Welche Wallbox im 5 Familienhaus?



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ondra92

Neues Mitglied
30.06.2021
3
Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum (keine Erfahrungen u. kein Experte) u. muss mich kurzfristig für eine Wallbox entscheiden u. installieren lassen (neues E-Fahrzeug bereits bestellt).
Die Wallbox soll auf meinem Stellplatz in der Tiefgarage installiert werden. Es gibt 5 WE u. Eigentümer im Haus. Ich habe bereits die Eigentümer informiert u. 2 wollen für die Zukunft auch für eine Wallbox vorbereitet sein. Eine Firma hatte ich bereits vor Ort, die mir ein Angebot erstellt und die Voraussetzungen (sind ok.) geprüft haben. Sollte aber eine zweite od. spätestens eine dritte Wallbox hinzukommen, müssten umfangreiche Änderungen (Extra Zähler, zusätzl. Kasten, Lastemanagement) gemacht werden. Das Angebot kam mir recht teuer vor. Wallbox: KEBA KeContact P30 C-Series 22 kW - plus10m Kabel Verlegung vom Stellplatz zu meinem Zähler - plus 2 Wände durchbohren > € 3.700.- Vielleicht kann mir jemand zu folgenden Fragen, die sehr komplex sind einen Tipp geben. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar:

- Würde es reichen, wenn ich für die 2 Interessenten ein größeres Loch in der Wand bohren lasse, um nachträglich 2 weitere Kabel durchführen zu können? (ich will zum Thema nicht zu viel informieren, sonst werden die Interessenten verunsichert)
- Muss ich unserer Gebäudeversicherungen melden, dass ein Elektroauto in der Tiefgarage steht u. eine Wallbox installiert wird?
- Ist der Preis für die Wallbox u. Installation angemessen? (die Wallbox sollte App u.- Lastenmanagement fähig sein)
- Muss bei weiteren Wallboxen das Fabrikat gleich sein, um ein Lastenmanagement installieren zu können? (Aussage vom Anbieter, dass Master u. Slave notwendig sind).
- Habt ihr Vorschläge für andere Fabrikate, die für meine Konstellation geeignet wären. Gibt es Erfahrungen od. Meinungen zu der Wallbox von KEBA?
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Viele Wallboxen können schon Lastmanagement. Damit das optimal funktioniert macht es aber Sinn sich mit den übrigen Wallboxen in der entsprechend kompatiblen Produktpalette zu bewegen.
Die OpenWB kann besipielsweise auch andere Wallboxen steuern und nutzt ein offenes System, das es erlaubt die kompatibilität zu anderen Anbietern zu prüfen und ggf. auch nach zu pflegen ohne dass der Anbieter dem Ganzen einen Riegel vor schieben kann.

Allerdings würde ich dir grundsätzlich empfehlen dich auf 11kW maximale Ladeleistung pro Ladepunkt zu beschränken.
Zum Einen kannst du dann 900€ Förderung von der KFW dafür bekommen (WICHTIG: Antrag stellen BEVOR die Installation erfolgt!),
zum Zweiten schont langsames laden den Akku (der ja möglichst lange leben soll) - deshalb Schnelladen am besten nur auf langen Reisen, wo es wirklich nötig ist.
Zum Dritten reicht schon eine handelsübliche Schutzkontakt-Steckdose (dauerbelastbar ist ca. 10A, 230V -> 2,3kW) für über 100km Reichweite bei Ladung über eine Nacht (10h Fahrzeug-Standzeit).
Mit einer 11kW-Wallbox kämst du schon auf ca. 550km über Nacht.
Fährst du wirklich so viel? (Und hat dein Fahrzeug mehr als 110kWh Akkukapazität? Das haben/brauchen die wenigsten...).
Obendrein müssen 22kW-Ladepunkte vom Netzbetreiber steuerbar (abschaltbar) sein. Dass es bei 11kW-Ladepunkten dazu kommt ist (stand heute) äußerst unwahrscheinlich.
Und als letztes belastet ein 11kW-Ladepunkt den Hausanschluss weit weniger stark, als ein 22kW-Lader. Daher werden 11kW-Ladepunkt üblicherweise problemlos genehmigt (falls das überhaupt nötig ist, dort wo du wohnst), wohingegen 22kW-Ladepunkte immer vom Netzbetreiber genehmigt werden müssen.

