VW ID.3 startet leise


Heute wurde der VW ID.3 vorgestellt und die Registrierung freigegeben.

VW fertigt schon Jahrzehnte den E-Golf in Anfangs Einzelstücken, in letzter Zeit in größeren Stückzahlen. Im April hat VW dem Tesla 3 in Norwegen wieder den 1. Platz in der Zulassungsstatistik abgenommen. Der E-Golf ist ein "umgebauter" Golf, d.h. es gibt die Restriktionen der Karosserie die auf einen Verbrennungsmotor ausgelegt ist. Das ist nicht ideal für ein Elektrofahrzeug. In der bestehenden Karosserie ließ sich nicht mehr Batteriekapazität sinnvoll unterbringen.

Die ID Baureihen basieren jetzt auf einer neuen Plattform "MEB" die speziell auf den elektrischen Antrieb ausgelegt wurde. Auch am restlichen Fahrzeug hat sich VW bemüht an den Stand der Technik bei Elektrofahrzeugen aufzuschliessen. Gibt es bei chinesischen Fahrzeugen physische Avatare am Armaturenbrett und die Möglichkeit mit Gesten zu steuern, so gibt es bei VW zumindest eine Sprachsteuerung. Ebenso sind Softwareupdates "over the air" möglich.

Es sind drei Batteriegrößen geplant 45 kWh mit 330 km Reichweite, 58 kWh 420 km und 77 kWh für bis zu 550 km nach WLTP. Aus den Werten lässt sich ein Verbrauch von 130Wh/km ableiten. Batteriegarantie sind 100.000 km oder 8 Jahre und dabei 70% Restkapazität.

DC Ladeleistung mit 100 bis 125 kW, je nach Batteriegröße.



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VW ID, VW ID3 = weisses Fahrzeug. Foto Volkswagen


Das Fahrzeug mit der kleinen Batterie soll unter 30.000 € (netto) erhältlich sein. Aktuell wird mit der mittleren Batterie gestartet und einem Startpreis für knapp unter 40.000 €.

VW weist auf die niedrigeren Betriebskosten hin, ca. 30 % unter Verbrennnungsfahrzeugen. Die Hardware fürs autonome fahren ist auf Level 3 augelegt, also assistiertes fahren.

Weitere Informationen folgen auf der IAA 2019.

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Die Pressekonferenz


rw
 

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