Streetscooter vs. eNV200 für Reisecamper



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Gnipmal

Neues Mitglied
25.05.2021
6
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich möchten nächstes oder übernächstes Jahr mit einem Camper auf Reisen gehen. Statt eine Menge Diesel zu verbrennen würden wir am liebsten mit einem Elektroauto unterwegs sein und (zumindest teilweise) unseren Strom selbst erzeugen. Je nachdem, wie viele km man am Tag zurücklegt, wird man den Anteil selbst erzeugter Energie nach oben treiben können - entschleunigtes Reisen inklusive. Zudem wird der Wagen, wenn wir nicht auf Reise sind, nur gelegentlich genutzt und kann sich so Tag für Tag ein paar Kilometer selbst tanken.

In die engere Auswahl kommen aus aktueller Sicht der eNV200 und der Streetscooter. Ich habe schon eine Menge Gedanken zu den Vor- und Nachteilen beider Fahrzeuge gewälzt. Damit es nicht zu lang wird hier nur die wichtigsten Punkte:

Eckdaten:
- Grundpreis Fahrzeug 15000€. Gerne auch weniger, es kommen noch Kosten für Ausbau und PV hinzu.
- 40kWh Akku sollten es schon sein, damit man nach dem Tanken an einer Steckdose auch ein Stückchen kommt.
- Schnellladefunktion (>3,6kW, 11kW wären gut)
- Möglichst praktisches Design und viel Nutzlast.
Streetscooter (Work L):
- Mit 3,6kW Ladung und 40kWh schon für 11000€ zu haben, Fahrzeuge mit 11kW Ladung stehen aktuell noch bei ca. 33000€.
- Lange, praktische Box, die allein auf dem Fahrzeugdach Platz für 1kWp PV bietet. Je nach Aufwand könnte man bis zu 3kWp unterbringen.
- Trennung Fahrerkabine und Box verhindert einen Totalausfall, wenn beim Ausbau was schief geht (ist unser erster Ausbau und so viel PV unterzubringen ist etwas ungewöhnlich)
- Nutzlast 900kg
eNV200:
- (Vermutlich) ausgereiftere Technik
- Erste Fahrzeuge mit 40kWh aktuell für 16000€ zu haben
- Umbau auf Hochdach und Drehsitze (weiterer Vorteil, da sehr gemütlich an Regentagen) für ca. 8000€
- (Vermutlich) bessere Ersatzteilversorgung weltweit
- Ausrüstung mit nennenswert PV (mindestens 2kWp) könnte sehr aufwendig und/oder teuer und/oder unmöglich werden

Warum erzähle ich euch das? Ich würde mich einfach über neue Ideen zu dem Projekt freuen. Konkret treiben mich im Moment folgende Fragen um:
- Könnte man ein 11kW Streetscooter Ladegerät in einen etwas älteren Wagen mit nur 3,6kW umbauen? Wenn ja, was kostet das? Ich halte die Idee nicht für ganz unrealistisch, der Wagen scheint kontinuierlich, aber immer nur an einzelnen Punkten weiterentwickelt zu werden.
- Wie sieht es mit der Zuverlässigkeit des Streetscooter aus? Allgemein gibt es sehr wenig Erfahrungsberichte, man liest allerlei Horrorstorys, aber mittlerweile sollte der Wagen ja einigermaßen ausgereift sein.
- Wie um alles in der Welt kommt Nissan auf 275km NEFZ, Streetscooter bei gleicher Kapazität aber nur auf 185km? Unterschiede können doch höchstens im Batteriemanagement liegen und von der Karosserie abhängen. 50% mehr ist da schon immens.

Wie gesagt, ich freue mich einfach über Gedanken und Vorschläge. Insbesonder wenn jemand Antworten zu meinen Fragen hat, würde mir das super weiterhelfen.

Grüße
Frederik
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
- Lange, praktische Box, die allein auf dem Fahrzeugdach Platz für 1kWp PV bietet. Je nach Aufwand könnte man bis zu 3kWp unterbringen.
[...]
- Nutzlast 900kg

Vorsicht: Alleine die PV-Module schlagen mit ~100kg/kWp zu Buche (ohne Kabel, Wechselricher, Batterie oder Montagesystem)!
Und Vorsicht bei der Montage: Die Module müssen so befestigt sein, dass sie sich auch bei Gegenwind auf der Autobahn, Sturm oder im Fall eines Unfalls nicht lösen können. Sonst gibt's Mecker vom TÜV. Einzelabnahme wird wohl unumgänglich sein, wenn ihr das montiert habt.

- Wie um alles in der Welt kommt Nissan auf 275km NEFZ, Streetscooter bei gleicher Kapazität aber nur auf 185km? Unterschiede können doch höchstens im Batteriemanagement liegen und von der Karosserie abhängen. 50% mehr ist da schon immens.
Das kann tatsächlich von der Karosserieform kommen.
Der Streetscooter ist aerodynamisch wie eine Einbauküche und das merkt man am Verbrauch. Das wird auch durch die geplanten PV-Module aller Wahrscheinlichkeit nach nicht besser. Rechne also lieber mit deutlich weniger Reichweite, wenn du deine Routen planst.

Ganz generell finde ich die Idee mit PV am Fahrzeug durchaus Reizvoll, aber bedenke folgendes:
Der NORMverbrauch des Streetscooter liegt bei ~22kWh/100km.
Der Akku fasst NEU ~40kWh (-> ~180km Reichweite wenn voll).
1kWp PV erzeugt im Tagesschnitt ~2,5kWh Strom (in Süddeutschland - in Norddeutschland schon bedeutend weniger).
Das entspricht also ca. 10km/Tag/kWp in der Sonne.
Dazu kommt, dass es im Camper idR. auch andere Stromnutzer gibt (z.B. Wasserkocher, Heizung, Lüfter, Handyladegeräte, Licht, Fön, etc.), die dir zusätzlich Stromertrag "wegfressen".
Und zuguterletzt erzeugst du durch die Module erhöhten Luftwiderstand während der Fahrt. Das dürfte den Solarertrag problemlos ad absurdum führen.

