Unter Strom

LordVoltage

Neues Mitglied
18.12.2021
3
Hi. Bei mir kann man sich elektrisch austoben. Ich brauche gute Tipps und Konzepte.
Haus: EFH mit 2 Erw, 3 Kids. Eine Brennstoffzellenheizung von Viessmann läuft seit 2 Jahren und deckt weitgehend den Hausbedarf. (750 W Dauerleistung). Seit kurzem EQC400. Zweitwagen (noch) Diesel. Wir fahren fast nur Kurzstrecke, Kinder zum Sport etc. Mein Elektriker hat jetzt vorsorglich Haus und Garage ordentlich verkabelt. Hier gibt es jetzt 230V x 16 A Steckdosen, Starkstrom/Drehstrom. Vorsorglich LAN und PV Kabel.
Was Ansteht ist:
(mehr oder weniger intelligente) Wallbox, Batteriespeicher, cloud Vertrag eines Stromanbieters. Ich hätte viel Platz für PV (aber nur Ost West Dach), falls das Sinn macht. Vielleicht auch nur ein Mini Teil auf die Garage, das wäre weniger Aufwand.
Meine Träumerei: Tragbare/herausnehmbare Haus-Stromspeicher Elemente, um damit ein Elektroboot zu betreiben. Die Boot Sache lohnt sich so für uns nicht. Die dazugehörigen Akkus dafür sind viel zu teuer, wenn man sie dann nur 2-3 Mal im Jahr benutzt.
Ich bin mal gespannt, ober Ihr mich elektrotechnisch inspirieren könnt.
Viele Grüße!
Imanuel
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.561
91365 Reifenberg
Schönes Haus, schöne Projekte. Und sehr schönes Elektroauto.

wallbox: cFos ist intelligent genug. Läuft bei mir gut. Mit 20 Euro Nachlass, wenn Du meinen Gutscheincode angibst.... und möglicherweise Hilfestellungen von mir, da ich mittlerweile etwas Erfahrung auch mit Überschuss-Strom-Laden habe.

Solar: West-Ost ist fast perfekt wegen etwas gleichmäßigerer Leistung über den Tag. Mein Sohn hatte sowas mal mit 10 kW insgesamt und gute Erfahrungen gemacht. Gut für Winterbetrieb ist auch eine Fassadenverkleidung. Gut bei tieferstehender Sonne und nie Schnee drauf.

Stromspeicher herausnehmbar: Gibts sehr viele für Elektroroller. Oder bei greenpack.de
Es gibt aber ähnliche Projekte und Produkte mittlerweile von einer ganzen Reihe von Firmen.

Rückfrage: wieviel kWh brauchst Du für Dein Boot? Kleines Boot und sparsamer Torqeedo, dann nur wenige kWh, oder Luxusboot von Frauscher oder das Candela-C8? Wobei Torqeedo auch tragbare Akkupacks passend zu ihren Motoren anbietet.

Gruss, Roland
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Ich hätte viel Platz für PV (aber nur Ost West Dach), falls das Sinn macht
Mein Tipp: Alle Flächen sinnVOLL belegen!
Nur das, was du an Energie erzeugst kannst du auch nutzen (sei es nun fürs Boot, fürs Auto, oder wenn deine Brennstoffzelle mal das zeitliche segnet (oder das Gas zu teuer wird) eine Wärmepumpenheizung.
Gerade im Winter gibt's nur eins was besser ist als schiere Modulfläche: mehr Modulfläche.
Für Beratung speziell in Sachen PV gerne auch ins PV-Forum schauen (Link in meiner Signatur). :)
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.546
Schönes Haus, schöne Projekte. Und sehr schönes Elektroauto.

Solar: West-Ost ist fast perfekt wegen etwas gleichmäßigerer Leistung über den Tag. Mein Sohn hatte sowas mal mit 10 kW insgesamt und gute Erfahrungen gemacht. Gut für Winterbetrieb ist auch eine Fassadenverkleidung. Gut bei tieferstehender Sonne und nie Schnee drauf.
Gruss, Roland
Das kann man auch etwas dahin gehnd optimieren das man Module mit einer Halbleitertechnik verwendet die bessere Wirkungsgrade bei diffuser Einstrahlung hat als bei Direkt.....

