Typ 2 Laden nachrüsten im City EL

SurvivalArmin

Mitglied
01.02.2021
55
Wismar
Moin zusammen,

ich bin gerade dabei in meinem EL eine Typ 2 Buchse/Kupplung einzubauen, damit ich die öffentlichen Lademöglichkeiten nutzen kann.

meine Frage wäre ob jemand weis was ich mit der CP bzw. Der PP Leitung anstellen kann?!?!
Also ich weis, dass die wichtig sind für die Ladesäule, damit die überhaupt anfängt zu laden, aber kann ich das im EL „nachsimulieren“ DIY-Style?! 😬


Vielen Dank schon mal ✊🏼
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SurvivalArmin

Mitglied
01.02.2021
55
Wismar
schau mal im Elwiki:
https://www.elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=typ2-stecker

Die beiden werden einfach mit Diode und Widerstand gegen PE verbunden.
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Widerstandswert an PP dafür verantwortlich ist, wie viel Strom die Säule freigibt.
Ja so in der Art hab ich das auch gelesen und den Beitrag hab ich auch gelesen, aber woher soll ich jetzt wissen wie groß der Widerstand Rpp sein soll und das mit dem CP versteht ich auch nicht. Wäre cool wenn mir das jemand auf NICHT Fachchinesisch erklären könnte weil ich kein Elektriker bin.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Wo hast du denn die Buchse her?
Ich suche für ein ähnliches Projekt auch grade eine. :)
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.190
das steht noch aus, aber ich denkean Der Rückseite Außen links oder Innenliegend im Kofferraum.

aber ich werde berichten 👌🏻
Hi Armin,
du willst aber sicher nicht die Buchse in der Wanne versenken und die Integritaet des PMMA-Sandwichs angreifen, oder?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Norbert

Mitglied
19.08.2018
154
79771 Klettgau
Ein wenig mehr gehört schon dazu als nur zu wissen was m(M)ann mit CP und PP " anstellt " !
Abhängig von dem was der / die Lader können /brauchen wird mit Widerständen 16 oder 32 A " freigegeben "
Da waren sicher noch ein paar Sachen dabei ?
Üblicherweise liegt ein Schaltplan bei wen auch sehr klein. Wie ist das mit dem Verriegeln gedacht ?
Wen es den sein muss wird m.E. der kleinste mögliche Schaden sein die Dose neben dem Kennzeichen hinten wo einzusetzen.
 

SurvivalArmin

Mitglied
01.02.2021
55
Wismar
Ein wenig mehr gehört schon dazu als nur zu wissen was m(M)ann mit CP und PP " anstellt " !
Abhängig von dem was der / die Lader können /brauchen wird mit Widerständen 16 oder 32 A " freigegeben "
Da waren sicher noch ein paar Sachen dabei ?
Üblicherweise liegt ein Schaltplan bei wen auch sehr klein. Wie ist das mit dem Verriegeln gedacht ?
Wen es den sein muss wird m.E. der kleinste mögliche Schaden sein die Dose neben dem Kennzeichen hinten wo einzusetzen.
ja so hab ich mir das auch gedachthinten nebennem Kennzeichen, aber mal sehen. Erst mal muss es funktionieren 👌🏻

Ich hab 3 Netzteile 36V 30A also sollte im Idealfall 32A freigegeben werden sollen, sofern das an der Säule verfügbar ist.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.490
91365 Reifenberg
ja so hab ich mir das auch gedachthinten nebennem Kennzeichen, aber mal sehen. Erst mal muss es funktionieren 👌🏻

Ich hab 3 Netzteile 36V 30A also sollte im Idealfall 32A freigegeben werden sollen, sofern das an der Säule verfügbar ist.
grübel grübel..... Nun bin ich irritiert. 36V 30A heißt normalerweise, dass das die Daten am Ausgang sind. Hier also max. 1080 Watt. Da wird am 230V Eingang dann weniger als 6A vom Netz gezogen.

Nimm einen Widerstand für 20A, um den PP zu codieren. Das sollten dann 680 Ohm sein zwischen PP und PE.

Schau mal unter Wikipedia in die Norm IEC 62196.

