Wasserstoff ist viiiiieeel besser


saxobernd

Mitglied
23.07.2020
99
400.000N Startschub hat so ein Trent-Triebwerk, also bei 100 oder 200m/s die Leistung vieler Kernkraftwerke. Allein schon das Gewicht des Platins für die Brennstoffzellen würde das Flugzeug zusammenbrechen lassen.
Wasserstoff im Trent verbrennen, das dürfte problemlos gehen. Aber bitte nur, wenn der Wasserstoff billig ist, also aus Erdgas gewonnen, wo der Kohlenstoff auch noch verwertet wird.
Wasserstoff im Trent, ergibt nur wenig NOx, keinen Ruß, nur Wasserdampf.
Ruß erwärmt die Stratosphäre bei -56°C (Flughöhe der Jets), auf der Erde wird es entsprechend adiabatisch wärmer.
Eiswolken reflektieren das Sonnenlicht. Nur Roman, der dort immer mit seiner Ariane herumfliegt, weiß, welche Folgen das wirklich hat. Die Wissenschaftler widersprechen sich. Ich würde sogar sagen, Waldbrände und Pinatubo erwärmen die Atmosphäre. Ich auch mit meinem Elektroauto, denn ich erzeuge immer noch Ruß und Rußoxyd, und nicht zu knapp.
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
99
VON WEGEN ÖKOSTROM IM ÜBERFLUSS...
Eigentlich vermisse ich einen Thread zur solaren Mobilität, den ich mit meiner Exkursion nach Afrika wiederbeleben wollte, denn dort haben wir alles: Sonne satt, kostenlosen Platz, Wasser im Kongobecken im Überfluss, das wir über beliebig hohe Berge pumpen, in Seen zwischenspeichern und die Solarenergie zu beliebigen Zeitpunkten wieder abrufen können. Da brauchen wir keine Energievergeudung mit Wasserstoffgewinnung mittels Elektrolyse.
Bei uns ,meiner Meinung, nur sinnvoll bei preisgünstiger Herstellung des Wasserstoffs, chemisch, aus Erdgas, mit dem wir bitte in Zukunft sparsamer umgehen. Nicht zuletzt durch Einsatz von Wärmepumpen, die Stromüberschüsse viel effektiver abbauen können. Sowohl zur Heizung, wie zur Kühlung.
Seien wir lieber sparsam:
Die Bundesregierung unterstützt in Österreich ein Pilotprojekt zur Überdachung sämtlicher Autobahnen mit halbdurchlässigen Solarmodulen. Der Platz von über 300 Millionen m² in ganz Deutschland ist kostenlos, ohnehin schon versiegelt.
Jetzt die Enttäuschung: Das ergibt eine Solarernte von maximal 30 Gigawatt. Hört sich gut an, ist es aber nicht: nur 1000 bis 2000 Stunden im Jahr. Das Jahr hat 8760 Stunden. Trübes Wetter bringt allerdings auch etwas, zusätzlich. Also, den Bedarf des Verkehrs könnten wir damit decken, wenn die Energie speicherbar wäre. Ist sie aber nicht.
Wenn Romans Optimismus auch die Götter überzeugt, wäre das aber sehr wohl der Fall.
Deshalb meine Frage an Roman zu Elektrolyse- und Brennstoffzellen Wirkungsgraden:
Hochdruck hast Du schon erwähnt. Käme jetzt noch eine hohe Temperatur hinzu, ist die preiswerte Wasserstofftechnik denkbar und ich würde zwar auf keinen Fall die angeblich so zukunftsträchtigen Wasserstoffaktien kaufen, sondern vorher Roman um Rat fragen.
Das gesparte Wasserstoffaktiengeld investiere ich lieber in die Sonnenblumen in meinem Garten. Ja, es ist wirklich eine Freude, wie hier im Braunkohlenrevier dieses Jahr dank sauberer Coronaluft alles wächst. Morgens und abends prangt hier der Morgenstern (Venus) in meinem Fenster, wie ich es seit Jahrzehnten nicht erlebt habe. Solarzellen sammle ich auch schon und meinem Saxo darf ich gar nicht erzählen, dass ein Mii in der Mache ist...

