VW I.D.: Vorbestellung ab erstem Halbjahr 2019 möglich


Mit der I.D.-Baureihe möchte Volkswagen offensiv in die e-Mobility einsteigen. Für das erste Modell, welches im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll, nimmt der Automobilhersteller nun erstmals Reservierungen an.

Produktion startet gegen Ende 2019

Laut dem Wolfsburger Unternehmen soll die erste Variante aus der I.D.-Familie gegen Ende 2019 in Produktion gehen. Ein genaues Auslieferungsdatum für die Kunden ist hingegen noch nicht bekannt. Mit dem Pre-Booking können sich Interessierte jedoch gegen eine Anzahlung den Stromer reservieren lassen. Diese Reservierung soll im ersten Halbjahr des nächsten Jahres möglich sein. Der Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann hat erst vor Kurzem mitgeteilt, dass das Programm I.D. im Frühling 2019 durchstarten könnte. Wie hoch die Anzahlung für den ersten I.D. ausfallen soll, ist noch nicht festgelegt.

Ebenso wie das US-amerikanische Unternehmen Tesla, welches das Vorbestellen von Fahrzeugen über Monate hinaus bekannt gemacht hat, möchte auch Volkswagen diesen Weg jetzt einschlagen. Mittlerweile nehmen zahlreiche Kunden diesen Service in Anspruch.

So sehen VWs Pläne für die Zukunft aus

Mit dem ersten I.D. wird ein gelungener Meilenstein gelegt. Dieser zeigt den Weg weg von den Verbrennungsmotoren und hin zu den Elektroautos an. Mit dem ersten Werk erreichen Autofahrer eine Reichweite von bis zu 550 km nach WLTP. Der Preis soll in etwas so hoch ausfallen wie ein klassischer Golf.

Weiterhin sind zusätzliche I.D. Modelle in Planung. Darunter soll es auch einen SUV, eine Limousine und einen Kleinbus geben. Alle neuen Modelle brauen auf den elektrischen Antriebsbaukasten (MEB) auf, welcher für bis zu 15 Millionen Fahrzeuge angedacht ist. Bis 2023 möchte Volkswagen hierfür über 9 Milliarden Euro für die Umstrukturierung investieren. Dazu sagte Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobility VW, vor einiger Zeit im Interview mit Automobil Produktion: "Das erste Fahrzeug der I.D.-Reihe wird eine Ikone, so wie es seinerzeit Käfer und Golf in ihrer Generation gewesen sind."

Quelle: automobil-produktion.de


Bild: VW
 

Kommentare

sponti68

Neues Mitglied
05.12.2018
20
8
#3
Anzahlung für ein Auto, das niemand kennt, bei den genannten Preisen niemand weiß was alles dabei ist und was Extras kosten.

Im Unterschied zu Tesla weiß man dort von den vorherigen Elektro-Modellen wofür man seine Anzahlung ausgibt.

Bei VW hat man, auch wegen der vorherigen Schummeleien, kein gutes Gewissen dabei, denen "auf Vertrauen und im guten Glauben" Geld im voraus zu geben.

Bleibt VW seiner Linie treu so wird dann das Einstiegsfahrzeug nichts mehr mit den Ankündigungen gleich haben.
Von den 550 km bleiben dann vielleicht nur noch 150 km übrig. Die Reichweite 550 km gibt es dann, VW typisch, wieder einmal nur gegen Aufpreis.

Das Gleiche dürfte dann auch für Fahrassistenten, mehr Leistung, etc. geben.
Sitzheizung, Lenkradheizung, vielleicht sogar Heizung überhaupt, wohl alles nur gegen Aufpreis erhältlich. So wird man zwar vielleicht den angekündigten Einstiegspreis halten.
Will man aber ein vergleichbares Auto zu Hyundai Kona bauen, dann wird man dafür bei VW, wie gewohnt, locker den doppelten Preis hinlegen müssen.
In meinen Augen ist das "nichts aus seinen Fehlern gelernt" und weiter Schummeln bis es nicht mehr geht.
Dann zum Schluss werden die Kunden dafür verantwortlich gemacht werden, daß die Absatzzahlen den Erwartungen hinterherlaufen.


Da bin ich mir sicher, den VW mit 120 kWh Batterie, Fahrassistenten, mit Klima und Heizung, Bordcomputer, 150 kW Leistung und 170 km/h Spitze, in der Golfklasse, für 27.500 Euro wird es nicht geben.
 

Lupo

Neues Mitglied
07.10.2018
3
0
#4
Anzahlung für ein Auto, das niemand kennt, bei den genannten Preisen niemand weiß was alles dabei ist und was Extras kosten.

Im Unterschied zu Tesla weiß man dort von den vorherigen Elektro-Modellen wofür man seine Anzahlung ausgibt.

Bei VW hat man, auch wegen der vorherigen Schummeleien, kein gutes Gewissen dabei, denen "auf Vertrauen und im guten Glauben" Geld im voraus zu geben.

Bleibt VW seiner Linie treu so wird dann das Einstiegsfahrzeug nichts mehr mit den Ankündigungen gleich haben.
Von den 550 km bleiben dann vielleicht nur noch 150 km übrig. Die Reichweite 550 km gibt es dann, VW typisch, wieder einmal nur gegen Aufpreis.

Das Gleiche dürfte dann auch für Fahrassistenten, mehr Leistung, etc. geben.
Sitzheizung, Lenkradheizung, vielleicht sogar Heizung überhaupt, wohl alles nur gegen Aufpreis erhältlich. So wird man zwar vielleicht den angekündigten Einstiegspreis halten.
Will man aber ein vergleichbares Auto zu Hyundai Kona bauen, dann wird man dafür bei VW, wie gewohnt, locker den doppelten Preis hinlegen müssen.
In meinen Augen ist das "nichts aus seinen Fehlern gelernt" und weiter Schummeln bis es nicht mehr geht.
Dann zum Schluss werden die Kunden dafür verantwortlich gemacht werden, daß die Absatzzahlen den Erwartungen hinterherlaufen.


Da bin ich mir sicher, den VW mit 120 kWh Batterie, Fahrassistenten, mit Klima und Heizung, Bordcomputer, 150 kW Leistung und 170 km/h Spitze, in der Golfklasse, für 27.500 Euro wird es nicht geben.


Das ist auch meine Befürchtung (leider).
 

biker4fun

Neues Mitglied
05.12.2018
4
0
#5
Nach alledem was mir bekannt ist, wird es den ID Neo (oder wie auch immer das Fahrzeug später dann offiziell heißen wird) mit 3 Batteriegrößen (48, 62, 83 kWh) geben. Gemunkelt wird über Motoleistungen von 85, 105 und 125 Kw. Laden mit AC 3-phasig 11kWh (Einstiegsvariante evtl. 7,2 kWh), mit Gleichstrom (DC) via CCS mit bis zu 125 kWh.
Außerdem soll es wohl eine vegleichweise gut ausgestattete First Edition geben (weitere Details noch unbekannt).
Das Preorder mit Anzahlung (1.000 Euro stehen im Raum) soll ab April 2019 möglich sein. Verbindliche Bestellungen ab Ende September 2019. Die Markteinführung ist ab April 2020 geplant. Das alles kann sich im weiteren Verlauf natürlich noch ändern... ;-)
 

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