Straßensperren und City-Maut! - Elektroauto Forum

Straßensperren und City-Maut!

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Georg Schütz

Guest
Hallo Emil,
wenn man schon die Kosten eines Neufahrzeugs vergleicht, sollte man auch den Werterhalt oder -verlust mit einbeziehen. Ich wünsche deinem Smart, dass er nach 13 Jahren noch den halben Neupreis erzielt. Schau einfach mal bei mobile.de nach, was das preiswerteste CityEl von 1991 für einen Pries erzielt (2800€) - so in etwa der Preis des preiswertesten Smarts bei mobile.de. Ein twike geht so gut wie nie unter 10000€ als Gebrauchter weg (egal wie alt). Ich gebe zu, dass ich bei meinem CityEl ein Schnäppchen gemacht habe - mir wurde mehrfach das Mehrfache des Einkaufspreises dafür geboten. Insofern vergleicht man beim Preis tatsächlich Äpfel und Birnen, wenn man den Wertverlust außer acht lässt.

Mein Scootelec würde ich allerdings nicht gerne mit irgendeiner Verbrennergurke tauschen wollen, gerade die Zuverlässigkeit wäre gar nicht vergleichbar und der Komfort ist in der warmen Jahreszeit auch nicht vergleichbar, wie die Leichtigkeit einen Parkplatz zu finden. Komfort ist halt relativ und hängt davon ab, wofür man das Fahrzeug benötigt. Leider zahlt man bei den alten Gurken in wenigen Jahren soviel Steuern, dass sich die Sache dann auch wieder nicht lohnt.

Die Spekulationen über meine Protestbereitschaft gegenüber Kraftwerken in meiner Nähe entbehren jeder Grundlage. Ich möchte auch nicht der Weiterverfeuerung fossiler Bennstoffe das Wort reden, sondern nur zeigen, dass man selbst im Falle einer Nutzung der selben noch mit relativ gutem Gewissen elektrisch mobil sein kann. Wenn ich äußere, dass uns die CO2-Emissionen noch in die Klimakatastrophe führen, bleibt es mir fremd, dass ich die Verfeuerung fossiler Brennstoffe schönrede. Aber als Nachbar eines solchen Kraftwerks kann ich ehrlich versichern, die Häuser in unmittelbaren Umgebung des Kraftwerks sehen genauso aus, wie die, die weiter wegstehen und über Emissionen hat hier noch keiner geklagt. Als Kind des Ruhrgebiets weiß ich, dass das vor Jahrzehnten anders war (vor allem aufgrund der Schließung der Kokereien, deren Nachbarschaft früher wirklich kein Vergnügen war) - aber mittlerweile gibt es nur noch Klagen von Leuten, die direkt neben einer Autobahn wohnen.
 
M

Mario Volkmann

Guest
Hallo Emil,

Mit den Vergleichen hast Du schon irgendwie recht.
Wenn Du allerdings die Reichweite von Elektro und Verbrenner sprichst und dazu sagst, Elektroautos seien ewas für Reiche, dann erklär mir das:

Zwei Arbeitsstellen, davon 1X 400€, ca. 50 Km Fahrt/ Tag (Kurzstrecke), also ca. 15000 Km/Jahr.
Dafür habe ich ein Moped-EL:
450€ Batteriekosten+100€ Versicherung+150€ Strom+Ersatzteile (selbst eingebaut),
Macht 700€ und ein paar Zerquetschte, möglicherweise 1000€/ Jahr für 15000 Km.

Klar, man braucht noch einen Verbrenner für Frau und Kind, und, und, und.
Der steht meist zuhause und kostet 50€/ Monat ohne Sprit.

Macht alles zusammen 1600€/ Jahr.

Was würde Dein Smart unter diesen Umständen kosten?

Und überhaupt, wenn ich reich bin, warum arbeite ich dann eigentlich für 400€ nebenbei???
 
G

Georg Schütz

Guest
Hallo Mario,
das hört sich nach einem EVT-Roller an. Die leiden allerdings unter sehr häufigem Batterienwechsel - ein typisches Problem für Bleibatterien die mit zu hohen Strömen belastet werden. Kauf dir ein Scootelec und du kannst das Batterienproblem vergessen. Meine Rechnung mit dem Scootelec für 33km Weg: 210x2kWh= 210x0,3€= 70€ (reicht beim Verbrenner für einmal volltanken, wenn die Ölmultis mal wieder so richtig zulangen) + 50€ Versicherung.
 
M

Mario Volkmann

Guest
Hallo Georg,

Ich meinte mein City El mit Mopedzulassung, Entschuldigung...
Der Scootelec ist noch ein Traum von mir, allerdings macht die Frau da nicht mit, noch ein Fahrzeug...
Habe ja schließlich schon ein "Cabrio"

Gruß,
Mario
 
J

Jürgen Fleischmann

Guest
Hallo Gemeinde,

hier kommt mal ein elektrischer Umweltsünder wenns nach manchen Vorrednern geht.
Ich fahre seit 2 Jahren ( 30.000 km) einen Citroen Saxo, habe ca. 20 Liter Benzin für die Heizung verbrannt und brauche im Mittel 14 kwh ab Steckdose auf 100km.
Dies mit einem Viersitzer mit Kofferraum, Servolenkung, Fensterheber, Airbag ......

Ich weiß (alter Angeber) nein ist nicht so, will nur zeigen das die Diskussion über einen Smart ins Aus führen muß, da dieser mit 2 Sitzen und na ja Kofferraum im Verbrauch weit höher liegt.
Wenn man mit Strom fährt und selbst keinen erzeugt (Solar oder ähnlich) hat man immer noch den Vorteil das in Deutschland mittlerweile über 10% aus regenerativen Quellen kommen (Tendenz steigend :)). Der Smart (oder ähnlich) verbraucht 100% fossil und das sicher !
Ich habe LEIDER auch noch einen Diesel, den ich als reicher Elektro Fahrer (schön wärs ja) demnächst auf Rapsöl umbauen lasse, dann ist das Gewissen wieder ruhiger.
Die Frage ist ob sich das lohnt bei 3 bis 5t km pro Jahr. (ca. 15.000 km elektrisch)

Ich bin der Meinung wenn jemand was für die Umwelt tun will dann macht er das und was Ihm nicht in den Kram passt wird halt tot argumentiert.
Ich werde weiter elektrisch fahren, meinen Strom von Greenpeace beziehen, Solaranlagen bauen, Vorstand beim Bund Naturschutz machen auch wenn manche immer noch denken die Benzinkutsche ist die einzige Möglichkeit sich fortzubewegen.