Solardachprojekt auf allen Autobahnen
 
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crocoyes8

Neues Mitglied
12.08.2020
1
Hydrogen fuel cells are cleaner and more efficient than traditional combustion-based engines and power plants. Hydrogen and fuel cells can also be used in mobile applications to power vehicles and mobile powerhouses. The advantages of fuel cells are: Reduced greenhouse gas emissions.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.285
Ein freundliches Hallo in die Runde !

Ganz ohne Wasserstoff wird es nicht gehen oder ?

Ich jedenfalls kann mir kein batteriebetriebenes Passagier oder Frachtflugzeug , sowie Containerschiff vorstellen,
ebensowenig einen batterieantrieb bei einem Panzer oder anderer Militärtechnik -
es sei denn man kehrt zumindest bei Schiffen auf den Atomantrieb zurück.
Für mich ist die Brennstoffzelle beim Individualverkehr die Zukunft.
Und Wasserstoff kann man vorhalten .

Gruß

Walter
HM - also erst mal den Wirkungsgrad in der Gesamtkette! (Da muß noch viel verbessert werden)
Deswegen werden da wo machbar Batterie noch lange lange Vorsprung haben.

FC-Haltbarkeit ist der Praxis betrachten und die Kosten für Ersatz !!!!!!!!
Nicht ohne Wer schon wegen Batterie-auto Ohhh Gott oh Gott anfängt - denn will ich mal bei einer 30FC Austauschkosten sehen ;-)

OK - als Universalbrennstoff - mit Kohlendioxid....zu künstlichen Methan um die jetzige bestehnde Infrastruktur und Weiterverarbeitungskette beizubehalten.....OK wenn Strom im Überflussnichtskostendarf.

Im Schiff ohaa wenn ich mir die Bedenkenträger bei den Gas-Frachtern anschaue .......und dann der H2 aufwand.....
Flugzeug ......wenn Sie könnten würde man auch Jetfuel A1 verbieten - haste schon mal H2 im großen Umfang gespeichert - mit kleinen Abmessungen und Gewicht der Tanks?

Das einzige was beim Militär im Feldeinsatz wirklich auf Dauer funktioniert - ist einfachste Mechanik - jeder würde einen A8 Leo einen M1 vorzeihen wenn sein Leben in allen unDenkbaren Situationen davon abhängen würde.
(anderer Meinung -> mach mal einen Crashkurs beim Griechischen Michi von den Steel Buddys)

Wenn nicht H2 - Vorhalten .... hi hi hiiiiiii
gibt es was Problematischeres zu Lagern .......nicht ganz ernst gemeint - Ach ja Isotop 238 und 235

sorry muß jetzt raus .... als Nachsatz....

In ganz ferner Zukunft - OK wenn kein Diesel mehr - TOP
Und der Großteil der Dächer und Fassaden gleich in PV-Glas gebaut wurden H2 OVER THE TOP
 
Zuletzt bearbeitet:

Thomas Pernau (Ion)

Aktives Mitglied
22.02.2012
649
glei bei Blaubeira
Ja also ich muss da jetzt auch mal eine Lanze brechen für das Zeug. Schließlich ermöglicht es uns weiter zu machen wie bisher weil hohe Speicherdichte. Da muss man keine Energie sparen. Und die Rohstoffe und Beschichtungen für die Elektrolyseplatten... totaaal umweltfreundlich und absolut konfliktfrei zu beschaffen. Und Elektromotoren braucht es üüüüberhaupt gar nicht also Null Problemo mit der Umwelt.
Wer gerade Fördergelder oder das Geld anderer Leute abziehen will der ist hier genau richtig. Schließlich geht es nicht um Peanuts wie die 6 k€ umweltbonus sondern um Millionen mit 50-80% Zuschuss und wenn es 10 Jahre später fertig wird ist auch das egal.
 