Stromspeicher herausnehmbar:
OBACHT Kosten/Nutzten Rechnung!!!!!!!!!!!! .........es gibt bei Lixx nicht nur Verschleiss durch Nutzung sonderen auch Kalendarische Alterung - es macht keinen Sinn für 2000Euro Akkus zu kaufen die dann nur 10mal im Jahr genutzt werden und dann nach spötestens 10 Jahren und 200 Zyklen nicht mehr brauchbar sind - (Auch Umweltpolitisch wenig Sinnvoll)

Bei den Flächen-Preisen - wie hies es bei den Petrolheads .....Hubraum ist nur duch nochmehr Hubraum zu erstezten ;-)

Das es dann nicht die optimale Südausrichtung ist .....na und dafür bringt es über 6Monate eben Abends und Morgens mehr als die Südlichen die dann schon im Schatten des Giebels liegen .... klar die Gesamt Jahresausbeute ist bei optimaler Südausrichtung noch deutlich höher und auf einer Polarmount-Nachführung bekommt man noch mals einen Fetten Batzeten mehr - nur hat man dann viel Technik und Stahlbau und Fudamente und das Kostet auch erstmal eine Menge Energie und Geld UND Wartung.
PS. Sinnig ist es natürlich gleich die Dacheindeckung mit den PV zu machen und nicht noch 10Tonnen Betondachsteine auf Fischten Lattung aufzulegen ;-)))))) - Aber da haben selbt die Progesivsten Bauplaner größte Probleme mit das überhaupt gedanklich zu projezieren.
 
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R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.215
das märchen mit der kalendarischen Alterung ist weit verbreitet aber nicht unbedingt richtig. LIFEPO haben nach 10 Jahren noch Nennkapazität LITI sind nach 30 Jahren noch fit
 

LordVoltage

Neues Mitglied
18.12.2021
3
Ihr seid super. Ich wusste, dass ich hier besser aufgehoben bin als bei solchen "Beratern". Die wollen einem natürlich immer alles aus einem Guss verkaufen, und der Heizungsbauer ist dann auf einmal der Stromanbieter. Ich fange jetzt erstmal klein an. 22kw "intelligente" Wallbox von senec. Dazu gibt es so passende Speicher die man im Nachhinein erweitern kann (auch senec). Eine kleine PV auf der Garage könnte evtl schon reichen (3KWp oder so).
Danke Berlingo, diese Akku packs sind interessant. Da gibt es ja sogar Gartenwerkzeuge wie Schneefräsen! Also das alles fängt an mir Spaß zu machen. :) Die Teile müssen natürlich sinnvoll in den Hausspeicher einfügbar sein. Ebenso das: Torqueedo Motoren ab 20 PS benötigen angeblich 2 Original Akkus a 5000 Euro. Hmm - das Projekt kann warten :)) Dieser Sektor hat noch ein ganz mieses Preis Leistungs Verhältnis. Es wird aber rasant besser. Vor 5 Jahren gab es da nur Schrott.
Kamikaze und the gray: Ihr habt recht. Aber an unser Dach (Altbau vor 20 Jahren mehr oder weniger saniert) traue ich mich noch nicht so recht. Konsequent wäre, dieses Dach zu dämmen und dann eine in-Dach PV Lösung. Aber das ist eine Riesen Aktion. Nicht gerade billig, aber es würde sich wahrscheinlich langfristig lohnen.
Was taugt eine cloud Lösung in Zusammenhang mit den Akkus?
Das ganze bleibt spannend :)
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Was taugt eine cloud Lösung in Zusammenhang mit den Akkus?
Das ganze bleibt spannend :)
Sowohl Batterien als auch Cloud-Stromtarife kosten in nahezu allen Fällen bedeutend mehr Geld als sie sparen.
Das einzige, das faktisch Geld bringt ist die PV-Leistung.
Schau mal in das in meiner Signatur verlinkte PV-FAQ.
(Schönrechnen kann man natürlich alles, aber die Realität zählt. Besonders beliebte Tricks für Batterie- und Cloud-Verkäufer sind unrealistische Lebenzeit-Angaben*, Zyklenzahlen und Strompreis-Steigerungen.)

