Vollgas Problem 106 - Elektroauto Forum

Vollgas Problem 106

Trylor

Mitglied
14.01.2024
102
Nach inzwischen fast 8 monaten papierkram hab ich meinen Peugeot endlich auf der Straße und jetzt taucht schon das nächste problem auf.
Bei Vollgas hat er manchmal kurze "aussetzer" heißt: Für 0,2-0,5 Sekunden vollständiger leistungsverlust gefolgt von ganz normal voller leistung und das mehrfach hintereinander wie ein Verbrenner der Zündaussetzer hat.

Fehlerspeicher war hinterlegt:
-Parameter des Steuergeräts
-Isolationsfehler (Permanent)

Vor längeren (monate her) hatte ich auch einmal "Antriebsstrom Zerhacker" das war aber diesesmal nicht hinterlegt

Situation wärend des Vorfalls:
Vollgas position
83Kmh
Spannung 103V unter vollast (125V stillstand)
Strom 196-211A Langsam Schwankend
Akkustand ca 35%

Ich selber hab im Steuergerät nur den wert für den Geschwindichkeitsbegrenzer höher gesetzt auf 110kmh der LLim-beginn steht weiter auf 80kmh (bin bis jetzt nie über 90kmh rausgekommen fahr aber auch erst seit 2 wochen damit)

Der fehler tritt nur gelegendlich auf, meistens kann ich ohne zwischenfälle Vollgas geben.
Da ich demnächst über die Autobahn zur Arbeit fahren muss würde ich das problem gerne vorher geklärt haben, nicht das ich auf einmal auf der Bahn stehe.
 

el3331

Aktives Mitglied
03.12.2008
829
Köln
Hallo,

ich habe einen Citroen AX-E, der ja mit dem Peugeot elektronisch identisch ist (meiner ganz besonders, da er bei Reparaturen viele Teile neuerer Modelle bekommen hat).
Zum Stottern:
Das habe ich auch gelegentlich, es tritt auf beim vollen Beschleunigen im Bereich der Höchstgeschwindigkeit. Der Grund ist auch "Kundigen" nicht bekannt, vermutet wird eine hängende oder schwergängige Kohle. Ich persönlich halte auch eine Reaktion der Steuerung auf eine bei hoher Leistung einbrechende Akku-Zelle für möglich. Ich fahre das Auto jetzt 10 Jahre, eine nachhaltige Störung durch das Stottern hat es nicht gegeben.
Zur Höchstgeschwindigkeit:
Das Hochsetzen des Geschwindigkeitslimits allein nützt nichts. Da gibt es Parameter an mehreren Stellen, die alle nicht dokumentiert sind, natürlich die Parameter selbst auch nicht.
Es gibt Leute, die unbedingt schneller fahren wollen. Die setzen eine ganze Reihe Parameter "dirty" auf Null oder deaktiviert, was gerade geht. Dann ist aber das Limitsystem total deaktiviert. Bei Youtube gab es mal ein Video mit Infos, bei dem jemand mit Tacho 110 fährt. Ob es noch vorhanden ist, kann ich nicht sagen. Ich weiß auch nicht mehr wo es war.
Ich würde das nicht empfehlen. Wenn ich mich recht erinnere, hat mir mal jemand ausgerechnt, dass bei 108 (echten!!) das "Zerplatzen"-Limit des Motors liegt. (Wenn es jemand geau weiss, bitte berichtigen).
Zudem, bei mehr als 91 - Werkseinstellung des Limits - dürfte der Verbrauch deutlich ansteigen. Erfahrungsgemäß fährt man auf der (ebenen) Autobahn mit Vollgas am sparsamsten (es sei denn, man kann sich an einen LKW hängen, das spart noch mehr).

