Suche Rat: Motor stottert



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aringo

Neues Mitglied
04.10.2021
15
Hallo Freunde und Nachbarn,

habe einen unglaublich schönen City El ergattert (wenig gefahren, sieht innen noch richtig klasse aus)...

Citycom City El / EZ 26.02.2002
Motor: Thrige / TTL140B / 36V / 91A

Batterien waren runter, durch 3 neue ersetzt - Technik funzt, eigentlich alles super....

aber:
er stottert :-( ... beim "Gasgeben" fährt er an, nimmt Fahrt auf (für 1-2 Sekunden?) - und sodann bleibt das "Gas" weg - dann will er wieder anfahren und das ganze beginnt von vorne... Man kann damit fahren (vor als auch zurück) - aber so passt das halt nicht...
Zudem hat man dabei das Gefühl, dass ein Rad bei diesem Vorgang "eiert" (nur ein Gefühl, muss was mit dem Anfahren des Motors zu tun haben).

Hat jemand einen Rat für mich, was ich dabei machen kann?

Sonnige Grüße!!

Oliver
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Schau mal nach, ob das Ritzel richtig am Motor befestigt ist.
Ich hatte kürzlich auch plötzlich ein "stottern" im Motor und einen "Schlag im Antriebsrad".
Schlussendlich hatte sich aber "nur" eine Madenschraube aus der Taperlock-Buchse meines Kettenritzels gelöst und die Buchse danach um eine Kleinigkeit verschoben. Das sorgte dafür, dass die Kette nicht mehr rund lief und es zu den genannten "Symptomen" kam.
Eine neue Madenschraube (diesmal mit Loctite) hat das Problem dann ganz easy behoben.

Mit dem Thrige kenne ich mich leider nicht aus, aber auch die Kohlen würde ich aus dem Stegreif mal anschauen, damit die sicher alle noch ausreichend lang sind und nicht klemmen. (Das hatte ich erst vor ein paar Monaten gemacht - daher war das bei mir kein Thema, aber klemmende Kohlen können auch einen E-Motor zum "stottern" bringen und die Leistung drastisch einschränken, bei gleichzeitig deutlich erhöhtem Verschleiß).
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.563
Hi Oliver,
herzlich willkommen. Ueberpruefe den Mikroschalter am Strompedal und kontrolliere die Kohlen vom Thrige. Die koennen mal haengenbleiben oder sind vielleicht abgefahren. Wenn ein Feld nicht richtig bestromt wird, dann entsteht genau dieser Stotter-Effekt..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.969
Noch Basisinfos:

Hast Du Kette oder Riemen?
wenns Stottert : hörst Du die Schütze dabei schalten oder nicht ?
 

aringo

Neues Mitglied
04.10.2021
15
Hey Freunde!

Lieben Dank für die Tipps, supertolles Forum!!!!!!!!

Habe einen Ersatz-Motor (Tridge TTL 140B, gleicher wie im Fahrzeug) auf Lager...

Gibt es eine Möglichkeit, den ohne großes Umbauen zu testen?


Beschaltung / Anschlüsse (ralfwagner.de) .....​


Die Motoranschlüsse sind am Motor bezeichnet.
BezeichnungErklärung
A1Anfang Ankeranschlusswicklung
A2Ende Ankeranschlusswicklung
D1/E1Anfang Reihen + Compoundwicklung
D2Ende Reihenschlusswicklung
E2Ende Compoundwicklung

Könnte ich dort eventuell einfach 24/36 Volt anlegen, um zu schauen, ob er funktioniert?
Wenn ja, an welchen Anschlüssen?

Grüße ihr Lieben!!!!!!

Euer Oliver
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.969
schließ lieber eine autobatterie 12v vorsichtig mit normalen dünnen Lichtleitungskabeln an die dienen als widerstand plus an A1 , A2 und D1 E1 direkt verbinden , Minus an D2 dann sollte er ohne Last gut mit 12 V ohne Compound laufen.