*) Mein Favorit bisher: "Wir geben zwar nur 10 Jahre Garantie, aber die Batterie hält GANZ SICHER 35-40 Jahre!" - "Warum dann nur 10 Jahre Garantie?" - "Das geht halt nicht anders." - " Ja nee is klar." :D

Insbesondere dieser Abschnitt
22kw [...] Wallbox [...] Eine kleine PV auf der Garage könnte evtl schon reichen (3KWp oder so).
Dir ist schon klar, dass du für den sinnvollen Betrieb einer Wallbox MINDESTENS 1,4kW (6A*230V) Leistung (NICHT Peakleistung, sondern das, was wirklich gerade ankommt!) brauchst? Darunter starten bei den meisten E-Autos die Lader nicht, und die Lade-Effizienz ist bei Minimallast meist auch unterirdisch.
Das heißt, dass du mit so einer Mini-PV die Ladung mittels PV vergessen kannst. Der allermeiste Strom dafür wird kostenpflichtig aus dem Netz kommen. Das wird aber immer besser, je größer die PV ist.
Nebenbei halte ich 22kW für grandios überdimensioniert. Fährst du denn regelmäßig 1000km/Tag (so viel kannst du mit 22kW in etwa über Nacht nachladen) und hast du ein Auto, das diese 220kWh auch fasst? (Gibt es sowas überhaupt?)
Kleinere Wallboxen (z.B. 11kW) kann der Netzbetreiber nicht ablehnen (22kW müssen genehmigt werden!) und reichen in 99,9% aller Fälle lockerst aus. Hättest du denn überhaupt Fläche für 22+kWp PV?

In-Dach-Lösungen sind meist übrigens ziemlich schlecht vom Wirkungsgrad her, weil sehr viel Fläche durch die Einlegekonstruktion und viel Effizienz durch die fehlende Hinterlüftung (Kühlung) verloren geht.
Dachdämmung ist super (und ohnehin immer sinnvoll), aber ich empfehle eine klassische Aufdach-PV, wenn es irgendwie geht, und dann möglichst so viel wie irgendwie auf die Dächer passt. Jedes kWp hilft dir bzw. deinem Geldbeutel (und der Umwelt sowieso). Spar dir also lieber das Geld für die Batterie und investiere das so frei gewordene Kapital in Module. Das bringt dir bedeutend mehr als eine (derzeit noch viel zu teure und damit unrentable) Batterie.
(Ab ca. 200€/kWh ALLES INCLUSIVE lohnt es sich in Sachen Batterie ernsthaft nach zu rechnen. Alles darüber ist de facto ein Verlustgeschäft. Die Rechnung wird übrigens auch immer besser, je größer die PV ist. Die effizienteste Batterie ist die mit vier Rädern.)
 
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MEEMo

Mitglied
14.10.2012
120
Da bin ich dieser Meinung: die beste Batterie ist jene, die vier Räder dran hat!
 

LordVoltage

Neues Mitglied
18.12.2021
3
Also die 22kw wallbox ist halt praktisch. Dann können wir halt mal zwischendurch schnell-laden. Ansonsten werden die 85kwh des Autos locker über Nacht auch mit 11 kw voll. Ich dachte mir, wenn dann schon gescheit. Vergiss nicht den coolness faktor. Aber natürlich gebe ich dir recht, Kamikaze. Vielleicht habe ich da was falsch verstanden: cloud Lösung gibt es nur mit Akku. Brennstoffzelle + pv mit 3 kwp müssten unseren Verbrauch inkl Auto decken. Die cloud "speichert", was die Anlagen produzieren, und dann kann ich schnell laden. Wenn ich später sehe, dass es nicht reicht, könnte ich den big deal mit dem Dach und pv immer noch machen.
Wie gesagt, eine große pv wäre bei uns möglich, aber aufwendig und man müsste sich auch eine Dämmung leisten. Und in- Dach wäre wahrscheinlich hübscher. Aber deine Argumente sind natürlich überzeugend. Wegen Wirkungsgrad etc. Solarziegel sind noch unbezahlbar oder?
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.562
Statt Wechselakku gibt es auch komplette mobile Speicher, z.B. von Ecoflow oder Bluetti.

Sie können teilweise modular ausgebaut und auch mobil genutzt werden.

Es hängt letztlich von Deinem Boot und Geldbeutel ab.

