Wasserstofftankstelle am Münchner Flughafen wird geschlossen !

Karl W

Aktives Mitglied
16.05.2005
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#1
Hallo Freunde !

Diese Woche erschien ein Artikel in der Süddeutschen- Printausgabe- einen Link habe ich leider nicht:
Die Wasserstofftankstelle am Flughafen FJS habe 18.000.000 Euro Fördergelder bekommen. Das Ziel sei erreicht, die beteiligten Fahrzeuge hätten 500.000 km zurückgelegt ( = Brennstoffkosten von 36 ¤/ km ! - das steht natürlich nicht so drin).
Es wären 8000 ( also ca. 3/Tag) Betankungen seit 1998 (?) vorgenommen worden
( ca. 2250 ¤/ Betankung- steht auch nicht so drin).
Was hat der Redakteur falsch gemacht ? Oder was sagt der Rechnungshof dazu ?

Traurige Grüße

Karl
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
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Filderstadt
www.elweb.info
#2
Hallo Karl,
die Tankstelle ist genau gegenüber der alten Luftpostleitstelle. Darin war unser Baubüro während des Baus von Terminal II, so konnte ich den Betrieb dort gut beobachten. Es gibt auf dem Flughafen u.a. verschiedene VIP Fahrzeuge (7er?) BMW, die Wasserstoff verbrennen in einem Verbrennungsmotor. Diese Fahrzeuge wurden öfters dort getankt.

Vielleicht zieht man die Fahrzeuge aus dem Verkehr, weil ein Verbennermotor der falsche Weg ist?

Für zukünftige Brennstoffzellenfahrzeuge wäre es doch gut die Tankstelle zu erhalten... Schade
Grüße
Ralf
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#3
Hallo Ralf

Du schreibst

"Vielleicht zieht man die Fahrzeuge aus dem Verkehr,
weil ein Verbennermotor der falsche Weg ist?"

mir ist schon klar wie Du das meinst (Brennstoffzelle ist E-motor :D )

nur, nicht nur das E-autofahrer zu Gesamtwirkungsgraden ein spezielles Verhältnis haben, ist das bei Wasserstoffverbrennungsmotoren noch spezieler.

Natürlich sollten es Hybriden sein, (weil an einer Roten Ampel ein laufender
Motor einen beschis.... Wirkungsgrad hat (könnt aber der Fahrer durch drehen des Zündschlüssel verbessern :D ))

Aber ein H²verbrenner liegt soweit von einer Luftbrennstoffzelle nicht weg

http://www.energieportal24.de/artikel_605.htm

50% und das mit herkömmlichen Kurbelwellen sind so das sich die
Brennstoffzelle warm anziehen muß.

Hallo Karl

Ich glaub die Wahrheit ist noch furchtbarer, weil eigentlich warens doch
zwei Systeme flüßig und druckwasserstoff. Oder man kanns dann auch
schönrechnen die Zuschüsse war je system nicht so hoch

Grüße ohne Signatur weil kein Eautofahrer mit Nummernschild
 

Manfred aus ObB

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12.12.2006
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#4
Karl W hat gesagt.:
Was hat der Redakteur falsch gemacht ? Oder was sagt der Rechnungshof dazu ?

Traurige Grüße

Karl

Tja wenn Karl noch mitliest, wird Er jetzt noch trauriger der Dinosauriere der Efahrer

es kristallisiert sich heraus warum sich der Bau des Berliner Flughafen verzögert,
damit der Rechnungshof das vergessen hat, denn klar was brauch Berlin :confused:

Eine Wasserstofftankstelle

http://www.hyperraum.tv/2013/01/07/ohne-speicherung-keine-energiewende/#comments

Zeitindex 9:06

da steht noch was drin von 10 Millionen und so

https://www.enertrag.com/download/presse/pm_2011-01-18_hybridkraftwerk.pdf


Andererseits ist das eine Sache der politischen Gerichtigkeit, Jawoi

War am Franz Josef sein Flughafen one, na brauch der Brandt Willy a one :eek:
 

Bernd Schlueter

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10.12.2004
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#5
5% Gesamtwirkungsgrad errechne ich für die Kette, Sonne-PV-Wasserstoff-PEM
Ist schon alles weniger als berauschend. Chinagras, Mais und Heu bringen fast genausoviel, kosten aber Cent statt Dollar Eine Kuh pupt ca 1000 Watt, schüttelt mit dem Horn und gibt noch Milch dazu.
Solche Beklopptheiten konnte sich Kaiser Wilhelm nicht leisten. Auguste Viktoria hätte das Nudelholz geschwungen.
Die Bad Tölzer sind auch nicht mehr die, die sie mal waren.
 

Joe-Hotzi

Aktives Mitglied
01.08.2011
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#6
Aber ein H²verbrenner liegt soweit von einer Luftbrennstoffzelle nicht weg

Ich schmeiß mich weg!!! :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Der Link aus 2003, der die Fördergeldverschwendung mit rechtfertigen half, soll irgendeine Aussagekraft haben?!?