Als Vorschlag: Nehmt 2 11kW-Wallboxen an 2 11kW-Anschlüssen und steuert mit diesen zwei Leitungen/Boxen die übrigen Ladepunkte an. Dann habt ihr aller Voraussicht nach alle locker genug Saft im Akku, mehr Geld auf dem Konto (Förderung) und wesentlich weniger Scherereien mit dem Netzbetreiber. :)

- Würde es reichen, wenn ich für die 2 Interessenten ein größeres Loch in der Wand bohren lasse, um nachträglich 2 weitere Kabel durchführen zu können?
Üblicherweise brauchen die steuernden ("Master")-Wallboxen einen Stromanschluss und eine Netzwerkverbindung. Von dort aus gehen die Kabel dann normalerweise weiter zu den gesteuerten ("Slave")-Wallboxen. Entsprechende Löcher machen da schon Sinn. Noch mehr Sinn würde es vermutlich machen direkt die entsprechenden Kabel verlegen zu lassen, aber das ist Geschmackssache.

- Muss ich unserer Gebäudeversicherungen melden, dass ein Elektroauto in der Tiefgarage steht u. eine Wallbox installiert wird?
Die Wallboxen würde ich persönlich schon melden - einfach damit diese bei einem möglichen Schaden (z.B. überflutete Tiefgarage) auch mitversichert sind.
Dass in der Garage dann E-Autos stehen erschließt sich zwar von selbst, sollte der Versicherung aber nichts ausmachen, da von E-Autos keine höhere Gefahr ausgeht, als von Verbrennern.

- Ist der Preis für die Wallbox u. Installation angemessen? (die Wallbox sollte App u.- Lastenmanagement fähig sein)
Mir persönlich wäre das zu teuer - allerdings weiß ich auch nicht wie aufwändig die Kabelverlegung bei euch ist.
Ich habe hier Angebote vorliegen, bei denen ich nur ein paar hundert € für Wallbox und Montage bezahlen muss (sind aber auch geförderte 11kW-Boxen). Wenn ich die Leitungen selber verlege (ohne sie an zu klemmen), kostet das alles unwesentlich mehr, als ich über die Förderung wieder bekomme.

Tipp zum Abschluss:
E-Autos und Photovoltaik sind ein finanzielles und ökologisches Dream-Team. Also darauf achten, dass die Wallboxen auch Überschuss-Ladung und Umschaltung zwischen 1- und 3phasigem Betrieb können.
Und natürlich die Installation einer PV-Anlage ins Auge fassen, falls noch nicht vorhanden! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

ondra92

Neues Mitglied
30.06.2021
3
Danke für deine Antwort u. Informationen. In meinem Angebot steht eine Position "Begrenzung auf 11 KW." Den KFW Antrag habe ich schon gestellt. Ich fahre nicht soviel Km. u. das Fahrzeug hat 77 KWh. Also passt es zu deinen Informationen. Deine Hinweise zum Laden sind für mich interessant. Das Haus ist erst 4,5 Jahre alt und hat ein Hausanschluss mit 100 Ampere (glaube Ich) und ich hoffe, dass der Netzbetreiber keine Probleme macht.
Ich werde mir jetzt noch ein zweites Angebot von einer anderen Firma erstellen lassen.
Danke u. Gruß
Harald
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Ich fahre nicht soviel Km. u. das Fahrzeug hat 77 KWh.
Das schöne am E-Auto: du musst nicht jeden Tag voll tanken, und wenn, dann hast du dafür eine MENGE Zeit (alleine in der Nacht normalerweise 10h oder mehr). Das bedeutet, dass falls du dein Wägelchen wirklich KOMPLETT LEER gefahren hast (schätzungsweise ~400km), wird es über eine Nacht ganz bequem wieder rappel voll.
Wenn du es brav jede Nacht anstöpselst, sind "wenige km" ein entsprechend kürzerer Zeit nachgeladen. (Über den Daumen ~1km/Minute). Danach ist die Leitung wieder komplett frei für die "Slave"-Ladepunkte. Je nach Programmierung kann man das auch so aufteilen, dass alle gleichzeitig entsprechend langsamer geladen werden, aber ~1100km/Nacht bzw. ~2600km/24h (2*11kW) sollte ganz locker für 5 Parteien ausreichen - sogar wenn echte Vielfahrer mit mehreren dicken Fahrzeugen dabei sind. :)

Übrigens mögen es Lithium-Akkus am liebsten, wenn sie im Bereich zwischen 20% und 80% Ladestand betrieben werden. Das schont die Chemie und verlängert das Leben.
Die meisten modernen E-Autos haben dafür entsprechende Funktionen an Bord.
Vor langen Strecken macht eine Volladung aber trotzdem Sinn, damit das Auto die Ladestands-Anzeige nachkalibrieren kann. Das reicht aber üblicherweise alle paar Wochen bzw. Monate mal (je nach Fahrprofil).
 