Ich verwende einen Ecoflow Delta 1200 als mobilen "Generator" und auch für die kurzzeitige Notstromversorgung. Diesen hatte ich für knapp 1000 € bei eine Kickstarter Kampagne erstanden.

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Alternativ gibt es auch noch den Selbstbau. Zellen gibt es mittlerweile für 100 - 200 €/kWh. Ich habe mir z.B. über die letzten 5 Jahre transportable Batteriemodule mit jeweils 100 Ah/25,5V gebaut.

lifepo4-modul-geh%C3%A4use-jpg.10332


lifepo4-akkus-small-jpg.10333


Momentan baue ich 2x 200Ah/25,6V auf.

Die Speicher können jederzeit abgesteckt und für andere Zwecke verwendet werden.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
coolness faktor.
wahrscheinlich hübscher
Wenn es um "Coolness" und "Schönheit" geht, dann mach das, was dir am besten gefällt.
Rein technisch und finanziell betrachtet sind 22kW Ladeleistung für fast alle Anwendungsfälle überdimensioniert* (und ggf. verbaust du damit deinem Nachbarn die Möglichkeit ebenfalls einen Ladepunkt zu errichten) und In-Dach-PV deutlich schlechter als klassische Aufdach-Montage.
Solar-Ziegel haben übrigens das Problem der ungenutzten Dachfläche noch deutlich stärker als In-Dach-Montage klassischer Module. Schau einfach mal die Bilder genau an, und schau mal wie viel Fläche da wirklich "Solarzelle" ist, und wieviel einfach nur "dumme" Ziegeloberfläche. ;)

*) ich nutze derzeit 11kW aufgeteilt auf drei Ladepunkte und 9 Stellplätze. Funktioniert ganz prima. Wenn wirklich mal jemand schnell laden muss, dann bekommt er den "Prioritäts-Chip" für die Wallbox und bekommt die vollen 11kW. Sonst teilen sich alle die verfügbare Leistung. Sind am Tag immerhin ~260kWh bzw. 1300km Reichweite für alle. Reicht meiner kompletten Familie und rechnerisch sogar allen Freunden und Bekannten, die zu Besuch kommen aus. Nur mal als Relation.
Mit der bald gebauten PV-Erweiterung (dann ~30kWp) wird die verfügbare Leistung sogar noch deutlich besser - ganz ohne zusätzliche Netzbelastung. Also lieber mehr Ladepunkte mit weniger Leistung, als einen dicken Ladepunkt, den dir im Zweifelsfall der Netzbetreiber abdrehen kann. Nebenbei: Wenn ihr ohnehin zwei PKW habt (der zweite wird vermutlich auch irgendwann ein BEV werden), dann machen zwei Ladepunkte deutlich mehr Sinn als einer, denn du wirst vermutlich nicht jedes mal gegen Mitternacht umparken wollen, damit das andere Auto auch geladen werden kann, oder? Ganz abgesehen von Standheizungs-, Klimatisierungs-Funktion etc, was mit Netzanschluss deutlich sinnvoller ist, als aus dem Akku. ;)

Die cloud "speichert", was die Anlagen produzieren, und dann kann ich schnell laden. Wenn ich später sehe, dass es nicht reicht, könnte ich den big deal mit dem Dach und pv immer noch machen.
Die "Cloud" speichert den Strom aber nicht zum Nulltarif. ;)
Rechne mal genau nach, wieviel dich das aktuell kosten würde, wenn du nichts veränderst (auch ohne Strompreissteigerungen, etc.). Dazu gehört idR. eine Batterie (die etwa 1/5 der hineingesteckten Energie sinnlos verheizt und zusätzlich den Nutzen der "Cloud" weiter ad absurdum führt), die es ebenfalls nicht zum Nulltarif gibt.
Dazu sind die meisten Cloud-Tarife langfristige Bindungen an den entsprechenden Anbieter (der natürlich keinerlei Preisgarantie gibt).
In fast allen Fällen sind "Cloud"-Tarife nur für einen finanziell sinnvoll: für den Anbieter.
Augen auf bei der Tarifwahl!
PV bringt am Ende des Jahres immer Geld. Batterie, Cloud etc. kostet Geld. Deine Entscheidung, was du lieber magst. :)
 
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Wertungen: Emil

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.546
das märchen mit der kalendarischen Alterung ist weit verbreitet aber nicht unbedingt richtig. LIFEPO haben nach 10 Jahren noch Nennkapazität LITI sind nach 30 Jahren noch fit
Nach welchen Untersuchungen.
Oder Simmulationen
Wenn für welche Chemie genau .....
Und welche Fertigungsqualität ist dass Untersucht worden.