  • Haha
Wertungen: Kamikaze

Thomas Pernau (Ion)

Aktives Mitglied
22.02.2012
649
glei bei Blaubeira
Hydrogen fuel cells are cleaner and more efficient than traditional combustion-based engines and power plants. Hydrogen and fuel cells can also be used in mobile applications to power vehicles and mobile powerhouses. The advantages of fuel cells are: Reduced greenhouse gas emissions.
Ach was. Hätte ich jetzt nicht gedacht. Und im Englischen kann man sogar Sinn draus machen
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.208
91365 Reifenberg
Ja also ich muss da jetzt auch mal eine Lanze brechen für das Zeug. Schließlich ermöglicht es uns weiter zu machen wie bisher weil hohe Speicherdichte. Da muss man keine Energie sparen. Und die Rohstoffe und Beschichtungen für die Elektrolyseplatten... totaaal umweltfreundlich und absolut konfliktfrei zu beschaffen. Und Elektromotoren braucht es üüüüberhaupt gar nicht also Null Problemo mit der Umwelt.
Wer gerade Fördergelder oder das Geld anderer Leute abziehen will der ist hier genau richtig. Schließlich geht es nicht um Peanuts wie die 6 k€ umweltbonus sondern um Millionen mit 50-80% Zuschuss und wenn es 10 Jahre später fertig wird ist auch das egal.
Jau, einverstanden, Realsatire kann ja so ernst sein.
Und genau vieles von dem, was Du schreibst, hatte ich befürchtet...
Weitermachen wie bisher..
Fördergelder abziehen.. Forschen bis zur Rente. Ich beobachte dieses forsche Abziehen von Geldern, pardon:
dieses Abziehen von Forschungsgeldern ja schon seit über 20 Jahren und sehe es zunehmend kritisch.
Profi-Forscher forschen immer nur soweit, dass man vielversprechende Ergebnisse hat, mit denen man weitere Forschungsgelder beantragen kann. Fertig wird man nie, denn das ist nicht das Ziel. Die Aussage stammt übrigens nicht von mir, sondern von Geofrey Ballard, dem seinerzeitigen Chef von Ballard Power. Entnommen dem Buch "Energie der Zukunft". Herausgekommen vor knapp 20 Jahren! Viele Aussagen darin stimmen noch immer. Z.B. die von Daimler-Benz, dass in den nächsten Jahren die Brennstoffzellen im Auto serienreif sind und Fahrzeuge damit angeboten werden. Damals die A-Klasse.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

AnirbasRe1234

Mitglied
11.05.2018
141
Klima retten heisst zurück zur Natur, und zwar zu Fuss, oder Radl.
aber das will vermutlich keiner:)
Also was solls!
Guten Morgen liebe Leute,

Sepp, wenn Du so denkst ( was ja an sich ganz vernünftig ist ), musst Du mir aber erklären, :unsure:wie Du vorgehst, wenn Du z. b.in einer Stadt einen dringenden Termin morgens um 8 Uhr hast und diese Stadt 60 - 100 km weit entfernt von Deinem Wohnort liegt. Da hilft kein Radl und auch kein Fußweg um pünktlich zu sein.Mit dem Zug fahren würde dann ja auch flach fallen, da der ja auch Strom braucht.


Liebe Grüße und allen eine gute Woche

Sonja
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
Wasserstoff bringt vielfältige Probleme mit sich.
Der unterirdische Gesamtwirkungsgrad ist wohl das gravierendste (würde aber realistisch die meisten Leute vermutlich nicht jucken, so lange der Wagen läuft).
Insofern sind die im Artikel von @Berlingo-98 dargestellten Probleme sozusagen sehr nützlich, was die Verhinderung dieses energetischen Schwachsinns beiträgt.
Leider sehe ich schon kommen, dass diese "kleinen" Problemchen verharmlost oder gelöst werden, nur damit die Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung aufgeht und die deutschen Autobauer weiter Verbrenner bauen dürfen. :/
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.208
91365 Reifenberg
Keine Sorge, ich wage diese Vorhersage:

Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik für PKW ist tot und wird verschwinden, weil die Li-Akkus immer besser und billiger werden. Und weil auch das "Betanken" bzw. Energie-Nachfassen für Akkus immer problemloser wird. Insofern ist hier meine Bewertung nicht "technik-offen", sondern ganz klar zugunsten der Batterietechnik. Wer hier noch auf Wasserstoff setzt, verschwendet Gelder. So wie seinerzeit in den Wasserstoff-Forschungsfahrzeugen CityEl und Twike. Ja, hats gegeben. Beides Forschungsfahrzeuge mit Uni-Begleitung. Also Schwerpunkt wohl auf Lehre statt auf Forschung.

Anders mag es für große Nutzfahrzeuge aussehen wie auch für Schiffe und Bahnen. Da steht eine andere technische Betreuung durch Depots und Werkstattmeister dahinter. Da könnte noch was gehen. Allerdings würde mich interessieren, was aus der Vielzahl von Bus- Forschungs- und Erprobungsprojekten in den Jahren ab 2000 bis 2010 so geworden ist. Man hört nix mehr davon. Sang- und klanglos verschwunden. Möglicherweise fahren auch Busse und LKW bald kostengünstiger und technisch problemloser mit Akkus.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
Will aus naheliegenden Gründen aber nicht mehr viel Zeit in diese Technik investieren. Naheliegend, weil mir nicht mehr viel Zeit bleibt aufgrund meiner schon gelebten Jahre.
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
99
Mit einer ordentlichen Menge Platin sind die Brennstoffzellen sehr kompakt und leicht. Pro Liter Gasdrucktank von 500 bar ergibt sich ein Energiespeicher von deutlich mehr als einer kWh Nettostrom. Da lässt sich schon mal etwas mit machen mit blitzschnellem Gasflaschentausch. Sollte solch ein Fahrzeug in Brand geraten, empfehle ich, sich die Ohren zuzuhalten. Befestigung: Außerhalb der Karosserie am Heck, abwerfbar, um Löschbarkeit herzustellen.
Wasserstoffquelle: siehe Equinor, aber bitte nicht das CO2 im Meer versenken, sondern stattdessen die entsprechende Kohle in der Erde belassen! Auf Ideen kommen die Leute. Ach so, Equinor: Hochofenbetrieb mit Erdgas, wobei der Wasserstoff zu 100% verlustfrei freigesetzt wird . Großzpgig, wie wir sind, überlassen wir den frei werdenden Kohlenstoff den Hüttenbetreibern kostenlos zur Reduktion.
Die kWh Erdgas kostet zur Zeit ca 3,8 Cent. Die Netto-kWh Strom daraus ca 8 Cent. Geht doch, oder?
Nein, das 50kg-Gepäckstück am Heck wird nur auf langen Fahrten mit mangelhafter Stromtankstellenversorgung mitgenommen. Meist nur geliehen.
Ansonsten, Batteriefahrzeug, wie Berlingo vorschlägt.
Die Gasvorräte der Erde reichen für die Elektromobilität noch in eine halbe Ewigkeit. Zumal, weil, immer wenn es geht, direkt elektrisch getankt wird.

LKWs und Züge: Hybridbetrieb per Gasmotor, wo keine Oberleitung. LPG.
Schade, ich hätte gerne Manfreds Holzgasgenerator mal im Betrieb gesehen. Wahrscheinlich nicht ganz sauber. Zuletzt klemmte das Ding: Im Holz einer Tür verbarg sich ein Türschloss, das den Holztransport blockierte. Musste von Hand entfernt werden. Peinlich, wenn das auf dem Mittelstreifen der Autobahn passiert. Ich rate also von Holzgasgeneratoren im Auto ab.


Alle cookies sind erlaubt, trotzdem wird mein Rechner wegen angeblich fehlender cookies blockiert. Lasse ich cookies zu , blockiert mein provider, weil vom elweb.Forum zu viele Webseiten angefordert werden-timeout. Mein Name wurde ohnehin gesperrt.
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
99
SOFC- Zellen BG15 Brennstoffzelle Erdgas
Ich werde hier überschüttet von Werbung von "BlueGen", seit ich SOFC erwähnt habe. Glaubt bitte kein Wort von der Werbung, falls Ihr die auch bekommt. Die versprochenen Energiebilanzen stimmen von vorn bis hinten nicht. Wie bei Corona kann da in unserer Regierung niemand rechnen. Gefördert wird trotzdem, und nicht zu knapp!
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
374
Zumal, weil, immer wenn es geht, direkt elektrisch getankt wird.
Wenn das bei den bestehenden Plug-In-Hybriden funktionieren würde, wäre schon viel gewonnen.
Fakt ist aber (leider), dass viele Leute lieber Benzin tanken, als das Auto an die Steckdose zu hängen.
E-Kennzeichen gibt's trotzdem, und Förderung auch.
Daher fällt deine Idee leider für mich in die Sparte "Wunschdenken".
Leider ist genau das auch von der Bundesregierung so beschlossen, denn insbesondere bei Firmenwägen darf der Arbeitgeber die Tankrechnungen komplett übernehmen, aber die Stromrechnungen muss der Verwender des PKW selbst bezahlen, wenn er/sie nicht gerade am Firmengebäude Strom nuckelt.
Also (außer ökologische Überzeugung) kein Anreiz für die Verwendung der E-Funktionalität im Hybriden.
Traurig aber wahr. :/

Einziger Vorteil von Wasserstoff als Energieträger im Mobilitätsbereich (und auch in der Gebäudeheizung) gegenüber Öl istdie Tatsache, dass man dieses Gas theoretisch aus EE (und Wasser) herstellen kann. Faktisch haben wir dafür aktuell noch viel zu wenig EE im Netz und mit der aktuellen Fassung des EEG ab 2021, die demnächst vermutlich beschlossen wird, ist auch fraglich, ob das in näherer Zukunft der Fall werden wird. :(

Interessanterweise gäbe es bereits eine Lösung für die Speicherung von Wasserstoff in einer Flüssigkeit. Google-Stichwort: Hydrogenius
Angesichts des hohen Gewichts von Druckgasspeichern und der Tank-Problematik (eingefrohrene Zapfventile) könnte ich mir da eine Nutzung auch im Mobilitätssektor durchaus vorstellen. Eher erstaunlich, dass sich das noch nicht weiter durchgesetzt hat. Andererseits haben sich die deutschen Autobauer ja auch zu batterielektrischem Vortrieb bekannt - da dürfte Wasserstoff einfach hinten runter fallen.

In der Gebäudeheizung oder/und der Stromnetzstabilisierung sowie in Teilen der Schwerindustrie kann ich mir H2 aus EE vorstellen - bis dahin wird es aber noch eine (leider viel zu lange) Zeit dauern - immerhin werden dafür noch Größenordnungen an zusätzlichen EE-Generatoren benötigt, bis das Sinn macht.
 

Sporvagn

Neues Mitglied
27.01.2021
35
JO53BN
Solange der Ökostrom noch lange nicht reicht, brauchen wir die an einem katastrophalen Wirkungsgrad kränkelnde Wasserstofftechnik gar nicht zu favorisieren. Da ist jeder Benziner, Diesel besser!
Ausserdem haben diese Autos noch einen Lithium Akku als Puffer drin, also Umwelt technischer Schwachsinn :)
Hier einmal eine Verwendungsliste für Li.Wie war das noch einmal? 1 Kg H2 kostet derzeit 9,50 €.Der durchschnittliche Verbrauch auf 100 Km vom H 2 Pkw
liegt zwischen 1-1,5 Kg, wenn man an der H2 Fuellstation tanken möchte und nicht der erste ist sollte man schon etwas Zeit mitbringen da nicht nur der Arbeitsdruck sondern auch der Druck beim fuellen diese 700bar möchte und der Druckausgleich eben seine Zeit braucht.Was war da noch mit den Fuellstationen?
In ganz Europa 110?Ach nee, eine ist ja bei Oslo in die Luft geflogen.Wie war noch gleich der Preis fuer einen Brennstoffzellen Pkw?Ueber 60000€, gleich die Frage hinterher warum die H2 Enthusiasten kein Fahrzeug dieser Antriebsart bewegen.
Wer mal länger vor einer Fuellstelle steht weiss das der Angestellte fast den ganzen Tag nur Däumchen dreht.Im Klartext es spricht alles fuer diese Fahrzeuge.He He.MfG Sporvagn
 