Zuletzt bearbeitet:

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
5 Wohnungen und 100KW - da kann es wenn es mehr werden soll ENG werden vor allen bei Großen Wallboxen/Nutzern.

Also "SMARTER" ist es - nur das nötigste an Informationen weiter zu geben damit nicht noch einer gegenstimmt.
Aber so klein; Leistungsfähig; Zukunftssicher -> auch in richtung Management und PV.
Das spätere "Nachzügler" dann das Gleiche günstig machen können.

Natürlich macht es Sinn die Branschutzabschottung gleich so zu machen das .....aber ein Profihandwerker macht ein 30mm-Loch auch in einer Halben Stunde ......wenn ausreichen Platzvorhanden.

Also 11KW + erfahrner Hersteller + plus Update/Upgrade fähigkeit.
Nach der Betriebsfähigen Installattieon die Miteigentümer dann in Gänze informieren damit die dann in die "Gleichen Fußstapfen" treten können und es keine "Diskussionen" im Nachhinaien gibt, weil wenn alle anderen und der Berater sagt dann man ein anderes System Verbauen muß und dann der "Erste(n)" auf eigne Kosten umsteigen was der ja dann auch nicht wollenwirdkönnen.Und schon Basis für dauerhaften "Mistmuth" in der Gemeinschaft .......

Natürlich kann man auch versuchen den Hausanschluss zu ertüchtigen nur werden dann auch die laufenden Nebenkosten für alle auf Dauer höher.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
cFos wallbox kostet 599 Euro inklusive einen Zähler.

Kannst ziemlich viele installieren und dann per Lastmanagement steuern. Die erste als Master kann sie steuern. Das beste: die cFos kann auch viele andere Fabrikate steuern. Es gibt da eine Liste der kompatiblen Produkte, also Steuerungsmöglichkeit anderer Wallboxen und Anschluss anderer Zähler und so.

Sieht alles furchtbar kompliziert aus. Man kann die cFos aber auch erst mal einfach so als normale wallbox betreiben. Nur die Abfrage der Ströme, Leistungen und Energie macht schon Spass. Geht über Handy oder PC. Dafür muss man allerdings den mitgelieferten Zähler installiert haben. Und möglicherweise noch andere. Ich hab mittlerweile 4 Zähler dran: einen für die wallbox selbst, einen für den gesamten Hausstrom, einen für die Solareinspeisung gesamt aus drei Wechselrichtern, und einen für die normalen Hof-Steckdosen. Man kann also viel machen, muss es aber nicht. Das kann langsam wachsen.

Jeder Mieter kann den Zuschuss für eine Wallbox beantragen in Höhe von 900 Euro. Da bleiben dann gut 300 Euro für den Elektriker übrig. Wäre ein schönes Projekt mit 5 gleichen Wallboxen und einer Laststeuerung. Die Funktion mit der Laststeuerung ist schon drin.

Sorry, dass ich nicht noch über andere Wallboxen berichten kann. Ich hab nur diese eine richtige wallbox mit Typ2 Kabel dran. Plus einige Einphasen-Adapter, sogenannte ICCB (im Jargon "Ziegelsteine" genannt). Das sind mobile wallboxen, die einfach an Schuko, CEEblau oder rote CEE Steckdosen (diese sind dreiphasig) angeschlossen werden.

Gruss, Roland
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
Habe heute nachmittag mal eine Bildschirmkopie der Anzeigen meiner cFos wallbox und meines Shelly Hausstrom-Zählers gemacht:

Die Anzeige rechts vom Shelly 3EM zeigt die Werte der drei Phasen für das gesamt Haus. -0,33 kW heißt, es fließt Strom von meiner Solaranlage ins Netz. Plus-Werte wären Verbrauch aus dem Netz. War ein ziemlich trüber und regnerischer Tag heute, aber die Sonne schläft tagsüber nicht. Etwas kommt eigentlich immer.

