Wechsel auf LiFePo in einfach



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jugge

Mitglied
08.03.2019
103
@Horst Gutmann
Das Temperaturverhalten von LiFeYPo ist NICHT besser
Ich finde die bringen bei niedrige Temperaturen mehr wie jede Bleizelle.
Problem ist halt das Laden bei Kälte.
Ich hab gestern meine in Heizfolie und Schaumstoff eingepackt.
Eigentlich kann dann der Winter kommen.
Zum Fahren kommt mir kein Bleiakku mehr her, weil die nicht wiklich zum Fahren gedacht sind.
Hatte schon so oft das Problem, das die Bleigitter von den ganzen schlechten Strassen die wir haben zum brechen anfangen. Wer jedoch auf Blei nicht verzichten will. Die besten Bleiakkus waren MK Gel Akkus. Bin mit denen 2 jahre mit 2 Carellos gefahren und wären sich noch ne gute Zeit gegangen. Da konnte Hoppecke nicht mit halten. Die waren nach 9 Monate Schrott.
 
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jugge

Mitglied
08.03.2019
103
ja, als Blei natürlich. Aber er meinte ja lifeYpo4 im Vergleich zu lifepo4 oder anderen lipos(die sind tatsächlich schlecht bei Kälte
ahh ok. So weit bin ich noch nicht. Spiele schon seid längerer Zeit rum, LTO in mein Charly Elektromobil einzubauen, aber kosten halt noch ein Sau Geld.
 

jugge

Mitglied
08.03.2019
103
lohnt auch nicht. welchen vorteil versprichst du dir davon. lifepo4 ist super dafür und wird länger halten als dein fahrzeug.
Der Charly ist fast rein aus Alu, der hält sich noch 15 Jahre. Mir gehts halt ums Laden bei Kälte. Ob die das wirklich halten was die versprechen ??? Den Chinesen darf man ja nicht mehr wie 30 % glauben. Diese Gauner. Jetzt erst mal mit Heizfolie und Schaumstoff testen, ob das auch -30 Grad tauglich ist.
 
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Horst Gutmann

Mitglied
19.03.2008
59
@Horst Gutmann

??? das sind doch Life(y)po4 Zellen.
Oder spielst Du auf das Y an? Das ist mehr Marketing und bringt keinen nennenswerten unterschied
Das Temperaturverhalten von LiFeYPo ist NICHT besser(die sind sogar etwas weicher), auch sollten die keinesfalls unter 0° geladen werden
Die hier gezeigten sind sogar Spannungssteifer bei Kälte als Deine Zellen
Bei 10C Entladung halten die aber nicht lange, beim Boot egal, beim Auto Mord
 

Horst Gutmann

Mitglied
19.03.2008
59
Hallo Sven
Dann schau Dir mal das Original Datenblatt an ecs-online.org/Batterie-Zellen-und-Zubehoer/Winston-Zellen/Winston-Lithium-Batterie-Zelle-60Ah-WB-LYP60AHA::136.html , da steht Charge und Discharge von minus 45 Grad bis Plus 85 Grad. o.k. die ganz tiefen Temperauren sind auch für die Ytrium Varianten nicht gerade gesund, aber ein Standard LiFePO4 Akku verträgt das erst gar nicht. Und Winston ist kein Hinterhof Produzent, sondern Produziert auch unter dem Namen Thundersky andere Lithium Akku technologien.
Woher hast Du Deine Informationen, dass die LiFeYPO4 Akkus bei Minustemperaturen nicht geladen werden dürfen? Das geben alle Deutschen Lieferanten nur bei den LiFePO4 akkus an, bei LiFeYPO4 mindestens bis minus 25 Grad.
 

jugge

Mitglied
08.03.2019
103
gerade auch ein paar Datenblätter von LiFeYPO4 Zellen angeschaut. Ladetemperatur alle Min bis -20 Grad und mehr. Bei Lifepo4 sollte man ja bei +5 Grad schon fast aufhören. Mehr Leistung werden die beim Entladen bei Kälte nicht haben , aber durch das Y wird bei kälte verhindert, das sich Lithium ansetzt und der Akku Kapazität verliert.
 
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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.651
N´Abend,
Sven hat seine Ahnung vermutlich daher, dass er langjaehriger Haendler von Lithium-Akkus ist und daher sehr viele Varianten schon selbst getestet hat, bevor er sowas seinen Kunden vertickt. Dem koennt ihr in Sachen Zellchemie kaum was vormachen..
Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass das Verhalten und die Charakteristik je nach Hersteller und Serie deutlich differiert. Laden bei Kaelte sagt erstmal gar nix, interessant ist die Temperatur der Zellen. Wenn die Zelltemperatur unter 0 angezeigt bzw. angenommen wird, sollte man sehr vorsichtig ans Laden rangehen und es nicht mit der Stromstaerke uebertreiben. Umgekehrt aendert sich auch das Entladeverhalten unter 0 deutlich und manche Zellen koennen sogar tiefer entladen werden, ohne Schaden zu nehmen.
Meine CALB waren temperaturanfaelliger wie Ytrium-Zellen, dennoch haette ich mir so nen Kaese aufgrund deren Entladekurven nicht gekauft.
Bin mal gespannt, was meine neuen Muller im Winter so sagen..