Das Compound kannst Du testen indem du nur ohne sonst was die 12 V an E1 und E2 anschließt da sollte es wenn Du mit den Kabeln hinfährst ordentlich blau blitzen . ( der Motor dreht sich nicht ) Ja nicht blanke drähte berühren, der compound hat nämlich eine irre Selbstinduktionsspannung . da elektrisiert man sich ordentlich mit 12 V ..... wenn der Compund in Ordnung ist würden bei 36V ca 2 A durchfließen


Hast Du jetzt Kette oder Riemen ? schalten die Schütze wenns stottert ?
 

jugge

Mitglied
08.03.2019
86
Warum schaust nicht nach den Kohlebürsten, wie schon erwähnt. Das Stottern kenn ich vom Graf Carello zu gut, wenn die Kohlen abgelaufen sind. Deiner ist doch dieser Motor ??? https://www.ralfwagner.de/mini/bilder/Kohlen.jpg
Dann auch die Plättchen am Kommutator mit feinen Schleifpapier sauber machen. Dann passt die Sache wieder. Kanns gar nicht verstehen, wie man bei so was Einfachen Probleme haben kann. Und wenn schon dabei bis auch mal nen ordentlichen Stoss Druckluft rein, das der Staub raus kommt.
 
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Wertungen: Peter End.

jugge

Mitglied
08.03.2019
86
Alles ist schwer bevor es leicht wird.
oder
Wer sich auskennt ist ganz klar im Vorteil. ;)
kurzer Test. Klopf einfach mal mitn Gummihammer in der Nähe von den Anschlüssen am Motor hin.
Wird es besser, sind es auf jedenfall die Kohlebürsten. Ich muß die alle 6 Monate tauschen, bei täglich 27 Km.
 
Zuletzt bearbeitet:

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.969
feinen Schleifpapier sauber machen
so einfach ists auch wieder nicht wenn alle experten den senf dazu geben..... manche haben in alten threads stark vor dem Schleifpapier gewarnt da trotz fleißigem auspusten noch abrasive mikrokörnchen später rumschmirgeln und kohlen u kollektor das Leben verkürzen... Die einen verlangen nur sauberes Abdrehen , die anderen sagen daß man mit der rauhen seite des Kunststoffküchenschwamms nicht soviel kaputt macht.....

Jedenfalls die Kohlenhalter schön gängig halten, das sie ordentlich rein und rausfedern und die Länge kontrollieren ist immer schlau..
Unbedingt wenn irgend möglich die originalen Thrige Kohlen behalten, sämtlicher Ersatz ist offensichtlich viel schlechter
 

jugge

Mitglied
08.03.2019
86
Man kann ja dann noch mitn 800er oder 1000er nachgehen und dann mit Bremsenreiniger raus spülen. Oder nur mal mit Bremsenreiniger sauber machen. Auf jedenfall muss der Belag weg, der sich ansetzt wenn die Kohlen am Ende sind. Wenn sich die zu schnell abnützen Bronzekohlenbürsten nehmen oder nen höheren Härtegrad wählen.
 
Zuletzt bearbeitet:

weiss

Administrator
15.01.2004
2.213
hallo jugge :cool:
die TT-motoren sind so robust, dass man die kohlen erst bei 100.000km mal kontrollieren sollte.
sprich:
genau das gegenteil vom graf ... .

aber auch beim TT-motor gibts probleme wenn:
die anschlüsse lose bzw. verglüht aussehen
die lager verschnutzt wurden bzw. sich rost im motor breit gemacht hat
und in der folge dann die kohlenhalter verschmutzen.

ein stotternder motor hat fast immer ein problem mit den schalter, leitungen oder mit dem regler.

