UMFRAGE: Zukünftige Anforderungen und Services an Ladestationen aus Sicht der Endkunden



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LMx

Neues Mitglied
28.09.2022
2
Hallo zusammen,


Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule in Furtwangen befasse ich mich intensiv mit den Anforderungen von Endkunden an zukünftige Ladestationen. Das Ziel meiner Arbeit ist es, die bestmöglichen Services und Lösungen für Ladestationen aus Sicht der Endkunden zu evaluieren.
Um die Sichtweise der Endkunden besser zu verstehen und einen Überblick über ihre Anforderungen an eine Ladeinfrastruktur zu bekommen möchte Ich diese Onlineumfrage durchführen. Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage, möchte ich Handlungsempfehlungen für eine zukünftige Gestaltung des Ladesäulen ableiten, zu denen ihr mithilfe eurer Teilnahme einen wichtigen Beitrag leisten können


Die Umfrage richtet sich an E-Autofahrer die bereits an öffentlichen/halb-öffentlichen Ladesäulen geladen haben.
Nach Beendigung des Untersuchungszeitraums dienen die erhobenen Daten in aggregierter und anonymisierter Form (keine Zuordnung zu einzelnen Personen möglich) als Grundlage für meine Arbeit.
Die Befragung ist komplett anonym und wird nicht personenbezogen ausgewertet.


Link zur Onlineumfrage: https://www.empirio.de/s/utjXjlZbug


Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung und Eure Zeit.

Bei Fragen oder Anregungen meldet euch gerne bei mir

Lea M.
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.546
Hi Lea,
auf Seite 7 besser den Genitiv nutzen. Was verstehst du auf Seite 16 unter "Bezahlautomat"? Die Seite 21 schreit nach Erklaerungen.
Mir fehlt ein wenig der rote Faden. Subjektiver Eindruck.

Wenn jeder hier, der eine Umfrage einstellt, bei allen anderen Umfragen mitmacht, dann muesste eigentlich bei allen ne ordentliche Datenmenge rauskommen..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Wertungen: wolfgang dwuzet

LMx

Neues Mitglied
28.09.2022
2
Hi Sascha,

endlich mal ein sachliches/konstruktives Feedback mit dem ich auch etwas anfangen kann.

Mit "Bezahlautomat" meine ich beispielsweise den HecPay Eco der Firma Hectronic oder den Giro-e Pay-T von der GLS Bank. Sprich einen freistehenden Bezahlautomaten... Basierend auf dem ersten Feedback hat sich herausgestellt, dass die Leute mit dem Wort Bezahlterminal in diesem Bezug nichts anfangen konnten, daher die Verwendung von dem Wort "Bezahlautomat"

Bei Frage 21 meine ich folgendes:
- Ladeinformationen (Steckertypen, Ladeleistung, Authentifizierungsmöglichkeiten,...)
- vorab verfügbare statische Informationen (Beschäftigungsmöglichkeiten in der Nähe der Ladestation, Adresse der Ladestation, Kontaktdaten des Betreibers, Foto,...)
- vorab verfügbare dynamische Informationen (Preisinformationen, Entfernung/Fahrzeit vom aktuellen Standort bis zur nächsten/ausgewählten Ladestation,...)
- Echtzeitinformationen (Verfügbarkeit der Ladestation- frei/besetzt/außer Betrieb,..)

Vllt sollte ich das noch ergänzen oder einzeln auflisten.

Viele Grüße
Lea
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.907
91365 Reifenberg
Ich beobachte an mir selber eine gewisse Umfrage-Müdigkeit. Und wenn ich mal genauer nachrechne:
Ich habe jetzt zahlenmäßig ganz brav mehr Umfragen beantwortet als ich im letzten Jahr an öffentlichen Stationen mein Auto geladen habe. Na ja, gefühlt jedenfalls.. Hinweis: bei 17.000 elektrisch gefahrenen km.

Mit anderen Worten: Geladen wir hauptsächlich zuhause. Ist natürllich nur wirklich schön mit eigener Solaranlage und wenn wirklich die Sonne scheint. Aber auch mit normal zugekauftem Strom wäre es bei mir z.Z. noch mit 26C/kWh günstiger als an allen öffentlichen Ladestationen. Außer sie sind kostenfrei.

