigens wollte ich schon beim ersten Herdgebrauchsbericht fragen , wieso die Liebste aller Lieben nicht gefragt werden darf?
Viel Erfolg beim kochen. Andrea
P.S
Kocht noch einen Glühwein bei der Aktion. :D :D :hot: :D :cheers:
Übrigens zum Thema Kochen, in Frankreich gibt es jetzt ein Rennauto das mit verflüssigtem Propangas fährt,( Tempo 315km/h) und der Motor ist mit Sonnenblumenöl geschmiert.
Mit lieben Grüßen Andrea
 
H

Hans-Georg

Guest
An alle Tipgeberinnen und Tipgeber ein dankbares Hallo,
ich habe am Samstag die Lager gewechselt.
Habe mit den Lagern zusammen zwei dicke Unterlegscheiben besorgt.
Eine im Durchmesser des Innenringes und eine im Durchmesser des Außenringes.
Mit der kleineren habe ich die Lager rausgeschlagen. Dafür habe ich die Trägerplatte auf ein Holz gelegt, welches nur die Buchse abdeckt und nicht Bremszylinder, oder andere Teile. Das ging oberprima.
Zum Hineinklopfen habe ich dann die große U-Scheibe genommen.
Die Aktion hat höchsten 5Min. gedauert. Werkzeug raus, Wagenheber usw. dauerte länger.
Hier kann man das EL mal wieder loben - beide (Standart-)Lager für 15 Euro - das wars.
Übrigens sind die Fahrgeräusche erheblich gesunken - wie neu...

Gr.
HG
 
A

Andrea

Guest
Hallo Hans-Georg!
Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Aktion.
Gell, zuerst kriegt man Herzklopfen und dann doch unproblematisch.
Hoffentlich öfters bei diesen Schrauberreien.
Jetzt hoffe ich aber trotzdem, daß Du Deine Liebste aller Lieben trotzdem noch zusätzlich bekochst? Nur als Tipp, damit Du Dir für zukünftige Aktionen den Backofen warm hältst.

Mit lieben Grüßen Andrea
 

Anmelden

Neue Themen