Welches E-Auto passt zu mir


DanielAlbert

Neues Mitglied
22.02.2021
9
Hallo, nun ist es auch bei uns soweit. Ich brauche zum Ende des Jahres ein neues Fahrzeug und diesmal soll es ein Elektrofahrzeug werden. Für lange strecken haben wir noch einen Kombi mit CNG.
Das Fahrzeuge sollte folgende Eigenschaften mitbringen:

- Standheizung
- Anbindung Android Auto
- Reichweite mindestens 200 km - besser 300 km
- volle Ladung über Nacht mit 230 V Steckdose

Reicht ein Kleinwagen

Was wäre denn euer Vorschlag?

Gruß Daniel
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
3.797
Hi Daniel,
eine Volladung ueber nacht an der Schuko kollidiert mit deinem Reichweitenanspruch. Rechne einfach mal aus, welche Ladeleistung du an einer Schuko maximal belasten kannst. Haengt halt immer davon ab, wieviel du entnommen hast. Also ueber Nacht an der Schuko 300 Kilometer nachladen is nich.
Andriod Auto ist einfach nur Stuhl. Ohne Witze, die Funktionen sind sinnfrei, brauch kein Mensch. Hab ich im Ioniq und bin einfach nur enttaeuscht. Da bringt dir Blue Link mehr.

Mein Tip: mach bei den aktuellen Fahrzeugen Probefahrten und sammele Erfahrung. der E-Corsa ist sehr vernuenftig und beeindruckend leise. Der E-208 sieht bulliger aus, ist aber platzmaessig verbaut. Beide sind Stromfresser, wenn auch nicht so durstig wie die VWs.

Je nachdem, welches Fahrzeug es werden soll, musst du dich mit der Bestellung beeilen, wenn die Kiste noch dieses Jahr geliefert werden soll. Die Lieferzeiten sind - je nach Marke - exorbitant..

Ach so, "Standheizung", klassisch mit Verbrennung hat ausser dem Tazzari kein mir bekanntes Elektroauto. Aber wenn du beim Hyundai auf dein Smartphone drueckst, dann heizen Waermepumpe bzw. PTC-Element den Hobel in Nullkommanix hoch. Scheiben frei, Lenkrad war, Aussenspiegel frei, alles schoen kuschelig..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

DanielAlbert

Neues Mitglied
22.02.2021
9
OK ja Standheizung meine ich ja auch Fenster frei usw. Gab es da nicht eine Möglichkeit mehr Leistung ans einen 230 V Anschluss zu bekommen oder muss ich einen 380 Volt Anschluss verbauen lassen ?
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
3.797
Hi,
es gibt "spezielle" Schukosteckdosen (z.B. von Legrand) mit magnetischer Erkennung. Dadurch kann man die Phase ein wenig besser ausnutzen.
Hast du wirklich pro Tag so ne hohe Fahrleistung? Also mir reicht eine normale Schukosteckdose locker aus..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
Eine normale Schuko-Buchse ist laut VDE für 10A Dauerbelastung freigegeben.
Bei 230V Netzspannung macht das ~2,3kW.
Rechnet man nun eine durchschnittliche Nacht von 10h (Standzeit des Fahrzeugs an der Ladebuchse) dazu erhält man eine mögliche Ladeenergie von rund 23kWh/Nacht, bzw. mit eingerechneten Ladeverlusten ~20kWh/Nacht.
Das entspricht aktuell ungefähr einer Reichweite von 100km (abhängig von Fahrzeugverbrauch natürlich).

Fazit: An einer Schuko über Nacht 300km nachladen geht physikalisch nicht, wie @Sascha Meyer schon völlig richtig angemerkt hat. (Außer vielleicht bei einem CityEL - das braucht nur ~5kWh/100km...)

Alternativ kannst du natürlich eine Wallbox installieren lassen. Damit bekommst du die 300km auch in einer Nacht ins Fahrzeug geprügelt.
ABER: Fährst du wirklich jeden Tag 300km?
Falls ja: Nimm einen deutlich größeren Akku! Jeden Tag von Ganz voll auf ganz leer zu fahren beansprucht die Chemie sehr stark und ein Stau oder anderweitig nötiger Umweg sollte ja auch nicht direkt zum Problem werden.
Falls nein: Ermittle deinen realen Fahrbedarf, verdopple ihn und du hast eine sinnvolle Reichweite für dein E-Auto. Für wenige längere Fahrten im Jahr macht es idR. mehr Sinn dann ein entsprechendes Auto zu mieten. (Immerhin muss du die sonst meist ungenutzte Akkukapazität ja auch bezahlen. ;) )