Ich an deiner Stelle würde 1-2 Module (je nachdem, was WIRKLICH problemlos und mit entsprechend aerodynamischer Umbauung auf dem Dach Platz findet) montieren um die Batterie(en) während langer Standzeiten mit Erhaltungsladung versorgen zu können und ggf. ein wenig Energie für den Campingbedarf bereit zu stellen.
Als Fahrstrom-Unterstützung wirst du mMn. kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen.
Bau dir die Module lieber sinnVOLL aufs Hausdach und nutze die Energie dort bzw. speise ins Stromnetz ein, was du nicht brauchst. Das rechnet sich nicht nur schneller, sondern tut auch mehr für die Umwelt. :)


In Sachen Ladegerät-Umbau: Wenn du keinen Wert auf die Garantie legst sollte da einiges zu machen sein.
Mit Garantie bist du eben auf den Original-Lader beschränkt. Ohne Garantie wären 22kW (<<1C) mMn. technisch durchaus möglich. Müsstest halt rausfinden, welche Batterien da drin genau verbaut sind und ein entsprechendes Ladegerät (und ggf. BMS) dazu klemmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.797
57
Egweil
Also auf einen ENV200 3kw-peak unterzubringen, ist absolut unrealistisch. Auf´s Dach gehen das 2 max. 3 Module.
Das wären dann max. 2kwh/tag Ertrag das sind max. 15 km/Tag an Reichweite.
Den ENV200 fahre ich im Sommer mit rund 14kwh/100km. Es sind also in der Praxis 120 km ( im Sommer ) mit meinem ENV200 drinnen ( ich hab den alten mit 24kwh - Akku). Der 3,6kw-AC-Lader reicht vollkommen aus selbst dem 40er Akku ist der über nacht wieder voll. Wenn es schnell gehen soll gibt´s dafür ja den Chademoanschluss.
Leider hat Nissan beim 40er-Akku die Akkukühlung weggelassen, so das auf Langstrecke gerne der Akku heiß wird.
Gruß
Christian
 

Gnipmal

Neues Mitglied
25.05.2021
6
Hier gibt es noch ein paar mehr Transporter.
Ich würde noch 1-2 Jahre warten. Dann gibt es vielleicht noch ein paar mit etwas mehr Reichweite, und vor allem mit vernünftiger Schnellladung (CCS 100+ kW).
Danke für die Liste, ich habe bisher über Mobile geschaut, was so an Neuwagen inseriert ist. Und ja, bei dem aktuellen Preisgefälle macht warten wirklich Sinn. Allerdings wollen wir, jetzt wo der Plan einigermaßen steht, das Fahrzeug auch irgendwann auf dem Hof stehen haben...


Den ENV200 fahre ich im Sommer mit rund 14kwh/100km. Es sind also in der Praxis 120 km ( im Sommer ) mit meinem ENV200 drinnen ( ich hab den alten mit 24kwh - Akku). Der 3,6kw-AC-Lader reicht vollkommen aus selbst dem 40er Akku ist der über nacht wieder voll. Wenn es schnell gehen soll gibt´s dafür ja den Chademoanschluss.
Das ist natürlich ein cooler Verbrauch. Fährst du sehr defensiv dafür? Bzw. wie empfindlich reagiert der Wagen auf mehr Gewicht oder andere Fahrweise? Mir fehlt da leider jeglicher Langzeitvergleich.
Das mit dem Laden ist einer der großen Vorteile vom Nissan zum Streetscooter, mit 3,6kW kann man halt definitiv nur einen Akku (+eventuell ein bisschen) an einem Tag verfahren, wenn man auf Tour ist.

Ich an deiner Stelle würde 1-2 Module (je nachdem, was WIRKLICH problemlos und mit entsprechend aerodynamischer Umbauung auf dem Dach Platz findet) montieren um die Batterie(en) während langer Standzeiten mit Erhaltungsladung versorgen zu können und ggf. ein wenig Energie für den Campingbedarf bereit zu stellen.
Als Fahrstrom-Unterstützung wirst du mMn. kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen.
Bau dir die Module lieber sinnVOLL aufs Hausdach und nutze die Energie dort bzw. speise ins Stromnetz ein, was du nicht brauchst. Das rechnet sich nicht nur schneller, sondern tut auch mehr für die Umwelt. :)
Das mit dem PV ist tatsächlich eine Spitz-auf-Knopf-Rechnung und für den Alltagsfahrer eher nicht sinnvoll. Mit "auf Reisen" war im besten Fall eine Weltreise mit dem Fahrzeug gemeint, falls sich das als zu ambitioniert herausstellt zumindest eher entlegene Teile von Europa. Wir werden den Wagen im Alltag eher nicht brauchen, Alltagsbetrieb gibt es eigentlich nur zwischen Kauf und Reisebeginn. Ein Haus für PV besitzen wir leider nicht, sonst hätte ich da schon lange investiert.

Deine Berechnungen zu PV habe ich so in etwa auch durchgeführt, nur mit günstigeren Annahmen. Da wir im Sommer und in südlichen Regionen Europas/der Welt unterwegs sein werden, müssten meiner Schätzung nach ca. 5kWh/kWp/Tag herauskommen, mit Glück auch mehr. Da kommt man dann bei 3kWp je nachdem wie viel man am Tag fahren möchte (der Weg ist eher das Ziel und wir würden uns bewusst einfach wegen der coolen Idee einschränken) schon in interessantere Bereiche. Zumal die Dichte an Lademöglichkeiten nicht überall so hoch ist wie in Deutschland. Aktuell notiere ich akribisch die Produktion meines Balkonmoduls in Abhängigkeit des Wetters, um das besser einschätzen zu können.

