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Georg Schütz
Guest
Hallo Emil,
wenn man schon die Kosten eines Neufahrzeugs vergleicht, sollte man auch den Werterhalt oder -verlust mit einbeziehen. Ich wünsche deinem Smart, dass er nach 13 Jahren noch den halben Neupreis erzielt. Schau einfach mal bei mobile.de nach, was das preiswerteste CityEl von 1991 für einen Pries erzielt (2800€) - so in etwa der Preis des preiswertesten Smarts bei mobile.de. Ein twike geht so gut wie nie unter 10000€ als Gebrauchter weg (egal wie alt). Ich gebe zu, dass ich bei meinem CityEl ein Schnäppchen gemacht habe - mir wurde mehrfach das Mehrfache des Einkaufspreises dafür geboten. Insofern vergleicht man beim Preis tatsächlich Äpfel und Birnen, wenn man den Wertverlust außer acht lässt.
Mein Scootelec würde ich allerdings nicht gerne mit irgendeiner Verbrennergurke tauschen wollen, gerade die Zuverlässigkeit wäre gar nicht vergleichbar und der Komfort ist in der warmen Jahreszeit auch nicht vergleichbar, wie die Leichtigkeit einen Parkplatz zu finden. Komfort ist halt relativ und hängt davon ab, wofür man das Fahrzeug benötigt. Leider zahlt man bei den alten Gurken in wenigen Jahren soviel Steuern, dass sich die Sache dann auch wieder nicht lohnt.
Die Spekulationen über meine Protestbereitschaft gegenüber Kraftwerken in meiner Nähe entbehren jeder Grundlage. Ich möchte auch nicht der Weiterverfeuerung fossiler Bennstoffe das Wort reden, sondern nur zeigen, dass man selbst im Falle einer Nutzung der selben noch mit relativ gutem Gewissen elektrisch mobil sein kann. Wenn ich äußere, dass uns die CO2-Emissionen noch in die Klimakatastrophe führen, bleibt es mir fremd, dass ich die Verfeuerung fossiler Brennstoffe schönrede. Aber als Nachbar eines solchen Kraftwerks kann ich ehrlich versichern, die Häuser in unmittelbaren Umgebung des Kraftwerks sehen genauso aus, wie die, die weiter wegstehen und über Emissionen hat hier noch keiner geklagt. Als Kind des Ruhrgebiets weiß ich, dass das vor Jahrzehnten anders war (vor allem aufgrund der Schließung der Kokereien, deren Nachbarschaft früher wirklich kein Vergnügen war) - aber mittlerweile gibt es nur noch Klagen von Leuten, die direkt neben einer Autobahn wohnen.
wenn man schon die Kosten eines Neufahrzeugs vergleicht, sollte man auch den Werterhalt oder -verlust mit einbeziehen. Ich wünsche deinem Smart, dass er nach 13 Jahren noch den halben Neupreis erzielt. Schau einfach mal bei mobile.de nach, was das preiswerteste CityEl von 1991 für einen Pries erzielt (2800€) - so in etwa der Preis des preiswertesten Smarts bei mobile.de. Ein twike geht so gut wie nie unter 10000€ als Gebrauchter weg (egal wie alt). Ich gebe zu, dass ich bei meinem CityEl ein Schnäppchen gemacht habe - mir wurde mehrfach das Mehrfache des Einkaufspreises dafür geboten. Insofern vergleicht man beim Preis tatsächlich Äpfel und Birnen, wenn man den Wertverlust außer acht lässt.
Mein Scootelec würde ich allerdings nicht gerne mit irgendeiner Verbrennergurke tauschen wollen, gerade die Zuverlässigkeit wäre gar nicht vergleichbar und der Komfort ist in der warmen Jahreszeit auch nicht vergleichbar, wie die Leichtigkeit einen Parkplatz zu finden. Komfort ist halt relativ und hängt davon ab, wofür man das Fahrzeug benötigt. Leider zahlt man bei den alten Gurken in wenigen Jahren soviel Steuern, dass sich die Sache dann auch wieder nicht lohnt.
Die Spekulationen über meine Protestbereitschaft gegenüber Kraftwerken in meiner Nähe entbehren jeder Grundlage. Ich möchte auch nicht der Weiterverfeuerung fossiler Bennstoffe das Wort reden, sondern nur zeigen, dass man selbst im Falle einer Nutzung der selben noch mit relativ gutem Gewissen elektrisch mobil sein kann. Wenn ich äußere, dass uns die CO2-Emissionen noch in die Klimakatastrophe führen, bleibt es mir fremd, dass ich die Verfeuerung fossiler Brennstoffe schönrede. Aber als Nachbar eines solchen Kraftwerks kann ich ehrlich versichern, die Häuser in unmittelbaren Umgebung des Kraftwerks sehen genauso aus, wie die, die weiter wegstehen und über Emissionen hat hier noch keiner geklagt. Als Kind des Ruhrgebiets weiß ich, dass das vor Jahrzehnten anders war (vor allem aufgrund der Schließung der Kokereien, deren Nachbarschaft früher wirklich kein Vergnügen war) - aber mittlerweile gibt es nur noch Klagen von Leuten, die direkt neben einer Autobahn wohnen.