Der durchschnittliche Autofahrer in D fährt pro Tag rund 40km.
Verdoppelt man das kommt man auf ~80km realer Reichweitenbedarf.
Das kann man problemlos über eine Schuko über Nacht nachladen.
Diese Rechnung solltest du für dich mit deinen persönlichen Daten ebenso machen.
Ungenutzt herumgefahrene Akkukapazität ist letztlich für dich nur ein Kostenfaktor. Entsprechend gut würde ich mir an deiner Stelle überlegen, wie viel du bereit bist für etwas zu bezahlen, das du nur an ein paar Tagen im Jahr überhaupt nutzen kannst. :)

Dazu kommt, dass der Akku eines E-Autos bei Abfahrt nicht immer rappelvoll sein muss.
Die längste Akkulebensdauer erreicht man, wenn der Akku möglichst die meiste Zeit zwischen 25% und 75% SOC (Ladezustand) betrieben wird.
Wenn du also den Akku über Nacht nicht VOLL bekommst ist das kein Problem (kann im Gegenteil sogar Lebensverlängernd für den Akku wirken), so lange du genug Reichweite für den nächsten Tag eingeladen bekommst. ;)


Übrigens rate ich von den "speziellen" Schuko-Buchsen ab, bzw. empfehle dringend diese auch nicht über 10A Dauerstrom zu belasten! Wegen solchen Teilen rücken wir mit der Feuerwehr hier vergleichsweise oft aus.
Die Kontakte an Schuko-Steckern sind nicht für so hohe Ströme ausgelegt. Da reicht es schon, wenn eine Kontaktfeder im Laufe der Jahre etwas schwächer wird und es wird heiß und brennt ggf.
Wenn mehr als 10A bzw. 2,2kW über eine Phase geladen werden soll, dann nutzt bitte eine Wallbox mit Typ2-Anschluss oder eine CEE-Buchse. Die halten das idR. problemlos aus bis 16A.
 
Zuletzt bearbeitet:

DanielAlbert

Neues Mitglied
22.02.2021
9
Guten Morgen Rick, Danke für deine Info. Ja du hast vollkommen recht, wahrscheinlich kommt es im Jahr nur 10x vor, dass ich zu Kunden fahre die weiter als 40 km entfernt wohnen. Zudem bedeutet es nicht, dass ich gleich am nächsten Morgen um 8 Uhr wieder fahren muss. Kann auch sein das ich am Folgetag nicht fahren muss. Somit würde das Laden auch mit der normalen Steckdose gehen. Nachrüsten kann man ja immer auch als Mieter oder? Wenn ich sage ich brauche im Keller eine Wallbox dann kann ich ja nachrüsten. Du kommst ja auch München. Was fährst du denn ?
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
Nachrüsten kann man ja immer auch als Mieter oder? Wenn ich sage ich brauche im Keller eine Wallbox dann kann ich ja nachrüsten.
Nach meinem Dafürhalten sollte das problemlos gehen. Allerdings wird für eine Wallbox mit höherer Ladeleistung ggf. ein anderes Anschlusskabel benötigt und manchmal muss dafür dann sogar der Hausanschluss erweitert werden.
Bezahlen wirst du das bei entsprechendem Bedarf vermutlich selber dürfen.
Je nach technischen Rahmenbedingungen und Kooperationsbereitschaft des Vermieters kann eine hohe Ladeleistung also schwierig und teuer werden.
Wenn schon eine Schuko-Buchse existiert und diese für den täglichen Bedarf ausreicht bietet sich die Nutzung dieser natürlich an. (Wichtig: Nicht überlasten und bei Schäden/Alterserscheinungen austauschen!!! Diese Teile betreibt man mit einem E-Auto immer ganz hart an der Belastungsgrenze!)
Ggf. kann kurzfristiger Mehrbedarf dann während einer Einkaufstour an einem öffentlichen Schnellader gedeckt werden.

Du kommst ja auch München. Was fährst du denn ?
Ich fahre ein CityEL Fact4.
Ist nach den Maßstäben Vieler kein "vollwertiges Auto" (nur 1 Sitzplatz, kleines Nummernschild), aber unschlagbar günstig im Verbrauch und in Sachen ökologischer "Fußabdruck". :)
 