Also auf den Modellbau bereich will ich mich nicht beziehen etweder ist es zu ungenau Fertigung; Qualitöt
Darüberhinaus Wissen Wir ja wie etliche damit dort umgehen - c-Rate von 10-20 ist ja nicht unüblich ;-)

UND ja bei Hochwertigsten Nokia Akuus hat jeder eine Langjährige Erfahrung das die auch weite über 4Jahren noch vertretbare Leistungen auf den ersten -selbet Smartphone hatten.
Aber mit kleinesten C-Raten und die Dinger im Verhältnis zum Akku wirklich effizent war.
Aber auch da nach 4-6 dann doch wirklich was nachgelassen hat....aber immer noch brauchbar (also ich hatte selbet mit alten immer noch 1Woche Standby - Leider hatte ich nicht die Gelegheit auszuprobieren wieviel Wochen mit einem heutigen Ersatzakku möglich wären)
Bei Powertools die meist eher unterfordert sind ist nach ein 4-6 Jahren zunehmend die Luft raus, auch bei einigen Marken!
Wenn ich mir Anschaue wie viele andere z.B. die jetzt heufiger Lixx-Akku-Handstaubsauger auf dem Schrott landen auch da ist das Produktion Label meist so zwischen 2-4 Jahre.

GUT -JA - viele dieser nicht ganz neuen VRC-Produkte haben selbst wenn sie hierzulande für teuer Geld verkauft werden Pardon wurden - auch in den Spannungslagen von 20-40V keine wirklich funktionierendes BMS-System drin. Ist halt ein paar EuroCent mehr Gewinn drin....
Neuerdings werben wohl deswegen ein Paar Produkte auf der Umverpackung mit Verlängereter Akkulebensdauer und (jetzt mit BMS....

Anderes Beispiel - der Multimegatrucker ....der damals die 200A Kobald-Teile von TS so begeisterete nutzte und dann für den Buggy noch mal Nachkaufte so um die 40Zellen - Konnte nach ca.4 Jahren (Startwert war unbekannt da 2Hand) aber noch grade an der Herstellerangabe bewegen - dann nach und nach immer mal wieder Testete und bei 5 oder 6 Jahren Alter doch merkliche Verluste sehen konnte.

Dann die ganzen Pedelec......

Dann Notebooks ... OK da ist die Lage besonnders entweder nie Genutzt oder Geladen oder Standig bis auf Anschlag vollgeladen unter Konstanten 30-40 Grad Wörmelast der andren Komponenten - das NB das nach 3-4 Jahrren keine merkliche Degration der Kapazität hat ist meiner beobachtung nach einen eine Extreme seltenheit
JA JA - bitte ich bin doch nich Doof bitte nicht - das stimmt doch nicht.
Das sind doch immer Einzelzellen alle Anderen sind meist noch brauchbar.

IM KONTEXT ZUR AUSSAGE "das märchen mit der kalendarischen Alterung"

JA JA man hat doch von LIFEPO geredet - ja und ganz auf anfang zurück die anderen anwendungen haben nie LIFOPO verwendet und die ELRISTIE haten noch nie nachlassende LIFEPO???
!!! ???

UND BITTE QUALITÄTEN DIE FÜR LUFT UND RAUMFAHRT GEPLANT UND GEFERTIGT WERDEN SIND KEINE KONSUMERQUALITÄTEN - also für - darf ich so vermessen sein zu sagen "unsereins" kein Maßstab.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.546
Und zu dem letzten - und Kamikatze unbekannterweise in die Breche zu springen ....
PV Module sofern sie nicht Zerschlagen werden haben nicht nur im All sonderen auch in der ATMOS-phäre Jahrzente lange Funktionfähigkeit bewiesen auf Milliarden von Quadratmetern; in allen Klimalagen.
Mit minimalsten Service-Aufwand

Da haben die Akkus noch einiges zu Stricken um solche ausfallraten oder Statischteische MTBF-Zeiten zu erreichen.....
 

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