Mein Fazit: Egal welche Beimischungen bei Lithium-Zellen, Laden unter 0°c ist generell nicht zu empfehlen.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Wertungen: Sven Salbach

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.989
44
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www.litrade.de
Och, glaub mal die Datenblätter kenne ich besser als Du denkst,-)
Schau Dir dann mal das Technsiceh Datenblatt bzw Safety Sheet an,oder frag mal direkt bei Winson an.
Klar kann Du die bei .45°C laden, nur dann sind die halt nach 10x oder so kaputt.
Ich bin/war Winston Händler/Importeur;-)

Hallo Sven
Dann schau Dir mal das Original Datenblatt an ecs-online.org/Batterie-Zellen-und-Zubehoer/Winston-Zellen/Winston-Lithium-Batterie-Zelle-60Ah-WB-LYP60AHA::136.html , da steht Charge und Discharge von minus 45 Grad bis Plus 85 Grad. o.k. die ganz tiefen Temperauren sind auch für die Ytrium Varianten nicht gerade gesund, aber ein Standard LiFePO4 Akku verträgt das erst gar nicht. Und Winston ist kein Hinterhof Produzent, sondern Produziert auch unter dem Namen Thundersky andere Lithium Akku technologien.
Woher hast Du Deine Informationen, dass die LiFeYPO4 Akkus bei Minustemperaturen nicht geladen werden dürfen? Das geben alle Deutschen Lieferanten nur bei den LiFePO4 akkus an, bei LiFeYPO4 mindestens bis minus 25 Grad.
 

Sven Salbach

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15.03.2007
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" aber durch das Y wird bei kälte verhindert, das sich Lithium ansetzt und der Akku Kapazität verliert."

Quatsch, lasst euch doch nicht immer diesen Unsinn erzählen.
Ist reines Marketing mit dem Y
Wie gesagt, schaut einfach mal ins Winston safety data sheet, da steht 0° Laden und darunter tunlichst verboten,
Und schon laaange davor, nur mit stark reduziertem LAdestrom.
Das Datenblatt das Laden bis-25°C angibt ist deshalb aber natürlich nicht falsch, nur erericht die zelle dann halt niemals auch nur im Ansatz 800 Zyklen, nicht mal 500
Sogar GWL hat die Angaben auf ihren Seiten inzwischen angepasst
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
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Anbei meine Anfrage diesbezügliich an Winston, nachdem es mir im Datenblqtt aufgefallen ist..
"
Dear Sven,

Glad to receive your email and thanks for your support of our batteries.

Our battery discharge temperature is - 45 ℃ ~ 85 ℃, but we do not recommend charging below 0 ℃.
When charging , if the battery temperature is lower than 0°C, the battery will not reach the standard capacity, which will affect the battery life.
If the battery needs to work continuously at a low-temperature environment below 0 ℃ for a long time, in order to make the battery in good condition, we suggest install heating devices .

For example, installed heating devices in the battery box.
When charging the battery, the charger will first check the battery temperature.
If the temperature is low and does not reach the rechargeable temperature conditions,
the heating device will be powered on and heated before charging the battery to ensure the normal use of the battery.

Thanks ."
 
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Sven Salbach

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15.03.2007
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Leider verstehen viele diese Angaben in den Datenblättern völlig falsch.
Da stehen dann 3000Zyklen und Laden bis 3C etc pp
Und viele Kunden machen dann daraus das man den Akku bis zu 3000x bei 0°C mit 3C laden kann.
Das ist natürlich Quatsch.
Auch die Max. Temperaturangabe bedeutet natürlich nicht, ich betreibe den Akku fröhlich mit 60°C , laden ihn mit 3C und habe dann 3000 Zyklen.
Und nicht mal 2 Parameter kann man einfach vermischen.

Lade ich auch LiFeYPo unter 0C° sind die halt nach wenigen Zyklen bereits am Ende(80% von Ursprungskapazität) ihrer Lebenserwartung

das gleiche beim Laden bei 25° mit 3C, dann halten die halt nur noch 800 Zyklen oder weniger z.B.

Ih habe z.B. einen Kunden (Eine Ölfirma) die verwendet headway Zellen.
Dies müssen 1-2 Durchgänge halten, dann kommen die in den Schrott, damit haben die dann 2x die maximale Belastbarkeit (Temperatur und Strom) ausgehalten und sind nicht mehr zuverlässig für den Einsatz bei Tiefenbohrungen und das ist ok, weil das Datenblatt behauptet auch nichts anderes
Vermutlich könnte man hier auch irgendwas einwegtechnisches nehmen, aber keine Ahnung was es da gibt, was geeignet ist, das ist nicht mehr mein gebiet.
Akkus sind dafür eigentlich etwas schade
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
420
Berlin, DE
Durch die Politik der EU wird ja gefordert, das wir alle elektrisch fahren sollen in Zukunft. D. h., das es für das Temepraturproblem unbedingt eine Lösung geben muss, und zwar bald. Ich bin zuversichtlich, das den Herren Ingenieuren was einfällt.
Mein Wunschtraum wäre ja eine rein physikalische Lösung ohne das Chemiegeraffel. Z.B. supraleitende Spulen bei Zimmertemperatur :p Ich fahre also erstmal weiter mit den alten Bleiakkus.
 

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