Die cFos Box links zeigt die vier Zähler. Man sieht, dass kein e-Auto geladen wurde zu der Zeit. Man sieht den Solarstromzähler mit seinen Werten.
Die Bildschirmkopie ist vom PC. Man kann die Werte auf allen Geräten anzeigen, die ans interne Hausnetz per Kabel oder WLAN angeschlossen sind und auf denen ein browser läuft.

Gruss, Roland
 
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Wertungen: tw4 und Andreas106

ondra92

Neues Mitglied
30.06.2021
3
Nochmals danke für euere interessanten Informationen. Heute war eine Firma bei mir, die sich vor Ort die Gegebenheiten angeschaut hat und mir eine "Easee Home" Wallbox empfiehlt. Die ist sehr interessant u. deckt eigentlich alles, ab was ich brauche. Es können auch mehrere Easee Wallboxen (ohne Master u. Slave) untereinander ein Lastenmanagement steuern. Jetzt warte ich auf das Angebot. Danach werde ich die Eigentümer informieren u. evtl. anbieten, die Verkabelung für mehrere Wallboxen vorzusehen (Kosten werden geteilt), wenn Interesse besteht.
Das einzige, was mir noch Sorgen macht, ist die Gebäudeversicherung. Ist eine Wallbox u. ein Elektroauto meldepflichtig u. kann dadurch der Beitrag erhöht werden?
Gruss, Harald
 

tw4

Neues Mitglied
23.11.2021
4
@Berlingo-98


Hallo Roland,
liebe 3EM-Nutzer

nach langer Wartezeit habe ich nun endlich auch die 3EM von Shelly erhalten.

Wie wichtig ist die Strom/Spannungsfluss Richtung der drei Stromsensoren von L <-- K , die verschieden herum um die drei Phasen geklappt werden?
https://shelly.cloud/documents/user_guide/shelly_3em_multi_language.pdf ( Stichwort Suche [Strg] +[F]: "spannungsfluss" )


Wir haben oberhalb unseres Energiezähler vom "E-Werk" nur sehr begrenzten Installationsraum. :(

Neben dem 3+1 Hauptleitungsabzweigklemme-Block, sitzen drei Schraubsicherungen und eine Schaltanzeige vom Rundsteuerempfänger des Nachheizstab vom Solar-Kombispeicher (1 TE), daneben war gerade noch Platz für den 3EM, breiter Energiemesser könnte ich gar nicht unterbringen, ohne wesentliches am Wandschrank umbauen zu müssen. :(


Wo ist der beste Abgreifpunkt für die drei doch etwas überdimensionierten 120 A Stromsensoren?

Direkt um die drei Leitern hinter, d.h. oberhalb des Ferrasizähler und zwar unten vor dem Hauptleitungsabzweigklemme-Block:


Die drei gekennzeichneten braunen Leiter L1, L2, L3 sind vom Ferrasizähler unten kommend zweifach angedreht auf eine sog. 3+1-polige Hauptleitungsabzweigklemme ( mit 2 Eingänge und 2 Ausgänge je Pol, Klemmbereich 1,5 - 25mm²) die auf der Normtragschiene (Hutschiene) aufgerastet ist. Die oberen zwei Abgänge sind bereits belegt,
einmal zu den drei Schraubsicherungen, nachfolgend dem RCD NFN 40/0,03 und dann dem dreier B32 A LS zur Nebenverteilung im HWR,
sowie die zweiten oberen Abgänge zum direkt benachbarten kleinen Wandschrank mit 19 x 16A LS für die Einzelraum-Absicherung, Licht + Schuko inkl. Herd, WM, WT, GF und dreiphasig 6 kW Warmwasser-Solar-Kombispeicher.

Zur 22 kW Wallbox hin, inklusive späterem dreiphasigen Wechselrichter für bis zu 20 kWp gäbe es meiner Meinung nur noch den einen Anklemmpunkt an den Zweiten unteren Klemmen der jeweils 4-fachen "Durchgangsklemme" (Eingang ? )

Oder sollte der Haus+(später PV)-Überschußstrom nach einem seperaten Abzweig zur Wallbox hin abgegriffen werden?
Wallbox und Wechselrichter soll an ein ca. 12 m langes 5x6 mm² im Holzanbau neben dem Holzcarport angeschlossen werden.


