Stromerzeugungseinheit auf Basis eines Freikolbenmotors

Claus.

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11.01.2006
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#1
Das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bastelt mal wieder.

Das Institut für Fahrzeugkonzepte, Alternative Antriebe und Energiewandlung
hat eine Stromerzeugungseinheit auf Basis eines Freikolbenmotors entwickelt.

Infos unter http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-1/86_read-7302/

Grüße
Claus
 
#4
Hallo Claus,
was lese ich da:

Die Marktreife des Systems kann nach Einschätzung der Entwickler in fünf bis sechs Jahren erreicht werden. Für die weitere Nutzung werden derzeit Gespräche mit der Fahrzeugindustrie geführt.
Hoffentlich erlebe ich das noch. In der Zwischenzeit gibts ja schon mal ein kleines BHKW mit einem Linearkolbenmotor: www.otag.de
Kollege Frans-Josef Schulte (Inhaber von Otag) fährt übrigens auch Elektroauto (SAXO). Und war auch oft auf der Tour des Sol dabei. Nicht 2006, aber 2005, glaube ich jedenfalls. Du könntest ihn also kennen.

Gruss, Roland...
... immer noch Gruss aus Dubai, aber morgend abend fliege ich heim.
... und übrigens: es hat jetzt jeden Abend hier geregnet!
.... im übrigen sind meine Befürchtungen weit übertroffen: die machen hier alles noch größer und größer und größer.Ganz Dubai ist eine einzige Baustelle. Und immer wieder do buy, do buy - ein Riesensupermarkt am anderen.
Ich erwarte in einigen Jahren Freiflüge nach Dubai, wenn man sich verpflichtet, hier für so und so viel einzukaufen.

... unser Plan jetzt hier: We make the World renewable. Also nur noch regenerative Energien für The World. Nicht die ganze grosse Welt. Erstmal nur das Inselprojekt "The World" hier in Dubai. http://www.theworld.dubai-city.de/
Ist allerdings nicht ganz ernst gemeint.
<img src=http://www.theworld.dubai-city.de/theworld.jpg>

Ich habe die Einheimischen etwas damit aufgezogen, dass sie es wahrscheinlich schaffen, Palmen mit Öl grosszuziehen. Palm 1 ist noch immer "under construction", man sieht aber schon was. Palm 2 und Palm 3 werden noch größer. Palm 3 ist Palm Deira (ich hoffe, der Name Deira sagt Dir was als quasi gutem Kenner von Dubai). Vielleicht guugelt ja das Internet mit passenden Suchwörtern schon was raus.
 

Bernd Schlueter

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10.12.2004
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#5
Super, darauf haben der Frank Stelzer und ich nur gewartet. Variable Verdichtung und damit Verbrennung beliebiger Treibstoffe. Die DLR hat ganz andere Möglichkeiten, das publik zu machen und umzusetzen. Das richtige Konzept für den Lineargenerator ist jetzt auch in aller munde. Pempec aus Australien/Indonesien hat dieses als erstes in die Tat umgesetzt und demonstriert.
Das geht in Richtung Hybridantrieb und Zwischenspeicherung. Das ist etwas für die Genossen hier im Forum.
Anm.: kaufen kann man noch nichts!

 

Manfred aus ObB

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12.12.2006
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#6
http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-1/86_read-7302/

"Gleichzeitig werden neue Kraftstoffe wie Ethanol, Biodiesel, Brennstoffe aus Biomasse und andere Kraftstoffsorten in den Markt eingeführt.
Die Stuttgarter Wissenschaftler stellen nun eine effiziente Lösung für die vielfältigen Herausforderungen an das Auto der Zukunft vor."

