Strom börsenorientiert einkaufen

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Auch, wenn der Nachtstrom noch zu 100% Atom- und Braunkohlenstrom ist, es ist der richtige Weg.
Smart grid ist ein richtiger Schritt. Wir müssen unseren Verbrauch ebenfalls an das künftige Stromangebot anpassen. Üben wir schon mal.Im Übrigen müssen wir auch, so weit es geht, Nachbarschaftsnetze aufbauen, damit die Abrechnung einfacher wird.Wenn diese Netze groß genug sind, ist erst ein weitgehender Inselbetrieb möglich.Selbstverständlich nehmen wir dann auch, so weit es eben geht, Solar- und Windstrom an, der dann nicht mehr nach Polen verschickt werden muss.Es sei denn, die Bundesregierung bleibt bei der Besteuerung von Strom statt Brennstoff. Dann ist es für uns billiger, auf den Windstrom zu verzichten und ihn steuerfrei den Polen aufzudrücken.
Wir sollten Vorreiter sein in Bezug auf das smart grid und das Puffern von Wind-und Solarstrom.
Das können wir aber auch schon heute, nicht, indem wir uns bunte Wasserstromzertifikate an die Wand kleben, sondern, indem wir unsere Ladezeiten entsprechend wählen.
Solange wir kein börsennotiertes smart grid haben, tanken wir natürlich nicht nachts.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Auch, wenn der Nachtstrom noch zu 100% Atom- und Braunkohlenstrom ist, es ist der richtige Weg.
Booh :eek:

Ein Tag vor Aschermittwoch ein Rheinländer der fast Vernünftiges schreibt


Primärenergie sparen heißt den verbrauch von fossilen Brennstoffen möglichst schnell reduzieren,
nicht durch nutzen der Verschwendung diese durch Nachtstrom Verwendung Geld sparen.

Nachts Kraftwerke ohne echten Bedarf am Netz zu halten, die 73% des Brennstoffes in nicht
genutzte Wärme verwandeln ( in diesen Fall inklusive Netzverluste gerechnet ) kann nicht der richtige Weg sein :rolleyes:


Eventuell in den War-room um die am Thema vorbei Sprüche des großen Meister zu hören

http://www.youtube.com/watch?v=8grTFj2hh9o Zeitindex 53 : 48 und wir brauchen große Solarfelder,
der Windkraftmann den der dort hat, ist gut, Schad das der dem nicht Zuhört sondern so als Bestätigungsmännchen mißbrauchen will.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Wollten die nicht nahe der Wasserkante den Wind beinfangen und als Pressluft in die unterirdischen Speicher drücken? Das verbraucht schonmal die Hälfte der Energie, die später die damit angetriebene Turbine erzeugt, die leistet dann also das Doppelte. Dann können die den ganzen Platt sprechenden Strom da behalten, wo er herkommt. Die Kompressoren kann man direkt in die Spargel einbauen und sich selbst aufpusten lassen. Die Standfestigkeit steigt dadurch. Mal rechnen, wieviel Energie in so einen Spargel passt, also 50 Meter Höhe bei einem mittleren Innendurchmesser von 4 Metern, das macht 600m³ bei 100 bar, ja, soviel hält so ein Turm aus. Macht , murmel, murmel, 7,7 MWh.
Nunja, viel ist das nicht gerade. Die Stürme dauern länger.
Dann wird eben doch wieder Aluminium hergestellt. Diesmal nicht für die abgestellten Kernkraftwerke, sondern für die Windräder. Strom zum Nulltarif. Ist aber nur, wenn der Wind kräftig pustet.
Wenn die Grünen wüssten, welchen Quatsch die da mit ihrer Umlage angerichtet haben...

Die Spargel stehen ziemlich gut verteilt, dann kann man die Abwärme auch noch für die Heizung nutzen. Passt ja, im Winter pustets mehr. Sind dann auch so eine Art BHKW, bei denen die Kompressionswärme die Ostfriesenhütten beheizt, das 700 Grad heiße Abgas der Turbinen heizt die abgekühlte komprimierte Luft wieder auf und hinterlässt noch mal Abwärme für die Heizung. Man wäre also extrem flexibel. Statt Stromleitung von den Windrädern kann man auch 100 bar-Pressluftleitungen verlegen, die mehrere Turbinen in den Orten versorgen, Bei Windstille pusten wir die Türme mit Überschusstrom aus anderen Gebieten auf.
Guy Negre denkt, er sei im Schlaraffenland und die Ostfriesen fangen an zu gackern, wenn er denen dann auch noch seine Pesslufteier ins Nest legt.

Webseite von cyber-media

So, da möchte ich jetzt ein Patent drauf haben.
Manfred kann dann in Ruhe weiter basteln.