Die Konstruktion ist definitiv auch kritisch - guter Hinweis mit dem TÜV, auf dem Dach wäre das meiner Meinung nach einfach Ladung gewesen. Der Streetscooter bietet allein 3,2m*1,8m Dachfläche. Bei Standard-PV kommt man da auf etwas unter 1kWp und man könnte deutlich günstigere Standardmodule verwenden, statt aus dem Wohnmobilbereich. Bei meinem aktuellen Modul kämen da ca. 60kg/kWp zusammen und es gibt bestimmt auch noch leichtere. Bei angepasster Kontruktion (keine Standard-Schiene mit Nutenstein, sondern z.B. direkt an ein L-Profil) erhöht sich der Wagen im besten Fall um nur 4-5cm. Das gleiche könnte man zu den Seiten auch machen und kleine Spoiler (habe ich für Wohnmobil-PV schon gesehen) anbringen. Während der Fahrt wird man definitiv nur wenig erzeugen können. Aber kann man die seitlichen Module im Stand hoch bzw. waagerecht klappen, könnte das gehen.
Beim Streetscooter wäre so ein Plan mit Aufwand verbunden, beim Nissan stelle ich mir solch eine Kontruktion nahezu unmöglich vor ohne den Wagen komplett zu verschandeln.

In Sachen Ladegerät-Umbau: Wenn du keinen Wert auf die Garantie legst sollte da einiges zu machen sein.
Mit Garantie bist du eben auf den Original-Lader beschränkt. Ohne Garantie wären 22kW (<<1C) mMn. technisch durchaus möglich. Müsstest halt rausfinden, welche Batterien da drin genau verbaut sind und ein entsprechendes Ladegerät (und ggf. BMS) dazu klemmen.
Kennst du jemanden, der das mal gemacht hat? Oder eine Werkstatt. Rein physikalisch (Ladestrom) sehe ich da kein Problem. Was ich mir schwierig vorstelle und auch keine nähere Informationen zu finde ist die Kommunikation zwischen Ladegerät und Fahrzeug. Die muss es ja allein schon geben, um während dem Ladevorgang die Wegfahrsperre zu aktivieren.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Mit "auf Reisen" war im besten Fall eine Weltreise mit dem Fahrzeug gemeint, falls sich das als zu ambitioniert herausstellt zumindest eher entlegene Teile von Europa.
Dann solltest du sicherheitshalber trotzdem noch einen Benzingenerator mit einplanen. Insbesondere an Regentagen wirst du schon Probleme haben den Grundverbrauch an Elektrizität über die PV zu bedienen.
Je nachdem, ob für euch Zeit WIRKLICH keine Rolle spielt kann es also sein, dass ihr nur mit PV an manchen Tagen keinen einzigen Meter weit kommt.
Übrigens ist die PV-Ausbeute dann am größten, wenn die Teile direkt in der Sonne hängen.
Dann allerdings klettert idR. auch die Temperatur im Innenraum des Fahrzeugs recht schnell, was zur Kühlung wiederum Strom braucht.
Auch kann zu große Hitze zu Schäden an den Modulen und Kunststoffteilen in der Nähe führen.
Daher solltest du schon eine gewisse Hinterlüftung der Module Gewährleisten.
Klappkonstruktionen wären natürlich großes Kino (theoretisch jedenfalls), denn dann könntest du die Dach-PV auch schräg stellen, was dir bei der Belüftung hilft und gleichzeitig den Ertrag erhöht.
In der Praxis fürchte ich werden euch solche Konstruktionen (in einer Form, die dem TÜV auch gefällt) vermutlich schon nahe an die Beladungsgrenze eures Fahrzeugs bringen, und für einen Campingurlaub hat man ja idR. auch noch andere Sachen dabei (Kochgeschirr, Vorräte, Essgeschirr, ggf. Fahrräder, etc.). Da heißt es haushalten mit dem verfügbaren Gewicht.
Dann fürchte ich noch, dass die Box auf dem Streetscooter maßgeblich durch die darin befindlichen Regale stabilisiert wird. Um daran was sinnvoll befestigen zu können ist hier ggf. umfangreiche Stabilisierung (oder Neukonstruktion) nötig. Das wiederum bedeutet wiederum zusätzliches Gewicht.
900kg Zuladung klingt erst mal viel (und ist an FRACHTkapazität auch nicht zu verachten), aber für den Camper-Bau ist das fies wenig. (Habe eine Weile am Umbau meines Anhängers zu einem "Guerillia-Camper" geplant: Zuladung ~1,2t; habe ich dann angesichts des immensen Aufwands und der Notwendigkeit auf jedes einzelne kg achten zu müssen dann gelassen.)

Mein Fazit: Wenn ihr eine Solar-Weltreise plant, dann solltet ihr vorab in eine ordendliche Fahrzeug-Basis investieren -> RICHTIG viel Zuladung, ausreichend groß um darin stehen zu können (ggf. LKW-Fahrgestell), richtig dicker Fahrstrom-Akku und separaten Akku für den Stationär-Betrieb.
Damit dürfte euer zu planendes Budget allerdings ziemlich anwachsen.

Eine Mini-Lösung, wie du sie planst braucht akribische Planung und diese um zu setzen wiederum fundierte handwerkliche Kenntnisse und entsprechend SEHR viel Zeit für die Umsetzung.
Möglichwerweise wäre es dahingehend sogar sinnvoller, einen alten, gebrauchten Diesel-Klein-LKW (z.B. 3,5t-Kastenwagen - je nachdem, was du mit deinem Führerschein fahren darfst) zu kaufen und den Umbau auf E-Antrieb ebenfalls mit ins Projekt auf zu nehmen.
 
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Wertungen: Emil

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.865
Ich habe seit 15 Jahren 2 kWp auf dem Wohnmobildach (6 m x 2,4 m). Aus der Erfahrung im Süden kann ich Dir sagen, dass Du dort maximal 4 kWh/1kWp pro Tag erwarten kannst, wenn die Energie direkt in die Batterie fließt.