Geschrieben im Vortext

in der Eigenschaftsbeschreibung

"Basierend auf dieser Idee konstruieren die Ingenieure aus dem DLR-Institut erstmals einen Verbrennungsmotor mit
variabler Verdichtung und einem variablen Hubraum. Die Verbrennungsführung kann damit auf die jeweilige
Leistungsanforderung flexibel angepasst werden. Dank des sogenannte Freikolbenlineargenerators (FKLG) können
verschiedene Kraftstoffe (Flexfuel) wie Benzin, Erdgas, Wasserstoff oder Ethanol verbrannt werden,
ohne dass es zu dem normalerweise üblichen Abfall in der Motorleistung gegenüber dem
monovalent, also beispielsweise nur mit Erdgas oder Benzin, betriebenen Fahrzeug kommt"

Biodiesel, BTL (Brennstoffe aus Biomasse und andere Kraftstoffsorten) Rapsöl ist nicht mehr erwähnt
 

Bernd Schlueter

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10.12.2004
10.138
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#8
Ja, ich finde das super, wenn da mal ein wenig leben in die Bude kommt. Die Renate und auch die Angela haben ganz schön tüchtig dazu beigetragen.
Wir sollten der Angela verzeihen, dass sie dafür der Industrie engegenkommen muss. Schließlich hat nicht sie ihre Partei gegründet, und was wäre die CDU schließlich ohne ihre Katholiken und ihr Großkapital?
Von mir aus darf die DLR so weiter machen. Damit aus dem Stelzer/Junkers-Motor endlich mal etwas Vorzeigbares wird. U-Boot versenken alleine bringsts nicht, das dachte sich schon der Hugo.

 

Bernd Schlueter

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10.12.2004
10.138
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#9
Da wird der Franz-Jupp mit seinem Saxo aber staunen, wenn ich da auf der Fahrt von Lippstadt nach Altastenberg mit dem Schwesterchen bei ihm vorbeikomme und um Strom bettele. Olsberg liegt nämlich auf dem Weg dorthin und wenn der meiner Zitrone auch solch einen Freikolben einbauen will, hätte ich nichts dagegen. Kurz gesagt, er ist meine letzte Hoffnung, seit der Frank Stelzer ins Gras gebissen hat. Beim letzten Telefonat mit Frank Stelzer klagte er schon über gesundheitliche Probleme. Mit einem genügend starken elektrischen Generator/Motor ist der Freikolbenmotor überaus simpel aufzubauen. Das Problem liegt in der Kontrolle der Verbrennung und Bewegung. Franks Motor schlug pausenlos gewaltig an seinen Endlagen an und geizte nicht mit Ölauswurf. Frank Stelzer war kein Elektroniker, aber er hielt die Zielsetzung Freikolbenmotor am Leben. Könnte für uns und für zukünftige energiesparende Fahrzeuge mit geringer Dauerleistung überaus interessant werden. Power-, nicht "milder" Hybridantrieb, fast nur elektrisch. Was lese ich? Vier Mitarbeiter? Vielleicht können wir da mithelfen?
Jetzt, da heute abend die Suche nach dem dritten Akkupack ansteht und dank Rolands zwei Skizzen vermutlich erfolgreich abgeschlossen sein wird.
Zitronenbauer waren schon immer gut im Versteckspiel. Ich erinnere mich da an diverse Schrauben an meinen zahlreichen GSsen...
Bernd
 

Manfred aus ObB

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12.12.2006
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#10
Claus. hat gesagt.:
Das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bastelt mal wieder.
Der Link von damals (6 Jahr her geht nicht mehr ) geht nicht mehr zu den Beitrag von damals

Damals hat Herr Gräf das gemacht

Der Link wurde entfernt (404).