Grüße

Lothar
 

citicar75

Aktives Mitglied
13.08.2018
623
Hallo,
Vorweg mal eine, nennen wir’s mal „formalrechtliche“ Wertung der erfolgten „Änderung“ der Parameter. DieEinzelzulassung in „D“ basiert auf dem französischen
Kennblatt, in dem eine (technisch begründete) Begrenzung auf 91km/h vorgesehen ist, steht auch so in Deinen Papieren zum Fahrzeug. Was da geändert wird, muß jeder
Selbst verantworten, ist analog zu … „Begrenzer für 45km/h Mopeds ausbauen und 20% schneller fahren“. Das Amtsdeutsch spricht dann … „Betriebserlaubnis erloschen“. Derartige Aktionen sind bekannt, es gibt viele Gesetzeshüter, die sich damit gut auskennen 😎

Aber das war ja nicht Inhalt der Frage, ich kann sie auch nur oberflächlich aus meiner Erfahrung heraus beantworten. Motoren sind auf bestimmte Parameter hin berechnet und funktionieren nur innerhalb dieser Parameter zuverlässig und langlebig.
Die verwendete Steuerung hat einen universellen Charakter und kann durch Variation dieser Parameter im EEPROM Bereich an verschiedene Motoren, Akkusätze und Fahrzeugperipherie angepasst werden. Es ist noch bedeutend mehr drin, als nur die Maximaldrehzahl des Motors „hochzusetzen“ …
Aber: es gibt den Effekt des sogenannten „Bürstenprellens“, d.h. Eine unsicher Kontaktgabe Kohlebürsten - Motorkollektor. Das Problem wurde von Leroy-Somer erkannt, die neueren Motoren haben schräge Kohlebürsten, dadurch wurde u.A. Die
Belastung „Ankerstrom pro Quadratmillimeter Bürstenfläche“ optimiert. Auch spielt die Feder (Andruckkraft) der Kohlebürsten eine gewisse Rolle, dann die realen Umsteuerzeiten der Ankerwicklungen u.v.A.m.
Dann wird natürlich der Motor softwaremäßig überwacht. Es gibt einen Vergleich von
Dem - was macht der Motor (z.Bsp. Ankerstrom …) real - Vergleicht mit soll- Daten, wie soll sich der Motor unter Normalbedingungen (!) verhalten. Wenn die (Schutz-) Elektronik was feststellt, was der „Gesundheit“ des Motors „abträglich“ ist, verändert sie das Ansteuersignal des Motorsteuer IGBT‘s so, daß man wieder in den „gesunden“ Bereich der Motorkennlinie kommt - das könnte das gefühlte Ruckeln sein.
Man beachte aber, das ca. 20% Überlastung hier „wegesteckt“ werden.
Also, auch wenn Du „eigenverantwortlich“ 110km/h fahren willst, schau Dir unbedingt alle 4 Kohlen an, vor allem die hinteren Kanten, dort entsteht ja größte „Bürstenfeuer“, Länge der Kohlen (wenn zu kurz - Wackeln in der Bürstenführung), dann das Laufbild Kohlen/Kollektor, die Andruckkraft für die Bürsten, leichter Gang innerhalb der Bürstenführungen, beide Lager des Motors, Simmerringe … usw.
Da gibt es noch unsagbar viele Punkte unter der Rubrik „Alter“ Motor …, und wie die „Versorgungslage“ mit Ersatzmotoren ist, brauche ich hier sicherlich nicht erläutern …

Hier noch der Link zu dem gesuchten Video:


Man beachte: Es geht bis 180km/h, gefahren wurde 120, man kann aber über weitere
Parameter den „Kleinen“ scharf machen, Motorstrom auf „jede Menge Ampere“ hochsetzen, es gibt Boxen, in denen wurden IGBT‘s mit mehr als 300A Maximalstrom verbaut.
Dann bist Du an der Kreuzung nicht nur für 1,5sec. Der schnellste, sondern für 2,3sec.

Auf alle Fälle das dort ROT - Geschriebene lesen und beherzigen, und „Technik in Ruhe arbeiten lassen, wenn sie schön und zuverlässig dies tut …“, meine Meinung und Erfahrung über mehrere Jahrzehnte …

Deine angezeigten Fehler:
„Parameter des Steuergerätes“ - Abweichung vom „solldatenstz“- logisch, Du hast ja was geändert
„permanenter Isolationsfehler“ - ISO Sollwert unterschritten, Akkuproblem oder Motorenproblem - beides Fahrspannung/Fahrzeugmasse ISO
 
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Wertungen: Kamikaze

Trylor

Mitglied
14.01.2024
102
Danke für die antworten, die kohlen hab ich schon mal geprüft die hat der vorbesitzer offenbar schon neu gegeben die sind gut 4cm lang und den Motor hab ich ordendlich ausgeblasen.