Gründe dafür sind:
  • flache Montage
  • Erwärmung der Module
  • Verschmutzung
  • Ladeverluste
Wegen der Erwärmung der Module bei starker Sonneneinstrahlung kannst Du maximal mit 70 % der kWp rechnen. Und beim Laden des Fahrzeugs kommen noch weitere Verluste von etwa 20 % für die Spannungswandlung hinzu.

Man hoch effiziente Module wählen (SunPower), die sind aber schwer, oder aber weniger effiziente aufklebbare flexible Module, deren Haltbarkeit aber nicht so hoch ist. Erstere verursachen auch einen höheren Windwiderstand.

Bei einem elektrischen Wohnmobil brauchst Du jeden Tag einen Stellplatz mit Strom. Man verliert also den eigentlichen Vorteil eines Wohnmobils, dass man quasi überall übernachten kann. Es wird auf Dauer nicht einfach sein barrierefrei seine tägliche Steckdose zu bekommen.

Camping- und Wohnmobilstellplätze sind heute noch nicht darauf ausgerichtet Elektrofahrzeuge zu laden. Gerade im Süden hat man oft Einschränkungen auf 4-6 A, und der Betreiber des Platzes muss das Laden des E-Mobil erst Mal zulassen. Gibt es eine pauschale Abrechnung wird das nur mit teurem Aufschlag was, und bei Abrechnung nach Verbrauch fallen oft mindestens 50ct/kWh an. Ich sage nicht dass es gar nicht geht, aber man darf nicht damit rechnen.

Meine aktuelle Lösung für das elektrische Campen ist Tesla Model X100D und Campinganhänger. Damit kann man trotz Laden alle 150 - 200 km noch Strecke machen. Und wenn das Laden auf dem Campingplatz nicht möglich ist kann ich auch ohne Wohnanhänger an eine Schnellladestation fahren.
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.797
57
Egweil
Gnipmal
@Das ist natürlich ein cooler Verbrauch. Fährst du sehr defensiv dafür? Bzw. wie empfindlich reagiert der Wagen auf mehr Gewicht oder andere Fahrweise? Mir fehlt da leider jeglicher Langzeitvergleich. @

Ja ich fahre sehr defensiv und die 14kwh sind Mischbetrieb (Landstraße / Stadt ), . Auf der BAB ( hinter LKW fahren geht mit 15-16 khw. Mehr gewicht ist vernachlässigbar es sei den es geht nur bergauf :-
Der Verbrauch ist stark Temperatur abhängig, insbesondere wenn die Heizung benötigt wird.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.715
Das würde ich ir nochmal genau überlegen.- Neben allen anderen Argumenten.
Ein Elektroauto rechnet sich nur dann wenn es genutzt wird -> Stichwort sollte hier auch kalendarische Lenbensdauer.....
Und als Reisemobil - Frage dich mal (vom Aufbau her würde dann den SS bevorzugen ) max. 150KM mit jeder Ladung wirklich weiter bringen, grade im Kontext wenn es eher Ausland sein sollte.
UND diese Angaben - was noch keiner hier erwöhnt hatte - aber WICHTIG ist sind im Flachland zu sehen - bei ordentlichen Steigungen kann der Verbrauch je nach Zuladungsgewicht auch mal schnell PLUS ~70-80% sein.
Das nöchste ist man braucht eine sorgfältige Streckenplanung - da man nicht zurück schalten kann - ist die Steigföhigkeit auch ein Thema. (Deswegen haben nur die wenigsten eine Möglichkeit einen Anhänger Kupplung ab Werk oder Nachrüstbar........!
Mir wäre das dann zuviel Abenteuer wenn die Zeit begrenzt ist. (für einen Frührenter ohne Familie und BLOG hmm OK machen was noch nicht vile gemacht haben und berichten .......)

Wenn du dann so in 10 Jahren weniger als 50.000Km gefahren bist was der Urlaub auch Akkuleben/Km gekostet hat.(Umweltpolitisch ist das dann auch weniger "fördernswert")

Dann lieber einen (Nano/Micro Camper ) Berlingo ; Rapid; Kangoo mit eigenen Schnelllader NICD die nur 80-90 Km machen und eignen LixxAkku - ausgestattet (3000+1000+4000 bis 5000+DIY) und die Campinggeschchite wieder rausgeholt und dann die folgenden 10 Monate als Alltagsfahrzeug mit großer EV-Reichweite....)
Denn Rapid habe ich schon auf Landstraße mit NICD 123,5KM Rausgeprest ohen große Umpolung.
Waren dann laut Bordrechner 11,2KW auf 100KM mit 3Bar; Gewichts und Strömungsopitmiert.
Von der Spannunglage her könnte man Lixx mit zwichen 36-40 mal 180-200Ah unterbringen (der Rapid hat Blech kasten der auch im DIY noch im Rahmen des Räumlichen etwas anpassbar wäre .....

36x3,6; mal 180AH wären dann ganz Knapp 180-200KM im Flachland.

Da das Fahrzeug klein - ist auch der Campingausbau - Handwerklich nicht übermössig anspruchsvoll (gut die Gedanken aber bei so einem Fragesteller ist der Gipps Pradon höffentlich noch mehr vom Gripps vorhanden - kleiner Tip. Heckextender der in die Offenen Türen arretiert und Abschliest dann hat man bequem Liegefläche für zwei und mit einem Rost am Boden am Morgen auch eine Duschmöglichkeit ;-)
Ach ja alle ALten Mühlen haben Serienmässig auch eine Standheizung - mit einem entsprechenden Modul von Webasto oder bzw. beim Rapid (Volvo Aircraft) aus einem alten Volvo - lassen die sich dann auch endlos im Stand betreiben.
Also entsprechend geplant ...Alltagsauto mit Grosser Reichweite ; Geparkt Liegefl. für zwei; Problemlose Schnellladetechnik in Modultechnik; mit SERIEN NICD je Ladung 70-80KM; Lixx 160KM; Ladezeit minimal 2Stunden mit ein-auspacken; an den läst sich noch alles DIY machen; Passt auf jeden Autotransporter auch von der Last.
LAdung an Jeder - Standart 230 - und 400Voltsteckdose Möglich und wenn kostenlos / verfügbar auch an den Neumodischen EV-Tankstellen.
LEZTERES "verfügbar"
(iM-An)
heist nicht das eine DA ist wo sie sein soll ......sondern das deren Grundlegnde DIENST DA ist .....frotzel
(iM-Aus)

Da können ein paar ge(g)reiste nette ErFahrungsberichte geben (wenn sie keine Tesla fahren)

So mal 3min.-Gedankenaufwand und IRONIE MODUS AUS Aus aus ...
 

