Umbau auf 48 Volt mit Scheibläufer ist fertig!

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Guest
Hallo liebe Elektromobilisten,

endlich ist es soweit, die ersten 1000 km mit neuen Akkus und dem Umbau auf 48 Volt mit Scheibenläufer und Kettenantrieb habe ich hinter mir gebracht!
Da wieder Fragen laut werden, ob der Umabu etwas bringt, schreib ich mal einen kurzen ErFAHRungsbericht.
Die 48Volt "trotz" der günstigen Deta Drivemobil 100Ah/20h Akkus scheinen die Reichweite -wie vermutet- drastisch zu verbessern! die weiteste Fahrt ohne nachladen war eine Tour von etwa 80 km - bei normaler Fahrt.
Normale Fahrt, dh beschleunigen mit Vollgas weil wieder irgendwelche Idioten meinen das Elektromobil anschieben zu müssen UND vorallem weil der Scheibenläufer nicht mehr so tolle zieht wie der alte Motor. Und das bei einer Kettenübersetzung von 13:57Zähnen. Kette und Zahnräder 1/2" gibts bei der Firma "Kewesta" in der Nähe von Hanau für etwa knappe 100 Euronen.
Geladen wird mit einem Zivan NG3 und 4 Einzelladern. Ich denke das es so eine optimale "Mischung" ist. NG3 zum aufblasen der Akkus mit 50A damit sie nicht müde werden, und im Gegensatz dazu die Einzellader, mit denen ich für eine Symetrie der Akkuspannungen sorge. Die Einzellader sind wirklich empfehlenswert! Tests mit Startenbatterien haben gezeigt, das mit denen die Reichweite wirklich optimiert wird. Die Starterbatterien hatten 80Ah und eine Reichweite von etwa 36km an den Tag gebracht (Bemerkung: 36 Volt, Compoundmotor!)

so, ich denke, Fragen werden noch kommen...
vielen Dank auch an die Leute hier im Forum, auch an John, die mich bei meinem Projekt mit Ihrem Wissen/Können unterstützt hatten!

jetzt kann ich nur noch ein sonniges und schönes Wochenende wünschen,

Z
 

Nord_Andreas

Mitglied
30.04.2005
128
Hi!
80km für die Batterien sind prima.
Stadt oder Landstraße?
Welchen Fahrstrom hast Du bei 50 km/h?
Kannst Du errechnen wieviel Ah Du je km verbrauchst?

LG
Andreas
 
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Zodiac

Guest
Die Strecke ist "gemischt"- ca 30% Stadt, Rest Landstraße-
da ich für die 80 km etwa 1,5 Stunden benötigt habe, und die Batterien bei der Stromentnahme vermutlich um die 50-60 Ah Kapazität aufweisen, wäre ich so bei etwa 35 A. rein rechnerisch - ein Amperemeter habe ich (noch) nicht.
bei 4,8 Kw speicherbarer Energie und einer Reichweite von 80 km sind das: 0,06 Ah/km ...

greetZ
Z
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Wie wäre es, wenn wir uns einmal zusammentun würden, um den Umbau preisgünstig zu bewerkstelligen? Der Permanentmagnetmotor macht sich demnach oft schon nach zwei Jahren bezahlt, abgesehen von der größeren Reichweite. Ich möchte bloß einmal wissen, wo der Thrige die ganze Energie lässt...
Reinhold und John haben ja schon ausgiebig Erfahrung mit dem Umbau... bernd
 

Nord_Andreas

Mitglied
30.04.2005
128
Gute Idee, aber ich habe gerade soviel investiert das das El jetzt erstmal 20.000 km laufen muß bevor ich da wieder 1000 Teuro reinstecke...
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.479
91365 Reifenberg
Hallo Zodiac,
nach 16 Jahren CityEl habe ich ganz andere Werte in Erinnerung:
bei 36 Volt sind rund 1 Ah/km ein ziemlich wahrscheinlicher Wert,
bei 48 Volt sind rund 0,6 bis 0,8 Ah/km recht wahrscheinliche Werte.

Ich denke mal, dass Du Dich beim Hinschreiben um eine Zehnerpotenz vertan hast und 0,6 Ah/km gemeint hast.

Gruss, Roland, bsm
 
M

Manuel

Guest
Hi Z,

mich würde interessieren, wie der Perm@48V denn wirklich abzieht (du meintest ja nicht so gut, aber wie gut genau) und was er so bei längeren Steigungen macht. Ist er dafür wirklich geeignet oder doch nur ein Motor für die "Flachländer"?

Gruß

Manuel
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Umbau auf Perm:
Der Permmotor ist auf 72 Volt ausgelegt. Der wird bei 36 oder 48 Volt überhaupt nicht richtig ausgelastet. Du könntest getrost die Übersetzung dann verdoppeln und kämst auch 28% Steigung hoch. Bei 95% Wirkungsgrad, mit anderen Worten, 100 km Reichweite sind dann drin.
Von Herrn Schumacher bin ich gewarnt worden: die 200 Ampere für 10 Minuten für den PMG 132 sind allzu optimistisch, der Perm schmilzt da schon nach sehr wenigen Minuten dahin. Der Läufer ist schließlich kunststoffgebunden und sollte nicht weit über 110 Ampere belastet werden. Weitersagen! So, wie die Auber die Rennausführung ausliefern, sind die nichts für Deine Schwarzwaldberge. Das sollten wir einmal selbst in die Hand nehmen...
bernd
 

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