Wegen schneller fahren, bin nicht aus DE also ruhig blut, hier hat niemand jemals von sowas gehört, musste ja vorfahren weils geglaubt haben ich hab das teil selber gebastelt darum hats so lange gedauert.

Den Parameter Fehler hat er schon vorher geschmissen als ich nichts geändert hatte ich weiß nicht ob der vorbesitzer was gemacht hat und kenne die originalen datensätze leider nicht die in meiner box sein sollen sonst würde ich alles andere zurück setzen.

Kann man die Kohlen irgendwie auf die schrägen umbaun?

Und isolationsfehler keine ahnung, akkus hatte ich alle mal fürs reinigen draußen inkl alle kabelkontakte, weiß nicht was nochs ein könnte, hoffendlich nix steuergerät internes das will ich nicht anfassen.
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.790
Wegen Speed höher setzen gabs mal jemand der hat einfach größere Räder drauf gemacht.
Damit die Kiste aber trotzdem richtig los spurtet noch den Shunt frisisert...

Gab auf youtube auch mal ein Video bei dem man Höllenritt mit veränderten Parametern sehen konnte.
Da hab ich schon beim Gucken Angst bekommen um Motor und Getriebe so hat das gelärmt...
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
709
Mühldorf am Inn
Welche Akkus hast Du den verbaut? Die originalen Saft-Akkus?
Das Ruckeln (wenn es das ist was ich auch kenne) passiert, wenn die Sagem-Box wegen Überlast, also zu hohem Strom, abregelt und ggf. kurzzeitig eine "Zwangspause" einlegt um die Akkus von dem hohen Strom zu erholen zu lassen. Das ist in gewisser Weise vergleichbar mit dem Drehzahlbegrenzer, der bei einem Verbrenner ruckelt/eiert wenn man das Gas durchtritt. Nur wird hier eben der Strom, also im weitesten Sinne die Leistung geregelt. Bei uns ist das auch bei schnellem Beschleunigen aus dem Stand manchmal passiert.

Gerade bei 'Akkustand 35%' ist ja die Spannung niedriger bei gleicher Leistung, so dass ein höherer Strom gefordert wird. Es kann allerdings auch durchaus sein, dass bei einem solchen Ladestand auch schon eine Zelle einbricht, wie bereits genannt. Dazu sind ein paar mehr Infos zu deinem Auto, den Zellspannungen und ggf. allen Umbauten nötig (gerne auch in Deine Signatur, dann sieht man es bei jeder neuen Frage/Beitrag).
Falls Du Akkus (z.B. Lithium) mit einem höheren Dauerstrom(!) verbaut hast, und nur dann, kannst Du evtl. den Maximalstrom in der Sagembox höher setzen. Wenn Du vorhast, damit längere Autobahnfahrten zu unternehmen, sollte aber wie gesagt der maximale Dauerstrom deiner Zellen (siehe deren Datenblatt) nicht überschritten werden! Außerdem sollten dabei natürlich die Grenzen der Sagem-Box nicht überschritten werden. Original wurde die wassergekühlt, bei vielen Umbauten wurde das stillgelegt und funktioniert trotzdem, wenn mehr Strom als original durchläuft würde ich mir das mit der Kühlung nochmal überlegen.
 
Zuletzt bearbeitet:

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
709
Mühldorf am Inn
Es gibt ja insgesamt drei Einstellmöglichkeiten für die Geschwindigkeit. Sicher dass da kein Fehler ist und deswegen fälschlicherweise aprupt bei ~83km/h abgeregelt wird?
 

Trylor

Mitglied
14.01.2024
102
Also Akkus hab ich noch die originalen Saft mit funktionstüchtiger wasserkühlung und sogar upgrade pumpe.
ja 3 der akkus brechen früher zusammen ich hab eine einzelakku überwachung die fangen aber erst so bei 15% akku an einzubrechen.