.-------------------

PS: @Berlingo-98 evtl. sollte dieser Fragenblock in einen passenderen Thread verschoben werden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Stefanseiner

Mitglied
29.10.2021
265
40
Saarland
mona-stefan.de
die cFos Wallbox sieht sehr interessant aus, vom Funktionsumfang sowie auch vom Preis. Die werde ich mir mal merken :)

btw.:
ich würde für so ein Projekt, wenn das Geld nicht in Massen vorhanden ist, wohl ganz pragmatisch umsetzen:

- eigene, sichere Schukodose an jedem Parkplatz -> damit decke ich 99% der Tage im Jahr ab (ich lade gar nur mit 1,8kW)
- mit einem separaten Stromzähler, der an die jeweilige Wohnung gekoppelt ist zum genauen Abrechnen
- wenn es mal schnell gehen muss: einen zentralen 11kW oder 22kW Lader, der von jedem Bewohner genutzt werden kann aber dann Geld kostet (aktueller Strompreis + 20 Cent / kWh o.ä.), damit er sich refinanziert

Da alles ist einfach umsetzbar ohne Lastmanagement, spezielle Genehmigungen, Umbauten und große Investitionen in mehrere Wallboxen.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
Die Stromwandler vom Shelly 3M müssen nur irgendwo, wo Platz ist, so untergebracht werden, dass man die drei Hauptleitungen durchbringt. Also getrennt natürlich, je eine Phase durch einen Messwandler. Ok, die sind nicht wirklich klein, da kann es schon Platzprobleme geben. Aber die Leitungen sind ja lang genug, so dass es schon gehen sollte. Bei mir hats der Elektriker gemacht. Und natürlich in die Hauptleitungen, damit man wirklich die Gesamt-Abnahme bzw. die Gesamt-Einspeisung erfasst. Also wenn man das so will. Ich wollte es so, und so wurde es gemacht.

Falls da jemand andere Konfigurationen will: Alles ist möglich, da kann jeder so verdrahten und schalten und walten wie er will. Und ja, die cFos wallbox bzw. der Controller kann ein Lastmanagement auch über mehrere wallbox hin steuern. Da ich nur eine wallbox verbaut habe, habe ich mich mit den Einzelheiten nicht befasst. Es gibt eine umfangreiche Diskussion dazu im goingelectric-Forum.

... und wenn man aus Versehen nicht die richtige Richtung erwischt hat, dreht man es halt um. Man hat nie Zeit, es gleich richtig zu machen, aber immer Zeit, es nochmal zu machen. Der Aufwand hält sich hier aber in Grenzen, so dass man schon nach der Methode der konsequenten Probiererei arbeiten kann. Aber nochmal: je nach Platzverhältnissen kann es schon etwas eng werden.

War bei mir sowieso ein etwas größerer Umbau, weil auch noch ein DEHN Überspannungsableiter untergebracht werden mußte. Und so richtig viel Platz habe ich da nicht wirklich. Kann ja mal ein Photo machen, nur so als Beispiel.

Ansonsten tut die cFos wallbox das, was sie soll. Klaglos, problemlos und still. Wie dann üblich: fast vergessen. Ich rufe nur noch gelegentlich die Anzeigebilder auf, denn ich weiß ja, dass alles klappt. Gelegentlich schaue ich mal in der Konfiguration nach, ob es ein softwareupdate gibt und spiele das dann ein.

Und wem das Aussehen der bisherigen wallbox zu bieder oder technisch ist, der kann sich die auch im neuen Gehäuse bestellen zum gleichen Preis. Sieht schlicht aus. Wäre für mich nicht wirklich besser, weil man den Zähler nicht mehr direkt ablesen könnte. Aber sonst ok. Wird mittlerweile mit einem eingebauten Modbus Zähler geliefert, und einen RFID Leser gibts auch. Wurde mir kostenlos nachgeliefert, muss ihn gelegentlich noch einbauen.

Gruss, Roland
 
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Wertungen: tw4

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.923
91365 Reifenberg
- eigene, sichere Schukodose an jedem Parkplatz -> damit decke ich 99% der Tage im Jahr ab (ich lade gar nur mit 1,8kW)
- mit einem separaten Stromzähler, der an die jeweilige Wohnung gekoppelt ist zum genauen Abrechnen
Da alles ist einfach umsetzbar ohne Lastmanagement, spezielle Genehmigungen, Umbauten und große Investitionen in mehrere Wallboxen.