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Sporvagn

Neues Mitglied
27.01.2021
35
JO53BN
@DanielAlbert Sollte es wirklich knapp werden dann hast du ja immer noch die Möglichkeit an einer öffentlichen Säule nachzuladen.Mit min wenig Glueck ist in deiner Nähe ja sogar ein Lidl oder Kaufland, deren App man jetzt herunterladen kann und gratis laden.Vielleicht reicht dir ja eine Renault Zoe, die jetzt vermehrt ach gebraucht angeboten werden.MfG Sporvagn
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
Nachtrag:
wahrscheinlich kommt es im Jahr nur 10x vor, dass ich zu Kunden fahre die weiter als 40 km entfernt wohnen.
Wenn ich diese 40km einfache Strecke als "täglichen Bedarf" ansetze (also ~80km/Tag) komme ich nach meiner Rechnung auf eine nötige Reichweite von ~160km deines E-Autos.
Damit solltest du dann fast alle Tage im Jahr problemlos abdecken können und kannst auch beruhigt mal eine Extratour und/oder einen Umweg nehmen, ohne dass es im "Tank" eng wird, und den Akku fast immer im "gesunden" SOC-Fenster betreiben. :)
 
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Werni

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19.02.2019
862
@DanielAlbert Sollte es wirklich knapp werden dann hast du ja immer noch die Möglichkeit an einer öffentlichen Säule nachzuladen.Mit min wenig Glueck ist in deiner Nähe ja sogar ein Lidl oder Kaufland, deren App man jetzt herunterladen kann und gratis laden.Vielleicht reicht dir ja eine Renault Zoe, die jetzt vermehrt ach gebraucht angeboten werden.MfG Sporvagn
Da würde ich vorsichtig sein. Zoe und Konsorten haben diesen 22kW Chamaeleon-Lader, der bei niedrigen Ladeleistungen (da war Schuko gewünscht!) einen sehr schlechten Wirkungsgrad hat. Das schließt diese Fahrzeuge eigentlich für dieses Szenario schon komplett aus.

Die Variante 'übliche Tagesleistung mal zwei' als Richtwert für die Reichweite kann ich gut befürworten: Ich fahre üblicherweise 50 km hin und zurück, der kleine Smart ED3 schafft im Sommer 100-120 km. Damit komme ich normalerweise gut hin, auch wenn ich noch nen Abstecher mache.
Nur letzte Woche bei -10 Grad und kälter wurde es etwas eng, war aber noch ohne Zwischenladung machbar (die Heizung nuckelte die reale Reichweite auf 70 km runter).

Wenn man an der Schukodose dauerhaft laden will, würde ich diese durch eine CEE blau (auch als Campingstecker bekannt) ersetzen. Das geht problemlos, und damit kann man dann auch 16A Dauerlast laden ohne dass die Dose warm wird. Damit schafft man in ner 10h-Nacht über 30 kW in den Akku, das sollte für alle täglichen Geschichten reichen.

Gruss,

Werner
 
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Sporvagn

Neues Mitglied
27.01.2021
35
JO53BN
Da würde ich vorsichtig sein. Zoe und Konsorten haben diesen 22kW Chamaeleon-Lader, der bei niedrigen Ladeleistungen (da war Schuko gewünscht!) einen sehr schlechten Wirkungsgrad hat. Das schließt diese Fahrzeuge eigentlich für dieses Szenario schon komplett aus.

Die Variante 'übliche Tagesleistung mal zwei' als Richtwert für die Reichweite kann ich gut befürworten: Ich fahre üblicherweise 50 km hin und zurück, der kleine Smart ED3 schafft im Sommer 100-120 km. Damit komme ich normalerweise gut hin, auch wenn ich noch nen Abstecher mache.
Nur letzte Woche bei -10 Grad und kälter wurde es etwas eng, war aber noch ohne Zwischenladung machbar (die Heizung nuckelte die reale Reichweite auf 70 km runter).

Wenn man an der Schukodose dauerhaft laden will, würde ich diese durch eine CEE blau (auch als Campingstecker bekannt) ersetzen. Das geht problemlos, und damit kann man dann auch 16A Dauerlast laden ohne dass die Dose warm wird. Damit schafft man in ner 10h-Nacht über 30 kW in den Akku, das sollte für alle täglichen Geschichten reichen.

Gruss,

Werner
Ich bin wohl im falschem Forum, dieser Blödsinn könnte von einem Verbrennerfahrer stammen.Seit 2017 hatte ich noch nie ein Problem mit öffentlichen Ladern.Egal ob sie 11 oder 22 kWh liefern konnten.Ist es möglich das du noch nie dringesessen hast und nur die Hasstiraden nachplapperst?
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
Wo siehst du da "Hasstiraden"?
Es wurde bereits mehrfach nachgewiesen, dass die Chameleon-Lader der Zoe (die mir persönlich gut gefällt) unter ~7kW Ladeleistung vergleichsweise viel an Wirkungsgrad einbüßen.
In sofern halte ich den Einwand für durchaus berechtigt, da an einer Schuko ja "nur" ~2,3kW Ladeleistung anliegen können.
Ob man das Fahrzeug deshalb gleich "komplett raus" nehmen muss ist zwar sicherlich eine Streitfrage aber den Hinweis halte ich für durchaus richtig.
Evtl kann man es auch so formulieren:
Bei der Beschaffung des neuen Wagens sollte darauf geachtet werden, dass das bordeigene Ladegerät auch bei niedrigen Ladeleistungen einen guten Wirkungsgrad aufweist.