Es gibt ja insgesamt drei Einstellmöglichkeiten für die Geschwindigkeit. Sicher dass da kein Fehler ist und deswegen fälschlicherweise aprupt bei ~83km/h abgeregelt wird?
Wie gesagt ich hab keine ahnung was der vorbesitzer gemacht hat in dem steuergerät.
also bei mir is so
Anfang Geschwindichkeitsbegrenzung 80kmh
Geschwindichkeit für LLim 91kmh
Geschwindichkeitslimit 110kmh
Strombegrenzung für LLim 110A

Ich will nur nicht das mich ein LKW von der bahn schiebt weil die hier teilweise echt aggro unterwegs sind.
Erst letzte woche meinte einer das er so aggro einen schneiden muss weil er ihm zu langsam war das der gesamte sattelzug in der böschung gelandet is, den hatte ich nämlich zur reperatur in der firma.

Ich hab vorerst nicht vor den wagen irgendwie anderwertig zu frisiren fürs erste, momentan muss er nur funktionieren und das möglichst fehlerfrei weil mein zweitwagen einen kopfschaden hat so lange darf der nichts haben.
Irgendwann wenn mir mal geld übrig is bekommt er ein lifepo4 upgrade und dann kann man überlegen den rest zu frisiren aber das ist noch zukunftsmusik.
Momentan will ich einfach nur das ich mit 95-100kmh keinem aggro lkw im weg bin und der wagen nicht liegen bleibt.
 
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Wertungen: vincent33

el3331

Aktives Mitglied
03.12.2008
829
Köln
Hallo,

ich habe noch mal die von Citroen (für den AX) veröffentlichten Motoreigenschaften herausgesucht.
Die (durch die Sagem-Box geregelte) Leistungskurve sieht wie folgt aus:
Von 0 bis 1600/min gerade ansteigend von 0 bis 20 kW,
vom 1600/min bis 5500/min waagerecht 20kW,
danach steiler Abfall auf ca. 12,5 kW bei 6000/min,
darüber minimal weniger steiler Abfall bis ca. 10 kW bei knapp 6500/min. Hier endet die Kurve.
Zusätzliche Angaben zum Motor:
Höchstdrehzahl: 6700/min. Das entspricht den von mir genannten 110 km/h.
"Überdrehzahl": 8000/min. Das wären dann ca 132 km/h.

Der AX ist insgesamt gringfügig schneller als Saxo und 106 (er ist deutlich leichter, kleiner und trotzdem aerodynamisch mindestens gleichwertig). Was die Höchstgeschwindigkeit angeht, sind aber alle gleich.
Mein AX hat noch den alten Motor mit geraden Kohlen, aber sowohl Sagem-Box als auch Steuerrechner die neueste Version. Er fährt mit Lithium (seit 10 Jahren). Das Verhalten des Fahrzeugs hat sich durch die neuere Software nicht merkbar geändert, die Änderungen scheinen sich auf die Wirkung der Reku (etwas stärker) und flexiblere Steuerung des Bordladers zu beschränken.

Das Auto fährt mit Vollgas 91 km/h, dazu braucht es einen längeren Anlauf. Relativ schnell erreichbar sind ca. 85. Bei 91 wird rigoros abgeregelt, und zwar nicht nur durch Reduzierung der Motorleistung gemäß Kurve, sondern auch durch heftigen Einsatz der Reku. Es ist kein Problem, auf steileren Autobahn-Gefällstrecken mit 30-40 A Ladestrom zu fahren. Wenn man schneller als 91 fahren will, müsste auch daran gedreht werden.
Die 91 müsste ein 106 auch erreichen, auch mit NiCd. Die sollten dazu aber möglichst voll geladen sein, da die Spannung damit wesentlich stärker von dem Ladezustand abhängt. Das wirkt sich insbesondere auf die Beschleunigung aus.
(NiCd 144V - 110V, Lithium 135V - 120V)

Was den Umbau auf schräge Kohlen angeht, wüsste ich nicht, daß das schonmal jemand gemacht hat. Vermutlich sind weitere Änderungen am Motor erfolgt. Ich hatte mich auch mal dafür interessiert, da hieß es aber, dazu bräuchte ich einen anderen Motor, was wiederum zusätzliche Änderungen notwendig macht. Es sollen andere Antriebswellen nötig sein, die aber nicht die gleiche Länge haben und damit auch Austauch von Teilen der Vorderradaufhängung nötig machen. Insgesamt nicht unmöglich, aber kaum lohnend. Ich habe mit meinem Motor (jetzt 160.000 km) jedenfalls keine Probleme gehabt.

