Wasserstoff ist viiiiieeel besser


isabellfour

Neues Mitglied
09.03.2021
1
Ein weiterer Vorteil ist die Energiedichte von Wasserstoff. Diesel hat eine Energiedichte von 45,5 Megajoule pro Kilogramm (MJ / kg), etwas niedriger als Benzin mit einer Energiedichte von 45,8 MJ / kg. Im Gegensatz dazu hat Wasserstoff eine Energiedichte von ungefähr 120 MJ / kg, fast dreimal mehr als Diesel oder Benzin.

Edit Link zu Schadsoftware entfernt, was den ganzen Beitrag in Frage stellt. Ziel war nur mit einer provokanten Information in einem E-Fahrzeugforum möglichst viele Klicks auf die Schadsoftware zu generieren.
Ralf
 
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Kamikaze

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24.08.2020
447
Ein weiterer Vorteil ist die Energiedichte von Wasserstoff. Diesel hat eine Energiedichte von 45,5 Megajoule pro Kilogramm (MJ / kg), etwas niedriger als Benzin mit einer Energiedichte von 45,8 MJ / kg. Im Gegensatz dazu hat Wasserstoff eine Energiedichte von ungefähr 120 MJ / kg, fast dreimal mehr als Diesel oder Benzin. forpc.onl jiofi.local.html
Das gilt aber nur ohne die nötigen Hochdruck-Tanks.
Zudem ist das Volumengewicht bei H2 wesentlich geringer, als bei vergleichbaren Brennstoffen und sogar Batterien. (Anders ausgedrückt: Die Tanks für H2 mit einem bestimmten Energiegehalt müssen wesentlich größer sein, als entsprechende Tanks für Diesel, Benzin oder sogar Batterien.) Unterm Strich liegen aktuelle Lithium-Batterien in Sachen Leistungsgewicht und Energiegewicht in etwa gleichauf mit H2-Technik. (Der Beweis in Form erster Prototypen-Trucks von Tesla rollt bereits über amerikanische Straßen.) Allerdings sind die Wandlungsverluste (Well-to-Wheel) wesentlich geringer beim Batterieantrieb im Vergleich zu den sehr hohen Verlusten beim H2-Betrieb.
Sogar die Tankzeiten sind bei H2 länger (und energieintensiver) als bei entsprechender Akkuladung (siehe eingefrohrene Tankarmaturen im sonnigen Florida).
Aktuell sehe ich keine Vorteile für H2 abseits der stofflichen Nutzung bspw. in Stahlwerken. Als Energieträger in Verkehrsmitteln sehe ich für H2 aktuell keine Zukunft (allenfalls in Form von hochgeförderten "Studien" und "Projekten" abseits des Marktes).
 
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saxobernd

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23.07.2020
165
Um mit falschen Vorstellungen zur volumenmäßigen Energiedichte von Wasserstoffgas aufzuräumen, rechne ich deren Bestimmung einmal vor:
Unter Standardbedingungen, 25°C und 1 bar Druck nimmt ein Mol Wasserstoffgas, also 2 Gramm, ein Volumen von etwa 25 Liter ein und besitzt einen Energiegehalt von 66Wh.
Bei 50 bar erhöht sich dieser auf 50 mal 66Wh = 3,3 kWh. Bei 500 bar etwa 30kWh, die in einem explosionssicheren Tank aufbewahrt werden müssen. Ein 25 Liter-Tank ist groß und gefährlich.

Mit flüssigem Wasserstoffgas sieht das schon sehr viel günstiger aus:
Etwa 71 Gramm sind in einem Liter enthalten, also 2,34 kWh, der drucklose 25 Liter-Tank enthält bereits 58,6kWh.
Mit den bekannten Nachteilen für die Verflüssigung bei -253 Grad und unbefriedigender Wärmeisolation. Parken in geschlossenen Garagen und Parkhäusern ausgeschlossen. Das Zeug taugt nur als Zuladung zur Batterieladung für nur eine Fahrt.

Wasserstoffspeicherung in Perhydro-N-Ethylcarbazol: 2,0 kWh pro Liter. Der drucklose 25 Liter-Tank also 50kWh. Metallhydridtanks etwas mehr, bei anderen ungünstigen Eigenschaften.