Gruß aus Franken

Jürgen
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
3.032
Lieber Jürgen,

hier kommt mal ein elektrischer Umweltsünder wenns nach
manchen Vorrednern geht.

ich kann Dich beruhigen. Elektrofahrzeugfahrer sind weniger Umweltsünder als der die Fahrer von Verbrennungsfahrzeugen. Trotzdem gibt es keinen Zweifel dass auch Elektrofahrzeug Emissionen erzeugen. Nur werden diese nicht am Ort der Nutzung, sondern am Ort der Stromerzeugung freigesetzt. Dies wird gerne von den Proponenten von Elektrofahrzeugen in der Diskussion vergessen.

Ich fahre seit 2 Jahren ( 30.000 km) einen Citroen Saxo, habe
ca. 20 Liter Benzin für die Heizung verbrannt und brauche im
Mittel 14 kwh ab Steckdose auf 100km.
Dies mit einem Viersitzer mit Kofferraum, Servolenkung,
Fensterheber, Airbag ......

Ich weiß (alter Angeber) nein ist nicht so, will nur zeigen
das die Diskussion über einen Smart ins Aus führen muß, da
dieser mit 2 Sitzen und na ja Kofferraum im Verbrauch weit
höher liegt.

Hier vergleichst Du wieder Äpfel mit Birnen. Sinnvoll wäre doch einen Vergleich zwischen Saxo electric und Saxo Diesel, und zwar und gleichen Fahrbedingungen. Im Netz findet man bei normaler Fahrweise einen Verbrauch von 4,8 l/100 km. Ich bin überzeugt davon, dass der Saxo Diesel unter gleichen Fahrbedingungen auf Deiner Strecke nur noch einen Verbrauch von 4 l Diesel hat. Auch damit ist der CO2-Ausstoss wohl wieder nahezu vergleichbar. Die Physik lässt sich eben nicht überlisten.

Wenn man mit Strom fährt und selbst keinen erzeugt (Solar
oder ähnlich) hat man immer noch den Vorteil das in
Deutschland mittlerweile über 10% aus regenerativen Quellen
kommen (Tendenz steigend :)).

Ja so ist es, allerdings sollen rund 30 % CO2 und emissionsfreie Stromerzeugung in den nächsten zwei Jahrzehnten wegfallen. Die Regenerativen werden das wohl nicht ausgleichen können und deshalb werden überall neue Gasturbinenkraftwerke gebaut und damit werden die Emissionen trotzdem insgesamt ansteigen.

Der Smart (oder ähnlich) verbraucht 100% fossil und das sicher !

Der Anteil ist erstmal völlig irrelevant sondern nur die auf den gefahrenen Km verursachten Emissionen. Und hier gibt es bei vergleichbaren Fahrzeugen und vergleichbarer Nutzung nur geringe Vorteile für Elektrofahrzeuge. Und das auch nur weil in D 30 % Strom durch Kernkraft erzeugt wird. Die Verluste in der Umwandlungskette vom Stromerzeuger bis auf die Strasse sind ebenfalls beträchtlich und bieten noch einiges an Verbesserungspotential. Bei Elektrofahrzeugen wird der geringe Verbrauch überwiegend durch (erzwungene) sehr sparsame Fahrweise und nicht durch die Technik.

Gruß,
Emil
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Grür Gott
jetzt leß ich schon die ganze zeit mit
jetzt versuch ich auch mal mitzuschreiben (wenn´s diesmal klapt?)

Also eine ähnliche diskusion gab´s früher mal zwischen Elektro und Dieselstapler
früher nur Diesel ganz klar Elekto nur Nischenproduckt
heute muß der Diesel kämpfen nicht in die Nische zu fallen. Alle führenden Hersteller haben Kostenvergleiche in denen der Elektro ni
cht nur Umwelttechnisch
besser abschneidet (den der Kundenkreis ist überschaubar)
Eine Energierückgewinnung ist fossil nicht denkbar und eine Motorabschaltung leider nicht standart (Elektrostapler Servolenkung Abschaltung kenne ich keinen
Hersteller mehr der das vergist)

Saxo Diesel verfügt soweit ich weiß nicht über Motorabschaltung an der Ampel
und dann fällt halt mal der Wirkungsgrad auf 0% ich glaube das ist auch Physik
(würde sich aber durch drehen des Zündschlüssels überlisten lassen)
Ob der Saxo electric über eine Bremsrückgewinnung verfügt weiß ich nicht?

Apfel und Birnen Kreutzungsversuch Smart 4/4 kein Auto kein Smart aber teuer

Also das Atom CO² frei ist ist wie die Feuerwehr: "Kein Stück Vieh verbrannt alle
ersoffen" (Abgesehen davon was Wasserwerfer bei der Demo an Diesel verbrauchen) Ein GuD Kraftwerk soll einen Wirkungsgrad von ca. 60% errreichen
(Steuerrecht) Heitzkraftwerke können darüber liegen.

Ich weiß jetzt nicht mit welchen Wirkungsgrad der Smart durch die Gegen fährt
schwierig stelle ich mir während der Fahrt die Wärmeeinspeisung ins Fernwärmenetz vor, zur Anhebung des selbigen.

Die Verluste in der Umwandlungskette entstehen gerade durch Großkraftwerke
wie AKW´s je dezentraler desto geringer und umsomehr die möglichkeit von
KWK auch durch Biomasse z.B. http://www.ltk.mw.tum.de/publikationen/pdffiles/karl_velen_2000.pdf
(kann öfters nicht gehen besser Nachts versuchen)

Das die Fahrweise in einen Elktroauto oder Stapler zur sparsamkeit erzwungen
wird ist mir nicht klar oder glaubt jemand bei den Lohnkosten würde auch nur ein
Elektrostapler fahre wen die Umschlagleistung nicht gleich wäre.