euer werner ad
 

jugge

Mitglied
08.03.2019
86
Kenne den Motor nicht. Ich bin es halt gewohnt bei den Grafen, wenn da bei 1 Motor die Kohlen abgelaufen sind, da könnte man denken das ist ein Getriebeschaden, wenn die Kohlen immer kurz kontakten und dann wieder nicht. Bohrmaschinen stottern ja auch kurz vorm stehenbleiben.
Klar kann es zb auch der Gasgeberpoti sein oder Anderes das Oxidiert ist.
Bei so was bekommt bei mir die Karre eine Komplettbehandlung mit Kontaktspray. Mach ich sowieso immer mal gelegentlich, weil mit Bleiakkus oxidiert alles gerne etwas schneller, was da in der Nähe der Akkus ist.
 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.220
Hallo,
an der Stelle muß ich mal einhaken, um Oliver und seinen TT vor Schaden zu bewahren: Kontaktspray hat nichts am Kollektor, den Kohlen und deren Haltern verloren! Das muß alles trocken sein! D.h. ausblasen ja, schmieren/ölen/fetten nein.
Mein TT hat übrigens jetzt 130.000km runter und die Kohlen sind noch top. Wichtig ist aber auch ein funktionierender Strombegrenzer. Bei mir ist der auf.90A Abregelung eingestellt. Zugegebenermaßen Spaßbremse, aber dafür muß ich an die ganzen Antriebsteile (Riemen, Spanner, Scheibe, Ritzel, Motor usw) nicht mehr ran.

Viele Grüße, Lars
 

aringo

Neues Mitglied
04.10.2021
15
Hallo Freunde!

Habe mich heute an den Motor gewagt - Kohlen ausgetauscht - stolz wie Bolle!
Zu den Kohlen: habe im Internet die passenden gefunden - jedoch 2 Stück für über 100 Euro - zudem eine Wartezeit von einem Monat (deshalb war ganz einfach die Idee, den anderen Motor, der hier noch rumliegt, einzubauen). Habe zum Glück neuwertige gefunden - 4 Stück für 50 Euro, das war okay...

Er fährt auch besser jetzt, stottert jedoch immer noch beim Gasgeben - es ist als würde man bei einem gewissen Druck auf das Gaspedal ins Leere drücken: der Motor bekommt keinen Saft und man rollt einfach nur noch (nur für eine kurze Zeit evtl 1-2 Sekunden) - dann nimmt der Motor wieder fahrt auf.
Hätte jemand noch einen Tipp, woran das liegen könnte. Das ganze ist leider extrem regelmäßig und man hat das Gefühl, man sitzt in einem Autoscooter und alle 5 Sekunden fährt einem hinten jemand rein.

Noch eine wichtige Info: beim aufgebockten City-El tritt das Stotter-Problem nicht auf - nur während des Fahrens (vorwärts als auch rückwärts)...


Bedanke mich bei allen für die vielen Tipps, super Forum - ihr seid klasse!

Sonnige Grüße,
euer Oliver
 
Zuletzt bearbeitet:

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.563
Hi Oliver,
erstmal Gluehstrumpf zum erfolgreichen Kohelnwechsel! 4 Stueck fuer 50 Geld, da wuerde mich die Quelle sehr interessieren.
Ich haette gewettet, dass es die Bestromung der Thrige-Felder ist. Das ist jetzt bloed.
Hast du den Controller als Fehlerquelle ausgeschlossen?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

aringo

Neues Mitglied
04.10.2021
15
Hey Christian!
Klär mich auf "Schütze"? ja, irgendwas schaltet gefühlt oder "klackt"...
Sonst läuft alles rund - keine weiteren Ausfälle

Hey Sascha!
Besten Dank! Die Kohlen hatte ich gebraucht bei Kleinanzeigen ergattert - Glücksfall...
Wie könnte ich testen, ob es am Controller liegen könnte?....
Hab da theoretisch noch einen liegen - weiß nur nicht, ob der noch läuft...
am besten einmal austauschen - trial and fail ?! :)

Danke Ihr Lieben!!!!
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.563
Hi,
beim Curtis kann ich dir wenig weiterhelfen, da sind die Fehlercodes ueber die LED-Blinkerei beim Kelly deutlich einfacher. Sorry..
Aber wir haben hier ja Gottseidank ne grosse Schwarmintelligenz..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha