starterbatterien


Jens Hakken

Neues Mitglied
20.04.2006
37
0
#1
Hallo,
kann man bei normalen starterbatterien anstatt destiliertes wasser auch seure nachfüllen , oder gehen davon die batterien kaputt?

mit Niederrheinischen Güssen
Jens Hakken
 
W

Wolfgang

Guest
#2
Wenn sie keine Ladung mehr aufnehmen, also beo 13,8 V gasen, kann man so lange Schwefelsäure nachfüllen bis 1,28 max 1,30 Dichte erreicht ist.
Gruß Wolfgang
PS:vorher Hose ausziehen (und Garagentor schließen :) )
 
R

RR

Guest
#3
Hallo Wolfgang,
was soll denn das mit der Hose ausziehen.....
Der Hinweis mit der Gasung bezog sich doch auf die Batterien ? Oder ?
Bei Batteriesäure vorne würde ich eine schützende Hose eher begrüßen...
und bei einer kleinen Verpuffung sollte das Garagentor lieber offen sein,
also: NICHT RAUCHEN dabei.
Also Wolfgang: die Rauch-Empfehlung hattest Du doch glatt vergessen.

Spass beiseite, wenn die Säuredichte NACH Vollladung tatsächlich zu niedrig ist, kann man schon Säure nachfüllen, bis die 1,28 oder so erreicht sind. 1,30 ist auch gut, die Kapazität steigt etwas, die Nutzungsdauer (Lebensdauer) könnte aber abnehmen. Bei Rennen wurde das natürlich immer gemacht (Tour de Sol und so).

Und noch etwas: Auch beim Wassernachfüllen auf grosse Sauberkeit achten. Schon Staub kann von Übel sein, und natürlich niemals Metallgefäße verwenden, auch keine Metalltrichter. Und schnell arbeiten: Einzeln aufschrauben - füllen und zuschrauben, damit kein Staub reinfällt. Am besten nur PE Behälter und Einfülltrichter und Schläuche und so.

Die Batterie bedankt sich mit längerem Leben.

Gruss, Roland Reichel, bsm
 
W

Wolfgang

Guest
#4
du ahnst ja nicht wie laut der "Mecker " werden kann, wenn die Hose da Löcher hat, wo keine hin gehören . . . deshalb :cool:
 

Jens Hakken

Neues Mitglied
20.04.2006
37
0
#5
Danke für eure tipps.
habe den säurestand messen lassen (besch....) dann binn ich ab zum autozubehör und hab sie nachfüllen lassen. und jetzt laufen sie super, obwohl der mini noch nicht angemeldet ist binn ich trotzdem vor der tür ein bischen hin und her gefahren ( muste die batterien ja auf jeden fall testen).
 

bernadotte

Neues Mitglied
12.11.2003
5
0
#6
hallo leute,
habe eine etwas ältere 140ah-starterbatterie, bei der es mir so erscheint, als wäre sie schon ein wenig angeknackst (ladeverhalten etc.) . beim blick in die zellen fällt mir neben einem zu niedrigen flüssigkeitsstand auch ein grauer schleier auf der flüssigkeit und an der unterseite der stopfen auf.

frage: macht es sinn oder hat es schon mal jemand probiert, die batterieflüssigkeit zu reinigen, z.b. dadurch, dass man sie absaugt und durch nen kaffeefilter o.ä. wieder zurückleitet ?

es soll ja nicht so toll sein, wenn zuviel blei und sonstige verunreinigungen in der sosse rumschwimmen (zellschluss usw.)

is blos ne theoretische frage, also bitte keine beschimpfungen ;)

grüsse
bernd
 
H

Hans U. Scholz

Guest
#7
Bevor ich Batterien schätzen lernte, war ich Bewunderer des Service eines Batteriefachhändlers. Einer von der Sorte, der den Kunden berät und damit den Batterieeinsatz optimiert. Von der Schuhbesohlung bis zur Zahnüberkronung vetraut man sich dem Fachmann an, warum nicht auch hier. Bei den Batterien lernt man bei jedem Besuch beim Service mehr. Das ist für den Elektromobilisten gut angelegtes Geld. Sollte der Fachhändler seinen Namen nicht verdienen, erspart man sich diese schlechte Erfahrung bei demjenigen, wenn wirklich Hilfe nötig ist. Also statt Kaffeefilterexperimente lieber eine Beziehung aufbauen.

Mit sonnigen Grüßen
 
W

Werner Weiß

Guest
#8
naja ... hans ...und was machst du wenn sämtliche batterienhändler durch hast und keiner kennt sich damit aus??? ;-)
da kamen antworten wie:
"... für solche fahrzeuge gibts nicht"
"... die werden erst entwickelt"
"... es gibt keine besseren batterien als die blei-säure(starterbatterien)"

oder ein paar (für mich) unpassende antworten:
"... die von der konkurenz taugen nichts" und empfehlen die gleichen typen nur mit anderem namen drauf.
die ganz unverschämten verheimichen sogar dem kunden, dass die firma aufgekauft wurde und nur der name geblieben ist.
euer weiss aus dornbirn am bodensee
 

Vera Kürten

Neues Mitglied
21.09.2002
34
0
#9
Als ehemalige Chemielaborantin kann ich nur raten, nicht mehr als unbedingt notwendig mit Batteriesäure herumzupantschen! Die Schwefelsäure ist sehr agressiv und zerstört alle organischen Stoffe, z.B. Kleidung, Haut, Kaffeefilter...
Schutzbrille tragen, ein Wasserhahn in der Nähe bzw. eine Augenspülflasche wäre auch nicht verkehrt.

Gruß, Vera
 
L

Lars Krüger

Guest
#10
Hallo,

habe auch schon mal eine Starterbatterie "renoviert", war damals in meinem Elektrofahrrad eingebaut und war nach ca. 50 Zyklen auf unter 50% der Anfangskapazität. Hat überhaupt nichts gebracht: die Batterie wurde noch schlechter. Ich schätze, der graue Schleier rührt vom Aktivmaterial (Pb/Pbo2/PbSO4) der Platten her, das sich nach und nach von den Platten abgelöst hat.
Nach meinen Erfahrungen kann ich nur sagen: Finger weg von Starterbatterien für Traktionszwecke, es sei denn, es soll nur ein paar Mal die Funktionsfähigkeit unter Beweis gestellt werden. Richtige Traktionsbatterien schaffen oft mehr als 500 Zyklen und kosten dabei längst nicht das Zehnfache.
 

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