Das natürlich die Fahrweise in einen 4Liter Geländewagen nicht zur Sparsamkeit
erzieht ist klar da hilft auch keine Technik.

hoffentlich hab ich das alles nicht umsonst geschrieben
und es verschwindet wieder Manfred
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
3.032
Hallo Manfred,

Also eine ähnliche diskusion gab´s früher mal zwischen
Elektro und Dieselstapler
früher nur Diesel ganz klar Elekto nur Nischenproduckt
heute muß der Diesel kämpfen nicht in die Nische zu fallen.
Alle führenden Hersteller haben Kostenvergleiche in denen der
Elektro nicht nur Umwelttechnisch
besser abschneidet (den der Kundenkreis ist überschaubar)
Eine Energierückgewinnung ist fossil nicht denkbar und eine
Motorabschaltung leider nicht standart (Elektrostapler
Servolenkung Abschaltung kenne ich keinen
Hersteller mehr der das vergist)

Wenn die Entwicklung bei Elektrostraßenfahrzeugen so weit wäre wie bei den Elektrogabelstablern dann würden wir auch mehr Elektrofahrzeuge auf der Straße sehen. Aber Elektrogabelstabler sind wieder ein ganz anderes Thema als Elektrostraßenfahrzeuge. Hier handelt es sich ausschliesslich um absoluten Kurzstreckenbetrieb im Stopp-und-Go, mit ständigen Lastwechseln und das alles in der Nähe der nächsten Steckdose und perfekter Wartung der Batterien.

Saxo Diesel verfügt soweit ich weiß nicht über
Motorabschaltung an der Ampel
und dann fällt halt mal der Wirkungsgrad auf 0% ich glaube
das ist auch Physik
(würde sich aber durch drehen des Zündschlüssels überlisten
lassen)
Ob der Saxo electric über eine Bremsrückgewinnung verfügt
weiß ich nicht?

Ich habe auf meiner täglichen Pendelstrecke von 55 km einfach nur eine einzige Ampel. Eine Abschaltung des Motors im Stillstand würde praktisch keine Energieersparnis bringen. Selbst Staus sind zu den Zeiten in denen ich fahre sehr selten.

Du siehst ich kann die Bedingungen genauso anpassen wie Du so dass es zu meinen Argumenten passt.

In der ursprünglichen Diskussion ging es aber darum überhaupt nicht. Es geht darum, dass die Elektrfahrzeugfahrer nicht vergessen sollen dass auch ihre Fahrzeuge Emissionen verursachen, nur nicht Vorort. Und ich habe immer wieder zugestanden dass Elektrofahrzeuge vorteilhaft sind weil sie zwangsläufig mit weniger Energie auskommen müssen. Deshalb sind sie leichter gebaut und mehr auf den tatsächlichen Transportbedarf zugeschnitten.

Apfel und Birnen Kreutzungsversuch Smart 4/4 kein Auto kein
Smart aber teuer

Ich weiss nicht warum Du auf dem SMART rumhackst?
Der SMART ist nur ein Beispiel für ein sparsames Kleinfahrzeug, nicht mehr und nicht weniger. Genauso wie ein City-El kann es nicht beliebige Bedürfnisse erfüllen, vom Preis/Leistungsverhältnis ist es aber im Vergleich zu einem City-El attraktiv.

Natürlich kann man z.B. eine Pendelstrecke von 15 km (einfach) mit weniger Komfort und bei milderem Wetter auch mit dem City-El problemlos fahren. Aber bei schlechtem Wetter mit schlechten Straßenverhältnissen wie Schnee und Eis im Winter bleibt einem halt dann doch nichts anderes übrig als mit dem Verbrenner zu fahren.

Ich weiß jetzt nicht mit welchen Wirkungsgrad der Smart durch
die Gegen fährt schwierig stelle ich mir während der Fahrt die
Wärmeeinspeisung ins Fernwärmenetz vor, zur Anhebung des
selbigen.

Jetzt wirds langsam lustig.

Glaubst Du dass jedes moderne GUD-Kraftwerk das in Zukunft gebaut wird an eine Fernwärmeversorung angeschlossen wird?

Warum glaubst Du haben es BHKWe trotz einer Energieausnutzung von 90 % es so schwer sich durchzusetzen?

Die Investions- und Wartungskosten sind im Verhältnis zur nutzbaren Energie einfach zu hoch. Ein 500 MW GUD-Großkraftwerk kann die KWhel billiger liefern als ein kleines BHKW mit 100 KW Leistung. Und je weiter die Leistung nahc unten geht desto schlechter wird die Situation. Deshalb werden BHKW in der Regel nach dem Wärmebedarf ausgelegt damit sie im Jahr mindestens 5000 h laufen können. Der Strom wird dann nur nebenbei erzeugt. Zusätzliche Spitzenkessel decken den Wärmebedarf zu Spitzenzeiten ab. Ein BHKW hat nur dann einen Vorteil wenn die Wärme die es erzeugt auch genutzt werden kann. Ein stromgeführter Betrieb kommt sehr teuer da dann der elektrische Wirkungsgrad nur bei 40 % liegt während das GUD-Kraftwerk Werte über 50 % erreicht.

Die Verluste in der Umwandlungskette entstehen gerade durch
Großkraftwerke wie AKW´s je dezentraler desto geringer und umsomehr die möglichkeit von KWK auch durch Biomasse z.B.
http://www.ltk.mw.tum.de/publikationen/pdffiles/karl_velen_2000.pdf
(kann öfters nicht gehen besser Nachts versuchen)

Die Energieausnutzung von Kernkraftwerken ist bezüglich der CO2-Emissionen und der Schadstoffemissionen völlig irrelevant. Oder willst Du jetzt auch z.B. PV verteufeln weil von der Primärenergie Sonne im Durchschnitt nur 10 % als Strom geliefert wird?

Der Wirkungsgrad spielt bei emissionsfreien Stromerzugungsformen nur in Form der entsprechenden Kosten einer Rolle.

Du redest auch immer von der Zukunft. Wir wissen nicht wie die Zukunft in der Energieerzeugung aussehen wird. Signifikante Änderungen am Energiemix dauern Jahrzehnte und je nach Preisentwicklung für die konventionellen Techniken, der politischen Präferenz und der technischen Entwicklung kann in 20 Jahren der Energiemix so oder so aussehen.

Das die Fahrweise in einen Elktroauto oder Stapler zur
sparsamkeit erzwungen
wird ist mir nicht klar oder glaubt jemand bei den Lohnkosten
würde auch nur ein
Elektrostapler fahre wen die Umschlagleistung nicht gleich
wäre.

Ein Elektrogabelstabler hat völlig andere technischen und wirtschaftlichen Betriebsbedingungen als ein Elektrostraßenfahrzeug.

Wenn Elektrogabelstabler so tolle Elektrofahrzeuge sind warum sehe ich dann so wenige auf der Straße? ;)

hoffentlich hab ich das alles nicht umsonst geschrieben

Keiner schreibt hier umsonst. Jeder kann von den Argumenten des anderen lernen. Dies ist der Vorteil einer offenen sachlichen Diskussion hier in den Foren.

