Wasserstoff ist viiiiieeel besser


saxobernd

Neues Mitglied
23.07.2020
32
400.000N Startschub hat so ein Trent-Triebwerk, also bei 100 oder 200m/s die Leistung vieler Kernkraftwerke. Allein schon das Gewicht des Platins für die Brennstoffzellen würde das Flugzeug zusammenbrechen lassen.
Wasserstoff im Trent verbrennen, das dürfte problemlos gehen. Aber bitte nur, wenn der Wasserstoff billig ist, also aus Erdgas gewonnen, wo der Kohlenstoff auch noch verwertet wird.
Wasserstoff im Trent, ergibt nur wenig NOx, keinen Ruß, nur Wasserdampf.
Ruß erwärmt die Stratosphäre bei -56°C (Flughöhe der Jets), auf der Erde wird es entsprechend adiabatisch wärmer.
Eiswolken reflektieren das Sonnenlicht. Nur Roman, der dort immer mit seiner Ariane herumfliegt, weiß, welche Folgen das wirklich hat. Die Wissenschaftler widersprechen sich. Ich würde sogar sagen, Waldbrände und Pinatubo erwärmen die Atmosphäre. Ich auch mit meinem Elektroauto, denn ich erzeuge immer noch Ruß und Rußoxyd, und nicht zu knapp.
 

saxobernd

Neues Mitglied
23.07.2020
32
VON WEGEN ÖKOSTROM IM ÜBERFLUSS...
Eigentlich vermisse ich einen Thread zur solaren Mobilität, den ich mit meiner Exkursion nach Afrika wiederbeleben wollte, denn dort haben wir alles: Sonne satt, kostenlosen Platz, Wasser im Kongobecken im Überfluss, das wir über beliebig hohe Berge pumpen, in Seen zwischenspeichern und die Solarenergie zu beliebigen Zeitpunkten wieder abrufen können. Da brauchen wir keine Energievergeudung mit Wasserstoffgewinnung mittels Elektrolyse.
Bei uns ,meiner Meinung, nur sinnvoll bei preisgünstiger Herstellung des Wasserstoffs, chemisch, aus Erdgas, mit dem wir bitte in Zukunft sparsamer umgehen. Nicht zuletzt durch Einsatz von Wärmepumpen, die Stromüberschüsse viel effektiver abbauen können. Sowohl zur Heizung, wie zur Kühlung.
Seien wir lieber sparsam:
Die Bundesregierung unterstützt in Österreich ein Pilotprojekt zur Überdachung sämtlicher Autobahnen mit halbdurchlässigen Solarmodulen. Der Platz von über 300 Millionen m² in ganz Deutschland ist kostenlos, ohnehin schon versiegelt.
Jetzt die Enttäuschung: Das ergibt eine Solarernte von maximal 30 Gigawatt. Hört sich gut an, ist es aber nicht: nur 1000 bis 2000 Stunden im Jahr. Das Jahr hat 8760 Stunden. Trübes Wetter bringt allerdings auch etwas, zusätzlich. Also, den Bedarf des Verkehrs könnten wir damit decken, wenn die Energie speicherbar wäre. Ist sie aber nicht.
Wenn Romans Optimismus auch die Götter überzeugt, wäre das aber sehr wohl der Fall.
Deshalb meine Frage an Roman zu Elektrolyse- und Brennstoffzellen Wirkungsgraden:
Hochdruck hast Du schon erwähnt. Käme jetzt noch eine hohe Temperatur hinzu, ist die preiswerte Wasserstofftechnik denkbar und ich würde zwar auf keinen Fall die angeblich so zukunftsträchtigen Wasserstoffaktien kaufen, sondern vorher Roman um Rat fragen.
Das gesparte Wasserstoffaktiengeld investiere ich lieber in die Sonnenblumen in meinem Garten. Ja, es ist wirklich eine Freude, wie hier im Braunkohlenrevier dieses Jahr dank sauberer Coronaluft alles wächst. Morgens und abends prangt hier der Morgenstern (Venus) in meinem Fenster, wie ich es seit Jahrzehnten nicht erlebt habe. Solarzellen sammle ich auch schon und meinem Saxo darf ich gar nicht erzählen, dass ein Mii in der Mache ist...

Solardachprojekt auf allen Autobahnen
 
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crocoyes8

Neues Mitglied
12.08.2020
1
Hydrogen fuel cells are cleaner and more efficient than traditional combustion-based engines and power plants. Hydrogen and fuel cells can also be used in mobile applications to power vehicles and mobile powerhouses. The advantages of fuel cells are: Reduced greenhouse gas emissions.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.273
Ein freundliches Hallo in die Runde !

Ganz ohne Wasserstoff wird es nicht gehen oder ?

Ich jedenfalls kann mir kein batteriebetriebenes Passagier oder Frachtflugzeug , sowie Containerschiff vorstellen,
ebensowenig einen batterieantrieb bei einem Panzer oder anderer Militärtechnik -
es sei denn man kehrt zumindest bei Schiffen auf den Atomantrieb zurück.
Für mich ist die Brennstoffzelle beim Individualverkehr die Zukunft.
Und Wasserstoff kann man vorhalten .

Gruß

Walter
HM - also erst mal den Wirkungsgrad in der Gesamtkette! (Da muß noch viel verbessert werden)
Deswegen werden da wo machbar Batterie noch lange lange Vorsprung haben.

FC-Haltbarkeit ist der Praxis betrachten und die Kosten für Ersatz !!!!!!!!
Nicht ohne Wer schon wegen Batterie-auto Ohhh Gott oh Gott anfängt - denn will ich mal bei einer 30FC Austauschkosten sehen ;-)

OK - als Universalbrennstoff - mit Kohlendioxid....zu künstlichen Methan um die jetzige bestehnde Infrastruktur und Weiterverarbeitungskette beizubehalten.....OK wenn Strom im Überflussnichtskostendarf.

Im Schiff ohaa wenn ich mir die Bedenkenträger bei den Gas-Frachtern anschaue .......und dann der H2 aufwand.....
Flugzeug ......wenn Sie könnten würde man auch Jetfuel A1 verbieten - haste schon mal H2 im großen Umfang gespeichert - mit kleinen Abmessungen und Gewicht der Tanks?

Das einzige was beim Militär im Feldeinsatz wirklich auf Dauer funktioniert - ist einfachste Mechanik - jeder würde einen A8 Leo einen M1 vorzeihen wenn sein Leben in allen unDenkbaren Situationen davon abhängen würde.
(anderer Meinung -> mach mal einen Crashkurs beim Griechischen Michi von den Steel Buddys)

Wenn nicht H2 - Vorhalten .... hi hi hiiiiiii
gibt es was Problematischeres zu Lagern .......nicht ganz ernst gemeint - Ach ja Isotop 238 und 235

sorry muß jetzt raus .... als Nachsatz....

In ganz ferner Zukunft - OK wenn kein Diesel mehr - TOP
Und der Großteil der Dächer und Fassaden gleich in PV-Glas gebaut wurden H2 OVER THE TOP
 
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