Gnipmal

Neues Mitglied
25.05.2021
6
Dass die Frage der Sinnhaftigkeit nur ganz knapp zu beantworten ist, habe ich mir bereits gedacht. Eure Anregungen haben mir auf jeden Fall eine ganz Menge Punkte zum neu drüber nachdenken geliefert. Aber zumindest kann ich jetzt besser Abschätzungen bezüglich Verbrauch und Erzeugung treffen.

Hätte ich vielleicht ganz am Anfang schreiben sollen um Missverständnisse zu vermeiden:
Wir wollen eine weitere Reise über mehrere Monate unternehmen (von meinem Gefühl her so 6, bei Lust und Laune und wenn wir einen Verdienst währenddessen hinbekommen ggf. auch mehr), da ich fertig werde mit meiner Promotion und meine Freundin mit ihrem Studium - eine perfekte Situation für eine Auszeit. Wir sind in der glücklichen Situation ein ganz ordentliches Budget zu haben, aber halt auch leider kein großzügiges, wenn man ein Elektroauto will. Und je günstiger der Wagen, desto länger die Reise. :) Möglicherweise können wir dadurch, welche der ersten mit Elektrocamper in der Welt zu sein, auch ein bisschen finanziell profitieren - Blog o.ä., generell aber sehr ungewiss, ob das funktioniert.
Viel Zeit für den Ausbau wäre auch vorhanden. Sehr wahrscheinlich kann ich meine Stelle das letzte halbe Jahr vor der Reise auf 50% kürzen und auch davor bleiben Wochenenden und Feierabend.

Was mich inspiriert hatte:
Weltreise mit Elektroauto: https://www.autogazette.de/nissan/q...undung-im-nissan-qashqai-electric-316789.html
American Dream:

Zum Thema Umwelt:
Während der Reise würde der Wagen ja ziemlich viel bewegt. Danach würden wir ihn wahrscheinlich wieder verkaufen, da wir zu wenig fahren. Mit Carsharing sind wir bisher super hingekommen.
Für die PV würde ich ganz gerne Standard-Module verwenden, damit sie weiterverwendet werden können, falls sie nicht dauerhaft auf dem Auto bleiben sollen. Ich habe genug PV-Bastler in meinem Umfeld um eine sinnvolle Anwendung zu finden.

Ein Thema würde ich gerne noch aufmachen, kam mir beim Thema Kangoo in den Kopf:
Ich hatte auch überlegt einen Wagen selbst auf Elektro umzubauen. Allerdings hatte ich mal bei Ri-Power eine Preisauskunft eingeholt und das ganz schnell nicht weiterverfolgt. Ein Akku kostet ca. 400€/kWh, was allein schon die Kosten nach oben treibt. Die Möglichkeit, exakt seine Bedürfnisse umzusetzen, ist aber schon verlockend und so eine Umrüstung würde mich auch reizen.
Sehr ihr die Akkupreise ähnlich oder würdet ihr sagen das geht auch signifikant günstiger?
Gibt es vielleicht ein Fahrzeug als Basis, das ich nicht kenne? Der Kangoo ist leider etwas klein, wir wollen mehrere Monaten weitestgehen darin wohnen...
Auch einen Rangeextender, der während der Fahrt lädt und nicht nur im Stand (PV ginge dann auch während der Fahrt), könnte man dann eventuell auch realisieren und den Akku kleiner machen. Bei einem Serienfahrzeug ist das wahrscheinlich für einen vernünftigen Preis nicht möglich.

Grüße
Frederik
 
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Wertungen: Emil

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.865
Akkus bekommt man heute schon ab etwa 100 €/kWh. Schaue mal hier im Forum.Motoren bekommt man auch bei Aliexpress günstig. Teuer sind die ganzen mechanischen Anpassungen, wenn man sie nicht selbst machen kann. Schwierig ist auch die EMV Abnahme.
 
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Wertungen: Kamikaze

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.248
Dass die Frage der Sinnhaftigkeit nur ganz knapp zu beantworten ist, habe ich mir bereits gedacht. Eure Anregungen haben mir auf jeden Fall eine ganz Menge Punkte zum neu drüber nachdenken geliefert. Aber zumindest kann ich jetzt besser Abschätzungen bezüglich Verbrauch und Erzeugung treffen.

Hätte ich vielleicht ganz am Anfang schreiben sollen um Missverständnisse zu vermeiden:
Wir wollen eine weitere Reise über mehrere Monate unternehmen (von meinem Gefühl her so 6, bei Lust und Laune und wenn wir einen Verdienst währenddessen hinbekommen ggf. auch mehr), da ich fertig werde mit meiner Promotion und meine Freundin mit ihrem Studium - eine perfekte Situation für eine Auszeit. Wir sind in der glücklichen Situation ein ganz ordentliches Budget zu haben, aber halt auch leider kein großzügiges, wenn man ein Elektroauto will. Und je günstiger der Wagen, desto länger die Reise. :) Möglicherweise können wir dadurch, welche der ersten mit Elektrocamper in der Welt zu sein, auch ein bisschen finanziell profitieren - Blog o.ä., generell aber sehr ungewiss, ob das funktioniert.
Viel Zeit für den Ausbau wäre auch vorhanden. Sehr wahrscheinlich kann ich meine Stelle das letzte halbe Jahr vor der Reise auf 50% kürzen und auch davor bleiben Wochenenden und Feierabend.