Gruß,
Emil
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Etwas aufwärmen saukalt drausen
so tun als ob man am Rechner arbeiten muß

Einig sind wir uns ja scheinbar dahingehend über die Möglichkeiten der
Entwicklung von Elektrofahrzeugen. Die Maut wäre sicher so eine Sache die Voranzutreiben. Merzedes baut einen Hybridsprinter auf meine Anfage wan ich Ihn abholen könnte (so einfach wärs nicht 2 Tage telephon) der ist nur für London,
momentan sind Hybridfahrzeuge dort Mautfrei!
Die pefekte Wartung von Batterien war bei meinen alten Lansing (heute Linde) vor
ca. 30 Jahren hinundwieder Wasser nachfüllen anstecken und alle paar Jahre
(glaube hab das 3*gemacht) Ausgleichsfüllung hat 20 Jahre gehalten. Ob die neue
mit mehr Schnickschnack das auch kann weis ich noch nicht.

Entschuldige das ich dachte Du benützt deinen Smart In der Stadt (ich glaube dort
ist sein eigentliches Biotap) dort gibt es soll es Ampeln geben.

Argumente sind immer anpassbar Fakten nicht z.B. Pendelstrecke 55km einfach
Elektroauta verwenden 55km fahren zwischenladen Solar 55km heimfahren.

Richtig ursprünglich ging es darum das Deutsche Beamte das Elektrofahrzeug
von der Innenstadtmaut ausnehmen sollen weil es dort keine Emisonen veruhrsacht und die Befürchtung besteht das Sie das vergessen was ich wieder
verstehe.
Absolut stimme ich mit Dir darin überein das sich das Elekroauto auf das wesentliche konzentriert, den Transport und nicht den Ansehen das macht es
mir so sympatisch.

Vieleicht tue ich deshalb dem Smart unrecht er hat schon sowas von "lifestyl"
aber in seinen angestammten Resavat (der Stadt) warum nicht?
Nur einen Smart mit einen Auto zu vergleichen ist so unmöglich wie Apfel und Birnen. ( Audi A2 Fahrer fährt auch bei Schnee und ich kann sogar Frau und Hund
mitnehmen beim Smart muß ich die Stercke 2mal fahren das must Du in der Ökobilanz miteinrechnen)

Es früht mich wen Menschen frölich sind.

Nein ein von der Gassteuer befreites (gemesen nach dem erreichbaren Wirkungsgrad an der englischen Küste) GuD kan nicht in herkömliches Fernwärmenetz einspeisen (Pfaffenhofen Biomasse verwendet 2 Kreisläufe um auch mit niederen Temperaturen liefer zu können Neubaugebiet).
Deshalb hab ich gewagt GuD und KWK zu trennen.
Vieleicht ändert sich die durchsetzbarkeit bei steigenden Heitzpreisen siehe Maut.

Noch was lustiges.
Ein früherer Chef von mir hate einen Freund der war Chef eines AKW´s (die Dinger
die CO² einsparen und wen in Ohu was los ist für eine Emisonsfreie Innenstadt in
München sorgen könnten ohne Maut) und so erklärte Er mir das SägeeigenBHKW
sofort abschalten (Die haten den Betrieb zu Windwurf 90 schnell gekauft) Er spricht jetzt mit den Direktor der Stadtwerke es kam aber nur der Meister für den
war Er sich zu schade. So musste der Betriebsleiter ran und da die Chefbüros noch nicht fertig waren fand die Besprechung im gleichen Raum statt. Lange schreibe kurzer Sinn ich dürfte dan nebenbei ein 7MW Feuerungsleistungs BHKW
bauuen und mein Chef erklärte seinen Freund jeder der seinen Strom nicht selber
macht ist blöd.

Emisonsfreie Stromerzeugung und Co² freie Stromerzeugung durcheinander zuwerfen ist schon in der nähe von ich mach mir meine Argumente selber.

Ich rede nicht von der Zukunft ich versuche sie soweit mich Bayrische Beamte lassen sie zu machen (zugebener weise sie lassen einen nicht)

Gerade weil die politischen präferentzen wandelbar sind werde ich wo sich einer
für die Kernkraft stark macht in die ungeliebten Tasten greifen.

Jetzt ist mir auch klar warum mir nur Dieselstapler auf der Straße begegnen.

Das mit den umsonst geschrieben ist nur ein Dialog zwischen mir und meinen
"geliebten" Elektronenrechner ich wollte schon öfter´s was schreiben und das ist alles im WWWnirvana verschwunden.

Ein Tick von mir ich rede mit allen meinen Maschinen ob Auto Stapler BHKW
oder Rechner (sehr zum Ärger meiner Frau Sie fühlt sich öfters angesprochen
was dan meist damit endet das Sie nicht mehr mit mir redet) Manfred
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.068
Emil schrieb:

Wieviele Elektrofahrzeugfahrer haben noch ein normales
Fahrzeug mit Verbrennungsmotor?Inwieweit ist das wichtig?


Dies zeigt, dass das Elektroauto alleine nicht den Badarf an
Mobilität decken kann.
Das stimmt (ich nutze selbst auch Mietwagen und Carsharing wenn nötig), aber auch das hat wieder niemand behauptet.
Ein EMobil kann jedenfalls den Anteil an "umweltunfreundlicher Mobilität" reduzieren, wie stark, hängt von jedem einzelnen ab.
Und Bahn & Fahrrad gibts ja auch noch.
Wenn Du wissen willst, wie unzuverlässig Fahrzeuge mit
Verbrennungsmotoren scheinbar sind, dann lies doch mal ein
paar Jahrgänge
de.etc.fahrzeug.auto.

Du solltest das alles in Relation zu 50 Mio Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor
... von deren Fahrern weit über 99% d.e.f.a garnicht kennen
und ein paar 1000 Elektrofahrzeugen setzen
... von denen ein weitaus höherer Prozentsatz der Fahrer (wieviele interne Mitglieder gibts inzwischen?) schon vom Elweb gehört hat, auch wenn sie nicht regelmäßig hier über Probleme schreiben. Vielleicht ja weil sie keine haben.
Und nach fast 1 Mio km mit Verbrennern kann ich mich nicht beschweren. Ich musste in dieser Zeit nur ein einziges Mal
den ADAC rufen. Dabei haben die meisten der genutzen Fahzeuge
Fahrleistungen von 140 - 200 Tkm erzielt bevor ich sie
ausgetauscht habe.
Aber das ist doch genau das was ich auch gesagt habe:
Du kannst von den Fehlerberichten in d.e.f.a genausowenig auf die grundsätzliche Qualität von Verbrennern schließen, wie aus denen hier im Forum auf die von Elektrofahrzeugen!
Wo bekomme ich auf ein gekauftes Elektrofahrzeug 3 Jahre Garantie oder 100.000 km, insbesondere auch auf die Batterie?
Theoretisch bei Toyota, zumindest wenn sie den RAV4 EV noch bauen würden.
Die ersten Fahrzeuge haben inzwischen >200.000km auf ihren NiMH-Akkus, bei einem Kapazitätsverlust <2%.