Und Kollege Mathias Dahlheimer hat einen Typ2 Tester gebaut und die ganze Technik gut erklärt.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

SurvivalArmin

Mitglied
01.02.2021
55
Wismar
bin iritiert ... hast drei Netzteile und das Ladekabel ist chinesisch ?
nein das was in den Anleitungen steht mit den Wiederständen wenn welche Stärke anliegt, wie da das Zusammenspiel ist versteh ich nicht. Dass da irgendwo ein Wiederstand zwischen PP und PE muss seh ich auch aber warum welche Gelse und wofür xD
Und was ist mit der CP Leitung?

das ist für mich Chinesisch xD

naja und das Kabel ist auch chinesisch wie so vieles 🤪🤪
 

SurvivalArmin

Mitglied
01.02.2021
55
Wismar
grübel grübel..... Nun bin ich irritiert. 36V 30A heißt normalerweise, dass das die Daten am Ausgang sind. Hier also max. 1080 Watt. Da wird am 230V Eingang dann weniger als 6A vom Netz gezogen.

Nimm einen Widerstand für 20A, um den PP zu codieren. Das sollten dann 680 Ohm sein zwischen PP und PE.

Schau mal unter Wikipedia in die Norm IEC 62196.

Und Kollege Mathias Dahlheimer hat einen Typ2 Tester gebaut und die ganze Technik gut erklärt.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
Moin Roland,
Naja die 6A dann aber mal 3.

Bzw. Sind es exakt 33A Ausgang am Netzteil
Und dann Eingang zusammen 15,5A
Also sagen wir max. Eingang 16A muss die Dose ziehen.

korrekt?
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.180
Heidenrod
nein das was in den Anleitungen steht mit den Wiederständen wenn welche Stärke anliegt, wie da das Zusammenspiel ist versteh ich nicht. Dass da irgendwo ein Wiederstand zwischen PP und PE muss seh ich auch aber warum welche Gelse und wofür xD
Und was ist mit der CP Leitung?

das ist für mich Chinesisch xD

naja und das Kabel ist auch chinesisch wie so vieles 🤪🤪
Ach,

das ist doch alles nicht so schwer.

Erstmal: Wir nehmen dieses Bild als Denkgrundlage:


Der Widerstand zwischen PP und PE sagt der Ladesäule, wieviel Ampere das Kabel aushält. Diese Leistung darf die Ladesäule nicht überschreiten. Da du am Auto eine Typ2-Buchse hast und dadurch natürlich ein Standard Typ2-Kabel benutzt, sind diese Widerstände im Kabel. Nach Spec müsstest du jetzt den Widerstand vom Auto auswerten lassen... De facto gibt es keine Kabel unter 16A (zumindest ich habe noch NIE ein solches gesehen). Solange wir also bei 16A und darunter bleiben, können wir uns auf Autoseite die Auswertung schenken...

Über den CP-Pin läuft die Kommunikation des Autos mit der Ladesäule.

Ist kein Auto erkannt, liegen hier einfache 12V an.

Steckt man jetzt ein Kabel und ein Auto dran, kommt der 2,7 kOhm Widerstand zur Wirkung: Es fließt ein Strom, diesen kann die Ladestation detektieren und weiss nun: Aha, ein Auto wurde angeschlossen!

Die Ladesäule schaltet dann auf ein Pulssignal um. Die Länge der Pulse gibt an, wieviel das Auto abzapfen darf. Mögliche Werte sind 6-32 Ampere. Das müsste man eigentlich auswerten... Weil laut Spec darf man diesen Wert nicht überschreiten. Fürs EL geht aber vielleicht auch Trick 17 durch die Hintertür: 6 Amp ist das Minimum, soviel darf man also per Phase IMMER ziehen, ausser die Ladesäule schaltet das Signal ganz ab. Dann muss die Ladung enden... Und das ist auch recht einfach zu detektieren. 6A sind etwa 1350 Watt, mal drei Phasen fast genau 4 Kilowatt. Damit geht ja auch schon etwas, ohne die Spezifikation zu verletzen.

Um die Ladesäule jetzt aktiv zu schalten (sonst kommt auf den Leistungspins kein Strom raus) muss jetzt der 1,3 kOhm Widerstand dazugeschaltet werden. daran merkt die Säule, jetzt soll wirklich geladen werden und schaltet den Drehstrom auf ihre Buchse.

Ist es jetzt etwas klarer? Ansonsten müssen wir das mal per Telefon besprechen ;-)

Gruß,

Werner
 

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