Welche Wallbox (kfW förderfähig) ist die richtige für mich?

Franky60

Neues Mitglied
01.11.2021
4
Hallo. Danke fürr die aufnahme im Forum.
Hab habe seit kurzem einen Audi Q5 Hybrid.
Dafür suche ich eine Wallbox (Förderung bereits beauftragt).
Sie sollte folgende Voraussetzungen haben:
- kfW Förderfähig
- Smart (WLAN)
- mit App folgendes steuern könnne:
Einschaltzeit und Ausschaltzeit (möchte dass die Box erst ab 22.00 Uhr Strom ans Auto liefert)
- Stromverbrauch an der Box oder in der App ablesbar (wieviel kW hab ich geladen)
- mindestens 6,5 Meter (besser noch länger) Kabel dabei
- Typ 2 Stecker
- nicht zu lange Lieferzeit (sollte in diesem Jahr noch abgeschlossen werden)

Was würdet ihr mir da empfehlen?

DANKE schon mal für euere Nachrichten.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.483
91365 Reifenberg
KfW förderfähig?
Nach neusten Veröffentlichungen ist der Topf leer. Es werden keine neuen Anträge mehr angenommen.

Nun heißt es wieder alles selbst bezahlen.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Franky60

Neues Mitglied
01.11.2021
4
Hallo Berlingo-98. Danke für deinen Hinweis. Ich habe die KfW förderung bereits beantragt und habe mit der Wallbox bis 05/22 Zeit, diese einzubauen. Danke nochmals. Vielleicht hab noch jemand Tipps für eine Box. Überigens Lieferung nach BAYERN. Gruß Franky
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.526
Wie soll das mit Typ 2 gehen wenn die minimale Stromstärke einer Typ 2 Ladestation 6 A ist?

Wenn dann geht es nur wenn zeitweise ein Station abgeschaltet wird. Dies kann aber bei manchen Fahrzeugen auch Probleme machen.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Wenn dann geht es nur wenn zeitweise ein Station abgeschaltet wird.
Wäre okay für mich.
Die drei WB sind der Menge an Fahrzeug-Stellplätzen (10) geschuldet. Theoretisch würde die Ladeleistung einer Schuko-Buchse für den gesamten täglichen Reichweitenbedarf ausreichen (mit Ausnahmen natürlich). Allerdings soll hauptsächlich PV-Strom genutzt werden. Da wäre also mehr Ladeleistung definitiv besser, da die Fahrzeuge ja hauptsächlich tagsüber genutzt werden und demnach nicht übermäßig viel Zeit haben diese Energie ab zu greifen (allerdings ist eins im Durchschnitt schon an der Strippe).
An sich wäre dahingehend sogar möglich alle drei Wallboxen mit je einer 16A-Sicherung aus zu statten. Dann fliegt aber die Hauptsicherung, wenn spontan eine Wolke die PV-Fläche verdeckt und der Strom aus dem Netz kommen muss.
Also braucht es eine Form von Lastmanagement - letztlich egal, wie die genau aussieht. Die Wallboxen müssen sich abstimmen und dürfen eben gemeinsam nicht über eine gewisse Leistung kommen - idealerweise in Abhängigkeit vom Dargebot - das muss aber in Sekundenbruchteilen ausgeregelt werden können, damit die Hauptsicherung nicht fliegt. :)
Der Nachteil, wenn die PV genau so groß ist, wie der Hausanschluss... :D
 

schorschhm

Neues Mitglied
30.09.2008
40
@Rick
Ja die go-e kann Lastmanagement. Die müssen nur ins WLAN eingebunden werden und das Lastmanagement kannst Du einfach über die App einstellen. Die Version 3 hat ja auch 1 und dreiphasige Umschaltung, so dass bei 3 besetzten Wallboxen immer noch einphasig mit 16A geladen werden kann. Man kann sogar Prioritäten zwischen den einzelnen Wallboxen vergeben, dass z.B. eine Wallbox primär versorgt wird und die anderen dann "warten" müssen. Gruß Schorsch
 