Was mich inspiriert hatte:
Weltreise mit Elektroauto: https://www.autogazette.de/nissan/q...undung-im-nissan-qashqai-electric-316789.html
American Dream:

Zum Thema Umwelt:
Während der Reise würde der Wagen ja ziemlich viel bewegt. Danach würden wir ihn wahrscheinlich wieder verkaufen, da wir zu wenig fahren. Mit Carsharing sind wir bisher super hingekommen.
Für die PV würde ich ganz gerne Standard-Module verwenden, damit sie weiterverwendet werden können, falls sie nicht dauerhaft auf dem Auto bleiben sollen. Ich habe genug PV-Bastler in meinem Umfeld um eine sinnvolle Anwendung zu finden.

Ein Thema würde ich gerne noch aufmachen, kam mir beim Thema Kangoo in den Kopf:
Ich hatte auch überlegt einen Wagen selbst auf Elektro umzubauen. Allerdings hatte ich mal bei Ri-Power eine Preisauskunft eingeholt und das ganz schnell nicht weiterverfolgt. Ein Akku kostet ca. 400€/kWh, was allein schon die Kosten nach oben treibt. Die Möglichkeit, exakt seine Bedürfnisse umzusetzen, ist aber schon verlockend und so eine Umrüstung würde mich auch reizen.
Sehr ihr die Akkupreise ähnlich oder würdet ihr sagen das geht auch signifikant günstiger?
Gibt es vielleicht ein Fahrzeug als Basis, das ich nicht kenne? Der Kangoo ist leider etwas klein, wir wollen mehrere Monaten weitestgehen darin wohnen...
Auch einen Rangeextender, der während der Fahrt lädt und nicht nur im Stand (PV ginge dann auch während der Fahrt), könnte man dann eventuell auch realisieren und den Aktriser machen. Bei einem Serienfahrzeug ist das wahrscheinlich für einen vernünftigen Preis nicht möglich.

Grüße
Frederik
na die ersten seit ihr sicher nicht kenne zumindest 1 Ducato lang und hoch der elektrisch unterwegs ist mit 400 km Reichweite und der 2te wird meiner.

Gruss Roman
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
4.173
91365 Reifenberg
Wie gesagt, ich freue mich einfach über Gedanken und Vorschläge. Insbesonder wenn jemand Antworten zu meinen Fragen hat, würde mir das super weiterhelfen.
Grüße
Frederik

Gute Idee. Ich plane was ähnliches, nur eine Nummer kleiner, mit meinem Peugeot Partner L2. Solarmodule oben drauf, ein Bett innen und etwas mini-Ausstattung. Sozusagen ein Hotel-Garni auf Rädern. Nur Schlafen und Frühstücken.

... und vor einigen Jahren hat mich mal eine Kollege von www.solarmobil.eu besucht. Mit einem umgebauten Sprinter oder jedenfalls die Größenklasse. Insgesamt 3 kW Solar dabei, davon 2 kW zum Ausklappen im Stand. Auf seiner Internetseite berichtet er über seine Spanienfahrt. Hin und zurück mußte er schon an Stromtankstellen nachladen. In Spanien - so erzählte er - hats dann solar gereicht für die Camping-Versorgung und ein wenig Fahren.

Für viele Deiner Fragen findest Du dort möglicherweise Antworten und Anregungen. Der Wagen ist übrigens ein Sprinter Allrad. Den Umbau auf Elektroantrieb machte seinerzeit die Firma efa-s.

Gruss, Roland
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.715
ps. Mache dir mal gedanken Wenn schon Geld und evtl. Arbeit .....nachhaltiger damit umzugehen in dem man in ein "Bürgerkraftwerk" investiert!
Oder vergleichbar.....evtl. auch selber ein Dach pachten und ........ für 20.000 kann man schon eine Fett PV kaufen und denn ein Teil der Montage selber machen.
Was die Anlage dann in einem JAhr abwirft - macht die den CO2-Reise-Footprint schon schmal! Und dann löuft das 10; 20 vileicht sogar 30-40 Jahre mit minimalen Aufwand.

Mal die Marktfrage stellen WER wird dann Schlange stehen einen "überteuerten" Camper zu kaufen?

Standardmodule - alo nicht die die die auf Masse; Profil und Effizens W/qm - für so eine Projekt das beste wäre! - Hm?

RE- Lösung ohm man, wo soll dann noch mal der Sinn der Reise oder BLOG leigen ? Wie reise ich Umweltunfreundlich zum grüßten Kostenaufwand am Umständlichsten? ( auch eine Form von "germanische" Steigerung - wie hierzulande die ineffektive Pandemiebekämpfung - 1-Impfung hier 16 Seiten ... wobei beim ersten Checkin 4 schon mal weggeschmissen werden ; zigmal in Schlange stehen trotz Termin - im Freien dann Viel manuel in Computer getippt wird - dann aber nicht umfänglich genutzt werden kann )

Nun es gibt Leute - sogar efolgreiche die Leben über Jahre aus dem Auto raus - nicht aus Not aus Prinzip.

Blog- auf was für ein Thema - wenn es nicht DAS erste ist oder DAS andere wie will man dann hervorstechen um dann noch glaubhaft über lange Zeit als Werbeträger sich verkaufen zu können.

Umbau/Set-Kaufen Nun es ist ein Unterschied ob eine Firma für alles gradestehen muß und dann auch noch Einzelumbauten mit deutschen TÜV und alles was die sich noch einfallen lassen.
 

ferdi123

Neues Mitglied
08.10.2021
1
Hallo Frederik,

meine Frau und ich haben uns einen gebrauchten Nissan E-NV 200 von der Deutschen Bahn für 20.000 Euro gekauft und zum Camper umgebaut. Sind sehr zufrieden!