Grüße

Lothar
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
709
Mühldorf am Inn
Wie Lothar schon schreibt, ist der Motor eigentlich nicht auf diese Geschwindigkeiten (bzw. Drehzahlen) ausgelegt. Wenn Du noch mit originalen Akkus und entsprechend auch originaler Spannung fährst, wird es also sowohl aufgrund der Akkus (max. Dauerstrom 200A laut Datenblatt) als auch aufgrund des Motors schwierig, auf der Autobahn (also mind. einige Kilometer am Stück) schneller als original zu fahren.
Wenn Du mehr willst, hast Du also u.a. folgende Möglichkeiten:
  1. Ohne Rücksicht auf Verluste alle Grenzwerte nach oben stellen und nach einer Handvoll Fahrten feststellen, dass entweder der Motor kaputt ist, irgendein Defekt in der Elektronik auftritt, oder die chemischen Grenzen der (sowieso schon defekten?) Akkus erreicht sind und Du schon allein deswegen eher immer langsamer wirst.
  2. Zufrieden sein und Autobahnen einfach vermeiden. Es gibt fast immer (oft direkt neben der Autobahn) eine Landstraße, auf der man entspannter und kaum langsamer vorankommt.
  3. Die semi-defekten Zellen tauschen oder regenerieren, so dass Du mit gesunden Zellen und leicht erhöhten Werten evtl. ein paar wenige km/h mehr herausholen kannst.
  4. Etwas mehr Geld in die Hand nehmen und auf andere Akkus umbauen. Dann kannst Du den Spannungsbereich etwas höher wählen. Mehr Spannung bedeutet mehr Leistung bei gleichem Strom. Evtl. könntest Du dann ja auch den max. Dauerstrom erhöhen, je nach Zellen. So wäre es vielleicht möglich, halbwegs zuverlässig in Richtung 100km/h zu kommen. Bleibt nur noch die Frage ob der Motor das dann überlebt. Eine größere Rad-Reifen-Kombination würde natürlich auch helfen, fällt aber beim Tüv auf und raubt Beschleunigung. Dass man da sehr viel Know-How braucht und auch sehr viel falsch machen kann wenn man sich nicht auskennt, sollte klar sein. Gerade neulich habe ich wieder einen nicht so durchdachten Berlingo-Lithium-Umbau auf Youtube gesehen. Aus Fehlern lernt man, aber hier kann das auch leicht gefährlich werden...
  5. Etwas mehr Geld in die Hand nehmen (ggf. sogar günstiger als ein ordentlicher Lithium-Umbau) und ein (E-)Auto kaufen, das den Anforderungen besser gerecht wird.

Zu deinen Einstellungen:
Die ursprünglichen Werte sind soweit ich weiß:
  • Geschwindigkeit Begerenzungsanfang (fr.: Vitesse début de limitation): 81 km/h
  • Geschwindigkeit für Ilim (fr.: Vitesse limitation intermédiaire): 95 km/h
  • Geschwindigkeitslimit (fr.: Vitesse limite): 99 km/h
Für Begrenzungsanfang und Ilim hast Du also sogar niedrigere Werte eingestellt als original. Versuch doch da mal die originalen Werte und schau ob das Problem immer noch auftritt. Anschließend könntest Du schrittweise die Werte vorsichtig erhöhen und testen ob es dann (wieder) "ruckelt".

Der allererste Schritt sollte mMn auf alle Fälle sein, das Problem der schwachen Blöcke zu lösen. Verbenner-Tuning bringt ja auch nichts, wenn der nur auf 3 Zylindern läuft...;)

Liebe Grüße und viel Erfolg!
Leon
 

citicar75

Aktives Mitglied
13.08.2018
623
… hier gibts was zum Lesen - Thema Parameterfehler:
 

citicar75

Aktives Mitglied
13.08.2018
623
„… Umbau auf schräge Kohlen“ - meiner Meinung nach illusorisch, man müßte den
Ring mit den vier Kohlehalterungen ändern oder einen Ring für schräge Kohlen einbauen, dann haben beide Motorentypen (gerade/schräg) noch unterschiedlich
Gewickelte Erregerwicklungen … mechanisch passt‘s aber „Motoren-elektrisch-mäßig“, da hätte ich meine Zweifel 🤔
 

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