Gruss, Roland
 
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Wertungen: Kamikaze

Kamikaze

Aktives Mitglied
Wer das irgendwie realisieren kann, der wird im eigenen Interesse daheim laden (ist idR: die billigste Option und man hat immer einen freien Steckplatz/genug Reichweite im Akku) und wer das kann wird dazu auch PV nutzen.
Was mir noch nicht ganz einleuchtet ist, warum die Netzbetreiber noch nicht das gigantische Regelenergiepotential der Ladeeinrichtungen erschließen. Da sind schon jetzt etliche MW und bald viele GW Demandside-Regelpotential vorhanden. Die dafür nötige Technik ist in jeder förderfähigen Wallbox bereits verpflichtend verbaut. Es fehlt einzig ein Anreiz für die Fahrzeug/Wallboxbesitzer und eine einfache/intuitiv bedienbare Schnittstelle.
Beispiel: Wenn im Auto/an der Wallbox eingestellt wird "bis zum Zeitpunkt X muss der Ladestand 50% betragen" wäre es für den Bordcomputer moderner Fahrzeuge eine Kleinigkeit die nötige Ladeenergiemenge zu berechnen und diese an die WB/den Netzbetreiber zu übermitteln. Der (bzw. der entsprechende Server) legt die Ladezeit und -Leistung dann so, dass Lastspitzen im Netz gekappt werden und gleichzeitig zum Voreingestellten Zeitpunkt der Autoakku entsprechend gefüllt ist.
Als Anreiz könnte der Ladestrom z.B. deutlich rabattiert werden oder es gibt eine Stunden-Pauschale, je nachdem wie lang das Fahrzeug mit dem Stromnetz verbunden ist.
Könnte übrigens auch an öffentlichen Ladepunkten funktionieren, wobei dann natürlich ein Anreiz für Dauerparker geschaffen würde, was definitiv nicht gewünscht ist... Parkhäuser, und -Plätze die über eine entsprechende Infrastruktur verfügen könnten sich so aber ebenfalls einen erklecklichen Zusatzverdienst erwirtschaften als "Regelenergie-Senken". Je mehr Fahrzeuge "angestöpselt" sind, um so besser kann der "Schwarm" das Netz stabilisieren.
Ganz nebenbei könnten so auch Zeiten von EE-Überangebot (was wir hoffentlich in einigen Jahren regelmäßig erleben werden) minimiert und so die wertvolle Energie besser genutzt werden.

Schade, dass ich bis dato keine Studie dazu gesehen habe, die mal mit dieser "Süßigkeit" vor der "Nase" der Netzbetreiber wedelt...
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.907
91365 Reifenberg
Ja ja, das mit diesem "Vehicle to grid" wird seit Anfang 2000er Jahre immer wieder und ausgiebig in der Fachwelt vorgestellt. Und es gibt eine Unmenge an Studien und Erprobungsprogrammen dazu.

Sehr interessant finde ich die Idee eines gewissen Ferdinand Piech von der Audi AG, der 1992 ein Patent angemeldet hatte. Hier mal der Abstrakt, also die Kurzbeschreibung.

"Neben dem Gebäude (1) ist ein geparktes Auto (2) mit einer Solaranlage (3) ausgestattet. Die Anlage ist über Kabel (4) und Stecker mit einem Energieverteilungssystem (5) verbunden. Das Energieverteilungssystem enthält einen Konverter vom Solarpanel. Stromstandard auf Netzstrom, mit Umschaltung so, dass die Energie der Solarpanelquelle der Netzversorgung vorgezogen wird. Diese versorgt Geräte im Gebäude (V). Bei einem Auto mit Akkumulatoren wird Strom aus dessen Solarpanel nur gezogen, wenn die Akkus voll aufgeladen sind. Bei geringem Stromverbrauch innerhalb des Gebäudes wird überschüssige Energie ins Netz eingespeist."

Google Patentsuche findet dies:

Ferdinand Piech ist mittlerweile gestorben und das Patent ist im Februar 2022 ausgelaufen. Schade ist, dass weder Audi noch VW das für eigenen Bedarf jemals versucht haben. Stattdessen habe ich ähnliche Versuche mit Vehicle to grid mit Mitsubishi Outlander Fahrzeugen Anfang 2019 im Technologiezentrum von Shell in Hamburg gesehen. Na ja, im Labor. Und an vielen Unis und Instituten in Deutschland sind immer wieder solche Forschungs- und Erprobungsprogramme gelaufen.

Die Idee, dass zum Beispiel auf dem Werksparkplatz einer grossen Firma alle Wagen an entsprechende Dosen angeschlossen sind und dann über ihre eigenen Solarmodule vom Fahrzeugdach plus Strom vom Akku da elektrische Energie für die Firma zur Verfügung stellen, also diese Idee hat schon was. Das sollte auch ohne irgendwelche gesetzlichen Regelungen hinsichtlich Stromeinspeisung ins öffentliche Netz und so gehen. Ist ja nur ans Firmennetz angeschlossen. Und genauso sollte es problemlos auch bei einem eigenen Heimnetz gehen, wenn keine Energie ins Netz eingespeist wird.

Was hindert uns, das einfach mal zu machen? Die Zeit ist reif dafür.

Gruss, Roland
 
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