Wasserstoff mag zwar eine gute Alternative zu dem Zugangskartenchaos in Deutschland sein, wie bisher in Krefeld, aber als eine ernsthafte Alternative zur Lithiumtechnik sehe ich es bei weiterer Vereinheitlichung der Zugangskartentechnik nicht mehr. Die Feuergefährlichkeit sollte auch nicht heruntergeredet werden.

Im Gegensatz zu anderen unglücklichen Autofahrern konnte ich in Kefeld mit der ADAC-Karte für 39 Cent/kWh mit 20kW DC laden, an zwei neuen AC-Tankstellen der Düsseldorfer Stadtwerke = ENBW mit 7,2 kW. Vor Fahrten nach Krefeld ohne Karte oder freigeschalteter app der Kölner Rheinenergie kann ich nur warnen. Drehstromliste und auch ich helfen gerne aus. Ich stehe im Telefonbuch.

Irgendwann dürften auch Italien und andere Länder ausreichend elektrisch erschlossen sein. Dann dürfte Wasserstofftechnik überflüssig sein.
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.249
91365 Reifenberg
Wasserstoff mag zwar eine gute Alternative zu dem Zugangskartenchaos in Deutschland sein, wie bisher in Krefeld, aber als eine ernsthafte Alternative zur Lithiumtechnik sehe ich es bei weiterer Vereinheitlichung der Zugangskartentechnik nicht mehr.

Irgendwann dürften auch Italien und andere Länder ausreichend elektrisch erschlossen sein. Dann dürfte Wasserstofftechnik überflüssig sein.
Diese Sätze kann ich nur voll und ganz unterstreichen.
Und ich möchte hinzufügen: Die Wasserstofftechnik ist schon jetzt für den PKW Bereich überflüssig.

Anders mag es für Busse, LKW und Bahnen aussehen. Aber die Wasserstofftechnik hatte ihre Chance jetzt über 20 Jahre lang. Man (oder Frau) ist/sind nicht so recht weitergekommen.

Gruss, Roland
Und zum E-Auto Laden unterwegs: in der Tat ist man mit der EnbW Viellader Karte gut unterwegs. Geht fast überall. Über den ADAC sogar ohne Grundgebühr. Bei mir hats immer funktioniert.
@ Bernd: Dein Mii nimmt AC nur 7,2 kW zweiphasig. Überall. Kannst ihm mehr anbieten von der Steckdose oder wallbox. Nützt nix. Mehr will er nicht, mehr kann er nicht, mehr nimmt er nicht. Also nicht die wallbox anklagen, sondern VW und SEAT, die das Auto so gebaut haben. Aber weniger geht schon, denn einphasig geht auch.
 
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Kamikaze

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24.08.2020
447
Natürlich CO2 neutral
Der war gut! :D:D:D
(Wasserstoff wird aktuell aus Erdgas gewonnen. Das ist wesentlich (!!!) billiger als Wasser-Elektrolyse. Und die Verteilinfrastruktur dafür besteht aus Tank-LKW. Die fahren natürlich auch vollkommen "CO2-neutral". Kurzum: Nope.)

ohne Lithium Verbrauch
Oh! Ein Wasserstoffauto ohne Pufferakku? Was ganz neues? (Oder was ganz altes? Es gab ja mal Benzinmotoren, die (mit grottenschlechtem Wirkungsgrad) auf H2-Betrieb umgebaut wurden...)
Dann muss ich wohl nicht mehr regelmäßig Lithium in meine Akkuzellen nachtanken. Das Zeug wird aber auch weggeschluckt... :D

Danke! hast mir die gute Laune gerettet.
Das nächste mal solltest du da noch einen Smiley dazu packen - sonst glaubt noch jemand diesen Schwachfug. :D
 
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saxobernd

Mitglied
23.07.2020
165
Lithium wird immer noch nicht recycled. Ich muss sogar Geld bezahlen, wenn ich Lithiumakkus zurückgeben will. Mehr, als das enthaltene Lithium wert ist. Denn es wird verbrannt und thermisch genutzt. Diese Sakrilege sollten wir begraben. Selbst unter dem IS wäre so etwas nicht möglich.

