Wartung EVT-4000e Motor(mit Link)


E

EVTler

Guest
#1
Hallo
Elektrogemeinde....
(Es gibt ja doch Foren für EVs in Deutschland.In CH und den USA fand ich schon so einiges.Deutschland ist bezgl. "Elektrodrive" ein Entwicklungsland.Und die
"Oberverschwender" USA haben zumindest so einiges "am Laufen" was EVs angeht leider nicht nur Gutes....Die Schweiz fällt mir da positiv auf :) )

Mein EV (ein EVT-4000e) hatte schon jetzt (nach nur 400 km) einen (leichten) Leistungsabfall (der Motor quitschte und wurde sehr heiss> wenn man nach einer Fahrt mit der Gieskanne über den Motorkühlkörper Wasser schüttete ,dampfe es leicht aber es "zischte" nicht :) )
Mit der Reichweite ist es so ne Sache denn ich bin sehr schwer (125 kg "Kampfgewicht") und jede kleine Steigung ist eine Qual für das Motörchen(aber auch für die Akkus denn die müssen erst mal den Strom dafür bringen).
Die Akkus werden hoffentlich schön lang durchhalten.
Mein EVT-Ladegerät läd erst alle Akkus in Reihenschaltung(48V) auf und wenn der erste Akku in der Kette seine volle Spannung hat werden die restlichen Akkus einzeln mit kleinern Strom auf volle Spannung gebracht und danach in symetrie gehalten.
Das Ladegerät ist das "Chroma" welches über den 5pol-Stecker(jeder Akku einzeln rausgeführt ideal zum messen mit Spannungsmesser!) angeschlossen wird.Ich habe ich bisher noch nicht im Internet was über dieses Ladegerät gelesen die meisten haben einen "Fronius" oder so....
Wer hat noch so eines wie ich?

Wenn man jetzt darüber nachdenkt , war der Kauf dieses Elektrofahrzeugs ein "Schnellschuss"! (Und damit ein Fehler :-( )
Ein "Verbrenner" wäre für mich besser geeignet gewesen (denn der hat die volle Leistung bis zum "letzten Tropfen").
Es sind mit dem EVT und mir immerhin 0,25 t unterwegs und die wollen erst beschleunigt und an Steigungen hochgehieft werden :)
Aber in die Arbeit und zum Einkaufen bringt er mich doch.(Wenn auch langsam ..wer hat eigentlich diesen Tacho entworfen da liege ich ja mit schätzen noch genauer.Diesen Roller als 45kmh-Fahrzeug einzustufen ist "sportlich",37kmh würden besser passen :) )

Den Roller zum Kundendienst bringen wollte ich doch nicht (Transportproblem) und der "nächste" EVT-Händler ist 50km weit.Da die Wartung ja so einfach sein soll und ich beruflich mit Leistungselektrik/Elektronik zu tun habe,dachte ich mir das mache ich selber auch mit der konsiquenz das ich jegliche Garantieansprüche verliere(wenn doch z.b. ein Akku nach sagen wir mal 1000 km defekt ist , dann wird EVT schon so kulant sein ?)
Also wollte ich selber nachsehen und habe den Motor zerlegt und musste festellen das der Abrieb schon sehr stark vorhanden war (da bezweifle ich das dieser Motor bis 6000 km gehalten hätte :-( ).

Da man im Internet kaum Bilder darüber findet habe ich ein paar gemacht und Online gestellt.Um das vergeudete Geld(fast 3000 EUR) könnte ich mich aufregen aber weil es von einem Gewinn stammt und ich das mit dem EV als Spielerei/Spinnerei betrachte ist es halb so schlimm :) (meine Garantie wird nach der "Selbsthilfe" nicht mehr gelten>Bin auch selber schuld ein Fahrzeug erst nach 2 Mon selbst zu zerlegen :) )
Aber evtl.ist es für die anderen EVT-Fahrer hilfreich die auch ihre Wartung selbst machen wollen.

Mal sehen wie lange mein EVT halten wird

Beste Elektrische Grüße

Andreas K.
Gelber EVT-4000e aus Schwabach bei Nürnberg

ach ja nun der Link:

http://db0fhn.efi.fh-nuernberg.de/db0scs/evtler/

Besten Dank an den Admin FH-Nürnberg für den Webspace.... :)
 
K

Karl

Guest
#2
Hallo Andreas,
sehr informative Bilder ! Leider inhaltlich nicht wirklich schön.
Da sieht mein mini-el Motor innen nach fast 40.000 km ja noch besser aus- und noch mit den ersten Kohlen! Rechnerisch hättest du dann 1,5 cm Abrieb am Kommutator ? Wie soll das gehen?

Mich interessiert das "Chroma" Ladegerät! Hast Du da was näheres dazu ?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
E

EVTler

Guest
#3
Karl schrieb:

hättest du dann 1,5 cm Abrieb am Kommutator ? Wie soll das
gehen?
Karl
Sorry das war nicht verständlich ausgedrückt von mir!
0,15mm wurden mittels Schleifgerät von mir abgeschliffen.
Damit die Kontakte wieder ein bisschen gerader werden den sie hatten schon eine "Keilform" und die Kohlen kommen dadurch nicht mehr mit ihrer ganzen Fläche damit in Berührung.

Beste Grüße
 
K

Karl

Guest
#5
Danke Gunther,

so war es gemeint !

Das spezielle Ladegerät interessiert mich aber nach wie vor!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
E

EVTler

Guest
#6
Hallo
was intressiert dich daran?
Techn. Daten :

Batterieladegerät Typ 67145 für Blei-Batterien
(wahrscheinlich eine spez.Anfertigung für EVT-Roller)
Hersteller ist Chroma ATE oder so (aus der Anleitung geht das nicht genau hervor)
48 V Hochfrequenz-Ladegerät mit Pulsladetechnik,
Einzelbatterieanstuerung....

AC Eingang : 100 bis 240 AC
Freq. : 47 bis 63 hz
Strom : max.6A
COSPHI : besser als 0,9

DC Ausgang : max.60V
Strom : 7-8A (also kein Schnelllader :) )
Leistung : ca.450W (was in etwa die Leistung auf 230V-Seite ist)

Schutzeinrichtungen :
AC Sich 10A
DC Sich 30A (warum so viel weiss ich auch nicht steht aber da)
Übertemp.Schutz bei 105 °C

Maße : 220*85*123mm
2 Kg schwer...

Die Stecker-Belegung 5Pol.Stecker(am Roller ist das "Weibchen" ideal für Multimeterstrippen zum Messen)

Pin 1-2 Batterie 1
Pin 2-3 Batterie 2
Pin 3-4 Batterie 3
Pin 4-5 Batterie 4
Pin 1-5 Gesamtspannung

Der Ladevorgang selber :
Die Reihenfolge läuft so in etwa ab(vereinfacht dargestellt)

1.Konstantstromladung max.Strom über alle Batts(60 V bei 7-8A)
bei erreichen der Schlußspannung von einer der Batts kommt Phase 2
2.Pulsladung (in dieser Phase werden die Batts einzeln angesteuert bzw.bestromt)
diese Phase dauert bis alle Batts die Schlußspannung erreichen.
3.Erhaltungsladung mit ständiger Aufrechterhaltung der Symetrie.

Mehr informationen habe ich über dieses Ladegerät nicht.

Elektrische Grüße
 

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