Ja, genauso habe ich ja meine E-Autos 18 Jahre geladen. Drei gute Schukodosen auf dem Hof plus parallel dazu blaue CEE-Dosen und eine rote Dreiphasendose. Hat von 2003 bis 2021 ausgereicht, dann kam die cFos wallbox dazu.

Geladen wurden damals die Citroen AX und Berlingo mit jeweils 3,2 kW einphasig. Und viele Besucher-Fahrzeuge bis hin zum Tesla oder umgebauten Sprinter, diese dann dreiphasig. Dieser sogenannte Hof-Verteiler ist bei mir geblieben und hängt neben der wallbox. Beide sind jetzt regelkonform dreiphasig über je einen eigenen Fi und eine eigene Absicherung angeschlossen und jede mit 11 kW belastbar. Und ja, ich plädiere für gute Schukodosen. In all den Jahren ist mir tatsächlich eine normale Haushaltsdose abgeschmort.

Daher: auf gute Kontakte und gute Verbindung achten. Ich benutze jetzt nur noch sogenannte "Gerätesteckdosen". Habe mir die Kontakte angesehen, die sind ok durch doppelte Federkraft und größere Kontaktfläche.

Gruss, Roland
 

tw4

Neues Mitglied
23.11.2021
4
Hier einmal ein Vorschlag, wo der 3EM den Stromfluß messen soll:


sowie ein Foto,
das Spannungsgeladen ist
/ ! \
/___\ und NICHT zur Nachahmung zu empfehlen ist:

einer Beispiel Vorauswahl direkt oberhalb des Zählerbereichs, an der ersten umfassbaren L1 bis L3 Position
noch vor der 3+1-polige Hauptleitungsabzweigklemme, die aber Abweichen würde von Vorschlag aus 2021m5.
 

Anhänge

  • 3EM_-Wallbox-Anschluß-Vorschlag_2021m5.pdf
    135,5 KB · Aufrufe: 66
  • IMG_20220410_122435_3EM-imWallCabinet_768x1024.jpg
    IMG_20220410_122435_3EM-imWallCabinet_768x1024.jpg
    117,8 KB · Aufrufe: 324

tw4

Neues Mitglied
23.11.2021
4
Einen Dehn Überspannungsableiter habe ich im photvoltaikforum.de gesehen,

DSH_ZP_TT_255_DB_DE.pdf

https://www.photovoltaikforum.com/thread/145848-projekt-norddach-ist-gestartet/?pageNo=9



https://www.photovoltaikforum.com/t...ach-ist-gestartet/?postID=2111979#post2111979



auf dem Foto von Dachmelker, beim anklicken (ganz unten im Vorzählerbereich, meiner Meinung nach ) :) :

##


neben Hager SLS E63 : DEHNshield ZP

DSH ZP 2

TT 255 No. 909 531 255V 12,5/50 kA 10/80 kA

<1,5kV

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Lieferzeit: 3-5 Werktage

Überspannungsschutz (Kombiableiter) Typ 1+2, TT + TN-S







Mehrpoliger Blitzschutz (Kombiableiter) DEHNshield ZP Basic, Typ 1 + Typ 2 nach EN 61643-11 auf Funkenstreckenbasis. Werkzeugfrei direkt auf ein 40mm Sammelschienensystem im Zählerplatzraum aufrastbar.

Ermöglicht Endgeräteschutz. Zum Schutz von Niederspannungs-Verbraucheranlagen vor Überspannungen, auch bei direkten Blitzeinschlägen. Erfüllt alle Anforderungen der DIN VDE 0100-534.Einsetzbar direkt am Speisepunkt der elektrischen Anlage im Wohngebäude.

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C300/DSH_ZP_TT_255_DB_DE.pdf

https://www.reichelt.de/-berspannungsschutz-kombiableiter-typ-1-2-tt-tn-s-dsh-zp-tt-255-p253317.html



bzw. im Prospekt von CITEL "Überspannungsschutz für Photovoltaik"

s. ggf. auch https://citel.de/en/ac-power/type-123-ac-surge-protector/zpac1-13vg-31-275





https://www.elting.de/Citel-ZPAC1-13VG-31-275 für 218 €uroen etwas happig,

aber ein neuer Zählerschrank passt bei uns schlecht hinein. Also auch nix mit dem Osterpaket von Habeck&Co zum Verkauf von PV-Strom für über 10 Cent/kWh , der einen seperaten Einspeisezähler benötigen wird und alles wieder unwirtschaftlich machen wird.