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saxobernd

Mitglied
23.07.2020
99
Flüssigwasserstoff für lange Strecken, der nach 1X Tanken auch verbraucht wird, lasse ich mir gefallen. der nutzbare elektrische Energieinhalt ist volumenmäßig mit dem von Benzin oder Diesel vergleichbar.
Für Stadtfahrten reicht der Elektroanschluss zuhause, sofern vorhanden. Ich bin einen outlander probegefahren. Fährt gut, aber auf längeren Strecken niemals elektrisch. Alle 1/2Stunde elektrisch für 1/2 Stunde tanken, ist unerträglich, Es ist ein Hybrid, mehr nicht, fährt angenehmer als ein Verbrenner. 2km durchschnittlicher Fußweg zur Tankstelle und zurück sind unerträglich. Ich habe einen reinen Elektro-MII bestellt, kommt nächste Woche. Zusätzlich werde ich mir einen Diesel oder was Ähnliches anschaffen (habe ich schon). Sozusagen auch plug in, aber der Fahrgäste. Das ich an einem wirkungsgradstärkeren , gasbetriebenen , anschnallbaren Generator herumüberlege, habe ich schon und getan. Es sind die unangenehmen Fahrtunterbrechungen zum Laden, die mich vom reinen Elektrofahrzeug abschrecken. Wer keinen Schukostcker hat, wird nicht mehr besucht, basta. Das ist, wie ich langsam gewahr werde. eine unerträgliche Einschränkung der Lebensqualität.
Ein internationales, jederzeit verfügbares Verleihsystem für aufschnallbare Wasserstoffzellen wäre ein Lösung.. Pfandsystem, mit weltweitem Verleihdienst.
Meine Induktionslösung würde zwar funktionieren, aber die bösen magnetischen Felder setzen den Schmetterlingen und Wölfen zu.
Ich komme zurück zum Verbrenner, Gasmotor mit hoher Verdichtung und hohem Wirkungsgrad, SCR mit Salmiakgeist. Als Ergänzung zum Elektroantrieb. Serieller Hybrid: schadstofffrei, 45% Verbrennerwirkungsgrad 40% mit Generator. In der Summe wie ein Diesel mit 35%. Auch zur Hausheizung nutzbar.

Ich habe etwas übrig für den Citroen Ami als Zweitfahrzeug,, der Verbrenner bleibt vor der Stadt. Car sharing für kleine , private Kreise.
 

MEEMo

Mitglied
14.10.2012
76
ich hoffe, ihr könnt mir attestieren, dass der untenstehende Artikel einigermassen objektiv und physikalisch richtig verfasst wurde
(für mich doch etwas ernüchternd - aber die Physik lässt sich meines Wissens nicht überlisten, obwohl das immer wieder irgendwelche Phantasten glauben, ja glauben heisst: „Nicht wissen!“ - aber das ist off topic)
 

Sporvagn

Neues Mitglied
27.01.2021
35
JO53BN
Na klar ist das grober Unfug, zu glauben das H 2 , egal ob als Brennstoffzelle oder als direkt betriebener Motor, der letzte Woche wieder aus der Mottenkiste von BMW geholt wurde.Die Produktion und der Vertrieb vom Mercedes F Cell ist 2020 eingestellt worden.MfG Sporvagn.Bleibt gesund.
 

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