Gruß Jens
 
M

Mario Volkmann

Guest
Hallo zusammen,

Diese ganze Diskussion führt doch zu nichts.
Emil fährt am Tag 110 Km zur Arbeit, und meine Argumente als Pendler mit 4X12Km werden ignoriert. Wenn der Smart vier Kaltstarts am Tag hinlegt, war`s das mit den Mini- Verbräuchen.
Der zusätzliche Unterhalt eines Verbrenners ist bei einer Familie unumgänglich, er muß ja nur ab und zu verbrennen...
Nur: Mein AX hat mehr als doppelt so viele Sitzplätze als der Smart. Ist ja auch nicht für den täglichen Weg zur Arbeit!

Hast Du noch wichtige Argumente, Emil?

Gruß,
Mario
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
3.032
Mario Volkmann schrieb:

Diese ganze Diskussion führt doch zu nichts.
Emil fährt am Tag 110 Km zur Arbeit, und meine Argumente als
Pendler mit 4X12Km werden ignoriert. Wenn der Smart vier
Kaltstarts am Tag hinlegt, war`s das mit den Mini- Verbräuchen.

Was würde wohl ein Kaltstart an Mehrverbrauch kosten?
10 % oder 20 %? Mehr sicher nicht. Damit wäre der SMART-Diesel bei den spezifischen CO2-Emissionen immer noch vergleichbar mit einem Elektrofahrzeug mit 15 kWh/100 km .

Hast Du noch wichtige Argumente, Emil?

Um was zu beweisen?

Dass Elektroautos nicht deutlich weniger CO2 bei der Nutzung erzeugen als vergleichbare Fahrzeuge unter gleichen Nutzungsbedingungen mit sparsamen Verbrennungsmotoren?

Dass Elektrofahrzeuge ihre Emissionen nicht am Ort der Nutzung abgeben sondern am Ort der Stromerzeugung?

Dass Elektroautos im Vergleich zu vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren teuer sind?

Dass Elektrofahrzeuge wegen ihrer beschränkten Reichweite, langen Ladezeiten und mangelnder Dichte an Stromtankstellen nur eingeschränkt nutzbar sind?

Dass deswegen in vielen Fällen ein weiteres Fahrzeug bereitgehalten werden muss?

Dass heutige Elektroautos zur Nutzung ein hohes Mass an technischem Verständnis erfordern um sie zu betreiben?

Dass bei heutigen Elektrofahrzeugen mit Bleibatterie die Nutzbarkeit im Winter stark eingeschränkt ist?

Dass bei heutigen Elektrofahrzeugen mit Bleibatterie die Lebensdauer kaum über 20.000 km hinausgeht, bei kleineren Fahrzeugen sogar oft unter 10.000 km?

Dass bei heutigen Elektroautos vom Hersteller kaum langjährigen Garantien gegeben werden und der Kunde alleine das hohe Risiko des Ausfalls der Batterien tragen muss?

Gruß,
Emil
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
3.032
Jens Schacherl schrieb:

Ein EMobil kann jedenfalls den Anteil an
"umweltunfreundlicher Mobilität" reduzieren, wie stark, hängt
von jedem einzelnen ab.

Das bezweifele ich eben wenn man das EMobil mit einem vergleichbaren sparsamen Verbrennerauto vergleicht der auch genauso gefahren wird. Der CO2-Ausstoss ist dann vergleichbar.

Und Bahn & Fahrrad gibts ja auch noch.

Diese Punkt haben wir überhaupt noch nicht andiskutiert.

Wieviel der Strecken die heute mit dem vierrädrigen Emobil gefahren werden könnt z.B. auch mit dem Fahrrad oder auch einem Elektroroller gefahren werden?

Theoretisch bei Toyota, zumindest wenn sie den RAV4
EV noch bauen würden.

Er wird aber nicht mehr gebaut.

[/quote]
Die ersten Fahrzeuge haben inzwischen >200.000km auf ihren
NiMH-Akkus, bei einem Kapazitätsverlust <2%.
[/quote]

Trotzdem ist das Angebot an Elektrofahrzeugen am Markt damit praktisch null. Es nützt halt nichts wenn man zwar 200.000 km Lebensdauer erzielt, niemand ausser ein paar Leuten die nicht aufs Geld schauen müssen die hohen Preise dafür bezahlen will.

Emil
 
R

Rainer Partikel

Guest
Moin zusammen,

hier eine weiter INFO

Sehr geehrter Herr Partikel,

vielen Dank für Ihre Mail. Zum aktuellen Zeitpunkt existieren keine
Planungen und auch keine Rechtsgrundlage, in Frankfurt am Main Straßen oder
Stadtteile für den Straßenverkehr zu sperren, um die EU-Grenzwerte
einzuhalten.
Grundsätzlich müssen sich Maßnahmen nach den EU-Vorgaben gegen die
Verursacher der Schadstoffe (Feinstaub und Stickstoffdioxid) richten. Da
Elektrofahrzeuge beim Betrieb keine Schadstoffe emittieren, können diese
nicht beschränkt oder verboten werden. Verkehrliche Maßnahmen müssten sich
nach dem Verursacherprinzip vor allem auf Dieselfahrzeuge beziehen.
Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Im Auftrag

Christa Michel

Zusatzinfo:
Im Jahr 2003 wurden im Rhein-Main-Gebiet an verschiedenen Messstationen die
Grenzwerte für Luftschadstoffe überschritten. Vor diesem Hintergrund muss
das Land Hessen für den Ballungsraum Rhein-Main einen Luftreinhalteplan
aufstellen.
Als Hauptverursacher der Schadstoffbelastung wird der Verkehr angesehen.
Aufgrund der hohen Grundbelastung der Luft im Ballungsraum müssten sich
Maßnahmen auf komplette Stadtgebiete oder besser noch den gesamten
Ballungsraum beziehen. Deutliche Verbesserungen der Luftqualität sind nur
durch überregionale Maßnahmen zu erreichen. Maßnahmen, die sich nur auf
einzelne Straßen beziehen, lassen keine spürbaren Reduzierungen der
Luftbelastung erwarten.
Unter diesem Link können Sie sich den Entwurf des Luftreinhalteplans für den
Ballungsraum Rhein-Main ansehen.
www.hmulv.hessen.de/umwelt/igc/gebiete/luftreinhalteplanung/index.php
Einwendungen zum Luftreinhalteplanentwurf können bis zum 14.12.2004 beim
Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz,
Mainzer Straße 80, 65189 Wiesbaden eingereicht werden.