Also, die Stürme sind noch seltener als die Sonne scheint.
Warum die sich nicht mit weniger Leistung in den Rotorgondeln begnügen, habe ich schon immer kritisiert. Das würde viel Getriebe. Motor-, Elektronik- und Leitungen nach Bayern einsparen, wenn die sich mit einem Drittel der Maximalleitung bescheiden würden. Die würde dann gleichmäßig über zwei Drittel des Jahres anfallen. Ja, das hat der Windexperte auch angeführt.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Wollten die nicht nahe der Wasserkante den Wind beinfangen und als Pressluft in die unterirdischen Speicher drücken? Das verbraucht schonmal die Hälfte der Energie, die später die damit angetriebene Turbine erzeugt, die leistet dann also das Doppelte.

Ach Bernd der nur noch ein halber Stunde Karneval :hot:

Das was Du beschreibst steht seit Ewigkeit da in der Heide ( 1978 ) da war zwar GROWIAN ein Thema
die Windkraft so an sich noch nicht.

Derzeit ist ADELE ein Thema, womit wir wieder bei meiner Frage wären

http://67183441.foren.mysnip.de/read.php?569,392323,393234#msg-393234

Wie verhält es sich zum Kompressionsaufwand, also wen die Verdichtung ( was derzeit nicht ist )
gleich wäre, wäre die weniger bei kleinen Hubräumen, gleich oder mehr, oder doch wir fahren
allen elektrisch , siehe News
ADELE verdichtet zwar nicht polytrop, lagert aber die Druckluft polytrop wenn man so will,
die Wärem wird einbetoniert bis zur Wiederverwendung die ja Zeitlich beschränkt getrennt,
wäre sie nicht getrennt könnt man auf den Beton verzichten und Wasser nehmen, was sogar
verdampft, was bei Beton hoffentlich selten.

So noch ein Video zu ADELE die ordentlich Beton vor der Hütten

http://www.youtube.com/watch?v=ql4H1jDDiSg


Wird zwar die wenigsten interessieren weil nicht vom War-room Pharisäer trotzdem ein Link

http://www.forum-netzintegration.de/uploads/media/DUH_Marquardt_WS3_060510.pdf

denn wenn Der den Leuten die was verstehen nicht so oft zwischequatschen würde, wenns
ums echte Thema geht, dann hät ich ja nix zum Granteln :eek:
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ja, Huntorf meinte ich. Die Adele ist ja auch meine (Nach)erfindung, aber jetzt habe ich was viel Besseres: Im Wesentlichen besteht es aus dem oben gesagten, wo ich die Pressluft nicht in unterirdischen Kavernen, sondern im Turm der ortsnahen Windgeneratoren speichere, nachdem ich die Wärme vorher zur Hausheizung entziehe, gleich am Windgenerator. Dann kann ich, falls so etwas vorhanden ist, auch zusätzlich einen unterirdischen Speicher verwenden.
So , die Wärme wird also nicht, oder nur im geringen Maße zwischengespeichert, mein Kraftwerk wird dadurch noch viel flexibler. Es kann aus Wind und aus Netzstrom versorgt werden.

Praktischerweise sitzt nach wie vor in der Windradgondel ein Stromgenerator, im Ort der Turbokompressor, , isotherm, die Kompressionswärme wird für Heizungszwecke verwandt.
Pressluftleitung zu und vom Spargel. Im Ort, trennbar vom Kompressor, eine Gasturbine, deren Abgase die Pressluft vorheizen. Dadurch statt 40% Wirkungsgrad, die Siemens erreicht, 50%, aber ich gebe mich mit 35%, auf den Brennwert bezogen, zufrieden. Die Turbine ist schließlich kleiner.

Ja, deshalb ist auch eine Turbine mit Wärmetausch möglich, mit dem entsprechend höheren Wirkungsgrad. Der Verlust des Tauschers heizt noch einmal die Ostfriesenhütten.

Die Bayern bleiben da, wo der Pfeffer wächst, die bekommen davon nichts mit.
Huntorf speichert so viel wie 50 Windgenerator-Spargel. Zu groß zur Beheizung von Huntorf.
Hier muss Adele mal nach dem Rechten sehen, die lässt sich nachrüsten.

Manfred weiß einfach alles.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Praktischerweise sitzt nach wie vor in der Windradgondel ein Stromgenerator, im Ort der Turbokompressor, , isotherm, die Kompressionswärme wird für Heizungszwecke verwandt.
Ist zwar jetzt in dem Thread Offtopic :D

Aber die War-room Anhänger lesen eh nimmer mit weil ich den Lucke Skywalker ( was aus den HHO Skywalker wohl geworden is :confused: ) des EEG
so garnet mag, aber solche Szenen http://www.youtube.com/watch?v=8grTFj2hh9o Zeitindex 1:16:40 der Labbert (Er labbert sowiso viel und wenig gscheits )
von der Windernergie, Pech das Gäste da sind die wenigstens etwas verstehen, wenn ich auch nicht ganz deren Meinung teilen kann.