Ich bin mir aktuell leider nicht sicher, ob die Lader von BMW, VW und Co da nennenswert besser sind. Die aktuellen BEV scheinen alle sehr stark auf "Schnelladen" getrimmt zu sein, was häufig dazu führt, dass die Ladegeräte bei niedrigen Ladeleistungen über Gebühr viel Ladeenergie in Wärme umsetzen und so den Fahrstrom-Akku entsprechend mit weniger Energie versorgen als möglich wäre.

Öffentliche Ladesäulen bieten dagegen oft 11 oder 22kW Leistungsfähigkeit. Da glänzen diese Ladegeräte dann natürlich.

Das ist aber insgesamt Jammern auf sehr hohem Niveau. :)

Insgesamt wäre es schön, wenn du nicht direkt bei einer (hier nur leicht) abweichenden Meinung derart gereizt reagieren würdest. Niemand hier hat dich und/oder deine Zoe angegriffen @Sporvagn . :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
3.797
Ich bin wohl im falschem Forum, dieser Blödsinn könnte von einem Verbrennerfahrer stammen.Seit 2017 hatte ich noch nie ein Problem mit öffentlichen Ladern.Egal ob sie 11 oder 22 kWh liefern konnten.Ist es möglich das du noch nie dringesessen hast und nur die Hasstiraden nachplapperst?
Wenn du dich so benimmst, bist du ganz offensichtlich im falschen Forum. Jetzt schraub mal ein paar Gaenge runter und zeig etwas mehr Anstand. Man kann in der Sache immer unterschiedlicher Ansicht sein und dem kann man dann auch mit Gegenargumenten begegnen. Kein Grund, gleich persoenlich zu werden.

Kopfschuettelnd, Sascha
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
862
Ich bin wohl im falschem Forum, dieser Blödsinn könnte von einem Verbrennerfahrer stammen.Seit 2017 hatte ich noch nie ein Problem mit öffentlichen Ladern.Egal ob sie 11 oder 22 kWh liefern konnten.Ist es möglich das du noch nie dringesessen hast und nur die Hasstiraden nachplapperst?
Es ging aber nicht um 11 oder 22 kW, sonderm um 2,2 bis 3,6 kW.

Siehe hier (der neue Smart hat eine weiterentwickelte Version dieses Laders):


Bei kleinen Leistungen sind wir da schnell in der Nähe von 50% - von 2,2 kW kommen also nur 1,2 im Akku an, damit hat man nach zehn Stunden nur 12 kWh geladen. Damit kann das Fahrzeug die Anforderungen des Threaderstellers nicht erfüllen und die Enttäuschung ist vorprogrammiert.

Was an 'ich möchte zuhause an Schuko laden' hast du nicht verstanden, indem du dich auf öffentliche Lader beziehst? Diese standen gar nicht zur Debatte.

Gruß,

Werner
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
Bei kleinen Leistungen sind wir da schnell in der Nähe von 50%
Wow! Dass die Effizienz sinkt war mir bekannt, aber dass es so krass ist, ist doch ziemlich erschütternd. Wahnsinn! Da würde ja direkt die Nachrüstung eines "Low-Power-Laders" Sinn machen.
Dass da direkt die Hälfte der Ladeenergie verheizt wird ist ja mal richtig bescheiden. @_@

 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
862
Und das ist nur das Diagramm für Drehstrom 3 phasig. Guck mal auf das mit nur einer Phase...

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Unter 2000 Watt geht da nicht mehr viel.

Man muss allerdings auch berücksichtigen, dass das 22kW-Laden beim großen Brusa-Lader des Smart ED3 etwa das vierfache (etwa 3000 Euro) wie beim Smart ED4 kostet bzw. gekostet hat.

Insgesamt muss man dann statt 3000 Euro nur etwa 800 Euro draufzahlen, plus etwa 1000 für ne 11 Kw-Ladesäule zuhause - aber die wird ja gerade mit 900 Euro gefördert.