------------------------------------------------------------------
Stadt Frankfurt am Main
Der Magistrat / Umweltamt

Dipl.-Geogr. Christa Michel
Galvanistraße 28
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069-212 39188
Fax: 069-212 39140
e-mail: christa.michel@stadt-frankfurt.de
-------------------------------------------------------------------


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Partikel Rainer GTZ 5034 [mailto:Rainer.Partikel@gtz.de]
Gesendet: Dienstag, 7. Dezember 2004 12:23
An: christa.michel@stadt-frankfurt.de
Betreff: Elektromobile und City Maut


Sehr geehrte Frau Michel,

wie werden Elektromobile eingestuft wenn in Frankfurt Strassen oder
Stadteile für den Straßenverkehr gesperrt werden müssen da die von Brüssel
vorgegebenen Grenzwerte der Luftbelastung überschritten werden.
Beste Grüße
Rainer Partikel
 
J

Jürgen Fleischmann

Guest
Hallo,

Emil
<hr>
Trotzdem ist das Angebot an Elektrofahrzeugen am Markt damit praktisch null. Es nützt halt nichts wenn man zwar 200.000 km Lebensdauer erzielt, niemand ausser ein paar Leuten die nicht aufs Geld schauen müssen die hohen Preise dafür bezahlen will.
<hr>

Genau der Meinung bin ich auch, darum kämpfe ich dafür mehr Interesse zu wecken um auf die Automobilindustrie einzuwirken. Ein E-Auto ist in Serie wesentlich kostengünstiger zu produzieren als ein Stinker.

Emil
<hr>
Das bezweifele ich eben wenn man das EMobil mit einem vergleichbaren sparsamen Verbrennerauto vergleicht der auch genauso gefahren wird. Der CO2-Ausstoss ist dann vergleichbar.
<hr>

Ich erzeuge momentan einen Großteil des verfahrenen Stroms mit Solar. Außerdem beziehe ich meinen Strom von Greenpeace, also kann Deine Behauptung nicht stimmen. Wenn Du so wie beim Strom auch den Diesel oder Benzin mit allen Wirkungsgraden hernimmst (Förderung, Transport, Raffinerie....) geht Deine Rechnung sehr schnell nicht mehr auf.
Vor allem fahre ich noch, wenn die Chinesen alles Öl aufgebraucht haben :)

Jürgen
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.068
Emil schrieb:

Mario Volkmann schrieb:
[...]
Hast Du noch wichtige Argumente, Emil?
Hat er leider nicht, es sind immer noch die alten, z.T. längst widerlegten.

Na dann gehen wir mal in die ca. fünfte Runde... :D
Um was zu beweisen?

Dass Elektroautos nicht deutlich weniger CO2 bei der Nutzung
erzeugen als vergleichbare Fahrzeuge unter gleichen
Nutzungsbedingungen mit sparsamen Verbrennungsmotoren?
Wie schon öfters erwähnt, können Elektrofahrzeuge mit regenerativ erzeugtem Strom geladen werden und fahren dann CO2-frei (weniger geht natürlich nicht).
Laut den in Der Link wurde entfernt (404). zitierten Studien sind z.B. die CO2-Emissionen auch bei Versorgung mit Kohlestrom um 17-22% niedriger, deswegen kann ich schon verstehen, wenn Du den Artikel wegen vorgeblichem "Lobbyismus" lieber garnicht erst lesen willst.
Da hierzulande jeder "grünen" Strom kaufen oder evtl. sogar selbst erzeugen kann, hängt es von der Entscheidung des Besitzers ab, welche Emissionen ein Elektrofahrzeug tatsächlich hat.
Und was soll die Einschränkung auf "vergleichbare Fahrzeuge"? Muß ein Elektrofahrzeug, das eine Einzelperson 15km zur Arbeit und zurück transportieren soll, unbedingt so groß und schwer wie ein Smart sein?
Dass Elektrofahrzeuge ihre Emissionen nicht am Ort der
Nutzung abgeben sondern am Ort der Stromerzeugung?
Wie schon ebenso häufig wie erfolglos erwähnt, können Elektrofahrzeuge mit regenerativ erzeugtem Strom geladen werden und haben dann an keinem Ort Emissionen.
Aber selbst beim Laden mit Kohlestrom gibt es Vorteile: z.B. können die Abgas-Filter und Katalysatoren im Kraftwerk permanent überwacht und optimiert werden, nicht nur alle 2 Jahre bei der ASU.
Eine neue Abgasreinigungstechnik, die in ein Kohlekraftwerk eingebaut würde, bewirkt sofort, daß alle "angeschlossenen" Elektrofahrzeuge automatisch sauberer werden. Wer läßt sich schon in seinen paar Jahre alten Gebrauchtwagen nochmal einen neuen Kat einbauen?
Auch eine Technik wie die CO2-Sequestration läßt sich natürlich nur an einen Kraftwerksschornstein "anbauen", und nicht an 100.000 Auspuffrohre.
Dass Elektroautos im Vergleich zu vergleichbaren Fahrzeugen
mit Verbrennungsmotoren teuer sind?
Anschaffungs- oder laufende Kosten?
Und wie schon öfters erwähnt sind die höheren Anschaffungskosten eines Elektrofahrzeugs nicht prinzipbedingt, sondern kommen von den sehr niedrigen produzierten Stückzahlen im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.
Dass Elektrofahrzeuge wegen ihrer beschränkten Reichweite,
langen Ladezeiten und mangelnder Dichte an Stromtankstellen
nur eingeschränkt nutzbar sind?
Wie sicher auch schon öfters erwähnt, ist die Reichweite bei dem großen Anteil der Kurzstreckenfahrten irrelevant, ebenso wie die Ladezeit (über Nacht).
Siehe als Beispiel http://www.carpages.co.uk/citroen/citroen_berlingo_electrique_van_part_1_25_07_03.asp?switched=on&echo=207128414 .
Abgesehen davon wäre es kein Problem, E-Fahrzeuge mit wesentlich größerer Reichweite und kürzeren Ladezeiten (Drehstromanschluß) zu bauen. Die notwendigen Technologien und Prototypen (Solectria Sunrise, Horlacher H301 Hybrid) existieren seit Jahren, es wird nur eben nicht gemacht.
Dass deswegen in vielen Fällen ein weiteres Fahrzeug
bereitgehalten werden muss?
Wie auch schon mal gefragt, wo ist das Problem (jaja ich weiß, die bösen Reichen mit den 2 Autos...)?
Und für die Stadtmenschen gibts sowieso schon Carsharing und Mietautos um die Ecke.
Was allerdings praktisch wäre, wären in Deutschland Wechselkennzeichen wie z.B. in Österreich.
Dass heutige Elektroautos zur Nutzung ein hohes Mass an technischem Verständnis erfordern um sie zu betreiben?
Wie schon irgendwann erwähnt, kann man ohne technisches Verständnis kein defektes Fahrzeug reparieren, egal welches Antriebsprinzip. Wenn das Fahrzeug aber fährt, wozu braucht man dann das hohe technische Verständnis?
Dass bei heutigen Elektrofahrzeugen mit Bleibatterie die Nutzbarkeit im Winter stark eingeschränkt ist?
Wie im city-el-Forum praktisch pausenlos erwähnt wird, kann man Bleiakkus isolieren, und, wenn das alleine nicht reicht, noch zusätzlich mit ein paar Watt heizen.
Dass bei heutigen Elektrofahrzeugen mit Bleibatterie die Lebensdauer kaum über 20.000 km hinausgeht, bei kleineren
Fahrzeugen sogar oft unter 10.000 km?
Toll, kürzlich warens noch nur 5.000km, das sind ja jetzt mindestens 100% Zuwachs! :)
Interessant sind aber meistens die Batteriekosten in Cent/km, nicht nur die absolute Laufleistung.
Dass bei heutigen Elektroautos vom Hersteller kaum
langjährigen Garantien gegeben werden und der Kunde alleine
das hohe Risiko des Ausfalls der Batterien tragen muss?
Das stimmt leider, bei NiCd ist das Risiko allerdings gering und gut abschätzbar.
Auch hier zeigt wieder Toyota wie es gehen kann, mit 8 Jahren(?) Garantie auf den Hybridteil des Prius, inkl. Akkus.