Selbst meine Nicad-Akkus wurden schon zum "Gefahrgut" erklärt - von einem Elektroautofahrer. Hat mich viel Zeit, Verdruss und Geld gekostet, Wo der Erdmann das nur aufgeschnappt hatte? Muss unsere Regierung gewesen sein, nur die bringt solch einen Stuss fertig,

Ich habe meine defekten, aufschraubbaren Lithiumakkus mit Wasser gefüllt, in der Hoffnung, dass es dann eine heftige Reaktion gibt und sich das Wasser grün verfärbt, vom Lithiumhydroxyd, Denkste, nichts passiert, schon seit Monaten, keine Wärme, kein Sprudeln, nichts.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.137
Na bei uns gibts jetzt einen hyundai nexo mit Brennstoffzelle der hat 8 kg Wasserstoff an Bord kommt 750 km weit und ist in 5 min aufgetankt. Mit verflüssigtem Wasserstoff kommt man schnell auf 700 bar einfach im geschlossenen gefäß aufheizen nennt sich thermischer kompressor
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
165
Also ein 200 Liter -Tank. Dichte 40 Gramm pro Lter. Vor der großen Fahrt muss man ja nur so viel flüssigen Wasserstoff mit der Dichte 71 Gramm pro Lter in einen drucklosen Tank füllen, dass man ihn während der Fahrt aufbraucht. Der Rest kommt in den Drucktank. Ist dann nicht gamz so laut, wenn er platzt. Für zuhause reicht auch der kleinere Drucktank von 25 Liter mit nur 1kg Füllung. Trotzdem sollte man sich die Ohren zuhalten, wenn er hochgeht und den Pullover ausziehen, damit es einem nicht zu warm wird. Elon hat schon Erfahrung damit und lässt seine Astronauten nicht mehr senkrecht mit der Rakete landen, wenn es sich vermeiden lässt.
Wasserstoffgas hat übrigens ein GWP von 6, massebezogen.
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
165
Fukushima-Erfahrung mit Wasserstoff
Wasserstoff unter Druck ausbewahrt, ist ungefährlich. Erst, wenn er sich mit Sauerstoff mischt, wird er explosiv. Das war in den Reaktorgebäuden der Fall, bei denen man versäumte, mit militärischer Beschießung bzw. Sprengung so viel Luft hineinzulassen, dass die Explosionsgrenze unterschritten wurde.
Unter Druck kann sich Wasserstoff nicht unbemerkt mit Luft mischen. ungefähr 2kWh Energie enthält 1m³ Wasserstoffgas bei 1 bar. (15m³ = 1kg zu 33kWh).
Das ist herzhaft wenig. Einen 2000 m³ - Windrad-Stahlturm könnte man mit 75 bar Wasserstoff füllen. ca 300.000 kWh. Ein 24 Stunden.Sturm erzeugt in einem 5 MW-Windrad 120.000 kWh Strom. Da passen 25 Tage Sturm hinein. Ungefährlich, die Dinger stehen auf freiem Feld.
Mit Romans Hochwirkungsgrad-Brennstoffzellentechnik ein sicherlich interessanter Gedanke.
Auch für die Stahlindustrie und Chemie.
Der Speichersee des Koepchenwerks bei Herdecke speichert 600.000 kWh.
Windturbinen gibt es mehr als Koepchenwerke.
Horst hatte uns einmal zu dessen Besichtigung entführt anlässlich eines rheinischen Kaffeekränzchens, noch ohne Maske, dafür Kaffee.
Fand ich eine Superidee.

Die Mitführung eines solchen Wasserstoff-Waggons, auch in einem Personenzug, halte ich für eine ungefährliche Sache, weil an freier Luft. 10.000 kWh Wasserstoffstrom passen in solch einen Waggon mit 360 kg Wasserstofffüllung. Da kommt man weit genug mit, ohne Oberleitung.In Autos halte ich Wasserstoff für zu gefährlich. Gas kann zu leicht gefährliche Gemische bilden.

Für PKWs gibt es Batterien.
 

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