"Wir haben uns das Ziel gesetzt, einen Gesamtwirkungsgrad von 50 Prozent zu realisieren."
Beim Motor? Im Gesamtsystem Well-to-Wheel wohl kaum, denn da wird die H2-Bereitstellung nicht unterschlagen und durch die wird die Bilanz unterirdisch!
Klar muss man sich Ziele setzen. Fairerweise muss man auch zugeben, dass BMW seine H2-Verbrennerauto-Projekte eingestampft hat, nach dem klar wurde, dass sich die Ziele nicht erreichen lassen. Wird dank Fördergelder nicht schmerzhaft gewesen sein und hat zeitweise positives Image erzeugt. Ich habe für den 7er-H2-BMW mal eine Quelle gehabt, wo von 25l-Sprit-Äquivalent /100km die Rede war. Dazu noch das unvermeidliche Ausgasen des Flüssig-H2 bei Nichtbenutzung der Fahrzeuge, welches eine Unterstellung in geschlossenen Räumen verbot und den Tank innerhalb weniger Wochen von allein leerte ...
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.087
0
#7
Joe-Hotzi hat gesagt.:
Aber ein H²verbrenner liegt soweit von einer Luftbrennstoffzelle nicht weg

Ich schmeiß mich weg!!! :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Der Link aus 2003, der die Fördergeldverschwendung mit rechtfertigen half, soll irgendeine Aussagekraft haben?!?
Nicht das die Wasserstoffgeschichte von Haus aus der optimal Weg ( höchstens ein Optimaler Förderweg )
auch hat sich an den von meiner einer Reklamierten Zustand wenn man Reinen Sauerstoff
so in die Luft bläßt ist das ganz schön bescheuert nix geändert ( also beim Willy genau der
gleiche Luxus als damals beim Franz Josef ) nur bleibt die Tatsache bestehen das der Wasserstoffverbrenner
ein ähnlichen Wirkungsgrad als Luftwasserstoffbrennstoffzelle ( Klar wäre eine Sauerstoff/Wasserstoffzelle besser
aber mobil zu schwer außer man fährt U-Boot ) und im Systemgewicht sogar als Verbrenner
der Luftsauerstoff überlegen bezogen auf das Leistungsgewicht ( ohne Zusatzakku die
Leistungsspitzen zu puffern geht garnix )

Der H[sub]2[/sub]Verbrenner wie von BMW damals ausgeführt nutzte die besonderen Eigenschaften
die bei flüßig Wasserstoffbetrieb auftreten, diese können im Fahrzeug wenn die Bedingungen stimmen
durchaus ein Reichweiten Vorteil sein, das der Gesamtwirkungsgrad vom Machen bis verdunsten
mäßig bleibt, das ändert sich aber nicht.

Damits nicht heißt ich zitiere mich wieder selba ein Link

http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?r=359860&aktion=jour_pm&quelle=1

auf Basis eines serienmäßigen Dieselmotors einen neuen Zylinderkopf für den Wasserstoffbetrieb. Der Brennraum des Motors wurde gemeinsam mit der TU Graz mittels numerischer Strömungssimulation ausgelegt. Die HOERBIGER ValveTec GmbH konstruierte Hochdruckinjektoren zur Direkteinblasung des Wasserstoffes in den Brennraum mit Drücken von bis zu 300 bar. Diese Injektoren wurden am Hydrogen Center Austria, das auch die Wasserstoff-infrastruktur bereitgestellt hat, getestet und vermessen. Ausgiebige Testläufe an den Prüfständen des Institutes für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik der TU Graz haben ergeben, dass eine Kombination von Otto- und Diesel-Brennverfahren mit Oberflächenzündung und angeschlossener Diffusionsverbrennung hinsichtlich Wirkungsgrad die ideale Lösung ist. Somit kann der gesamte Kennfeldbereich eines typischen PKW-Motors abgedeckt und ein Wirkungsgrad auf allerhöchstem Niveau erreicht werden. Damit einher gehen die Erhöhung der spezifischen Leistung und gleichzeitig die Reduzierung des Kraftstoffverbrauches. Das Brennverfahren erreicht somit bereits in einer frühen Konzeptphase die Effizienzwerte der aktuell besten Turbodieselmotoren mit einem Wirkungsgrad von maximal 42 Prozent. Wegen der bei Verbrennungsmotoren aufgrund des hohen Temperaturniveaus gut nutzbaren Abgaswärme werden hier in Zukunft weitere Wirkungsgradsteigerungen durch Abwärmenutzung möglich sein.
Wer sich auskennt weiß wo der Hase im Peffer liegt um später mit Niedertemperatur zuzubereit werden

http://www.ramuz-roger.ch/Menu_EssenKochen/Niedergaren/Tabelle/NiedergarTabelle.html