Gruß Jens
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
3.032
Jens Schacherl schrieb:

Da hierzulande jeder "grünen" Strom kaufen oder evtl. sogar
selbst erzeugen kann, hängt es von der Entscheidung des
Besitzers ab, welche Emissionen ein Elektrofahrzeug
tatsächlich hat.

Das ist der entscheidende Punkt. Wenn er es nicht tut dann bezieht er in D Strom der pro kWh einen CO2-Ausstoss von 689 g. Diese Zahlen habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen sondern sind von Ralf Wagne unter http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=1506&t=1481 gepostet worden.

Und was soll die Einschränkung auf "vergleichbare Fahrzeuge"?
Muß ein Elektrofahrzeug, das eine Einzelperson 15km zur
Arbeit und zurück transportieren soll, unbedingt so groß und
schwer wie ein Smart sein?

Nein, natürlich nicht. Das habe ich auch nicht verlangt. Es wurde hier aber immer wieder mal von anderen der Energieverbrauch eines CityEl mit dem des SMART verglichen. Dies ist aber unfair da eben der SMART mit einem CityEl nicht vergleichbar ist, ausser dass der Preis trotz weit besserer Fahrleistungen nur geringfügig höher ist als bei einem neuen CityEl.

Der CityEl lässt sich schwer mit einem passendem Verbrennerfahrzeug vergleichen weil es keines in der Größe gibt. Aber man kann z.B einen Hotzenblitz mit einem SMART vergleichen und stellt fest dass ein Hotzenblitz mit 15 kWh/100km eben ein CO2-ÄQuivalent verusacht wie ein Diesel SMART.

Dass Elektrofahrzeuge ihre Emissionen nicht am Ort der
Nutzung abgeben sondern am Ort der Stromerzeugung?Wie schon ebenso häufig wie erfolglos erwähnt, können Elektrofahrzeuge mit regenerativ erzeugtem Strom geladen werden und haben dann an keinem Ort Emissionen.

Wir das bei einer breiteren Nutzung von Elektrofahrzeugen tatsächlich der Fall sein?

Aber selbst beim Laden mit Kohlestrom gibt es Vorteile: z.B.
können die Abgas-Filter und Katalysatoren im Kraftwerk
permanent überwacht und optimiert werden, nicht nur alle 2
Jahre bei der ASU.
Eine neue Abgasreinigungstechnik, die in ein Kohlekraftwerk
eingebaut würde, bewirkt sofort, daß alle "angeschlossenen"
Elektrofahrzeuge automatisch sauberer werden. Wer läßt sich
schon in seinen paar Jahre alten Gebrauchtwagen nochmal einen neuen Kat einbauen?
Auch eine Technik wie die CO2-Sequestration läßt sich
natürlich nur an einen Kraftwerksschornstein
"anbauen", und nicht an 100.000 Auspuffrohre.

Das sind alles bekannte Tatsachen, aber das Problem ist, dass heute durch den Energiemix 689 g CO2/kWh emittiert werden. Und die Situation wird in Zukunft durch das Abschalten der Atomkraftwerke nicht besser. Die Regenerativen Energiequellen können das bei weitem nicht ausgleichen und deshalb werden neu zusätzliche Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen gebaut.

Anschaffungs- oder laufende Kosten?
Beides wenn man Bleibatterien berücksichtigt. Eine Bleibatterie kostet heute etwa 100 EUR/kWh Energieinhalt. Bei 300 Ladezyklen kann sie also 300 kWh an Energie während ihrer Lebenszeit liefern. Dies bedeutet, dass die kWh aus der Batterie rund 33 ct, zusammen mit dem Strom also etwa 50 ct kostet. Ein Hotzenblitz braucht auf 100 km etwa 15 kWh was die Kosten auf 7,50 EUR/100km hebt. Wenn man dies jetzt mit einem Diesel-SMART mit einem Verbrauch von etwa 3,5 l/100 km vergleicht dann sieht man, dass das elektrische Fahren mit Bleibatterien ein Luxus ist. Da kann man dann auch noch die üblichen Wartungskosten von 200 EUR/12.500 km hinzurechnen und ist immer noch billiger.