Also Bernd tu das noch mal genau erklären warum Du da soviel Exergie verschwenden willst :eek:
die Energie bleibt ja erhalten ;-)
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Nein, da wird nichts verschwendet.
Ich habe da einen sehr dicken Wärmetauscher vorgesehen, der an allen Stellen wiederverwendet wird. Der erhöht, wenn ich Kompressor und Turbine bei Windstille zusammen laufen lasse, aus dem Güllegas der Ostfriesen die benötigte Wärme und Strom. Bei einem Wirkungsgrad von 40 statt 25%, das bewirkt der Wärmetauscher, der sich alleine gar nicht rentieren würde und weggelassen würde. Die Mikrogasturbine von Capstone hat allerdings auch solch einen Gegenstromtauscher, das Ding ist auch furchtbar teuer.
Weht der Wind, erzeugt der Windgenerator Strom, mit dem Überschuss wird Luft in den 100 bar-Drucklufttank komprimiert, der Tauscher zieht die Wärme heraus und heizt die Häuser . Im reinen Turbinenbetrieb wird die gespeicherte Kompressionsenergie zur Stromerzeugung genutzt, der Kompressor arbeitet nicht, die Abwärme der Turbine wird zur Vorheizung der komprimierten Luft verwendet, wieder durch den großen Tauscher.
Es gibt noch viele weitere Varianten, indem sich mehrere Ortschaften die Aufgaben passend teilen. wichtig ist die Pressluftverbindung zwischen Ortschaft und dem zugehörigen Windturm. Alles ist aber durch ein völlig frei zugängliches Stromnetz verbunden, dass durch keinerlei Behördenkram und Steuern beeinträchtigt werden darf. Aber da sitzt uns noch der Herr Hitler im Nacken. Das Gesetz muss erst einmal weg und die Umlage muss an einer anderen Stelle eingeholt werden. Wie ich es sehe, durch Versteuerung aller nicht nachwachsenden Brennstoffe, also nicht derer, die Manfred verwendet, also, Kohle und Gas, entsprechend dem Kohlenstoffgehalt. Klar Uransteuer ohnehin.

Ostfriesen sind ein Volk für sich mit ihren aparten Frauen. Passend zu diesen müssen sich diese natürlich auch mit Autos von besonderem design schmücken. Die kennen wir schon und können auch stromlos direkt an den Windtürmen tanken:

Passend zur Ostfriesin das besondere Gefährt

Was ich noch sagen wollte, diese Druckluftspeicher schlagen in ihrem Fassungsvermögen jjede Batteriebank und haben einen höheren Speicherwirkungsgrad. Die Turbinen haben einen solch hohen wirkungsgrad, dass die ostfriesischen Dörfer mit ihrer gülle- und Graswirtschaft sich völlig autark versorgen können.
Einige Strommasten lassen wir nur noch stehen, damit man Überschüsse doch der notleidenden Monopolindustrie gespendet werden kann.

Ich habe kein Fernsehen und sehe die Sendungen zum ersten Mal!
 

Stefan B.

Bekanntes Mitglied
30.01.2007
2.034
Kurzer Zwischenbericht.
Hatte bisher noch keine Rückmeldung von CARE Energy. Hab ne zweite Anfrage heute gestellt.
Mal sehen. Entweder warten die ab, wie es weitergeht oder sie sind grad überlastet. Die dritte Möglichkeit, dass sie einfach Schnarchzapfen sind will ich erst mal zur Seite schieben. Sonst hätten sie den Markt nicht derart aufgemischt.
Gruß Stefan
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ja, berichte bitte. Richard Kristek ist mein Freund, wenn ich das ganze facebookartrig betrachte.
Ist "War Room Energiewende" eigentlich eine Dauersendung? Manche Gugeleien hören sich ja so an.
Hier in Krefeld war ich zu spät dran, sonst hätte ich schon von den Stadtwerken einen smart grid-Zähler bekommen.
Ich muss noch mal einen Vorstoß unternehmen und wenn, dann gleich auch eine Drehstromkiste anschließen.
 

Stefan B.

Bekanntes Mitglied
30.01.2007
2.034
Hi Bernd.
War-room.tv kommt immer Dienstags.
In der aktuellen Sendung (Nr.36) sieht man in den ersten Minuten mal so eine Anwendung über Care energy. Sehr transparent. Also einfach mal über den Rechner anschauen.
Gruß Stefan
 

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