Ingesamt ein wirklich toller E-Bus. Hat natürlich auch ein paar Nachteile - keine flüssigkeitsgekühlte Antriebsbatterie (höhere Degradation als z. B. ein Tesla + Rapidgate nach mehr als 3 Mal Schnellladen). Und: der Chademo-Schnelllader nervt (wird es wohl in Deutschland in zehn Jahren kaum noch geben, da CCS der europäische Standard ist).

Haben mit unserer 3-Jährigen Tochter viele Wochenend-Ausflüge mit Übernachtung gemacht. Waren aber auch schon in der Schweiz und Österreich mit unserem E-Camper.

300 Kilometer pro Tag gehen mit dem Camper-Bus VÖLLIG problemlos. Wenn er muss, kann er auch 500 Kilomter. Hohe Geschwindigkeiten mag er aber überhaupt nicht. Am effizeitesten fährt er sich auf der Landstraße ca. 13 kwH pro 100 Kilometer. Auf der Autobahn sollte man bei längeren Strecken nicht schneller als 95 kmH fahren (echte 88 kmH). Einfach Tempomat an und entspannen. Dann liegt der Verbauch bei ca. 16 kwH und der Akku heizt sich auch nicht auf. So kommt man im Sommer mit einer Akkulandung ca. 190 Kilomter und hat noch eine Restreichweite voon ca. 40 Kilomter. Schnellladung geht auch flott ca. 32 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Im Winter ist der Verbauch wegen der Heizung dann leider deutlich höher: ca. 20 kwH auf der Autobahn. Mehr als 130 Kilometer sind wird bisher im Winter nicht gefahren.

Ich träume auch von einer Solaranlage, die zumindstens den 12 Volt Bordakku lädt. Super wäre es narülich, wenn man auch den Hochvoltakku läden könnte. Ginge theoretisch über mehere Solarzellen (mindetens 1 kW p) einen großen Puffer-Akku, einen Spannungswandeler und das 230 Volt Schuko-Ladegerät des E-NV 200. Lohnt aber wahrschenlich nicht, da man sehr viele Solarzellen bräuchte. Die wiederrum würden den Verbrauch nach oben treiben, da sie ja nicht sehr windschnittig sind.

Laden ist überhaupt kein Problem. Auf jedem Camping-Platz gibt es ja Strom. Öffentliche Ladestationen gibt es auch genügend -nur die Verbrenner, die die Ladestationen zu parken nerven.


Bist du mit deinem Projekt weitergekommen?

Wenn du willst, kann ich Dir Bilder vom Ausbau schicken.
 

Gnipmal

Neues Mitglied
25.05.2021
6
Hallo zusammen,

danke für die Antworten. Ich habe keine Mailbenachrichtigungen mehr bekommen und dachte deshalb es wären keine neuen Antworten mehr gekommen...

Gute Idee. Ich plane was ähnliches, nur eine Nummer kleiner, mit meinem Peugeot Partner L2. Solarmodule oben drauf, ein Bett innen und etwas mini-Ausstattung. Sozusagen ein Hotel-Garni auf Rädern. Nur Schlafen und Frühstücken.

... und vor einigen Jahren hat mich mal eine Kollege von www.solarmobil.eu besucht. Mit einem umgebauten Sprinter oder jedenfalls die Größenklasse. Insgesamt 3 kW Solar dabei, davon 2 kW zum Ausklappen im Stand. Auf seiner Internetseite berichtet er über seine Spanienfahrt. Hin und zurück mußte er schon an Stromtankstellen nachladen. In Spanien - so erzählte er - hats dann solar gereicht für die Camping-Versorgung und ein wenig Fahren.

Für viele Deiner Fragen findest Du dort möglicherweise Antworten und Anregungen. Der Wagen ist übrigens ein Sprinter Allrad. Den Umbau auf Elektroantrieb machte seinerzeit die Firma efa-s.

Gruss, Roland

Weißt du eine aktuelle Internetadresse? Ich habe in anderem Zusammenhang schon von Solarmobil gelesen, aber die Seite lässt sich bei mir nicht öffnen.

ps. Mache dir mal gedanken Wenn schon Geld und evtl. Arbeit .....nachhaltiger damit umzugehen in dem man in ein "Bürgerkraftwerk" investiert!
Oder vergleichbar.....evtl. auch selber ein Dach pachten und ........ für 20.000 kann man schon eine Fett PV kaufen und denn ein Teil der Montage selber machen.
Was die Anlage dann in einem JAhr abwirft - macht die den CO2-Reise-Footprint schon schmal! Und dann löuft das 10; 20 vileicht sogar 30-40 Jahre mit minimalen Aufwand.

Mal die Marktfrage stellen WER wird dann Schlange stehen einen "überteuerten" Camper zu kaufen?

Standardmodule - alo nicht die die die auf Masse; Profil und Effizens W/qm - für so eine Projekt das beste wäre! - Hm?

RE- Lösung ohm man, wo soll dann noch mal der Sinn der Reise oder BLOG leigen ? Wie reise ich Umweltunfreundlich zum grüßten Kostenaufwand am Umständlichsten? ( auch eine Form von "germanische" Steigerung - wie hierzulande die ineffektive Pandemiebekämpfung - 1-Impfung hier 16 Seiten ... wobei beim ersten Checkin 4 schon mal weggeschmissen werden ; zigmal in Schlange stehen trotz Termin - im Freien dann Viel manuel in Computer getippt wird - dann aber nicht umfänglich genutzt werden kann )

Nun es gibt Leute - sogar efolgreiche die Leben über Jahre aus dem Auto raus - nicht aus Not aus Prinzip.

Blog- auf was für ein Thema - wenn es nicht DAS erste ist oder DAS andere wie will man dann hervorstechen um dann noch glaubhaft über lange Zeit als Werbeträger sich verkaufen zu können.

Umbau/Set-Kaufen Nun es ist ein Unterschied ob eine Firma für alles gradestehen muß und dann auch noch Einzelumbauten mit deutschen TÜV und alles was die sich noch einfallen lassen.