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Wertungen: Kamikaze

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.483
91365 Reifenberg
@schorschhm Kann diese Wallbox Lastmanagement?
In meinem Fall müssten sich 3 Wallboxen eine 16A-Sicherung teilen.
Drei ist im Drehstromsystem immer eine gute Anzahl. Ideal sozusagen. Und ich hoffe, Du meinst es nicht wörtlich mit einer 16A Sicherung, sondern mit einer Sicherung pro Phase, also einem Drehstromsystem.
Bei 3 Wallboxen kann man jeweils die Phasen drehen beim Anschließen. Ich hoffe, Du weißt, was gemeint ist.
Dann kannst Du wenigstens mit allen drei wallboxen einphasig 16A gleichzeitig laden und die Haussicherung wird nicht überlastet. Über Nacht reicht das in vielen Fällen. Kommt drauf an, wieviel die einzelenden Fahrzeuge fahren, d.h. wieviel kWh jedes Fahrzeug in der Nacht sicher hineinbekommen müssen. Aber einphasig mit 16A laden heißt in 12 Stunden auch rund 40 kWh. Das sollte in den meisten Fällen reichen, reicht meistens für mehr als 200 km täglich. Und wer wirklich weiter weg fährt, muss sowieso unterwegs nachladen. Oder mehr als 12 Stunden zuhause laden.

Beim dreiphasigen Laden brauchst Du dann das erwähnte Lastmanagement, das die Leistungen unter den wallboxen nach Wunsch aufteilt.

Gruss, Roland
 
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Wertungen: tw4 und Kamikaze

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Und ich hoffe, Du meinst es nicht wörtlich mit einer 16A Sicherung, sondern mit einer Sicherung pro Phase, also einem Drehstromsystem.
Jap - es geht um ein Drehstromsystem. dem entsprechend wird auch die Zuleitung(en) abgesichert. Das Phasen drehen ist ein guter Hinweis. Den werde ich sicher an den ausführenden Elektriker weitergeben.
Wenn die Sonne scheint wird wenn dann eh dreiphasig geladen. Leider ist der Hausanschluss nur ~35kW stark, und der Rest des Hauses will ja auch Strom. Die PV mit 30 legalen kWp (und vielleicht womöglich unter Umständen einem nicht ganz legalen "weich" abgeregelten Zusatz) unterstützt das Ganze - so, dass theoretisch eben alle WB bei Sonnenschein mit den vollen 11kW laden könnten - aber eine Wolke darf dann eben nicht die Haupsicherung überlasten. Mal sehen, wie der Elektriker das dann im Detail regelt, aber notfalls kommen eben alle drei Ladepunkte an eine (bzw drei) gemeinsame 16A Sicherung. Dann ist der Hausanschluss definitiv sicher. Eine saubere Software-Regelung wäre mir zwar lieber, aber das muss dann der Fachmann entscheiden. Die Energiemenge ist insgesamt kein Problem, so lange nicht plötzlich alle nachts von Langstrecken-Fahrten zurück kommen und sofort weiter müssen. :D
 
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Franky60

Neues Mitglied
01.11.2021
4
Hallo ich bin jetzt mit meinen Recherchen schon weiter gekommen.
Werde mir, um zukunftssicherer zu sein (falls mal ein reines Elektroauto kommt), eine kfW förderfähige 22 kW Wallbox zulegen, da preislich nicht viel Unterschied ist.
Tendiere stark zu der
daheimladen.de V2 mit 22 kW und 7,5m Kabel
oder der Wallbox Pulsar Plus mit 22 kW ?
Hat jemand mit den beiden Boxen erfahrung und zu was würdet ihr mir raten.
(Föderung bereits berantragt und genehmigt)
DANKE und viele Grüße und ein schönen Wochenende.
Frank
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
eine kfW förderfähige 22 kW Wallbox zulegen, da preislich nicht viel Unterschied ist.
Das schließt sich (jedenfalls aktuell) gegenseitig aus.
Förderfähig sind nur 11kW-Wallboxen.
11kW sind übrigens ca. 100km alle 2 Stunden bzw. rund 500-600km (je nach Modell und Fahrstil) über Nacht.
Fährst du wirklich so viel, dass es 22kW braucht? (Und hast du ein Auto, das auch einen entsprechend dicken Akku hat, der das überhaupt aufnehmen kann?)
 