Ansonsten zahlt man langsam sehr viel Geld:

Mein Smart ED3 mit dem kleinen Brusa-Lader hat fast 95% Effizienz, also für 18 kWh langsam ladenan der Schuko mit 10A (2200 Watt) bezahle ich mal grob 20 kWh also 5 Euro. Haut es dabei die Effizienz auf 50% runter kostet die Ladung am Ende 10 Euro. Das läppert sich... Nach 200x laden ist die Ladesäule bezahlt. Wenn man kann, sollte man da also sofort investieren.

Kann man aus welchen Gründen auch immer nur eine Schukodose bzw. CEE blau dauerhaft zuhause zum laden nutzen, sollte man genau nachrechnen, ob nicht ein anderes Fahrzeug wirtschaftlicher ist.

Gruß,

Werner
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.208
91365 Reifenberg
Ich bin wohl im falschem Forum, dieser Blödsinn könnte von einem Verbrennerfahrer stammen.Seit 2017 hatte ich noch nie ein Problem mit öffentlichen Ladern.Egal ob sie 11 oder 22 kWh liefern konnten.Ist es möglich das du noch nie dringesessen hast und nur die Hasstiraden nachplapperst?
Hast wohl nicht richtig gelesen: Die Antwort bezog sich auf das Laden zuhause an Schuko. Da ist die ZOE, und das sollte nun wirklich hinreichend oder weitreichend oder so bekannt sein, dass der ZOE Lader da grottenschlecht ist.

Nix gegen das Laden an öffentlichen Stromtankstellen. Da funktioniert die ZOE ganz gut.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.341
Nicht nur die Teilauslastung kostet Wirkungsgrad beim Laden, sondern auch die Vollauslastung, zumindest beim Tesla.

Bei 16,5 kW (24 A x 3) Ladung ergibt das oft einen Wirkungsgrad von 85 - 88 %. Das ist etwa so viel Verlust was man normal an Schuko laden kann.

Bei Ladung mit nur etwa 14 kW (21 A x 3) erreicht man dagegen einen Wirkungsgrad von 93 - 96 %.

Und natürlich sollte man bei noch warmen Akku laden. D.h. im Winter am Besten gleich nach der Ankunft anstecken und Laden. Das spart Batterieheizung.
 
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DanielAlbert

Neues Mitglied
22.02.2021
9
OK so nun bin ich raus :(. Also bedeutet es das ich beim Laden über einen Schukostecker über 50% für Wärme bezahle und das egal bei welchem Fahrzeug. Also komme ich um effektiv zu wirtschaften nicht drum herum eine Wallbox zu installieren. Also was muss ich nun vorher abklären was der Hausanschluss mitmachen würde damit dieses ganze vorhaben nicht an der Ladung zu hause scheitert?

Was muss ich denn da genau Fragen ? Brauche ich einen Starkstromanschluss?
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
egal bei welchem Fahrzeug
Dieser Teil stimmt so nicht. Es gibt durchaus Fahrzeuge mit Ladern, die auch bei geringen Ladeleistungen brauchbare Effzienzen aufweisen. (z.B. Smart ED3) Da heißt es lediglich: Augen auf beim Autokauf. :)

Was muss ich denn da genau Fragen ? Brauche ich einen Starkstromanschluss?
Wenn es eine Wallbox sein soll, würde ich an deiner Stelle versuchen die aktuelle Förderung zu bekommen. Diese gibt es auf Wallboxen mit 11kW Ladeleistung (900€ Förderung bei >900€ WB-Kosten). Dafür ist ein dreiphasiger Anschluss ("Starkstrom" oder "Drehstrom" - also ein Kabel mit fünf Adern) nötig.
Dazu solltest du zunächst deinen Vermieter fragen, ob er weiß ob sowas technisch problemlos möglich ist mit der bestehenden Gebäudetechnik. Danach musst du dich ggf. an den zuständigen Netzbetreiber wenden um den Hausanschluss prüfen und ggf. erweitern zu lassen und am Ende die WB dort genehmigen lassen. Danach kann der Elektriker dir das Teil an die Wand dübeln.

Ich an deiner Stelle würde stattdessen aber lieber darauf achten, dass das neue Vehikel sinnvoll an einer Schuko zu betreiben ist.
Falls du einen gebrauchten Stromer kaufen willst (also aus der Herstellergarantie schon raus bist), kann man evtl auch einen entsprechenden Lader für geringe Ladeleistungen zusätzlich installieren. Je nach Aufwand für die Installation einer Wallbox kann das günstiger sein. "Tuning" mal anders. :D
Der Königsweg ist aber wie gesagt einfach ein Auto, das von Haus aus gut mit Schuko-Ladung klar kommt. :)
 
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Wertungen: Berlingo-98

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