Ja, klar könnten wir durch eine PV-Anlage, Kompensation etc. mehr CO2 einsparen als wir an Diesel verbrennen würden. Im Prinzip lohnt es auch nicht, sich für die maximal 20.000 km Stress für ein Elektroauto zu machen - andere Leute fahren pro Jahr ein Vielfaches ohne überhaupt darüber nachzudenken und ich fahre seit 10 Jahren fast ausschließlich Bahn. Wenn man aber unbedingt gerne eine längere Reise machen will, ist der Gedanke elektrisch zu fahren und eventuell sogar selbst zu laden, wenn man es irgendwie realisieren kann (und der Umweltgedanke keine reine Milchmädchenrechnung ist), durchaus nachvollziehbar.

Hallo Frederik,

meine Frau und ich haben uns einen gebrauchten Nissan E-NV 200 von der Deutschen Bahn für 20.000 Euro gekauft und zum Camper umgebaut. Sind sehr zufrieden!

Ingesamt ein wirklich toller E-Bus. Hat natürlich auch ein paar Nachteile - keine flüssigkeitsgekühlte Antriebsbatterie (höhere Degradation als z. B. ein Tesla + Rapidgate nach mehr als 3 Mal Schnellladen). Und: der Chademo-Schnelllader nervt (wird es wohl in Deutschland in zehn Jahren kaum noch geben, da CCS der europäische Standard ist).

Haben mit unserer 3-Jährigen Tochter viele Wochenend-Ausflüge mit Übernachtung gemacht. Waren aber auch schon in der Schweiz und Österreich mit unserem E-Camper.

300 Kilometer pro Tag gehen mit dem Camper-Bus VÖLLIG problemlos. Wenn er muss, kann er auch 500 Kilomter. Hohe Geschwindigkeiten mag er aber überhaupt nicht. Am effizeitesten fährt er sich auf der Landstraße ca. 13 kwH pro 100 Kilometer. Auf der Autobahn sollte man bei längeren Strecken nicht schneller als 95 kmH fahren (echte 88 kmH). Einfach Tempomat an und entspannen. Dann liegt der Verbauch bei ca. 16 kwH und der Akku heizt sich auch nicht auf. So kommt man im Sommer mit einer Akkulandung ca. 190 Kilomter und hat noch eine Restreichweite voon ca. 40 Kilomter. Schnellladung geht auch flott ca. 32 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Im Winter ist der Verbauch wegen der Heizung dann leider deutlich höher: ca. 20 kwH auf der Autobahn. Mehr als 130 Kilometer sind wird bisher im Winter nicht gefahren.

Ich träume auch von einer Solaranlage, die zumindstens den 12 Volt Bordakku lädt. Super wäre es narülich, wenn man auch den Hochvoltakku läden könnte. Ginge theoretisch über mehere Solarzellen (mindetens 1 kW p) einen großen Puffer-Akku, einen Spannungswandeler und das 230 Volt Schuko-Ladegerät des E-NV 200. Lohnt aber wahrschenlich nicht, da man sehr viele Solarzellen bräuchte. Die wiederrum würden den Verbrauch nach oben treiben, da sie ja nicht sehr windschnittig sind.

Laden ist überhaupt kein Problem. Auf jedem Camping-Platz gibt es ja Strom. Öffentliche Ladestationen gibt es auch genügend -nur die Verbrenner, die die Ladestationen zu parken nerven.


Bist du mit deinem Projekt weitergekommen?

Wenn du willst, kann ich Dir Bilder vom Ausbau schicken.

Ja, gibt es. Wir waren zwischenzeitlich gedanklich schon Besitzer eines gebrauchten Maxus EV80, die gab es Ende letzten Jahres zu vertretbaren Preisen und der Wagen ist von der Größe als klassischer Camper geeignet. Allerdings haben wir wohl zu lange gewartet, die Preise sind massiv gestiegen und es ist fraglich, ob wir den Wagen jemals wieder einigermaßen rentabel loswerden könnten.
Deshalb haben wir uns letzte Woche für einen elektrischen Caddy entschieden, den wir günstig bekommen konnten - also selbe Größenklasse wie der NV200. Allerdings hat der Caddy CCS und darf immerhin 750kg ziehen. Schlafen werden wir wahrscheinlich in einem Dachzelt. Wir waren heute auch zwei Klappwohnwägen besichtigen, aber die sind deutlich zu umständlich für häufiges Auf- und Abbauen. Ob die eigene PV-Anlage Realität wird steht noch etwas in den Sternen. Ich träume immer noch davon und würde gerne einen "PV-Anhänger" bauen. Allerdings müssen wir vorher einfach mal ein bisschen Erfahrung sammeln, wie so ein Hänger die Reichweite beeinträchtigen würde und ob wir wirklich mit nennenswert energetischem Plus aus der Sache rausgehen würden.

Grüße
Frederik
 
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Horst Hobbie

Bekanntes Mitglied
30.05.2010
2.724
58
26452 Sande, Breslauer Str.23
Eine Antwort über mobile.de,

Sehr geehrter Herr Hobbie,
danke für Ihr Interesse am Maxus EV80 (Frz-Nr.: 9689).
Sehr gerne bin ich für alle Informationen zum Fahrzeug Ihr persönlicher Ansprechpartner.
1. Im Fahrzeug ist eine 56 kWh Antriebsbatterie verbaut, es gibt kein Protokoll für die Gesundheit der Zellen.
2. Das Fahrzeug ist nicht angemeldet und hatte eine LKW-Zulassung, wir haben keine Erfahrung bezüglich kosten für Hapftpflicht-Versicherung.
3. Das Fahrzeug verfügt über zwei Ladebuchsen, vorne für Wechselstrom mit TYP2 und seitlich rechts Gleichstrom mit CCS.
Das Fahrzeug wird ausschließlich an Nutzfahrzeug für Gewerbetreibende verkauft, da dieses Fahrzeug unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft wird !

Mit freundlichen Grüßen

Damit hat der sich auch erledigt... usw.
 

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