Bild und Textquelle: http://www.freikolben.ch/37401/index.html

der Text zu den Bild in der Quelle

eine kompetente Freikolbenseite aus der Schweiz meint hat gesagt.:
2003 Freikolbenlineargenerator FKLG von DLR / UMC

Die Kombinierung zu einem Gegenkolbenmotor mit zentraler Federkammer und zwei äusseren Expansionskammern. Die Konstruktion ähnelt dem Jarret Motor von 1972, Expansions- und Federkammern sind jedoch vertauscht.
Die konstruktiven Massnahmen an den Kolben reduzieren die thermische Belastung der Magnete.
und nun liest man das in den Weiten des WWW

http://www.autobild.de/artikel/neuartiger-range-extender-3877078.html

Bild am 21.02.2013 hat gesagt.:
Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben den ersten funktionierenden Freikolbenlineargenerator (FKLG) der Welt entwickelt. Dieser besondere Verbrennungsmotor ist in der Lage, verschiedene fossile Brennstoffe umzusetzen und daraus Strom zu erzeugen. Der neuartige Range-Extender kann verschiedene Verdichtungsverhältnisse realisieren, daher ist der Betrieb des Motors wahlweise mit Benzin, Diesel, Erdgas, Ethanol oder Wasserstoff möglich.
was etwas verwundert den der Herr Gräf von damals ist Zwischenzeitlich ein Start Up unternehmen
aber eventuell weil damals noch ein CDU Minister Gratuliert

http://www.umc-group.de/index.php?id=8

Das DLR hat in den letzten vier Jahren eine Stromerzeugungseinheit entwickelt, die im Rahmen einer Ausgründung vermarktet werden soll. Dafür wurde die UMC GmbH gegründet, um auf industrieller Basis die Produktentwicklung voranzutreiben.

Unser Freikolbenlinearmotor e-Pex® ist im Falle eines Fahrzeugantriebs ein so genannter serieller Hybrid, der allen derzeitig - auch politisch - erwünschten Zielgrößen entspricht: Mit 25 % Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Verbrennungsmotoren, mit einer flexfuel tauglichen Brennstoffauswahl (Benzin, Erdgas, Ethanol oder Wasserstoff bzw. Diesel, Syn- oder Sunfuel).............
und nun ist der alte Junkers wider Der der ran muß

Der Link wurde entfernt (404).
Bildquelle: http://www.freikolben.ch/37401/index.html

https://www.youtube.com/watch?v=7HmxNazMJVI&feature=player_embedded
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
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#11
Tja, an den nicht verfügbaren weichmagnetischen Werkstoffen wird es wohl scheitern. Ich hatte auch mal blauäugig dem Frank Stelzer versprochen, 30 kW bei 90% Wirkungsgrad aus seinem Motor zu holen...
Also, wenn man den Generator zehnmal so groß wie den Motor baut, dann gehts. Siehe DLR. Da die Massen dann aber steigen, wird alles viel langsamer und man braucht auch wieder einen größeren Motor...alle Vorteile sind weg.
Das gezeigte Generatorkonzept ist übrigens das einzig mögliche. Ich hielt es damals noch für meine Erfindung, Denkste, schon die alten Römer...
Für einen Elektromotor ist meiner Meinung nur die Drehbewegung diskutabel. Die Massen müssen dann nicht bei jedem Takt neu von Null an beschleunigt werden.
Wo das keine Rolle spielt, bei der Anwendung von Freikolbenmotoren als Hochdruckkompressoren. Hier ist die leichte Luft gleichzeitig auch Rückwurfmechanismus. Kaiser Wilhelm führte seinen U-Bootkrieg mit Hugos Freikolbenkompressoren. Nunja, 5 Jahre Entwicklungsgelder sind mal wieder den "Forschern" sicher. Mal sehen, ob die ein neues weichmagnetisches Material erfinden. Seit Isaak Newtons Zeiten hat sich da nichts getan.
Es gibt allerdings einen Stirlingmotor namens Baxi. Dessen Rückwurfmechanismus reicht in seiner Lebensdauer zwar nicht für die Wirtschaftlichkeit eines BHKWs, aber für einen range-extender könnte es langen. Die Erfinder sunpower in den USA und Whispergen erlitten jedoch bei dem Projekt Pleiten. Das schwere Kolben-Linearläuferaggregat wird hier von kräftigen Federn zurückgeworfen, die die viel optimalere Rotationsbewegung ersetzen sollen.
Die Gasfedern der DLR sind nicht verlustfrei.