Franky60

Neues Mitglied
01.11.2021
4
Hallo Rick.
die daheimladen.de V2 Box und die Wallbox Pulsar Plus mit 22 kW sind förderfähig da sie auf 11 kW gedrosselt werden (sind auch in der Liste der kfW).
Ja aktuelle würde mir eine 11kW locker reichen (fahr einen Q5 Hybrid, wo ich theoretisch eigentlich keine Wallbox benötige). Aber wie sieht es 3 oder 4 Jahren aus, wenn vielleicht ein größerer rein elektrischern (wie etwa der Q4) in der Garage steht. Dachte halt, auch für später.
Darum dachte ich an die daheimladen.de V2 oder die Wallbox Pular Plus.
DANKE dir
 
Zuletzt bearbeitet:

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
wie sieht es 3 oder 4 Jahren aus, wenn vielleicht ein größerer rein elektrischern (wie etwa der Q4) in der Garage steht.
Ich prophezeie: auch in 3,4 und 10 Jahren werden die Fahrzeuge, die mehr als 20kWh/100km brauchen nur besondere "Spritfresser" sein. Die Reise geht aktuell eher hin zu sparsameren Modellen.
Das heißt, wenn sich deine Kilometerleistung nicht gravierend steigert wird dir auch nach dieser Zeit die 11kW reichen.
Die nötigen Ladeleistungen von E-Autos werden regelmäßig sehr stark überschätzt.
Die allerwenigsten fahren jeden Tag ihren Akku ganz leer und müssen den dann SOFORT wieder ganz voll aufladen.
E-Autos tankt man nicht wie Verbrenner. ;)
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.483
91365 Reifenberg
Ich kann die Einschätzung von Rick aufgrund eigener Erfahrungen nur unterstützen. Zuhause lädt man eher langsam.
Mein Hausanschluss ist auf 50A Sicherung verstärkt, ich könnte also auch eine 22 kW wallbox anschließen. Habe stattdessen zweimal 11 kW installiert. Und die cFos wallbox ist seit Wochen auf einphasig umgeschaltet, also "nur" 3,6 kW maximale Ladeleistungen. Zuhause habe ich ja Zeit, denn über Nacht bekomme ich in 10 bis 12 Stunden ja auch so bis 40 kWh in den Akkus. Das also reicht, mein eSoul hat nur 64 kWh Akku und das Ladegerät ist so eingestellt, dass nur bis 80 oder 90% geladen wird. Zwei weitere Gründe:
1. es reicht also aus
2. meine Photovoltaikanlage bringt nur max. 5 kW oder so. Da lade ich lieber nur einphasig und nur solaren Überschussstrom in den Akku.

Die Praxis hats gezeigt: zuhause lädt man langsam, da man die Zeit hat. Schnellladen ist nur was für unterwegs, wenn man schnell vorankommen will. Allerdings: Für die 3 oder 4 Stunden Lade- und Parkzeit beim Sport, Kinobesuch oder Einkaufen, Bummeln und Essen gehen und so schalte ich auch auf langsames Laden runter. Sonst riskiere ich zu schnell einen vollen Akku und dann die Blockier-Strafgebühr oder ein "Parkticket" an manchen öffentlichen Stromtankstellen. Außerdem kann mit 11 kW bei manchen Stromtankstellen die Lade- und Parkpause dann echt teuer werden.

Der Appetit kommt beim Essen. Und die Erkenntnisse und die Praxis kommen beim E-Auto nach einiger Zeit. Dann liebt man es, auch mal langsam laden zu können.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
2. meine Photovoltaikanlage bringt nur max. 5 kW oder so. Da lade ich lieber nur einphasig und nur solaren Überschussstrom in den Akku.
Ein wichtiger Punkt, den ich hier nochmal hervorheben will:
Die Ladeleistung sollte sich in deinem eigenen Interesse am Dargebot orientieren. --> eine Wallbox, die unnötig mehr leistet, als deine PV kostet dich unterm Strich unnötig Geld.
Die allermeisten 11kW-Wallboxen können inzwischen das PV-Überschuss-laden. Gleichwohl haben die wenigsten mehr als 22kWp PV-Leistung auf dem Dach.
In Sachen Zukunftssicherheit wäre es dahingehend deutlich sinnvoller zwei "kleine" 11kW-Wallboxen zu installieren (damit man in Zukunft auch zwei Fahrzeuge gleichzeitig an die Strippe hängen kann und nicht ständig umstecken muss), und so weit als irgend möglich die Ladeleistung zu nutzen, die die PV zur Verfügung stellt.
Das kann dann z.B. über die Lastmanagement-Funktion in Kombination mit dem PV-Überschusstrom-Programm erfolgen. (Deshalb ist ger Go-E-Charger für mich ziemlich optimal.)
Bedenke: Das was vom Dach kommt ist auf absehbare Zukunft die billigste Energie, die du tanken kannst. Der Strom aus dem Netz wird mMn. auch in Zukunft nicht billiger werden für uns Privatkunden.
Gleichwohl können die allermeisten Wallboxen auch die "Notladung" aus dem Stromnetz, falls die PV mal nicht genug Energie zur Verfügung stellt, oder für die lange Reise am Folgetag der Akku über Nacht stramm voll werden soll.
 
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Wertungen: Berlingo-98

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.526
PV Überschussladung und 2x11kW ist ein Luxusproblem. Die meisten Leute wären froh wenn sie überhaupt eine Lademöglichkeit oder nur eine Schukosteckdose an ihrem Parkplatz oder Garage hätten. Oft ist wegen Mietimmobilie nicht mal die nachträgliche Installation so einfach möglich, außer man zahlt als Mieter alles selbst. Wenn man dann auszieht hat man nichts mehr davon.

Die KfW Förderung ist jetzt erst Mal wieder geschlossen, so dass jetzt die Hürde wieder etwas höher ist.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.483
91365 Reifenberg
PV Überschussladung und 2x11kW ist - jedenfalls für mich - das vorläufige Ende der Entwicklung meiner Lademöglichkeiten. Die Entwicklung folgte den Anwendungen, also den Fahrzeugen und ihren Erfordernissen.

Wo also soll ich ein Luxusproblem haben? Appropriate Technologie, also angepasste Technologie. War Teil meiner beruflichen Aufgaben seit ca. 1975.

Hier die Entwicklung meiner Ladestationen und Erfahrungen:
- Begonnen hatte es 1989 mit einer einfachen Schukodose auf dem Hof zum Laden meines mini-Els mit max. 1 kW.
- Zwei oder drei Jahre später wurde daran ein City-El geladen, ebenfalls max. 1 kW. Den City El habe ich noch, heute kann er mit ca. 2 kW vom Netz geladen werden.
- Ab 1993 wurde es dann ein ATW Ligier. Ebenfals nur einphasiges Laden mit ca. 10 bis 12 A oder so.
- Im Jahr 2000 kam dann eine 5 kW Photovoltaikanlage dazu. Bis Ende 2020 mit 100% Netzeinspeisung. Jetzt mit Einspeisung ins Hausnetz und dem Ziel, möglichst viel selbst zu nutzen.
- Ca. Mitte 2002 kam ein Citroen AX dazu, fortan wurde mit 3,2 kW geladen an einer Schukodose.
- Im Herbst 2003 sagte sich eine Gruppe "Deutschlandfahrer" von V.E.R.A an, dem Verein der Elektromobilfahrer aus der Region Aachen. Da wurde dann eine Drehstromleitung gezogen und 1xCCE rot und dreimal Schuko/CEEblau installiert.
- Zu den einen AX kamen dann später ein weiterer dazu und außerdem zweimal Citroen Berlingos. Ein AX bekam ein Zusatzladegerät und konnte an zwei Phasen geladen werden. Alles verkauft, der letzte Berlingo im Herbst 2019.
- Eine Schukodose ist in all den Jahren verschmort und mußte erneuert werden. Ansonsten keine Probleme.
- Ab Februar 2019 kam ein Peugeot Partner mit modernen Li-Akkus dazu. Ladeanschluss Typ1, einphasig. Gezogen wurde 3,2 kW. Anschluss über verschiedene ICCBs über eine der blauen CEE Steckdosen.
- Ein ICCB, auch Ladeziegel ist mir in der Zeit zu heiß geworden und wurde außer Betrieb genommen, geöffnet und repariert. Ausgerechnet der Orginal-Ziegel aus Japan!. Innen waren Kabel und das Hauptrelais verschmort. Die anderen Ladeziegel aus China und über aliexpress besorgt haben nie versagt und wurden nicht warm im Betrieb. Auch nicht die angegossenen Schukostecker. Natürlich wurde immer mal wieder kontrolliert.
- Im Juni 2021 kam eine geförderte cFos wallbox dazu. Da die alte Station mit 11kW Anschlussleistung noch bestand, wurde die neue wallbox zusätzlich mit weiteren 11kW Anschlussleistung installiert. Die mittlerweile auf 50A verstärkte Haussicherung ermöglicht das. Die KfW Förderung für die wallbox wurde übrigens vor der Bestellung schon im Frühjahr zugesagt, und vor zwei Wochen kam die Zusage, dass Ende November die 900 Euro überwiesen werden.
- Am 9.9.2021 kam ein neuer Kia eSoul mit 64 kWh Akku und Typ2 Ladeanschluss dazu. Kann bis max. 11 kW geladen werden. Das funktioniert auch gut. Allerdings wird die cFos wallbox derzeit nur einphasig versorgt, damit gesteuert über die Überschussregel nur solarer Überschussstrom geladen wird. Meine Solaranlage hat nur 5 kWp.
Der bafa Zuschuss von 6000 Euro ging schneller. Er wurde direkt am Tag des Kaufes, also am 9.9.2021 beantragt und das Geld ist seit zwei oder drei Wochen auf dem Konto.

Klar habe ich das Luxusproblem, dass ich zur Zeit sehr viel mehr Ladeanschlüsse habe, als ich derzeit benötige. Aber wenn denn der Hotzenblitz mal wieder einsatzbereit ist, kommt er an den zweiten 11kW Anschluss, und dann könnten auch Besucher noch zusätzlich und gleichzeitig geladen werden. Besucher hatte ich während der letzten 20 Jahre recht häufig, vom CityEl über Twikes, CitroenAX bis zum Tesla Roadster und Model S viele verschiedene Fahrzeuge. Mein Sohn war einige Male mit einem Peugeot 208 da und hat an Typ2 dann 11 kW gezogen.

Und noch eins kann ich mir nicht verkneifen: Luxus ja, Problem nein. Jedenfalls nicht für mich. Ich gönn mir ja sonst auch alles. Na ja, fast alles im Rahmen meiner kleinen Rente und meiner Ersparnisse. Ein Wohnmobil z.B. wäre mir zu teuer, für das Geld kann ich lange in schöne Hotels gehen. Aber das ist eine andere Geschichte, und es geht auch nicht immer nur ums Geld.

Grins, Roland
 
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Wertungen: tw4 und Andreas106

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Luxusproblem oder nicht - es macht sowohl ökologisch, als auch finanziell absolut Sinn, Solarstrom zu "tanken", wenn dies möglich ist.
Daher halte ich den Hinweis darauf für durchaus wichtig - ganz unabhängig davon, dass es in Sachen Infrastruktur außerhalb der eigenen vier Wände noch viel Potential (und natürlich auch vielfältige Probleme) gibt.
Wenn man schon etwas neues an schafft, warum sollte man dann die zweitbeste/teurere/weniger sinnvolle Variante wählen? :)

Und ich bin sehr zuversichtlich, dass die neue Regierung recht schnell einen neuen Fördertopf für Wallboxen ausloben wird. Zudem gibt es auch noch nicht abgeschlossene aber bereits beantragte Projekte (wie z.B. bei mir). Dort liegt die Haupt-Hürde in der Entscheidungsfindung und dem Zeitdruck durch die Antragstellung. ;)
 
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Wertungen: Berlingo-98

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.526
Jeder kann PV-Strom aus dem Netz laden, wenn alle PV-Anlagen in das Netz einspeisen, anstatt den Strom in Speichern zu "verheizen".

Jede eingespeiste PV kWh verdrängt eine kWh schmutzigen Strom aus dem Netz. Das sogenannte Überschussladen ist eine Erfindung der PV-Anlagen, Speicher, und Wallboxverkäufer und wird von den Stromkonzernen befördert damit sie ihre konventionellen Kraftwerke unter Volllast weiter laufen lassen können.

Es gibt derzeit keinen Überschuss von PV-Strom im europäischen Verbundnetz, den man unbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt ins E-Auto laden müsste. Der PV-Strom wird auch von anderen Verbrauchern jederzeit gerne genutzt. Alle diese privat finanzierten Maßnahmen dienen derzeit vorwiegend den Stromkonzernen und bremsen die Energiewende aus.
 

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