Und wie schon öfters erwähnt sind die höheren
Anschaffungskosten eines Elektrofahrzeugs nicht
prinzipbedingt, sondern kommen von den sehr niedrigen
produzierten Stückzahlen im Vergleich zu Fahrzeugen mit
Verbrennungsmotoren.

Ich behaupte ja nicht dass sie prinzipbedingt sind, sie sind aber heute einfach so und werden auch in den nächsten Jahren nicht wesentlich sinken.

Abgesehen davon wäre es kein Problem, E-Fahrzeuge mit
wesentlich größerer Reichweite und kürzeren Ladezeiten
(Drehstromanschluß) zu bauen. Die notwendigen Technologien
und Prototypen (Solectria Sunrise, Horlacher H301 Hybrid)
existieren seit Jahren, es wird nur eben nicht gemacht.

Das existiert aber alles heute nicht. Wer heute vor einer Entscheidung steht muss ich an den aktuellen Bedingungen orientieren und die sind eben eher schlecht.

Interessant sind aber meistens die Batteriekosten in Cent/km,
nicht nur die absolute Laufleistung.

Eben, die Batteriekosten in ct/km betragen bei einem Kleinwagen wie dem Hotzenblitz etwa 5 ct/km.

Das stimmt leider, bei NiCd ist das Risiko allerdings gering und
gut abschätzbar.

Wie war das noch mit kaputten Saft-Akkus?

Auch hier zeigt wieder Toyota wie es gehen kann, mit 8
Jahren(?) Garantie auf den Hybridteil des Prius, inkl. Akkus.

Du bringst wieder den Prius obwohl er kein Elektrofahrzeug ist und die Batterien wirklich nur minimal belastet und genutzt werden. Wenn die dafür nur 8 Jahre Garantie geben, wie würde die Garantie bei einem reinen Elektrofahrzeug sein das volle Entladezyklen mit sehr hohen Strömen durchführt?

Ich bin mir auch sicher dass alle die Problem technisch lösbar sind oder schon gelöst sind. Nur fehlt ein heute Produkt auf dem Markt das dies zu einem akzeptablen Preis bietet.

Gruß
Emil
 

Michael

Neues Mitglied
07.12.2012
27
Hallo is ja leselang interessant!!!!!!

Wenn tausend Fetzen fliegen hab ich auch noch ein dolles Stück zum Vergleich.
Wieviel co² emmitieren 3 Pferde auf dem Weg zur Arbeit??? Die sind Ökologisch von Anfang bis Ende unbedenklich, also ein Vorteil. Eins frisst am Tag 25kg Gras
und braucht alle ein Monate 4 Hufeisen..................kostet mit Wartung und Werkstatt etwas mehr als ein el.
Gehört nicht hier her meint Ihr??????
Ich denke das dies in etwa die annehmbare 0 Linie ist von der man die verschiedenen Mobilitätsvarianten in bezug nehmen sollte.
Denn jede prägt das Mobilitätsverhalten des Einzelnen.
Der elektro-Fahrer wird sich seine Ausflüge sicher Rationaler zusammenstellen und die Fahrt eher als nützliches Vergnügen empfinden,als
z.B. der Fahrer eines Fahrzeugs mit unbegrenzter Mobilität.
Einer mit schnellem Fahrzeug wird lieber Schnellstraßen benutzen, auch wenn die Strecke oft länger ist. Er unterliegt auch all zu oft der Verlockung sich wegen vielen Kleinigkeiten von A nach B zu bewegen ,was er zu Fuß oder Zweirad als Alternative bereits ablehnt. Die so zu Stande gekommenen km sind nicht unwesentlich und unnötig. Wo werden die z.B. berücksichtigt.
Ich meine man sollte erst mal von einer einheitlichen Situation ausgehen bevor so willkürliche Vergleiche im Eter geistern lässt.
Sonst müßste ich den Elefant in Indien als Verkehrsmittel mit einbeziehen, der frisst allerdings 250kg am Tag. Da wird dann der Smart wieder zum Saubermann.

Nachdenkliche Grüße Michael
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
n. Nämlich am Abgasrohr mener ecopower-KWK. Ohne den Saxo würde sich das nicht rechnen, aber so gewinne ich Vollast-Betriebszeiten in der Nacht und hoffe, daß der Nachbar sich auch bald einen Saxo zulegt.
Gruß A.H.
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Darum ist der Nikolaus mit Renntieren unterwegs.

Leider weiß Er noch nicht das die wie alle Grasfresser Methan emittieren
und Er des halb auch ins Blickfeld von Beamten geraten könnte (Australischeschafe sind schon im Kyotoprotokoll)

Elefanten sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen und deshalb bei entsprechender
Ausnahmegenehmigung von der Innenstadt-Maut befreit.

Absolut zustimmen muß ich dir das jeder ist für das Gesamtverhalten mitprägend ist ob Dosenpfand, Atomkraft,Hausheizung oder Mobilität.

Da gibt es Leute für die zählt kurzfristiger sichtbarer Erfolg (Geld,Überholen und Fun) jeder nachhaltikeits Gedanke was für Agrarvölker.

Andere bemühen sich vernetzt zudenken z.B.. Adolf der heizt sein Haus mit seiner Mobilität (Emil 08.12.2004 12:42 ein BHKW unter 100kw etwas für lustige) und versuchen damit nachfrage nach nachhaltiger Technik zu schaffen. Allerdings muß der arme sich jetzt nicht nur um anfällige Elektrofahrzeuge kümmern sondern auch noch um wartungsintensive Kolbentechnik (weil Immobil und deshalb störanfäliger und kein ADAC)

Wieviel CO² Adolf damit sparen kann ist von seiner Situation abhängig.

Emil hat uns am 07.12.2004 07:01 einen Emisonshandel angeboten von seine Windparkanteilen Emil rechne erst einmal wieviel Du selber brauchst 5*110km*45=25750km*116gr/km=2871kg/a aus dem Smart ohne die Wochenendfahrten zum Segelschiff.

2871kg : 689gr für 1kw/h Steckdosenstrom = 4167kwh/a
Zuhause braucht eine Familie ohne Emobil ca. 4000kwh/a
Angenommen Du heizt ein Haus 3000l/Öl ca. 10000kwh/a (jedenfalls würde Adolfs KWK das daraus machen plus Heizung)
Sollte deine Familie nicht zu Fuß gehen ..........
und hoffentlich keine Fernreise im Flieger ..........

und vergiß nicht das die Gewinne aus dem Emisonshandel sich mit den Verlusten der Windanteile Steuerrechtlich aufheben könnten.

sonnige Grüße aus dem Nebel Manfred
 

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